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Diagnosen PSA, Neurodermitis, rheumatoide Arthritis

Hallo zusammen

Während ich hier im Forum gelesen habe, wuchs meine Verwirrung immer mehr. Ich dachte bisher eigentlich, ich wäre ganz gut informiert. Nur wächst und wächst wie erwähnt meine Verwirrung.

Ich habe seit der Pubertät sehr häufig Sehnenscheidenentzündung und Psoriasis. Diese wurde mit wechselnden Salben und Cremes behandelt. Manche wirkten länger ganz gut, manche nur kurze zeit und manche gar nicht. Vor einigen Jahren kam dann noch die Morgensteifigkeit und Gelenkbeschwerden dazu. Darauf hin erklärte eine Rheumatologin, ich hätte rheumatoide Arthritis.

Ich bekomme gegen die Arthritis (zumindest vor der Schwangerschaft) Sulfasalazin und zwar 2 g pro Tag. Zu Beginn meiner Schwangerschaft hat sie plötzlich von Psoriasisarthritis gesprochen. Behandlung wurde aufgrund der Schwangerschaft unterbrochen ( eigentlich schon mehr als nen halbes Jahr davor, weil ich ihr beweisen wollte, dass meine Anämie von den Tabletten kam).

Nun habe ich hier keinen gelesen, der mit Sulfasalazin behandelt wurde. Auch irritiert mich ein wenig der Wechsel in der Diagnistik (zumal ich in einer Rheumaklinik zur Kur war).

Mich würde nun interessieren, wer mit Sulfasalazin Erfahrungen hat, wie ich herausbekomme, welche Erkrankung von beiden denn nun passt. Meine Rheumatologin hat meist nur max. fünf Minuten Zeit für mich, sodass ich mich nicht so wirklich gut aufgehoben fühle. Leider gibt es hier nur eine Rheumatologin. Somit kann ich nicht so einfach mal den Arzt wechseln. Sie ist auch schon so an die 70, hat aber keinen Nachfolger.

Hervorgehobene Antworten

Hallo!

Sulfasalazin ist ein symptomatisch (bekämpft die Beschwerden) wirksames Antirheumatikum, aus Kostengründen wird es auch bei Psoriasisarzthritis eingesetzt, ist aber obsolet (bei der Psoriasisarthirits gibt es besser wirksame Medikamente, die auch gleichzeitig die PSO positiv beeinflussen). Welche Art der Arthritis vorliegt kann herausgefunden werden mittels Röntgenuntersuchung durch einen versierten Radiologen, entscheidend ist: welche Gelenke sind betroffen, ggfs. auch noch als Laborwert HLA B27. Insgesamt gesehen sind die modernen Behandlungsmöglichkeiten in beiden Fällen nicht sehr unterschiedlich, wie auch der Verlauf. Generell gilt: je früher mittelschwere bis schwere Psoriasiserkrankungen systemisch (innerlich) behandelt werden, desto günstiger wirkt sich das auf den Verlauf hinsichtlich irreparabler Gelenkveränderungen aus.

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