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Ich habe eine Kur in Bad Bentheim für meine Schuppenflechte bewilligt bekommen, da meine Psoriasis im letzten Jahr sehr extrem war. Mein Wunsch für Bentheim war die sogenannte Tomesa-Anwendung bzw. Balneophototherapie.
Zwischenzeitlich habe ich mich auch über diese Therapie informiert und festgestellt, dass in der Woche 2-3 Anwendungen erfolgen, da zwischen den Anwendungen immer Ruhezeiten sein müssen. Da die Kur über 21 Tage geht, wären das ungefähr 6-9 Anwendungen. Die Kasse bewilligt 35 Anwendungen, und um einen Erfolgt zu haben, sind meiner Meinung nach mehr als 6-9 Anwendungen erforderlich. Hier gibt es einen Haken, ich wohne in MV und hier besteht in meinem Wohnort und 30 km Radius keine ambulante Möglichkeit, diese Anwendungen fortzuführen.
Daher ist es für mich nicht sinnvoll, diese Kur anzutreten, da hier ja auch die Vorbereitungen mit Stress verbunden sind und ich die Therapie ambulant nicht fortführen kann. Das bedauere ich zwar, aber Stress und das alles ist für die Psoriasis auch Gift.
Dazu muß ich noch erwähnen, dass seit meinem 20. Lebensjahr die Psoriasis mein Begleiter ist, mal aktiver, mal weniger aktiv. Ich bin nun 75 Jahre alt, habe ich den vergangenen Jahren 2 x Kuren deswegen erhalten, einmal in Borkum-Riff, dann in Norderney. Dazwischen haben wir immer das Mittelmeer genutzt, teils in Kroation und auf Kreta. Das war sehr hilfreich. Zu Hause habe ich einen UVB-Standstrahler von Saalmann, der auch hilfreich ist.
Aber mir jetzt den Stress anzutun, 450 km zur Kur zu fahren, und dann hinterher das ambulant nicht fortführen zu können, halte ich nicht für sinnvoll.
Kann mir da jemand einen Rat geben?
Sehe ich das falsch