Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Liebe Frau Dr. Charitidou,
ich bin seit fünf Wochen Mutter einer kleinen Tochter. Vor der Schwangerschaft wurde meine starke Psoriasis erfolgreich mit Cosentyx behandelt, welches ich aufgrund des Kinderwunsches absetzte.
Seit der 16. Schwangerschaftswoche wird die Psoriasis wieder kontinuierlich schlimmer. Inzwischen sind alle Extremitäten stark betroffen und am Oberkörper habe ich ebenfalls Herde.
Da ich noch stille, ist eine Wiederaufnahme der Cosentyxtherapie erstmal unmöglich. Mein behandelnder Hautarzt konnte mir jedoch nicht wirklich weiterhelfen und verschrieb mir zunächst eine leichte Kortisonsalbe, die ich abends bei akutem Juckreiz auftrage (um überhaupt ein wenig schlafen zu können), aber die zur dauerhaften großflächigen Behandlung keine Option ist. Theoretisch wäre wohl eine Sole-Phototherapie möglich, die jedoch weder der Arzt noch die Hautklinik vor Ort anbietet.
Gibt es für mich wirklich keine anderen Möglichkeiten? Abstillen ist für mich bis zum 6. Lebensmonat meiner Tochter eigentlich keine Option; nur werde ich langsam immer verzweifelter, weil die Herde mittlerweile riesig und schmerzhaft sind. Eine stationäre Behandlung ist wegen meiner Tochter sicher auch nicht möglich (ich wüsste nicht, dass es möglich wäre, sie mit in die Klinik zu nehmen?) Ich kann aber doch nicht die einzige stillende Mutter mit behandlungsbedürftiger Schuppenflechte sein?
Vielen Dank für Ihren Rat und herzliche Grüße!