Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
„Eigentlich weiß ich ja, ich müsste aufhören, aber...“ – dieser oder ein ähnlicher Gedanke blockiert vielleicht seit Jahren den Kopf und verhindert Veränderung zum Besseren. In Teil 1 des Kurses wird das „eigentlich“ und das „aber“ genau angesehen und gelernt, andere Gedanken zu denken: Gedanken, die die Kraft geben sollen, die Veränderung durchzuhalten.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
06.05.2026 16:00
Hallo , und guten Tag. oder guten Abend
Mein Name ist Siggi und ich bin PSO Typ 2- also völlig harmlos.
Habe die Pso 2008 mit 55 Jahren bekommen, nach einer langwierigen Behandlung mit
fünf verschiedenen Antibiotoka. Anfangs völlig unauffällig mit schuppiger Kopfhaut-
die ich mit den üblichen Shampoos aus dem Drogeriemarkt behandelt habe- ohne Erfolg.
Mich hat die PSo bis auf die kosmetische Einschränkung aber nicht behindert.
Erste Hautäztin behandelte, und sagte, das kriegen wir hin. Medikamente geht aber nur
einmal im Jahr. Dachte mir nichts dabei. Behandlungen gingen halbjährlich weiter,
immer mit angerührten Salben aus der Apotheke- was genau, weiss ich nicht. Am linken Ellenbogen
bildeten sich zwei kleine, aber hartnäckige Herde. Die wurden nie behandelt.
2011 war diese Ärztin mal wieder verreist, und ich suchte eine andere Praxis auf. Die PSO am
Kopf war zwischenzeitlich hochentzündet, glutrot, offen, und juckte stark.
Ich erhielt Kortisone der Stärken 2-4 über sechs Monate- Spruch- die Kopfhautschwarte hält das aus.
Immer, wenn das Kortison abgesetzt wurde, war die PSO mit noch stärkerer Kraft zurück.
Ich wusste nicht mehr, was ich machen sollte.
Bin dann als Akutpatient im Februar 2012 nach Bad Bentheim gegangen- völlig verzweifelt.
Ich wollte unbedingt weiter arbeiten, konnte aber nicht mehr.
In BB erhielt ich zum ersten Mal einen Überblick über die PSO. Habe alle Vorträge besucht.
Die Behandlung, die bei den meisten so gut wirkt, war bei mir kontraproduktiv . Ich hatte
im Anschluss die PSO am ganzen Körper. War also schlimmer dran als zuvor.
Kam dann zu einer besonders tollen Hautärztin( Musste nach BB dringend Medikamente erhalten-
mein ursprünglicher Hautarzt gab mir einen Termin in sechs Wochen...) :
so krank wie sie sind, kann ich sie nicht behandeln- und schickte mich zur systemischem Therapie in die Helios Hautklinik.
Bis zum Termin im Helios habe ich die befallenen Körperstellen weiter mit den Teersalben
aus BB behandelt. Beim Termin in der Hautklinik drei Wochen später war am Körper fast alles weg-
allerdings war auch nie Kortison dran gewesen. Kopf war weiter schlimm.
Der dortige absolut fähige Chef verschrieb Psoradexan mite für 8 Wochen- und der Kreislauf der ständigen Entzündungen war unterbrochen. Die PSO bliebt am Kopf kleben- war aber mit Pflege Linola Fett drei bis viermal am Tag zu behandeln.
Die Hautärztin sagte im Übrigen auf die Frage, warum sie eine systemische Therapie will, die doch
so viel teuer ist als Cremes oder Salben: " Das geht aber nicht von meinem Budget ab." Und
" Ich bekomme für Ihre Behandlung 38.- Euro im Quartal, was soll ich denn dafür machen"
Habe noch ein Jahr weiter gearbeitet- dann konnte ich nicht mehr.
Nun bin ich EU Rentnerin- die begutachtende Hautäztin sagte, ich hätte nie so behandelt werden dürfen- gemeint waren die vielen Kortisone und die Dauer.
Heute war ich wieder im Helios- ich bekomme jetzt Protopic- seit vier Wochen. Und werde es weiter
nehmen müssen- Alternativen gibt es nicht mehr.
Vielleicht kann ich mit dieser Beschreibung zum vorsichtigen Gebrauch mit den Kortisonen hinweisen.
Meine beiden hartnäckigen Stellen am Ellenbogen sind nach einmaliger Behandlung mit Psoradexan übrigens seit 18 Monaten verschwunden- und daran knüpft sich meine ganze Hoffnung. Irgendeine
Medikation oder Kur zu finden, die für den Kopf genauso wirkt.
Hoffe, dass ich Euch nicht gelangweilt habe.
Lese schon ein Weile still mit.
Und denke momentan über das TM nach.
Liebe Grüsse
Siggi