Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Ich will hier jetzt einfach mal meiner Verunsicherung und auch meinem Frust etwas Raum verschaffen.
Zur Zeit nehme ich wieder Fumaderm, wieder, weil es für mich der zweite Versuch mit diesem Medikament ist.
Zwar gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte nachzulesen, die sowohl positiv als auch negativ ausfallen, doch wenn man auf Aussagen wie:
"Das arznei-Telegramm vom 10. Mai 2013 schreibt dazu: “Beim derzeitigen Kenntnisstand raten wir von der Einnahme von Fumaderm ab.“",
kommt man ins zweifeln.
Allem Anschein nach ist es nicht nur für den Betroffenen ein "Versuch", wenn er sich an dieses Medikament heranwagt, sondern auch für die behandelnden Ärzte, Pharmakologen und Arzeneimittel-Anbieter, die dieses Medikament verschreiben bzw. vertreiben - ein Versuch nämlich an mehr aussagekräftige Studiendaten über die Wirksamkeit, die Nebenwirkungen usw. zu gelangen.
In mir ist der Eindruck entstanden, dass Patienten schlecht oder gar nicht aufgeklärt über mögliche Nebenwirkungen, Risiken bzw. den aktuellen Erkenntnisstand zu diesem Medikament, dieses verschrieben bekommen, damit Seitens der Pharmaindustrie eine ausführlichere Dokumentation der Wirksamkeit erreicht werden kann.
Natürlich ist der mündige Patient selbst auch in der Verantwortung sich zu informieren, keine Frage, dennoch bringt jeder Betroffene seinem Arzt Vertrauen entgegen und erwartet, zumindest hinreichend über die jeweilige Behandlung aufgeklärt zu werden.
Was unterm Strich bleibt sind verunsicherte Betroffene und
eine profitorientierte Industrie.
Bastilein