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Hallo Forum,
ich bin neu hier. Ich hatte als Kind Psoriasis, inzwischen nur noch alle paar Jahre in ganz leichter Form. Außerden habe ich öfter mal leichte Gelenkschmerzen, die nie von Ärzten erklärt werden konnten, aber eine Psoriasis Arthritis wäre ja möglich. Das eigentliche Problem in meinem Leben sind meine Depressionen, u.a. mit starker Erschöpfung und Konzentrationsstörungen. Ich kann deswegen nicht mehr arbeiten und auch soziale Kontakte sind sehr eingeschränkt.
Seltsamerweise habe ich gar keinen Grund depressiv zu sein, in meinem Leben lief alles super, auch eine Psychotherapie hat keine größeres Thema zu Tage gebracht das als Auslöser für die Depression in Betracht kommt. Daher bin ich zur Zeit am recherchieren, ob ich meine Depression nicht eine körperliche Ursache hat. Dabei bin ich darauf gestoßen, daß Depression bei Psoriasis-Patienten deutlich häufiger sind als in der übrigen Bevölkerung.
Als Erklärung dafür bin ich auf zwei Theorien gestoßen:
1) Die Belastung der Krankheit kann Depressionen auslösen (reaktive Depression)
2) ein bestimmtes Eiweiß (TNF-alpha) löst die Depression aus (endogene Depression)
Wenn die ersten Theorie stimmen würde, müßte man sich fragen warum speziell Psoriasis die Tendenz hat depressiv zu machen und nicht alle schweren Krankheiten (Herzprobleme, Krebs usw.)
Wenn ihr auch mit Depression zu kämpfen habt, wie sind eure Erfahrungen - geht es euch vor allem schlecht wenn die Schuppenflechte sich verschlimmert (klingt trivial, ist es aber nicht unbedingt)? Falls ihr die Psoriasis heilen konntet - wurde dann auch die Depression besser?