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Bekommt man Geld dafür wenn man sich als Testperson für Studien von Medikamenten zur Verfügung stellt ?

Hervorgehobene Antworten

Nein. Man bekommt Fahrtkosten erstattet (irgendwann mal).

Bearbeitet ( von Aziraphale)

Bekommt man Geld dafür wenn man sich als Testperson für Studien von Medikamenten zur Verfügung stellt ?

Ja klar, wer würde das sonst machen. Schau mal hier z.B. http://www.charite-r...ies_recent.html

Ich denke das kommt darauf an was das für eine Studie ist. Ich bekomme da nichts dafür. In dem Fall ist es mir aber auch egal. Ich nehme ja nix was mir keinen Nutzen bringen könnte.

Ich war 2007 glücklich, im Rahmen einer Studie an der Charité Remicade bekommen zu haben. Kostenloser Gesundheitscheck inklusive. Na und Fahrtkosten bei einer Kurzstrecke für 1,20€ für die öffentlichen Verkehrsmittel. Da fängt man doch wohl nicht an, das einzufordern, oder?

Was war ich glücklich als mein ganzer Körper frei von Schuppen war, UNBEZAHLBAR!!!

Genauso ist es. Mir tut die Behandlung gut, ich habe keine Nebenwirkungen und die bestmögliche Betreuung. Es ist bei uns halt leider so, daß es keine guten Hautärzte gibt, die Kassenpatienten behandeln. Die guten nehmen nur private (kein Wunder bei den Kosten, die wir chronisch Kranke verursachen).

Und wenn bei mir die 12 Wochen Blindstudie rum sind gehe ich in die Anschluß-Studie. Da bekomme ich dann auf jeden Fall das neue Medikament. Mein Hausarzt meinte auch, das sei das Beste, was jemanden in meiner Situation passieren kann. Und ich hatte ja Glück, daß ich in die Studie reingekommen bin.

  • Ersteller

Ja klar, wer würde das sonst machen.

Naja,ich dachte mir das so eine Studie ja bestimmt auch Risiken mit sich bringt.Da nimmt man doch bestimmt nicht dran teil wenn es nichts dafür gibt . ;)

Allergische Reaktionen,erbrechen,Durchfall,Kreislaufprobleme ,Herzrasen,oder ,oder ,oder....

Ob andere dies nun aus lauter Verzweiflung,Hoffnung,Gutmütigkeit , Mut oder des Geldes wegen tun ist mir nicht bekannt.Ich würde freiwillig an keiner Medikamentestudie teilnehmen.

Danke für den Link. :)

Schau mal hier z.B. http://www.charite-r...ies_recent.html

Bearbeitet ( von Pusteblümchen)

@Pusteblümchen

Remicade war da schon zugelassen. Versuchskaninchen wollte ich nämlich nicht werden. Eine andere Studie habe ich deswegen (noch keine Zulassung) abgelehnt.

Für Studien bezüglich Psoriasis und PSA habe ich eine ganz andere Adresse an der Charité.

Bearbeitet ( von Pollux)

Niemand wird gezwungen an einer Studie teilzunehmen.

Man wird innerhalb der behandelnden Abteilung darauf hingewiesen(und aufgeklärt) oder aber sieht man in der Tageszeitung Aufrufe zur Teilnahme.

Aus aktutellem Anlass habe ich mich informiert: Ob und was für eine Studie erstattet oder bezahlt wird liegt an der Pharmafirma welche die Studie in Auftrag gegeben hat. Dabei kann es sich um frische Studien als auch um langfristige Studien z.B. zum Thema "Humira" handeln.

LG Saltkrokan

  • 4 Monate später...

Ich hatte letztes Jahr sogar die Auswahl zwischen 2 Studien - bei einer gab es Geld, bei der anderen nicht.

Eine Studie war vom schweizerischen Hersteller Actelion. Sie wäre sehr zeitaufwendig gewesen, mit Besuchen anfangs im Wochenrhythmus. Hier hätte es neben der Erstattung der Fahrtkosten und der vollständigen Übernahme der Arztkosten durch den Hersteller auch eine Aufwandsentschädigung im niedrigeren 4-stelligen Bereich für mich gegeben (im Vergleich zum Lohnausfall hätte ich immer noch draufgelegt).

Die Studie von Celgene, an der ich dann auch teilgenommen habe, war mit deutlich weniger Besuchen vorgesehen - mit 2 Ausnahmen im Monatsrhythmus. Hier habe ich kein zusätzliches Geld als Aufwandsentschädigung bekommen, bekomme aber gerade die kompletten Fahrtkosten erstattet. Sämtliche Arztkosten - und das waren auch nicht wenig - gingen auf Rechnung des Herstellers.

Viele Grüße,

Mathias

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