Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo liebe Community,
mein Name ist Matze ich bin 33 Jahre und leide seit einem halben Jahr an Psoriasis. Das erste Mal bemerkt das ich Schuppen habe, war während meiner Zeit bei der Bundeswehr. Angefangen hat das auf dem Kopf, wirklich gestört hat es mich jedoch nie. Stress kann damals nicht dafür verantwortlich gemacht werden, denn obwohl der Dienst körperlich und geistig fordernd war, war ich gerne Soldat mit Leib und Seele. Bin zwar noch Reservist, aber nie wirklich in der Zivilgesellschaft angekommen. Im September 2016 wurde das erste Mal bei mir Psoriasis auf dem Kopf und am linken Ellenbogen diagnostiziert. Mittlerweile hat sich die Psoriasis auf sämtliche Areale der Haut ausgebreitet, Kopf, Ohren, Rücken, Brust, Rücken, Ober und Unterschenkel, Füße, Hände und der Intimbereich sind betroffen. Mein Hautarzt verschreibt mir Diavobet und UV-B Bestrahlung, wirklich untersucht hat er mich allerdings nicht. Als ich ihm sagte, dass mir das Haupthaar ausfällt, diagnostizierte er, dass dies erblich bedingt ist. Ist ein echter Zauberer, er muss nur 3 Sekunden hinsehen und jede Analyse ist hinfällig. Das ist also die medizinische Versorgung in der zivilen Welt, das hat mit kostenloser Heilfürsorge wie sie die Bundeswehr anbietet nicht viel zu tun. Psychisch geht es mir soweit ganz gut, gehe mit meiner Krankheit offen um. Ändern kann ich es nicht und obwohl es unappetitlich aussieht, sehe ich meine Psoriasis nicht als etwas, was mich kaputt macht. Habe neuen Soldaten immer wieder einen Spruch mitgegeben, der auch uns mit unserer Krankheit helfen kann. "Nicht klagen, kämpfen"! Bin jedenfalls froh, dass es für uns im Internet eine Plattform gibt und wir uns austauschen können.
Liebe Grüße,
Matze (Der Feldjäger)