Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Tagesseminar des ein. Angesprochen führen sollen sich Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten.
Es wird Vorträge geben – zum Beispiel:
„Psoriasis – nur eine Haut- und Gelenkerkrankung?“ – Entstehung, Vorkommen und Ausprägungsformen der Erkrankung sowie Diagnosemöglichkeiten und Schweregrade.
Vertiefte Informationen zu Therapiemöglichkeiten (äußerliche, innerliche und physikalische Therapien)
Krankheitsbewältigung
Referenten sind der Hautarzt Dr. Thomas Rosenbach und ein/e Rheumatolog/in.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos, egal, ob Mitglied beim DPB oder nicht.
Anmeldungen gehen an info@psoriasis-bund.de oder unter Telefon 040 223399-0.
Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite vom DPB.
Die Veranstaltung wird von sechs Pharmafirmen finanziell unterstützt.
22.08.2026 08:00
bis
14:00
Hallo zusammen,
nachdem meine Pso mich im Moment mal wieder fast um den Verstand bringt, habe ich heute diese Seite hier wieder entdeckt. Ich war vor einigen Jahren schonmal hier angemeldet, allerdings erinnere ich mich nicht an meinen damiligen Benutzernamen und die Email-Adresse existiert auch nicht mehr. Deshalb jetzt heute unter neuer Flagge
.
Vor etwa sieben Jahren habe ich nach einer furchtbaren Odysse von Arzt zu Arzt die Diagnose Psoriasis bekommen. Damals fing alles mit einem angeblichen Nagelpilz an, der trotz konsequenter Behandlung immer schlimmer wurde. Kurze Zeit später kamen dann die Gelenksschmerzen dazu. Ich rannte also zwischen Hautarzt und Orthopäde hin und her und niemand konnte mir helfen. Eines Tages fing meine Kopfhaut sich an zu schuppen und ich hatte kleine Pusteln an den Beinen. Da habe ich dann zum ersten Mal das Forum hier entdeckt. Und sofort bei meinem Hautarzt vor der Tür gestanden, denn mir war auf einmal klar, was los war. Meinem Hautarzt allerdings nicht, der tat meine Selbstdiagnose ab, indem er mir vorwarf ich würde mir das alles nur einbilden. Naja, bin dann in die Hautklinik der Uni-Klinik gefahren und habe endlich Cortison verschrieben bekommen. Das hat gegen die Haut-Sachen super geholfen. Jemand aus dem Forumhat mir dann einen Rheumatologen empfohlen. Dieser verschrieb mir Sulfasalazin, das ich super vertragen habe, und einige Wochen später ging es mir wieder blendend. Bloß an Ringfinger und kleinem Finger der linken Hand sind meine Nägel nie wieder ganz angewachsen, aber da konnte ich super mit leben. Nach etwa zwei Jahren habe ich dann - natürlich unter ärztlicher Anleitung - das Sulfasalazin abgesetzt. Und mir ging es super! Ich hatte zwar empfindlichere Haut als früher, aber nach und nach fand ich die passenden Pflegecremes. Ich war tatsächlich fast soweit zu glauben, dass ich einer der wenigen glücklichen Menschen sei, bei denen die Pso sich nur einmal meldet und dann nie wieder.
Tja, das war natürlich nicht der Fall. Ich nehme seit etwa 1/2 Jahr wieder Sulfasalazin, meine Fingernägel brauchten vor kurzem auch wieder Cortison und hier und da taucht auch mal eine schupppende Stelle an den Beinen auf. Alles in allem habe ich also einen wirklich leichten Befall, zumindest, was die Hautschuppen angeht. Was mich im Moment aber wahnsinnig macht ist mein Intimbereich, deshalb bin ich wieder hier gelandet. Ich habe schon viel nachgelesen heute und werde jetzt gleich erst mal in die Apotheke stiefeln und Eichenrinde, Ringelblumensalbe und Fenestiltropfen besorgen. Ich hoffe, dass das wenigstens den Juckreiz mildert.
Wenn ich hier von Leuten lese, die den ganzen Körper so stark befallen haben, macht mich das richtig betroffen. Ich werde schon mit meinem relativ milden Verlauf überfordert, und das obwohl ich ja eine recht lange Beschwerdefreie Zeit hinter mir habe. Ich bewundere alle hier, die ihr Leben mit der Pso so gut meistern.
Außerdem freue ich mich darauf mich mit Euch allen auszutauschen und vielleicht noch den ein oder anderen Tip zu bekommen.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend.
Liebe Grüße.
Punzel