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Bisher war ich wegen meiner Schuppenflechte zum Kuraufenthalt am Dead Sea, Jordanien, Hotel Movenpick. Meine Erkrankung ist nicht sehr schlimm, an den Ellbogen und Knien und am "verlängerten Rückgrat". Juckreize o.ä. habe ich nicht.
Letzte Woche habe ich bei 3sat "Die Seidenstrasse" gesehen. Als Fan von Usbekistan (Buchara, Samarkand, Chiwa, Freganatal) habe ich alle sieben Teile angeschaut.
Im dritten Teil wurde u.a. eine besondere Spa-Therapie gezeigt: ein Bad in Erdöl.
Dem Rohöl wird nachgesagt, gegen Ekzeme und Schuppenflechte zu helfen,es lindere auch rheumatische und arthritische Gelenkschmerzen und tue den Nerven gut
Allerdings: Das Öl besteht zu fast 50 Prozent aus Naftalin, einem Hydrocarbon, das gemeinhin als Mottengift Verwendung findet. Das ist insofern ein Problem, als die EU-Bestimmungen es als potenziell krebserregende Substanz führen. Der befragte Arzt wischt solche Bedenken beiseite. Acht bis zwölf Minuten pro Sitzung und nicht mehr als ein Öl-Vollbad pro Tag im Rahmen einer zehntägigen Behandlung setzten seine Patienten keinerlei Risiko aus, findet er.
In der Blütezeit des Spa-Betriebes, den 80er-Jahren kamen jedes Jahr 75.000 Menschen in das Städtchen Naftalan. 1988 verwandelte sich dieser Strom in ein Rinnsal (Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien im nahen Berg-Karabach).
Kuraufenthalte auch in Baku am Kaspischen Meer im Vorort Badandar
Meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit soch einem Kuraufenthalt?
Da ich gern reise, werde ich wahrscheinlich solch eine Kur ausprobieren, bei der hohen Zahl bisheriger Patienten habe ich keine Angst vor dem Hinweis "krebserregend", außerdem bin ich bald 70 Jahre alt.