Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Sucht und Gewohnheit – die beiden großen Hindernisse beim Nichtrauchen – werden in Teil 2 des Kurses demontiert, individuelle Strategien erarbeitet. Am Ende des zweiten Kurstages soll der Plan des Rauchstopps sehr konkret geworden sein.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
13.05.2026 16:00
Hallo zusammen,
bin neu hier und finde es sehr interessant beiträge von andern betroffenen zu lesen.
zu mir:
ich (bzw. meine eltern) bekamen die diagnose psoriasis als ich knapp 2 jahre alt war.
Vieles weiß ich also nur aus erzählungen von meiner mutter.
Meine eltern haben eine bestrahlung immer abgelehnt weil sie der meinung waren dass ich das lieber selbst entscheiden soll wenn ich alt genug bin (aufgrund von nebenwirkungen - hab pso am ganzen körper, inkl. kopfhaut). kortison hab ich 3-4 mal bekommen, dann wenn es ganz schlimm war.
mit 4 hab ich ausgeschaut wie ein krebs, ich kanns heute noch kaum glauben wenn ich die fotos sehe...
wirklich helfen konnte mir aber auch keine gefühlten 100 ärzte zu denen ich geschleppt wurde - im nachhinein mach ich meinen eltern aber natürlich keinen vorwurf, auch wenn ich es damals hasste, wollte sie ja nur dass ich hilfe bekomme.
mit 9-10 jahren wurde es immer besser und die hoffnung war da dass die pso in der pupertät komplett "auswächst". Daraus wurde dann aber leider doch nichts.
trotzdem bin ich heute, mit 20 Jahren, fast beschwerdefrei. Hab nur noch einzelne ganz kleine flecken über den körper verteilt. fällt fast nicht auf - schaut an den händen eher so aus als wäre ich irgendwo reingelaufen und an den beinen als wäre ich zu blöd um mich zu rasieren ;-) Ansonsten hab ich trockene, schuppende haut, mit 2 mal eincremen am tag sieht man es aber gar nicht - spüren wird man es hald immer..
Kann im sommer sogar schon normale bodylotion nehmen :-)
Für die schuppen am kopf nehm ich salicylsäure um die schuppen zu lösen 1-2 mal im monat.
Komm mit der krankheit - nachdem ich es auch gar nicht anders kenne - wirklich gut klar.
familie, freunde sind mir dabei eine große unterstützung.
ürbigens: ich war bisher in jeder beziehung ehrlich zum jungen nachdem ein gewisses vertrauen da war - problem war es nie. ganz im gegenteil: für sie wurde mein einschmieren (ich schaff dass in 5 min.) auch teil ihres tagesablaufs :-)
Ich freue mich schon hier den ein oder anderen tipp bzgl. psoriasis zu bekommen!