Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Sucht und Gewohnheit – die beiden großen Hindernisse beim Nichtrauchen – werden in Teil 2 des Kurses demontiert, individuelle Strategien erarbeitet. Am Ende des zweiten Kurstages soll der Plan des Rauchstopps sehr konkret geworden sein.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
05/13/2026 04:00 PM
Hallo,
ich sitze nun hier und habe euch endlich gefunden. Nach so unendlich langem Leidensweg, habe ich Menschen gefunden, die die gleichen Probleme haben. Nachdem ich nun schon viel in den Themen des Forums gelesen habe, habe ich festgestellt, dass ich noch kaum wirklich was weiß über PSO, über die Medikamente und dass meine medizinische Versorgung sogut wie gar nicht stattfindet.
Ich könnte nachträglich für die vielen still erlittenen Qualen heulen.
Meine PSO-Geschichte in Stichpunkten:
- ich bin 37 Jahre alt, weiblich, verheiratet und habe
einen Sohn
- mit ca. 20 Jahren kam es (vermutlich ausgelöst durch
starke seelische Belastung) zum ersten Mal zum Ausbruch,
ich bekam so eine Teersalbe und es ging relativ schnell
zurück und ward vergessen
- dann nach 10 Jahren mit ca. 30 ging es wieder los, ich
glaube nicht dass zu diesem Zeitpunkt eine so große
seelische Belastung vorlag, dass sie auch nur annähernd
mit der vor 10 Jahren vergleichbar wäre.
Aber der Befall war diesmal schrecklich. Ich war in sehr
kurzer Zeit von oben bis unten fast zu 90% voll damit.
Grad mal mein Gesicht war noch frei.
Spätestens jetzt litt ich unendliche seelische und
körperliche Qualen.
Ich hatte schreckliche Schmerzen an allen Gelenken,
dachte aber, dass das von den starken Verkrustungen und
den damit verbundenen Spannungen zusammenhing. Ich konnte
nur noch kerzengerade auf dem Rücken liegend schlafen,
weil mich die Schmerzen sonst nicht schlafen ließen.
Vor lauter Pain fingen auch noch meine Ohren an zu piepen.
Ich dachte bald, dass ich irre werde. Dabei liebe ich das
Leben sehr. Dann kamen auch noch Stellen im Gesicht dazu.
Ich wollte nicht mehr.
Ich verkroch mich nach der Arbeit nur noch zu hause.
Ohne den all-abendlichen Trostmaraton meines Mannes, hätt
ich mir am Ende vielleicht den Strick genommen.
Eine Odysse von einem Arzt zum anderen ließ die Sache
nicht gerade besser werden. Tausende Salben.
Keiner konnte helfen.
Dann fand ich eine Ärztin die mir endlich eine Salbe
verschrieb, die mir half.
So nach und nach ging der Befall zurück. Auch die
Schmerzen in den Gliedmaßen ließen nach. Auch meine Ärztin
ging dem nicht weiter nach.
Ganz gingen die Flecken aber nun nie wieder weg. Mal
waren es mehr mal weniger.
Immer diese eine Stelle in der Handfläche, die juckt wie
die Hölle man aber selten überhaupt was sieht (Diagnose:
nervöses jucken), mal waren es die Finger- oder Fußnägel
(Diagnose: irgendein mangel, essen sie mal Gummibärchen,
dann wird das wieder), dann ein eklig juckender Fleck auf
dem Rücken, meiner Meinung nach ein Hautpilz (Diagnose:
natürlich ohne Entnahme von Hautproben oder so, das ist
nur ein bisschen Trockenflechte, Salbe für Salbe, nix
half ---> Ergebnis: Fleck doppelt so groß und
immerwieder Schorf vom kratzen, weils so höllisch juckt)
Aber dann vor zwei Jahren die Hölle:
Auf ein mal hatte ich furchtbare Gelenkschmerzen.
Am schlimmsten war es morgends. Hauptsächlich waren meine
Fußgelenke so steif, dass ich wie eine Ente durch die
Wohnung staksen musste. Meine Schultergelenke und Fuß-,
Schulter-, Halswirbel-, Hand- und Fingergelenke knarksten
und knirschten irgendwie und fühlten sich heiß an und
brannten und schmerzten sehr.
Ich fühlte mich fast immer wie benommen, so als würde ich
neben mir stehen + Schwindel, Gleichgewichtsstörungen und
Herzrasen.
Wenn man aber einen Job hat und den nicht verlieren will,
neigt man dazu auszuhalten. Getreu dem Motto: Das geht
schon wieder weg, hab dich nicht so zimperlich.
Als dann die Gelenkschmerzen anhielten und die Hände so
steif wurden, dass mich das sogar bei der Arbeit
behinderte (bin Software-Anwendungsberater) und ich nicht
mal mehr per Tastatur richtig schreiben konnte, habe ich
mich im Internet belesen und musste feststellen, dass es
Psoriasis arthritis gibt und dass ich alles Anzeichen
nach darunter leide.
Kälte half nicht, Wärme tat telweise gut.
Also habe ich mich an einen Rheumatologen überweisen
lassen. Das hätte ich mir sparen können. Er hat natürlich
kein Rheuma feststellen können und mein reden von
Psoriasis arthritis hat er sich mir befremdetetn Blick
angehört und (wörtlich) gesagt: "es ist ja schön, wenn
sich Patienten für Medizin interessieren, aber bei der
Diagnose muss man schon dem Arzt vertrauen"
Anscheinend war er sich dann aber doch nciht so sicher,
wie er vorgab, wohl weil ich schon sehr verzweifelt
ausgesehen haben muss und hat mir dann eine
"Rheumaspritze" in meine Handgelenke gegeben. Was sich
aber auch nicht gerade als gut Entscheidung herausstellte.
Ergebnis: keine Besserung, dafür aber Nebenwirkungen, wie
weiße Hautflecken.
Bei einem weiteren Arztbesuch, wollte er dann wieder
spritzen, als ich das dann ablehnte, meinte er, weiter
könne er mir nicht helfen.
Inzwischen habe ich eigentlich immer Gelenkschmerzen. Inzwischen sind es eingentlich alle Gelenke, auch Knie und Hüfte usw. Geschwollen sehen meine Gelenke nicht aus, aber manche Gelenke machen schon keine flüssigen Bewegungsabläufe mehr.
Es ist nicht so stark, dass ich schreien müsste (man gewöhnt sich glaub ich auch an vieles) aber es ist schon sehr belastend. Wenn ich daren denke, dass meine Gelenke davon richtig steif werden könnten, bekomm ich die Panik.
Nun ist es aber so, dass ich noch immer nicht weiß, habe ich nun Psoriasis arthritis, oder habe ich das nicht?
Was kann ich tun, um Gewissheit zu bekommen.
Und wenn ich die habe, wasn kann ich tun, um es aufzuhalten?
Gebt mir bitte Rat!