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Hallo Leute aus Nähe von München,

ich bin 69 und habe an beiden Knien abgenutzte Knorpel. Jeder Arzt hat mir bisher zu Ersatz geraten. Ich habe aber in Ruhestellung keine Schmerzen, nach längerem Stehen nur Steifigkeit und nach längerem Gehen kommen auch Schmerzen. Wollte mit OP solange warten, wie möglich - bis ich auch in Ruhestellung Schmerzen habe. Ich nehme gerade ab und hab auch Ernährung umgstellt, das hilft schon. Das Zeug von Hr. Ullrich hilft mir nicht. Bin auf Siche nach Alternativen zur OP. Wer mit irgendwas gute Erfahrungen gemacht hat, her damit.

Dann wünsch ich euch allen schöne Freie Tage und schöne Ostern.

Hannelore

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hallo, HaCa -

die älteste Schwester meine Mannes hat schon drei Knie-OP's hinter sich, sie ist 74 Jahre alt - nichts ging mehr und die OP's sind alle gutgegangen -

zu Alternativen Methoden kann ich dir leider nichts schreiben -

ich weiss nur aus eigener Erfahrung - wenn der Leidensdruck kaum noch zu Ertragen ist - dann ab in den OP -

( mir ging es so nach dem zweiten Bandscheibenvorfall ) - da ging nichts mehr-

nette Grüsse sendet  - Bibi -

wie ich eben beim Durchstöbern der Threads gesehen habe, hast du schon mal etwas zu RSO gefragt - der Thread war schon zehn Jahr alt - hmmmm -

lasse dich nicht entmutigen, sicherlich melden sich noch viele User hier, die nicht die Goldfäden brauchen - oder so wie ich, niemals etwas davon gelesen haben -

Edited by Bibi
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vor 18 Stunden schrieb HaCa:

Bin auf Siche nach Alternativen zur OP.

Das Problem ist, dass solche Alternativen sehr vom Ausmaß des Schadens abhängen.

vor 18 Stunden schrieb HaCa:

Wollte mit OP solange warten, wie möglich

Das ist auf der einen Seite verständlich. Das Knie ist das größte Gelenk im Körper und eine OP schon ein ziemlicher Eingriff. Ich kenne zwei Leute aus meinem Freundeskreis, die haben es machen lassen und hatten ca. ein Jahr nötig, bis alle Nebenwirkungen weg waren.

Und hier liegt sicher auch ein Punkt den du bedenken kannst. Je länger du wartest desto schlechter werden deine Muskeln. Schon in jungen Jahren aber besonders im Alter heißt es "use it or lose it" - "benutz' es oder verlier's".

Gewichtsreduktion ist auf jeden Fall positiv. Außerdem solltest du versuchen Bein-Muskelmasse aufzubauen. Die verleihen dem Gelenk Stabilität und wird bei der Beweglichkeit helfen. Beides ist auch positiv für die Rehabilitation solltest du dich zu einer OP entschließen.

Vor einiger Zeit habe ich von einer neuen Methode zur Regeneration von Knieknorpeln gelesen. Dabei wird versucht, durch eine Knorpel-Transplantation den Aufbau zu starten. Allerdings wird das soweit ich weiß nur bei Patienten unter 50 gemacht und eine Arthrose ist ebenfalls ein Ausschlusskriterium. Daher ist das für dich keine Option.

Das einzige was du selber wirklich tun kannst ist Gewicht reduzieren und - anfangs mit einem Physiotherapeuten - regelmäßige, d.h. tägliche- Übungen zur Gelenkbeweglichkeit zu machen. Ein wenig Unterstützung kannst du durch eine gesunde Ernährung, Lebensmittel meiden die bestimmte Botenstoffe anregen (z.B. Kartoffeln und Reis, aber auch Soja und etliche Huelsenfrüchte). Weiter nicht Rauchen, Alkohol meiden, Zucker reduzieren. Viel Wasser trinken, Frische Gemüse, mäßig Obst).

Zu glauben durch irgendwelche Tabletten, Kapseln oder Tinkturen zur Knorpel-Regeneration zu kommen wird leider scheitern.

Ein weiterer Punkt den du bei der Entscheidung OP ja oder nein bedenken kannst ist dein Alter. Du bist jetzt 69. Mit jedem Jahr wirst du mit zunehmenden Schmerzen unbeweglicher, damit nimmt die Wahrscheinlichkeit, dass die OP ein Erfolg wird, ab.

Erfolg.

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Clau dia
vor 3 Stunden schrieb sia:

durch eine Knorpel-Transplantation den Aufbau zu starten. Allerdings wird das soweit ich weiß nur bei Patienten unter 50 gemacht

Das stimmt. Ab dem Alter baut sich der Knorpel nicht so schnell wieder auf. Man muss auch dazu sagen das man auch nach einer Zelltransplantation nicht sofort wieder richtig Vollgas geben kann. Bis alles wieder normal ist dauert es bis zu 1,5 Jahre. 

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      Guten Tag ,
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      Mit ca. 26 fing dann mein Rücken an zu spinnen--da meine Mutter auch PSO und Rheuma hat-schaute man sich das an-und sagte--ISG Gelenk nicht in Ordnung, aber alles halb so schlimm-kein Rheuma. Ich hatte dann 2016 einen Unfall-Steiß-Kreuzbein gebrochen-und da sagte man mir, mein ISG hätte massive Arthrose.
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      Dann wurden die FInger an der echten Hand krumm und total dick--meine Achilles Sehne wurde dick und entzündet--ich suchte einen neuen Rheumatolgen auf.Dieswer guckte sich nur den Finger an--meinte PSO Arthritis und verschrieb mir Ibuprofen--sei ja alles noch nicht so schlimm.Der Finger schmerzt höllisch--die Sehne ist kaum belastbar--da hilft IBU auch nicht mehr.
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      Ich habe zwar die Auswertung des MRT hier--aber verstehe nur Bahnhof. Ist hier jemand, der das evtl. schon mal entschlüsseln könnte--der Orthopäde ist iwie nicht förderlich, da wohl kein Interesse mehr an mir.
      Ich komme mir eh immer so seltsam vor bei den Docs--wirklich mal zuhören, ist nicht deren Stärke...
      Vielen Dank, fürs Lesen
      elfe

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