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Hallo liebe Community,

 

ich bin neu hier und schildere daher mal kurz meinen Leidensweg.

 

Ich habe Pso seit ich geboren bin, allerdings brach es erstmals aus als ich ca. 18 Jahre alt war. Es hielt sich in Grenzen und während Beziehungen war es komischerweise meist komplett weg. Seit der Trennung von meiner damaligen Langzeitfreundin brach es dann sehr stark aus und hielt bis heute an. Ich hatte es auf dem Kopf, auf dem gesamten Rücken, gesamten Bauch, an Armen, Beinen, am Gesäß, im Intimbereich und teilweise auch im Gesicht. Komischerweise trat es bei mir nie an den typischen Stellen wie Ellbogen, Knie oder Hände auf. Das waren so ziemlich die einzigen freien Stellen.

 

Ich habe viel probiert. Lichttherapie, Cortisol, Ernährung ohne Fleisch, ohne Getreide, ohne Zucker und sogar alles zusammen, sodass ich nur noch Kartoffeln und Zucchini gegessen habe und Wasser getrunken habe. Sonst nichts. Hatte zwar auch einen positiven Effekt aber nicht im gewünschten Ausmaß.

 

Ich habe aufgehört zu rauchen und trinke keinen Alkohol mehr. Dadurch hat es sich ein klein wenig verbessert. Alkohol hat selbst in geringen Mengen bei mir innerhalb von Stunden starke Ausbrüche verursacht.

 

Am Ende habe ich viel mit Nahrung experimentiert und viele Strohhalme ergriffen, die Hoffnung gaben. Zum Beispiel Koriander und Lavendel, weil ich die Vermutung hatte, dass Pilze im Spiel sein könnten oder Artischocken um die Leber zu entgiften (Stichwort Bitterstoffe).

 

Das zusammen mit der Ernährungsumstellung mit vielen Verzichten half ein wenig, allerdings habe ich auch 7 kg in 2 Wochen abgenommen, vorallem weil ich keinen EInfachzucker (Obst, Zucker, etc) zu mir genommen habe, sondern nur Stärke (Kartoffeln, Gemüse) und nur mageres Rindfleisch. Die Magersucht war nah, daher habe ich vor kurzem wieder reingehauen und auch sehr ungesund gegessen. Und bin sogar rückfällig geworden was Alkohol angeht. Soll heißen, ich war 2 mal feiern und habe viel getrunken.

 

Normal müsste ich jetzt rot wie ein Hummer sein, doch etwas ist anders. Ich habe vor ca 2 Wochen ein wenig recherchiert und nach Studien gesucht, die mit Psoriasis oder anderen entzündlichen Autoimmunerkrankungen zu tun haben. Deutsche Studien habe ich nicht gefunden, aber ein paar englische.

 

Es viel desöfteren der Begriff Curcumin. Dieser Stoff soll vielerlei positive Dinge bewirken und laut einigen Studien auch Entzündungen hemmen. Ich fand sogar Hinweise, dass es die T-Zellen hemmt bzw. die Ausschüttung bremst/reguliert, welche für die Entzündungen bei der Psoriasis verantwortlich sind. Es hat einen umgekehrten Einfluss wie z.B. Alkohol auf diese. Die Studien waren allerdings nicht für Psoriasis, sondern für andere Krankheiten. Ich dachte mir dann aber: Wieso nicht einfach mal probieren und schauen ob es etwas bringt.

 

Curcumin ist der Hauptbestandteil von Kurkuma, das jeder wohl als Gewürz oder Hauptbestandteil von Curry kennt. Es verleiht die gelbe Farbe. Ich habe also viel mit Kurkuma und Curry gewürzt, allerdings war das auf Dauer recht mühsam und hat auch nicht immer geschmeckt. Ich habe mir dann Kapseln mit konzentrierter Dosis gekauft (ich glaub 30 Euro für 60 Kapseln). 2 Kapseln pro Tag. also quasi 1 Euro pro Tag ausgegeben. Ich nehme sie jetzt seit 1-2 Wochen und aus der roten Kruste ist nun bereits sanfte Haut geworden. Man sieht noch leicht wo die Stellen waren, aber ich denke in 1 Woche ist die Haut wie neu.

 

Ich wollte das hier nur mal kundtun. Ich weiß nicht ob es jedem hilft, aber einen Versuch ist es bestimmt wert und teuer ist es auch nicht.

 

Wen interessiert welches Produkt ich genau nehme kann ja fragen. Ich wollte nicht dass es nach Werbung klingt, denn das liegt mir fern. Ich möchte anderen nur eine Chance geben. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. ;)

 

 

Liebe Grüße

Robert

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Hallo 4ever_mom,

 

danke für die Info. Ich habe mal einen Hinweis-Thread in besagtem Forum angelegt, der hier her verweist. Danke für den Tipp.

 

 

Hallo Richard-Paul,

 

super dass es dir mit der Kurkuma-Milch besser geht. Ich hoffe es hält an oder wird sogar noch besser.

 

 

Liebe Grüße

 

Robert

  • Ersteller

Hier noch ein kleines Video zur Wirkung von Curcumin auf Krebs. Passt vielleicht nicht ganz hier her, aber ist natürlich ein netter Zusatzeffekt. Und wie schon erwähnt sind meiner Meinung nach Krebs und Pso gar nicht so weit voneinander entfernt, da beides mit Entzündungen und den Zytokinen in Verbindung steht.

 

Hallo,ich nehme seit 2Wochen Curcumin und bin begeistert.Nach 6 Jahren Fumaderm,mußte ich diese 

 

absetzen.PSO blühte wieder auf .PUVA half nur bedingt und auch ein Urlaub auf Kos hat wenig gebracht.

 

Nun bin ich fast erscheinungsfrei und die roten Stellen werden von Tag zu Tag heller.

 

Vielen Dank für den Tipp

Hallo wollte mal fragen was ihr so nimmt wo curcumin enthalten ist kapseln ? Habe das hier entdeckt bei Amazon " Meriva-sr 120g kapseln th "

  • Ersteller

Hallo ms elli,

 

das freut mich sehr. :) Wieviel Curcumin nimmst du denn täglich und in welcher Form und wie oft? Würde die anderen sicher auch interessieren.

 

 

Hallo Dynamosun,

 

die von dir genannten Kapseln habe ich auch schon genommen. Schlecht sind sie sicher nicht, zumal das Meriva in vielen Studien getestet wurde. Allerdings sind sie glaub ich auch recht teuer. Wichtig ist, dass du Kapseln nimmst die einen Zusatzstoff wie Meriva oder BioPerine enthalten, da diese 20 mal stärker wirken als reine Curcumin-Kapseln. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis am besten sind die Kapseln, die xelila als letztes vorgeschlagen hat (musst du mal 1-3 Seiten zurückblättern). Nachtrag: Hab dir mal den Link rausgesucht: http://www.amazon.de/gp/product/B005MIAVU4/ref=ox_sc_act_title_1?ie=UTF8&psc=1&smid=A38F5WMRCVYW23

 

 

Liebe Grüße

 

Robert

Bearbeitet ( von Kurkuma)

Desto "tiefer" man sich mit Curcumin befasst, desto "undurchdringlicher" wird das Ganze (aber immer alles im positiven Sinne für unsere Gesundheit; soweit ich es beurteilen kann); man kommt sogar zur Abhängigkeit der Wechselwirkungen der Protonen und Neutronen im Atomkern (die positiv durch Curcumin beeinflusst werden in ihrer "Abhängigkeit").

 

Etwas einfacher ausgedrückt: Curcumin beeinflusst  die physikalischen Eigenschaften unserer Zellmembranen, indem Curcumin diese durchlässiger macht, was zur besseren Versorgung der Zellen notwendig ist. - Verbessert wird diese Wirkung noch durch Lecithine (Lecithine - zur Gruppe der Phosphatidylcholine gehörend - ist ein Bestandteil der Zellmembranen; - also in allen Zellen in unserem Körper vorhanden; ein vermindertes Fehlen ist ein Mangel).  - Lecithine ist als E 322 in Lebensmitteln enthalten und kommt in Sojabohnen vor (wird daraus gewonnen). - Lecithine sind für das Vermischen von Fetten und Wasser notwendig (als Emulgatoren).  

 

LG

Richard-Paul

 

Nachtrag:

P.S.: Nochmals der Hinweis: wer Piperine (z.B. schwarzen Pfeffer) und Medikamente benutzt, bitte unbedingt den Arzt wegen möglicher, negativer Wirkungen  der Arzneimittel fragen.

Bearbeitet ( von Richard-Paul)

Ok danke wie viel am Tag Sol man nehmen an kapseln

Von den Kapseln nehme ich 2 am Tag.Pulver mische ich ins Essen wo 

 

immer es passt.Zur Plege benutze ich Propolis Creme vom Imker.

 

LG ms elli

  • Ersteller

Ok danke wie viel am Tag Sol man nehmen an kapseln

 

Kommt auf die Kapseln an. Für den Anfang sind 2 Kapseln pro Tag sicher eine gute Richtlinie. Eine Gesamtmenge pro Tag bis hin zu 8g sollte relativ sicher sein. Aber so krass würde ich nicht anfangen. 2-4 Kapseln pro Tag denke ich wären in Ordnung.

Zwischenbericht:

 

Drei alte, kleinere Stellen am Körper (Knöchel, direkt über dem Oberschenkel-Hüftgelenk und Schienbein) sind mittlerweile komplett verschwunden. Sie waren Überreste vom letzten richtig schlimmen Schub, als ich überall am Körper Flecken hatte. Hab schon gedacht, die gehen nie weg, weil sie beständig die gleichen Ausmaße hatten. Nun sind sie plötzlich weg - super!

Jetzt ist von dem alten Schub nur noch ein Fleck am Ellbogen übrig, der auch schon lange im Stillstand ist.

 

Hände und Füße sind etwas abgemildert, stellenweise heller, aber sonst hat sich da nicht viel verbessert.

Die Flecken nahe Intimbereich sind weniger, und was noch da ist, ist ganz blass.

Lippen sind stabiler und nicht mehr rissig, weg ist es da aber noch nicht so ganz.

 

Sieht so aus, als ob es am Körper ansich gut wirkt, zumindest bei mir aber an der Sturheit von Händen und Füßen arg zu knabbern hat.

Gestern habe ich mal auf 4x 1 Curcumin-Extrakt erhöht, dazu morgens und abends je 2 Kurkuma-Kapseln zu 500mg zusätzlich.

Insgesamt sind das jetzt also 2gr Curcumin-Extrakt und 2gr Kurkuma.

 

 

Seit ich den Extrakt nehme, habe ich auf der Toilette auch bemerkt, dass ca. ein bis anderthalb Stunden nach der Einnahme der Urin deutlich gelb ist.

Nun ist Urin ansich ja oft gelb *g* aber da ich täglich 3-4L trinke und durch die Ketose schnell entwässere, ist bei mir da normalerweise (außer beim Morgenurin) nicht viel Färbung erkennbar. Die Färbung erhält sich allerdings nicht lange, höchstens über zwei Toilettengänge, und ist nicht übermäßig stark, es wird also wohl nur ein kleinerer Anteil über die Nieren direkt in den Urin ausgeschieden.
Wenn man sieht, wie stark schon das pure Kurkumapulver in geringer Dosis die Haut bei Cremeanwendung färbt, dann sollte der größte Anteil wirklich aufgenommen werden und länger im Körper verbleiben, und letztlich erst über den Darm ausgeschieden werden.

Hallo, Robert,

 

habe mich gestern abend schon ein bissl hier durchgelesen und muss dir sagen, dass ich sehr beeindruckt von deinem Engagement bin. Du warst wirklich sehr fleissig, was zum einen deine Dokumentationen über deine Selbstversuche und zum anderen deine Recherche betrifft. DANKE dafür!

 

Ich werde es in ca. 3 - 4 Wochen testen, möchte aber noch vorher abklären, ob sich Curcuma auch positiv auf meinen Hashimoto auswirken wird. Habe das auch bereits in meinem Vorstellungsthread erwähnt. Bin mir noch nicht im klaren, ob ich nun Kapseln nehmen soll, was wahrscheinlich die einfachere Methode wäre, oder wie Richard-Paul das Pulver in heisser Milch. Habe wegen dem Pulver ein paar Bedenken, da Gelbwurz sehr stark färbt und bei mir ein paar Zähne mit Kunstoff überzogen sind. Aber vielleicht kann mir Richard-Paul das ja hier beantworten. ;)

Bin auch von Hashi betroffen, merke aber keine deutlichen Auswirkungen irgendeiner Art. Hatte aber auch vorher keine wirklichen Probleme bzw. Symptome.

Allerdings hat gerade zu Anfang das Kurkuma meinen Stoffwechsel ziemlich gepusht - hatte das auch hier beschrieben - und habe eben mal so 3kg Gewicht verloren.

Mit der Zeit tritt aber wohl ein Gewöhnungseffekt ein, zumindest was den Stoffwechsel betrifft, wie man das ja auch durch scharfe Gewürze kennt, und der Stoffwechsel reagiert nicht mehr so gravierend.

Welcome to the club, xelila, was den Hashi betrifft. Ich habe im Großen und Ganzen auch kein großes Problem damit, aber vielleicht ändert sich was, wenn man es kurmäßig einige Zeit anwendet. Werde es auf jeden Fall versuchen, da jetzt schon einige über Verbesserungen ihres Hautbildes berichtet haben. Bin zwar nicht total übergewichtig, aber so ein wenig Gewichtverlust wäre schon nicht schlecht! :)

Bearbeitet ( von SigiH.)

Heute habe ich meine heiße Kurkuma-Milch früher getrunken; diesmal wieder ohne schwarzen Pfeffer. Ich kann keinen Unterschied feststellen, sowohl beim Trinken, als auch in der Wirkung. (Bei einer Tomate mit schwarzem Pfeffer muss ich tief durchatmen; bei der Kurkuma-Milch spüre ich keinen Unterschied).

 

Zuvor habe ich ein wenig Kurkuma-Pulver mit kaltem Wasser gemischt; schmeckte bitter.

 

Die pH-Werte:

Milch = 6,5 >> Kurkuma in Wasser = 6,0 >> Kurkuma in heißer Milch = 5,0 >> zum Vergleich: Magensäure = 1,0 – 1,5 >> Bier = 4,5 – 5,0 >> Kaffee = 5,0!

 

An den Geschmack von heißer Kurkuma-Milch gewöhnt man sich sehr schnell (wobei ich eigentlich nur kalte Milch mag).

 

Da ich keine organischen Leiden/Schäden – außer ein wenig Arthrose in den Gelenken – habe, bin ich eigentlich kein Vergleich. Meine beiden 0,5 mm großen - aus Indien mitgebrachten - PSO-Stellen lassen auch kein Urteil zu; allenfalls ist die Haut (Schuppen, wenn man überhaupt davon sprechen kann) etwas flacher. >> An die positive Wirkung, dass die Knochen und Gelenke „leichter“ gehen, habe ich mich gewöhnt (siehe meinen 2. Zwischenbericht).

 

Von Gewichtsabnahme habe ich noch nichts bemerkt; muss auch nicht abnehmen (zumal ich esse, was mir schmeckt).

 

Gelbe Färbung: Jedes Mal, wenn ich mit dem gelben Kurkuma in Berührung komme, färben sich alle Fingernägel von unten gelb (nur der Teil, den man abschneidet). – Bei den Zähnen, auch den Überkronungen kann ich keine Gelbfärbung sehen. – Beim Urin habe ich schon mal gemeint, eine andere, schwache Gelbfärbung bemerkt zu haben (ist aber schwer zu beurteilen); - am Stuhlgang kann ich nichts bemerken (bei z.B. Wald-Heidelbeeren oder Grünkohl tritt immer sofort eine entsprechende Färbung auf). – Ein Spülschwamm, mit dem ich kleinste Kurkuma-Pulver-Menge aufgewischt habe, war nach einiger Zeit ziemlich gelb gefärbt.

 

Ich trinke – vorläufig – weiterhin jeden Abend eine große Tasse heiße Kurkuma-Milch, da sie mir gut tut. - Nach allem, was ich gelesen habe [leider ist vieles in englisch], hat Curcumin mit meinem chemischen Verstand eine positive Wirkung auf unsere "Wechselwirkungen" im Körper.

 

LG

Richard-Paul

 

@ SigiH

Ich bin kein Chemiker, sondern nur Chemie-Laborant (ist die Vorstufe).

  • Ersteller

@xelila: Immerhin tut sich wieder was. Das freut mich sehr. Halt uns auf dem Laufenden. ;)

 

@Sigi: Ich hatte in deinem Vorstellungsthread schon was dazu geschrieben, weil ich das hier erst später gesehen habe. Danke nochmal für dein Lob. Sowas motiviert auch zukünftig viel Engagement zu zeigen. ;)

 

Ich habe selbst auch viel Kunststoff in den Zähnen, habe aber bislang noch keine Verfärbung durch Curcumin beobachtet. Ansonsten färbt es aber schon sehr stark.

 

@Richard-Paul: Danke für deine Mühen. Hast sogar die pH-Werte gemessen. Toll!

 

 

Ich schlürfe gerade auch wieder eine heiße Kurkuma-Milch. Habe mich schon dran gewöhnt und find es eigentlich ganz lecker.

 

 

Liebe Grüße

 

Robert

  • Ersteller

Nachtrag zum Thema Hashimoto:

 

Also ich habe jetzt keine direkten Studien zu Hashimoto und Curcumin finden können. Prinzipiell beruht die Wirkung des Curcumin aber auf der Hemmung bzw. Regulierung von entzündungsfördernden Zytokinen wie IL-1beta, IL-6, IL12, IL-17 oder TNF-alpha. Diese laufen bei den meisten Autoimmunerkrankungen aus dem Ruder, daher haben Krankheiten wie Pso, Hashimoto, Arthritis, usw grob gesagt fast die gleichen Ursachen. Meist unterscheidet sich der Ort (Haut, Schilddrüse, Gelenke, andere Organe) und dementsprechend natürlich auch die Auswirkungen. Durch die Funktion des Curcumin werden aber immer Entzündungen verringert und Zytokine reguliert. Als Beispiel: Beim Hashimoto zerstören z.B. T-Zellen das Schilddrüsengewebe, deren Ausschüttung durch Zytokine gesteuert wird. Bei der Pso sind zu viele entzündungsfördernde Zytokine vorhanden.

 

Meine Vermutung ist daher, dass Curcumin bei so ziemlich allen Autoimmunerkrankungen (inkl. Hashimoto) Wirkung zeigt. Die Frage ist natürlich immer welche Dosis dafür nötig ist und welche anderen Faktoren da auch noch eine Rolle spielen. Von der Funktionsweise her ist Curcumin aber sehr wahrscheinlich auch bei Hashimoto wirksam.

  • Ersteller

So nun wird es etwas pseudo-wissenschaftlich. Ich habe eine interessante Dissertation von 2006 zum Thema "Die Hemmung der Bildung des Interleukin-1-Rezeptorkomplexes als redoxregulierter antiinflammatorischer Mechanismus" gefunden. Darin wird unter anderem untersucht, warum Curcumin einen antiinflammatorischen (entzündungshemmenden) Effekt hat.

 

Die Dissertation findet ihr hier: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2006/758/pdf/jurrmann_diss.pdf

 

 

Es ist ziemlich kompliziert zu verstehen (jedenfalls für mich). Allerdings habe ich rausgelesen, dass die Wirkung von Curcumin darauf beruht, dass der IL-1-Rezeptor (IL-1R) blockiert wird und somit das IL-1 nicht mehr die Möglichkeit hat bestimmte Prozesse auszulösen. Zum Verständnis habe ich mal 2 Bilder angehängt, die zeigen, welche Abläufe der Interleukine durch IL-1 beeinflusst werden.

 

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Der Auslöser der Entzündung ist vorallem das IL-17, welches letztlich Entzündungen hervorruft. Ein Auszug aus Wikipedia dazu:

 

 

Interleukin 17 as a family functions as a proinflammatory cytokine that responds to the invasion of the immune system by extracellular pathogens and induces destruction of the pathogen’s cellular matrix.

 

IL-17 ist auch bei Asthma und allergischen Reaktionen ausschlaggebend, produziert weitere Interleukine und TNF-alpha und ist für die Entzündungen bei Autoimmunerkrankungen maßgeblich beteiligt.

 

Das IL-17 wird wiederrum durch Th17 ausgeschüttet bzw. angeregt. Curcumin hemmt bereits am Anfang der Interleukin-Ablaufkette, sodass Th17 nicht entstehen kann bzw. die Entstehung gehemmt wird. Im großen Bild ist das der rechte Strang unten mit dem Endresultat IL-17. Im kleinen Bild (vereinfachte Darstellung) der untere Strang.

 

 

Was ich auch noch in der Dissertation gesehen habe ist, dass Sulforaphan (z.B. in Broccoli enthalten) eine ähnliche Wirkung wie Curcumin hat. Wäre also eventuell auch mal einen Test wert.

 

 

Letztlich ist natürlich nicht ganz so wichtig warum Curcumin wirkt, aber vielleicht ist es ja mal ganz interessant die chemisch-biologische Seite zu beleuchten.

 

 

Liebe Grüße

 

Robert

Bearbeitet ( von Kurkuma)

Guten Morgen,

 

ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei dir bedanken, Robert. Du hast dich mittlerweile auch mit dem Thema Hashimoto befasst und deine Erklärung mit den Zytokinen leuchtet mir ein! Finde ich soooo toll, wie du dich da reinhängst, danke!

 

Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren, allerdings erst in ca. 3 Wochen damit beginnen. Meinen Mann, der keine Psoriasis, aber beginnende Arthritis hat, hat euere Ausführungen über Curcumin so überzeugt, dass ich ihm erstmal die Kapseln besorgen werde. Er ist sozusagen mein Versuchskaninchen. :daumenhoch:

 

Ich muss gleich weg, deshalb habe ich jetzt leider keine Zeit mehr, für eine ausführlichere Antwort.

 

Wünsche euch allen noch einen schönen Tag!

 

LG, Sigi

Jetzt ist mein erster, schöner Bericht durch einen falschen Mausklick „verschwunden“. Nochmals neu:

 

… ooooooh Robert; da braucht man ja eine Woche Urlaub, um aus Deinem Beitrag - dem Link - # 218 überhaupt etwas zu verstehen.

 

Unabhängig davon verstehe ich es so, dass Curcumin und bestimmte Atome „gut“ miteinander können, wie ich es schon im Beitrag # 207 erwähnt habe. [Von unseren 218 Elementen – Atome – können einige „gut“ miteinander, z.B. die giftigen Elemente „Natrium + Chlor“ in der Verbindung zu NaCl = Salz; >> andere können „nicht gut“ miteinander = Gifte oder explosive Verbindungen!] Für das „gut“ miteinander können ist die Voraussetzung im Körper, dass die primären Botenstoffe (z.B.: Hormone – die überwiegend nachts gebildet werden- und von der Zirbeldrüse im Gehirn „gesteuert“/gesendet werden) und sekundären Botenstoffe (z.B. Vitamine) im richtigen Maß vorhanden sein müssen (sollten).

 

Du schreibst von „redoxregulierter antiinflammatorischer Mechanismus“ [gegen eine Entzündung gerichtetes Mittel]; - dies machen auch Medikamente wie „Ibuprofen + Diclofenac + Acetylsalicylsäure oder andere mit entsprechenden Nebenwirkungen, da sie künstlich hergestellt werden. Diese werden vom Arzt verordnet, wenn die „eigene, innere Apotheke“ es nicht mehr schafft, Entzündungen zu bekämpfen. – Wenn jetzt Curcumin dies auch kann, frage ich mich, was ist, wenn ich irgendwann kein Curcumin mehr nehme. Fehlt dem Körper dann etwas? Oder wird es als „überflüssig“ einfach entsorgt?

 

Dein Hinweis, dass Sulforaphan (z.B. in Broccoli enthalten) ebenso gut wirken soll wie Curcumin, habe ich eher so verstanden, dass beide zusammen gut wirken (als sekundäre Botenstoffe).

 

Erklärung: Interleukine sind körpereigene, primäre Botensoffe (spezielle Eiweiße, die Hormonfunktionen auslösen).  

 

LG

Richard-Paul

 

P.S.: Zitat von Dir: „Es ist ziemlich kompliziert zu verstehen (jedenfalls für mich)“ – auch für mich!

Ein paar Hinweise zum Gebrauch von Kurkuma-Pulver:

 

Kurkuma-Pulver enthält ca. 5% Curcumin (dem Wirkstoff); Kurkumin-Extrakt-Pulver (welches Hochleistungssportler nehmen) enthält ca. 50 % Curcumin (und ist entsprechend teurer).

Besser als die Einnahme in heißer (am besten fettreiche) Milch (wie ich es mache) , ist die Einnahme  m i t  Leinöl (= Rapsöl oder Olivenöl; - auch Butter) und mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. [ungeeignet ist auf jeden Fall: Ananassaft; - enthält zu viel Fruktose]. Es gehen auch Karottensaft - mit immer etwas Öl versetzt - als Mix mit Kräutern und Gewürzen; auch in Quark mit etwas Öl. Öl/Fett immer, weil Curcumin nur schwer wasserlöslich ist].

 

Die Einnahme sollte 2-3 Stunden nach einer Mahlzeit stattfinden (um nicht die Wirkung dessen zu "stören", was man gegessen hat).  - Die Menge, die ich einnehme, und die hier allgemein im Beitrag genannt werden, dienen nur der vorbeugenden Gesundheit. (Bei Krankheiten ist eine höhere Dosis notwendig: - bitte den Arzt fragen). Keine Verwendung von Kurkuma sollte bei Schwangerschaft und Gallensteinen erfolgen. >>  Kurkuma macht ggf. das Blut "dünnflüssiger", was Bluter beachten sollten.

 

Der Halbzeitwert (die Zeit, in der sich der Zerfall auf die Hälfte vom ursprünglichen Wert halbiert) von Curcumin, wenn es im Dünndarm angekommen ist, beträgt 2 Stunden und wird durch schwarzem Pfeffer verlängert. [D.h. zum B.: Nach 4 Stunden der Einnahme ohne Pfeffer ist nur noch 25 % von Curcumin wirksam).

Die Immunsteigerung durch zusätzliche Einnahme von Piperin ist gering; - die Hauptwirkung dieses Nährstoffkomplexes liegt in der entzündungssenkenden, krebsschützenden Wirkung (siehe vorheriger Beitrag).

 

 

Hat von Euch schon jemand Kurkuma-Extrakt-Pulver eingenommen?

Hat jemand von Euch Curcumin der Firma "longvida" bestellt oder eingenommen? (Soll scheinbar das Beste sein)!

[Hierzu nur antworten, wer zu den beiden Fragen etwas Positives sagen kann]!

 

LG

Richard-Paul

  • Ersteller

Ich war heute bei meinem Hautarzt. Hatte keinen Termin, aber habe einen vereinbart und da kam ich kurz mit dem Arzt ins Gespräch. Er fragte wie es läuft und ich erzählte ihm von Curcumin und meinen Erfolgen. Er war sehr interessiert und fragte sogar nach Studien. Er hat sich Curcumin notiert und möchte sich selbst darüber schlau machen. Er meinte dass die Pso-Forschung in Heidelberg mehr und mehr zu Naturheilkunde und Homöopathie geht und man da in den nächsten Jahren einiges erwarten kann. Auch sagte er, dass die Pso endlich als systemische Erkrankung aufgefasst wird (auch bei den lokalen Ärzten) und nicht mehr als bloßes Hautproblem. Ich fand seine Reaktion sehr gut. Mitte August hab ich dann den Termin. Mal gucken ob dabei etwas rauskommt.

 

Heute sind übrigens bereits die Sulforaphan -Kapseln angekommen, die ich zusätzlich zu Curcumin einnehmen werde. Ich berichte dann wieder.

Ich habe meine Anwendung mit Kurkuma-Pulver nochmals etwas umgestellt:

 

Meine heiße Kurkuma-Milch (jetzt doch wieder) mit schwarzem Pfeffer trinke ich am Morgen, ca. 2 Stunden nach dem Frühstück, weil so das wirksame Curcumin am Tag verfügbar ist im Körper; - zusätzlich trinke ich danach (wie früher) einen kleinen Schluck Olivenöl; (danach kaufe ich mal Rapsöl).

Sollte ich mal krank werden, trinke ich am Abend - zusätzlich - nochmals heiße Kurkuma-Milch mit schwarzem Pfeffer!

 

Ich fühle mich sehr wohl!

 

LG

Richard-Paul

Wie viel gram vom Kurkuma nimmst auf wie viel ml warmer milch

Das geht bei mir mit "Pi mal Daumen"!

 

Eine große Tasse fülle ich 2/3 mit heißer  Frischmilch (kurz vor dem Kochen) und gebe einen Esslöffel (= ca. 8 - 10 g) Kurkuma-Pulver dazu. Solange umrühren (wegen Klumpen Bildung), bis sich alles Kurkuma-Pulver gelöst hat (ca. 1 Minute); schwarzen Pfeffer einrühren und mit kalter Milch so abkühlen, dass die Kurkuma-Milch gerade noch (heiß) sofort trinkbar ist. -  Geschmack: leicht mehlig mit einem Hauch von Curry.

Aufpassen, dass möglichst kein Kurkuma-Pulver neben die Tasse fällt; färbt Spüllappen und Handtücher sehr stark gelb!

 

LG

Richard-Paul

Ok was ist besser das Kurkuma pulver oder die kapseln die hier alle bestellen

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