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Hallo Leser,
heute gab es in der Berliner Zeitung ein Interview mit der Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel.
Auch nach dem zweiten Lesen läuft es mir kalt den Rücken herunter.
Zwei Punkte, die mir besonders auffielen:
"Begleitend dazu wird für eine Reihe von Krankheiten festgelegt, welche Medikamentenmenge pro Tag überhaupt sinnvoll ist."
Wie "damals" beschlossen wurde, dass Psoriatiker künftig ihre Harnstoff-Pflegesalben selbst bezahlen sollen, klingt das für mich danach, dass wieder jemand "von oben" beschließt, dass doch bitte 10 Gramm Salbe am Tag reichen müssen.
"Wir brauchen auch im ambulanten Bereich Instrumente wie die Fallpauschalen, die es heute schon im Krankenhausbereich gibt."
Schon in Kliniken sind die Fallpauschalen für uns Psoriatiker eine Pest. Manchmal schickt einen die Klinik nach 14 Tagen nach Hause, weil die Fallpauschale einfach nicht reicht. Die Haut freilich kümmert sich einfach nicht darum, was eine Gesundheitsministerin oder Patientenbauftragte so meint. Sie heilt in ihrem Tempo. Und nun sollen noch die Hautärzte solche tollen Fallpauschalen bekommen? Ich bin begeistert :mad:
Außerdem frage ich mich: Ist die Frau Patientenbeauftragte oder Finanzministerin oder stellvertretende Gesundheitsministerin? Das liest sich nicht, als ginge es ihr um die Patienten, sondern nur ums Sparen, Bestrafen und Streichen.
Lest selbst:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/512971.html
Gruß
Claudia