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Stoßtherapie mit MTX

Hallo,

entschuldigt, wenn das eine doofe Frage ist... oder eine, die schon x mal gestellt wurde.

Mir wurde beim ärztlichen Abschlussgespräch in der Psorisol Klinik letzten Dienstag zu einer dreiwöchigen Stosstherapie mit MTX geraten.

Es wurde explizit darauf hingewiesen, dass es sich nicht um eine Dauertherapie handelt, sondern nur um eine kurzfristige Anwendung für 3 Wochen.

Ist euch sowas bekannt? Wie läuft das ab? Mittel Tabletten oder Spritzen?

LG

Murmel

Hervorgehobene Antworten

Hallo, Murmel,

meinten sie in der Klinik, eine mehr als übliche Dosis MTX? Wenn ja, finde ich das beim Abschlussgespräch ziemlich seltsam. Es gab darüber mal einen Beitrag hier. Derjenige hat es nur stationär unter Aufsicht der Ärzte gemacht.

Leider finde ich den Beitrag nicht so schnell wieder. Vielleicht haben auch andere hier damit Erfahrung.

Lieben Gruß

Ich war es, der schon in der Psorisol die sogenannte Stoßtherapie erhielt. Dabei wurde entgegen dem üblichen Verfahren die Dosis langsam zu steigern, mit einer hohen Dosis angefangen und dann reduziert.

MTX wurde 2mal intravenös gegeben. Danach habe ich dann über ungefähr 2 Monate MTX als Tablette mit geringem Wirkstoffanteil eingenommen. Bei mir war die Wirkung der ersten Dosis fast wie ein betrunkener Zustand. Ich habe mich noch schlau gemacht und sogar die Hotline des Herstellers angerufen. Außer dieser Sache gab es aber bei mir keine sichtbare Besserung des Hautzustandes.

Nen Gruß

Wolfgang

  • Ersteller
Hallo, Murmel,

meinten sie in der Klinik, eine mehr als übliche Dosis MTX? Wenn ja, finde ich das beim Abschlussgespräch ziemlich seltsam. Es gab darüber mal einen Beitrag hier. Derjenige hat es nur stationär unter Aufsicht der Ärzte gemacht.

Leider finde ich den Beitrag nicht so schnell wieder. Vielleicht haben auch andere hier damit Erfahrung.

Lieben Gruß

Hallo,

soweit ich das verstanden habe, wurde angedacht eine höhere Dosis zu verabreichen. Sie meinten aber natürlich, diese Stoßtherapie sollte dann bei meinem Hautarzt durchgeführt werden - nicht mehr in der Klinik ;)

Ich kann mir allerdings auch eher vorstellen, dass sowas im Zuge einer stationären Behandlung gemacht wird. Die Nebenwirkungen sind ja nicht ganz ohne.

Die Ärztin war eben der Meinung, dass diese Stoßtherapie den übriggebliebenen bestrahlungsresistenten Stellen den Rest geben würde.

Danke für deine Antwort und Gruss

M.

  • Ersteller
Ich war es, der schon in der Psorisol die sogenannte Stoßtherapie erhielt. Dabei wurde entgegen dem üblichen Verfahren die Dosis langsam zu steigern, mit einer hohen Dosis angefangen und dann reduziert.

MTX wurde 2mal intravenös gegeben. Danach habe ich dann über ungefähr 2 Monate MTX als Tablette mit geringem Wirkstoffanteil eingenommen. Bei mir war die Wirkung der ersten Dosis fast wie ein betrunkener Zustand. Ich habe mich noch schlau gemacht und sogar die Hotline des Herstellers angerufen. Außer dieser Sache gab es aber bei mir keine sichtbare Besserung des Hautzustandes.

Nen Gruß

Wolfgang

Hallo,

dann wurde also mit der intravenösen Gabe im KH begonnen und die Tabletteneinnahme erfolgte dann weiter ambulant zu Hause?

Hast du - abgesehen davon "beschwipst" zu sein - noch andere Nebenwirkungen gespürt?

Aus welchem Grund hast du die Hotline angerufen?

Schade, dass es keine Besserung gab. Was hat dir schlussendlich mehr geholfen?

LG

M.

Hallo,

dann wurde also mit der intravenösen Gabe im KH begonnen und die Tabletteneinnahme erfolgte dann weiter ambulant zu Hause?

Ja, genau so war es In der Psorisol bekam ich einmal 15mg und danach noch einmal 10mg. Als Anschluß erhielt ich von meinem Dermatologen 7,5mg Tabletten. Injektionen und Tabletteneinnahme erfolgten jeweils im Wochenabstand.
Hast du - abgesehen davon "beschwipst" zu sein - noch andere Nebenwirkungen gespürt?

Aus welchem Grund hast du die Hotline angerufen?

Andere Wirkungen und Nebenwirkungen habe ich nicht verspürt. Die Hotline habe ich angerufen weil ich mir nicht sicher war wie "normal" diese Erscheinung ist und in der Klinik niemand Antwort darauf geben konnte.
Was hat dir schlussendlich mehr geholfen?
Nachdem um die 3 Wochen nach Entlassung (im Januar) die Schuppe wieder zu mir wollte, habe ich einen Vorsorgeantrag an die Krankenkasse gestellt und war im Mai/Juni am Toten Meer. Das war dann der Erfolg, den ich mir gewünscht hatte und er hält bis heute noch an.

Nen Gruß

Wolfgang

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