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Ich bin jetzt 34 und habe (hatte) über 8 Jahren lang Schuppenflechte. Wie die Meisten hier hatte ich alles versucht was die Schulmedizin und Naturheilkunde so hergibt - nichts hatte wirklich geholfen.
Die Flechte war nicht weg zu bekommen. So etwas wie Schübe gab es nicht, sie breitete sich einfach immer weiter aus. Mein Arzt riet mir den Einsatz von Biologika, doch da zögerte ich....
.. ich erinnerte mich an das einzige Mal wo sich überhaupt eine sichtliche Besserung einstellte, das war nach einer Antibiotika Therapie wegen leichter Magengeschwüre. Ich dachte "wunderbar, das muss der Auslöser für meine Flechte sein". Nach einem halben Jahr blühte die Flechte allerdings wieder auf - ich also wieder zur Magenuntersuchung und...
...der Arzt meinte alles bestens, der Magen ist kerngesund.
Natürlich wollte mir kein Arzt einfach so Antibiotika verschreiben, um den Zusammenhang zwischen ihnen und meiner Flechte zu testen. Bei eingehenden Untersuchungen wurde auch kein Grund (Bakterien, Pilze, Viren...) dafür gefunden. Ich ergab mich einwenig meinem Schicksal und glaubte das Problem würde sich schon irgendwann von alleine lösen - das tat es aber nicht. Ganz im Gegenteil, sie wurde immer schlimmer.
Als nun als letzte Ausweg die Biologika anstanden, wollte ich es noch einmal mit einem anderen Weg probieren.
Ich recherchierte im Netz nach natürlichen Antibiotika und stieß auf PROPOLIS
("Aus harzhaltigen Knospen und Baumrinden produzieren die Bienen das Kittharz. Es zählt zu den wirksamsten natürlichen Antibiotika, besitzt antibakterielle Wirkung und kann sogar Pilze abtöten. Am Eingang jedes Bienenstocks befindet sich ein so genannter Seuchenteppich aus Propolis, der Bienen als desinfizierender Fußabstreifer dient.
Die starke antibiotische Wirkung des Propolis wird auf den hohen Gehalt an Bioflavonoiden zurückgeführt. In der Schulmedizin auch als Vitamin P bezeichnet, lindern Bioflavonoide Schmerzen, binden Giftstoffe, hemmen Entzündungen und stärken das Immunsystem.") *irgendwo aus dem www
Das hörte sich ja erstmal ganz gut an. Bei weiteren Recherchen stieß ich auf Studien über den Einsatz von Propolis bei Schuppenflechte. Es gab Erfolgsmeldungen und natürlich wie immer auch negative Kommentare. Das Wichtigste für mich war allerdings, dass es keine Meldungen über irgendwelche Nebenwirkungen gab.
Na ja, ich hatte nichts zu verlieren. Ich startete einen Selbstversuch:
Dreimal täglich 500 mg Propolispulver in Form von handelsüblichen Kapseln. Obendrauf schmierte ich mir die betroffenen Hautstellen morgens und abends mit einer 10 %igen Propolis Salbe ein.
Was die Behandlung meiner Psoriasis angeht, war ich wirklich ein skeptischer Mensch und mit einem Erfolg habe ich wenn ich ehrlich bin nicht im Geringsten gerechnet.
Aber O’ Wunder es half. Nach zwei Wochen hörte die Schuppung nach und nach auf und die unzähligen Stellen begannen langsam abzuheilen. Es war kaum zu glauben es wurde wirklich immer besser. Nach drei Monaten waren alle Stellen soweit abgeheilt, dass kaum noch etwas zu sehen war. Ich schraubte die Dosis mit dem Propolispulver langsam runter und nehme jetzt nur noch eine Kapsel (250mg) rein prophylaktisch (gegen was auch immer ;-).
Ich glaube nicht an Wundermittel und Propolis wird bestimmt auch nicht allen an Psoriasis Erkrankten Linderung oder gar Heilung schenken. Ich kann nur sagen, dass ich dank Propolis zum ersten Mal ein halbes Jahr lang beschwerdefrei bin und ich kann nur hoffe das mein persönlicher Erfolg vielleicht auch andern helfen wird.