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Berufsunfähigkeitsversicherung und Psoriasis


TSven1979
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Hallo Forum-Gemeinde, obwohl bei mir nicht ganz sicher ist, ob ich eine Psoriasis habe (Diagnose lautet bisher nur auf Verdacht, verschiedene Hautärzte kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen), habe ich mich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung beworben. Da man alle Krankheiten angeben muss, habe ich den bisherigen Befund "Hautekzem, wiederkehrend" angegeben. Leider habe ich nun eine Annahme des Antrags mit dem Ausschluss ekzembehafteter Hautkrankheiten und deren Folgen bekommen. Diese Formulierung ist so pauschal, dass auch Neurodermitis da rein fallen würde und was sonst noch alles... da frage ich mich mittlerweile, ob es nicht besser wäre eine Psoriasis eindeutig diagnostiziert zu bekommen (Der bisherige Befund ist 6 Jahre alt und von der Uniklinik, "Verdacht auf"... aber eben nicht sicher). Somit wäre zumindest eine Krankheit eingegrenzt. Oder würde ich dann gar nicht mehr angenommen? Kann mir einer dazu eine Meinung/Erfahrung geben? Für diese Versicherungsthemen braucht man ja wirklich schon einen Berater.... Vielen Dank und viele Grüße

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also ich bin bei der württembergischen versicherung und habe dort meine bu.Die frau die zu mir kam hat gleich nach krankheiten gefragt meine ich ich habe schuppenflechte da ollte sie nur namen vom hausarzt und hautarzt und hat die unterlagen selber angefordert habe einen normalen beitrag und nebenbei so ein sparvertrag mit dran. das einzigste was bei mir rausfällt ist die haut und gelenke. aber bin damit voll zu frieden. mfg steffi bei frgen kannst du mich auch noch anschreiben. :daumenhoch::)

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Kringelblümchen

Hi, ich hab im letzten Jahr auch über BU nachgedacht, allerdings in erster Linie wegen Pso - noch ist sie nicht schlimm, aber was nicht ist... die Ergo schließt die Pso und ALLE Folgeerkrankungen, die daraus resultieren können, aus - was etwas blöd ist, weil ja von Herzinfarkt bis Schlaganfall erstmal fast alles dabei ist. Krebs vielleicht nicht, wobei man vermutlich bei Hautkrebs aufgrund von Bestrahlungen schon wieder aufpassen müsste... Meine Beraterin hat mir Recht gegeben, dass das dann vielleicht nicht unbedingt sinnvoll ist. Andere Gesellschaften verlangen einen Risikoaufschlag, da zahlt man dann mehr, aber die Pso und ihre Begleit- und Folgeerkrankungen sind mitversichert. Ich glaube, eine Beratung ist auf jeden Fall gut, bei dem Versicherungsdschungel blickt mal als "Normalo" echt kaum durch... Was meine Beraterin übrigens noch gesagt hat, gerade bei BU, ist, dass man bei den Gesellschaften auch auf die Prozessquote schauen soll. Die zeigt an, wie häufig erst nach Klage (wenn überhaupt) gezahlt wird. Die billigste Versicherung hilft ja nichts, wenn sie dann nicht zahlt...

Viele Grüße,

Kringelblume

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Hallo TSven,

der sehr allgemeine Ausschluss von Erkrankungen der Haut ist schon so ärtgerlich, dass ich es nach "besserer Vorbereitung" bei einer anderen VErsicherung probieren würde. Natürlich ist es auch wünschenswert, wenn die Psoriasis bei der Versicherung gegen Berufsunfähigkeit eingeschlossen wird. Es ist dann nur eine Frege, wie hoch der Aufschlag wird. Auf jeden Fall wünsche ich Dir, dass Du noch eine für Dich stimmige Lösung findest.

Grüße von Kuno

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Vielen Dank noch einmal für die bisherigen Beiträge. Das war schon Sehr hilfreich. Mal eine andere Frage: Ich verspüre weder Jucken noch Schmerzen. Also rein Körperlich gar nichts. Ist das normal? Ich lese hier immer dass die Leute sich wunden kratzen...

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Halloo,

evtl. solltest du auch über eine Krankentagegeldversicherung, nein nicht KrankenHAUS, nachdenken.

Ich habe meine schon 17 Jahre, da kommt es auch aufs Eintrittsalter an.

Der Aufschlag wegen der PSO war minimal, ich glaube damals 13 Pfennig.

Ja und frag mal, wie hoch der Aufschlag wäre, wenn die PSO mit drin wäre in deiner BU.

Evtl. ist der, je nach deinem Alter und der bisherigen Krankheitsgeschichte, gar nicht so hoch, dass er unbezahlbar ist.

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Also ich glaube, mit PSO kannst Du Dich eigentlich gegen alles versichern. Ich hatte meine PSO auch bei meinem Berater bei der Allianz angegeben. Da wird nur ein Häkchen dahinter gemacht, mehr nicht. Ich fand es aber schon krass, dass das Wort Schuppenflechte da in seinem Rechner mit auftrauchte. :D

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Kringelblümchen

Also ich glaube, mit PSO kannst Du Dich eigentlich gegen alles versichern.

Ja, schon. Aber man muss schon schauen, was dann eben mitversichert ist. Wenn da ein Häkchen gemacht wird, steht dann vielleicht im Vertrag, dass Berufsunfähigkeit, die auf die Schuppenflechte (und womöglich noch Folge- oder Begleiterkrankungen) zurückgeht, dann nicht versichert ist. Wenn also wie bei Steffi die Haut und Gelenke rausfallen, und man irgendwann so schlimme PSA bekommt, oder die Haut so schlimm wird, dass man berufsunfähig wird, dann zahlt die Versicherung nicht. Muss ja nicht so schlimm kommen, und bei den meisten Versicherungen gibt es ja die Aufschläge. Wenn sie sich im Rahmen halten und man die BU möglichst früh abschließt, sind die Prämien ja auch bezahlbar, und man ist versichert, auch im Falle des Falles. Die Höhe der Prämie richtet sich ja auch noch immer danach, wie viel man im Versicherungsfall monatlich von der Versicherung kassieren will. :)

Vielen Dank noch einmal für die bisherigen Beiträge. Das war schon Sehr hilfreich. Mal eine andere Frage: Ich verspüre weder Jucken noch Schmerzen. Also rein Körperlich gar nichts. Ist das normal? Ich lese hier immer dass die Leute sich wunden kratzen...

Hey TSven, freu Dich, wenn's nicht juckt! :daumenhoch: Die Schuppenflechte juckt wirklich nicht bei allen - bei mir leider schon... :wacko: Gibt's denn schon neue Erkenntnisse?

Liebe Grüße

Kringelblümchen

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Ja, schon. Aber man muss schon schauen, was dann eben mitversichert ist. Wenn da ein Häkchen gemacht wird, steht dann vielleicht im Vertrag, dass Berufsunfähigkeit, die auf die Schuppenflechte (und womöglich noch Folge- oder Begleiterkrankungen) zurückgeht, dann nicht versichert ist.

Nein, das hatte nur Auswirkungen auf die Höhe der monatl. Versicherungs-/Beitragssumme, mehr nicht. Das war schließlich ein sehr großes Kästchen, und da stand Schuppenflechte neben Herz- Kreislauferkrankungen, etc. pp mit drin. Der Berater meinte, dass es dann aber bei PSA o.ä. Zusatzklauseln gäbe.

Edited by msdl
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Kringelblümchen

Nein, das hatte nur Auswirkungen auf die Höhe der monatl. Versicherungs-/Beitragssumme, mehr nicht. Das war schließlich ein sehr großes Kästchen, und da stand Schuppenflechte neben Herz- Kreislauferkrankungen, etc. pp mit drin. Der Berater meinte, dass es dann aber bei PSA o.ä. Zusatzklauseln gäbe.

Das ist doch gut! Dann hast Du einen Risikoaufschlag und kannst beruhigt sein. :daumenhoch:

LG, Kringelblümchen

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Hi TSven1979,

habe diesen Thread erst heute gelesen, da ich zwei Wochen weg war.

Man soll ja nicht unbedingt Ratschläge geben. Aber ich habe zu diesem Thema meine Erfahrungen gemacht.

Wie es so schön im Antrag heißt: "Diese Erkrankung und deren Folgekrankheiten sind ausgeschlossen".

Sollte wirklich eine Versicherung die Pso mit einem "Risikozuschlag" (so heißt das im Versicherungsdeutsch) mit einschließen, was ich mir nicht vorstellen kann, dann sind da immer noch die Folgeerkrankungen zu berücksichtigen. Und ein Gutachter, der im übrigen von dieser Versicherung zur Beurteilung beauftragt wird, kann aus der Pso was weiß ich für Folgeerkrankungen erkennen.

Ich selbst wollte auch eine BU abschließen. Ausschlüsse ohne Ende! Und ich war bei der Versicherung (übrigens einer der namhaftesten) selbst über Jahrzehnte beschäftigt. Ich habe es aus Vernunftsgründen nicht getan.

Du mußt bedenken, daß Du u.U. Jahre oder Jahrzehnte die Beiträge bezahlst. Und wenn es "soweit" ist, bekommst Du evtl. keine Leistungen. Das ist nicht Sinn der Sache! Meiner Meinung nach solltest Du dir das Geld hierfür sparen.

Übrigens bin ich wegen Pso und Psa und ein paar anderen Sachen bereits Erwerbsunfähig und beziehe Rente von der DRV. Also, man kann natürlich wegen Pso und Psa frühzeitig erwerbsunfähig werden. Hätte ich auch nicht gedacht. Aber bei mir ist das so ausgeprägt, daß an eine Berufstätigkeit garnicht zu denken ist.

Und Kuno:

ich schätze Deine qualifizierten Kommentare sehr. Du bist einer der Wenigen, die immer bei der "Sache" bleiben. Aber entschuldige bitte, wenn ich Dir zu dem von Dir geschriebenen Beitrag etwas entgegensetzen muß. Du schreibst hier von "besserer Vorbereitung". "Die" von der Versicherung und auch die Gutachter sind nicht blöd! Sie fragen bei den behandelnden Ärzten nach! Und wenn da VOR Antragsauf/Annahme bereits "was" war, kann die Versicherung wegen falscher Angaben vom Vertrag zurück treten. Die bis dahin bezahlten Beiträge bekommt man nicht(!!) erstattet. Ist leider so.

Gruß vom

Harley

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  • 6 months later...

Hallo,

bin auch grad dabei eine BU abzuschließen. Bei meinem Angebot ist auch der Ausschluss mit eventueller Folgen und Komplikationen ohne Leistung!

Nachdem ich jetzt gelesen habe das mögliche Folgererkrankungen Herzinfarkt bis Schlaganfall sein können, da ja hierfür ein erhöhtes Risiko besteht.

Bin jetzt am zweifeln ob es dann überhaupt sinnvoll ist eine BU abzuschließen?

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Wie heftig das mit den Folgeerkrankungen gehandhabt wird, müsste man noch herausbekommen. Herz- Kreislauferkrankungen sind ja nicht einfach Folgeerkrankungen sondern Erkrankungen, die oft geminsam mit Psoriasis auftreten. Es ist aber keineswegs so, dass eine langjährige Psoriasis zu Bltuhochdruck, zum Herzinfarkt oder zum Schlaganfall führt. Wenn allerdings tatsächlich die Versicherung das so sähe, wäre es unsinnig eine Versicherung auszuschließen. Dann müsste das noch wesentlich deutlicher auch für Raucher gelten.

Bei der Psoriasisarthritis sehe ich da tatsächlich die Chancen deutlich schlechter, denn hier ist es die Psoriasis tatsächlich, die die Arthritis verursacht.

Grüße von Kuno

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Hallo Ihr,

beim Versuch, mich gegen Berufs- oder auch nur Erwerbsunfähigkeit abzusichern, hatte ich bisher wegen der Pso und PSA eigentlich nur Pech. Der Effekt ist der, daß mir diese Versicherungen zur Absicherung komplett fehlen.

In Deutschland:

Berufsunfähigkeits-Versicherung: Mein "Finanzmensch" hat bei ca. 10 - 20 Anbietern angefragt, erst mal anonym. Die vielen Kreuzchen sorgten bei allen (!) Anbietern für eine Absage. In Deutschland läuft diese Versicherung ja für alle bis Jahrgang 1961 noch über die gesetzliche Rentenversicherung. Jeder danach geborene darf allerdings bei privaten Anbietern schauen, was er noch bekommt.

Dread-Disease-Versicherung: (zahlt bei Eintreten bestimmter Krankheitsbilder - siehe Link zu Wikipedia) Im Idealfall bekommt man für wenige Dutzend Euro im Monat eine Zahlung irgendwo im sechsstelligen Bereich raus. Bei mir wären es dreistellig Euro im Monat für eine eher mäßige fünfstellige Auszahlung gewesen. Unwirtschaftlich - habe ich bleiben gelassen.

In der Schweiz:

Hier ist die Absicherung über AHV/IV (Rente/Erwerbsunfähigkeit) besser als in Deutschland. Mit einer BU-Versicherung hatte ich aber das gleiche Pech wie in Deutschland.

Meiner Meinung und bisherigen Erfahrung nach ist es für Leute mit schweren Erkrankungen wie Pso/PSA, die ein wenig zu jung sind, aufwendig bis unmöglich, sich gegen Erwerbsunfähigkeit vernünftig abzusichern. Gerade, weil bei ihnen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß sie diese Absicherung mal brauchen werden.

Viele Grüße,

Mathias

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