Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo,
ich bin neu hier im Forum unterwegs.
Meine Schuppenflechte wurde im Frühjahr diagnostiziert, besteht aber wohl in leichter Ausprägung schon seit mehr als 10 Jahren. Hauptsächlich ist bei mir die Kopfhaut betroffen.
Seit über einem Jahr habe ich immer wieder Schmerzen in einigen Gelenken: Zehen, Finger, Knie, Rücken. Im Winter war es wohl eine Entzündung in beiden Kniegelenken, da sie auch (erst das eine, dann das andere) etwas heiß und dick waren.
Ich muss dazu sagen, dass ich sehr fettleibig bin und z.B. die Kniegeschichte ganz schnell mit den Worten "Überlastung, mal mind. 10 kg abnehmen, dann wird es besser..." abgetan wurde. Als mein Hausarzt diese Aussage tätigte, war ich eigentlich wegen einer anderen Sache bei ihm und habe die Kniee nur nebenbei und auch nicht mit Nachdruck erwähnt, sondern mich nur über "etwas Schmerzen" beklagt.
Hauptpunkt bei meinem Arztbesuch war damals, dass meine Hände morgens steif waren, und ich keine Faust machen konnte, ich habe das meinem Arzt ggü. selbst auf "wahrscheinlich Wassereinlagerungen?" geschoben. Außerdem habe ich in dieser Zeit recht große Beschwerden und Steifheit im unteren Rücken/Kreuzbereich gehabt. Naja, habe ich mir selbst mit meinem Übergewicht und der Tatsache, dass ich wegen Erkrankungen der Kinder fast einige Wochen im Kinderzimmer mit einer Matratze auf dem Boden geschlafen habe, erklärt. Die Steifigkeit hielt immer so etwas um die zwei Stunden an und wurde dann besser bzw. war eigentlich weg.
Lange Rede, kurzer Sinn: ich hatte immer mal wieder mehr oder weniger starke Beschwerden, die sich aber immer auch irgendwie erklären ließen. Als ich dann anfing über PSO zu lesen stieß ich recht schnell auf PsA und habe dann rückwirkend meine ganzen Beschwerden neu interpretiert. Und etwas Angst bekommen.
Vor vier Wochen fingen dann einige Fingergelenke und die Knöchel an zu schmerzen, nicht furchtbar schrecklich schlimm, aber deutlich. Das Blutbild beim Arzt zeigte leicht erhöhte Entzündungswerte und zu hohe Harnsäure. Gegen die Harnsäure nehme ich jetzt Tabletten.
Ich habe mir deshalb einen Termin beim Rheuma-Doc geholt (und hatte echt Glück und innerhalb von 7 Wochen was bekommen) und der ist in 14 Tagen.
Das "Problem" ist nun: Mir geht es derzeit gut. Ich habe gaaanz leichte Beschwerden im Zeigefinger und sonst NIX. Steifigkeit ist auch völlig weg. Jetzt habe ich echt Bedenken, dass mich der Arzt direkt in die Hypochonder-Kategorie einteilt...
Kann das sein, dass es eine PsA ist, bei der die Beschwerden nur schubweise kommen und dann wieder fast völlig weg sind? Kann der Arzt trotzdem etwas feststellen oder sieht er es nur, wenn es "aktiv" ist?
Versteht mich nicht falsch, ich wünsche mir die Diagnose/Krankheit PsA keinesfalls, aber ich habe Angst, dass ich es vielleicht doch habe, es aber nicht erkannt wird und ich deshalb eine Odyssee vor mir habe, wie sie einige von euch hier im Forum schildern, die (anfangs) einfach nicht ernst genommen wurden, bis es vielleicht sogar zu spät war und es bleibende Schäden gab...
Ich überlege gerade, ob ich den Termin nicht lieber absagen soll...
LG
Kikiwe