Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Ich will hier jetzt einfach mal meiner Verunsicherung und auch meinem Frust etwas Raum verschaffen.
Zur Zeit nehme ich wieder Fumaderm, wieder, weil es für mich der zweite Versuch mit diesem Medikament ist.
Zwar gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte nachzulesen, die sowohl positiv als auch negativ ausfallen, doch wenn man auf Aussagen wie:
"Das arznei-Telegramm vom 10. Mai 2013 schreibt dazu: “Beim derzeitigen Kenntnisstand raten wir von der Einnahme von Fumaderm ab.“",
kommt man ins zweifeln.
Allem Anschein nach ist es nicht nur für den Betroffenen ein "Versuch", wenn er sich an dieses Medikament heranwagt, sondern auch für die behandelnden Ärzte, Pharmakologen und Arzeneimittel-Anbieter, die dieses Medikament verschreiben bzw. vertreiben - ein Versuch nämlich an mehr aussagekräftige Studiendaten über die Wirksamkeit, die Nebenwirkungen usw. zu gelangen.
In mir ist der Eindruck entstanden, dass Patienten schlecht oder gar nicht aufgeklärt über mögliche Nebenwirkungen, Risiken bzw. den aktuellen Erkenntnisstand zu diesem Medikament, dieses verschrieben bekommen, damit Seitens der Pharmaindustrie eine ausführlichere Dokumentation der Wirksamkeit erreicht werden kann.
Natürlich ist der mündige Patient selbst auch in der Verantwortung sich zu informieren, keine Frage, dennoch bringt jeder Betroffene seinem Arzt Vertrauen entgegen und erwartet, zumindest hinreichend über die jeweilige Behandlung aufgeklärt zu werden.
Was unterm Strich bleibt sind verunsicherte Betroffene und
eine profitorientierte Industrie.
Bastilein