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Ist das eine Schuppenflechte oder nicht?

Hallo zusammen,

seit etwa Mai begleitet mich mein kleiner Fingernagel. Ich muss dazu sagen, dass ich keine Schmerzen oder ähnliches habe. 

Ich war bisher bei zwei Hautärzten, ohne auf den Verdacht der Schuppenflechte sprechen zu kommen.

Der eine nahm eine Nagelprobe, diese war negativ auf Nagelpilz. Der andere (per Telemedizin) war doch in der Annahme dass es ein Nagelpilz sein könnte und verschrieb mir was, was ich dann etwa 6 Wochen drauf träufelte.

Der Nagel löst sich trotzdem immer wieder zum Nagelbett hin etwas ab. Ich bin anfangs auch öfters Mal am Nagel hängengeblieben, sodass sich wie eine Linie bildete, die anfangs einen Halbkreis bildete und jetzt eher zackig rauswächst, aber sehr langsam. Bis zu dieser Linie hat es den Anschein, dass sich der Nagel auch immer löst.

Da ich in beiden Ringfingern und kleinen Fingern eine beginnende Arthrose habe und mir manchmal auch das ein oder andere Gelenk "wehtut" (Schmerzskala 1-2 von 10 --- und dabei nicht mehrere Tage lang sondern es rolliert irgendwie, heute z.B. Mal der Ellbogen, morgen der große Zeh), war meine Überlegung hinsichtlich Psoriasis Arthritis -- muss ich aber verifizieren lassen.

Ich muss dazu sagen, dass ich unsere kleine Tochter Recht viel am Tragen bin (13kg) und es vielleicht auch nur Überbelastung sein könnte, was die Gelenke angeht? Lässt sich sowas per bildgebendem Verfahren feststellen ob entzündet oder nur gereizt?

Check auf Rheuma habe ich schon gemacht. Rheumafaktor unter 10, CCP-AK auch unter 10 und CRP war bei 4,5 (Ref: < 5)

Aber lange Rede kurzer Sinn, was denkt ihr bei den Fotos?

Am Kopf habe ich übrigens meiner Meinung nach keine Schuppenflechte. Ich habe ein paar rote Stellen, diese sind aber pickelbedingt, da sich immer Mal Haarwurzeln bei mir entzünden.

Hier aktuelle Fotos von gestern:

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Und hier Mal noch zwei Bilder aus dem Juli:

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Und hier noch vom Juni wo ich aber auch einmal heftig hängengeblieben bin, daher das Blut darunter:

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Freue mich über eure unverbindliche Einschätzung.

 

Bearbeitet ( von tomkay)

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vor 28 Minuten schrieb Blue_Spirit:

89/90 das ist lange her und damals hat seine Sekretärin im Eli-Krankenhaus noch auf einem Atari-Computer geschrieben

An den Computer-Typen wie Atari oder Amiga, auf denen man damals die ersten aufwendigen Computerspiele spielen konnte und dann zum Durchbruch des PCs kam, kann man die sehr lange Zeitspanne bis heute erkennen. 

P.A. gibt heute noch Anregungen an seine jüngeren Kollegen weiter; er hat Zeit die Literatur zu durchforsten und zu den früher nur angedachten Themen sich heute einmal ohne Zeitdruck ganz ausführlich Gedanken zu machen, die die Derma (auch die Pso) weiterbringen kann. 

Seit etwa 25J bin ich wegen der Pso nicht mehr in ärztlicher Behandlung und kenne deshalb keinen der heutigen "Größen" mehr. Noch komme ich alleine klar und bin somit unabhängig. 

vor 48 Minuten schrieb Blue_Spirit:

Sozialgesetzbücher

Arbeitest Du @Blue_Spirit auf diesem Gebiet? LG Burg 

vor einer Stunde schrieb tomkay:

Paar Mal im Tagesverlauf, aber weniger an den schuppigen Stellen. Aber ja, meistens unbewusst. Und auch ja, die Hände waren es vorher schon, weil ich so zwei Narben (eine vom Stoß an einer Fensterkante, eine andere von einer Haarwurzelentzündung) habe, die immer wieder "uneben" sind und die ich glatt fummeln muss :D Das mache ich in der Tat schon jahrelang.

Ganz schlecht bei meiner Pso, wenn ich ständig daran rumknibbele, dann hindere ich sie daran von selbst abzuheilen... und das braucht lange... als es mal ganz schlimm war etwa 3 Jahre lang. 

Das Mikrobiom der Kopfhaut (Haut???) scheint durch die Pso gestört zu sein und der Wiederaufbau scheint sehr lange zu dauern. Siehe letzten Kommentar in der Übersicht von Claudia: 

LG Burg 

vor 16 Stunden schrieb tomkay:

Heute Termin beim Hautarzt gehabt. Der Kopf schlägt schon in die Kerbe Psoriasis rein, sagte er. Auch eine Stelle am Hintern, am oberen Ende wo die Hautfalte beginnt, hat Psoriasis. Es ist eine kleine wunde Stelle. Ich habe Fucidin Salbe bekommen und kann damit die Stellen am Kopf und Hintern einreiben. Es ist nicht großflächig, daher war er ganz entspannt. Das ging auf mich über. Mich stressen mental eher die arthrotischen Gelenke.

VG

Tom

Wenn es Arthrose ist werden Dir die Medis gegen Pso/Psa nicht helfen. 

  • Ersteller

Das ist es ja, ich weiß bisher immer noch nicht, ob es PSA in schwacher Form ist oder nicht. 

Ich hatte das hier mal etwas ausführlicher beschrieben:

LG

Tom

 

 

  • Ersteller

Ich war heute beim Röntgen zur "Kontrolle" des Verlaufs. Spannenderweise sind tatsächlich erste Knochenerosionen ersichtlich, die laut Radiologen zu einer PSA passen würden.

Er hat mir einen Kontakt in einer Rheumatologie genannt, mit denen ich mich jetzt über das weitere Vorgehen abstimmen werde

Ich weiß nicht, ob ich sauer oder erleichtert sein soll, dass es jetzt etwas wegweisendes gibt.

Bild anbei für euch und Dokumentation.

Der zeitliche Abstand sind etwa 2 Jahre.IMG_20250827_110700.thumb.jpg.e76e0cecbe4db34eb0e6f3135ee48fc6.jpg

vor 3 Minuten schrieb tomkay:

Ich weiß nicht, ob ich sauer oder erleichtert sein soll, dass es jetzt etwas wegweisendes gibt.

Sauer sein ändert ja nichts, insofern würde ich auf Erleichtertsein setzen ;) 

Mach auf jeden Fall bald einen Termin beim Rheumatologen. Bis du drankommst, vergeht bestimmt auch noch etwas Zeit.

  • Ersteller

Du hast Recht, aber ich muss mir irgendwo einmal Luft machen bei der vorigen Rheumatologie oder Hausärztin die alles abgetan haben nach dem Motto, dass da nichts ist aka Hypochonder. Wie es bei anderen Gelenken (Fuß, Knie, Hüfte) aussieht weiß ich natürlich nicht. Bleibt nur zu hoffen, dass es bisher nicht größere Schäden angerichtet hat und man es noch "eingefangen" bekommt.

Ich halte euch auf dem Laufenden...

... immer noch sprachlos ...

vor 4 Stunden schrieb tomkay:

Ich war heute beim Röntgen zur "Kontrolle" des Verlaufs. Spannenderweise sind tatsächlich erste Knochenerosionen ersichtlich, die laut Radiologen zu einer PSA passen würden.

Hallo @tomkay

nimmst Du Vit.D? 

Und hast Du die Möglichkeit ein leichtes Training, möglichst im Freien (Radfahren, Schwimmen, Wandern ua), aufzunehmen, bis Du Deinen Termin beim Rheumatologen hast? 

Frag mal Deinen Arzt, was er von (Mark-)Knochenbrühe (Kollagen) für Dich hält (ob das mit Deiner Pancreas-Erkrankung zu vereinbaren ist). 

Das sind alles nur zusätzliche Möglichkeiten neben einer Therapie. 

Ob das vorbeugend etwas bringt, weiß ich nicht... bei mir besteht die Pso ja seit 50J und noch will sich keine PsA, wie bei den Schwestern, bei mir einstellen, da ich sehr früh für mich entdeckt hatte, dass mir viel Bewegung bei Licht im Freien hilft. 

Und genieße die Zeit, in der Du wenig Medikamente brauchst und wenig Einschränkungen hast! LG Burg 

  • Ersteller

Hallo @Burg,

ja ich nehme Vitamin D und bin da auch auf einem optimalen Level von 71ng/ml - besser gehts eigentlich nicht (substituiere mit 5.000 IE täglich, vergesse die Einnahme auch manchmal - wenn ich viel in der Sonne bin, z.B. Ägyptenurlaub, dann aber gar nicht).
Ich nehme schon seit längerem ein Kollagenpeptide Produkt, vielleicht hat das etwas entgegen gewirkt - wäre ja super. Ansonsten gehe ich aktuell einmal die Woche ins Gym und mache einmal die Woche so ein "Functional Training" wo alles einmal komplett durch mobilisiert wird. Radfahren steht manchmal am Wochenende auf dem Programm.

Meine HÄ hat die aktuellen und alten Röntgenbilder jetzt im Briefkasten samt Befund der Radiologie von heute. 

Am allermeisten werde ich darauf warten, ob es wenigstens eine aufrichtige Entschuldigung geben wird oder nicht. 

Liebe Grüße
Tom

Bearbeitet ( von tomkay)

vor 4 Minuten schrieb tomkay:

Du hast Recht, aber ich muss mir irgendwo einmal Luft machen bei der vorigen Rheumatologie oder Hausärztin die alles abgetan haben nach dem Motto, dass da nichts ist aka Hypochonder.

Meine Schwester war auch 20J "Hypochonder", obwohl sie, neben anderen Ärzten, auch in Berlin bei einer Koryphäe war. - Sind an der Haut keine eindeutigen Pso-"Spuren", werden Schmerzen gerne abgetan. 

Wenn mich ein Arzt als Hypochonder hinstellen will, ich aber eindeutige Symptome verspüre oder auch sehen kann, dann stelle ich mir die Frage, wer von uns beiden da auf dem Holzweg ist... und je nach Dringlichkeit, konsultiere ich zeitnah einen anderen Arzt. 

Dir alles Gute!  

Ist auf Deinem Kopf wieder alles OK? 

  • Ersteller
2 minutes ago, Burg said:

Ist auf Deinem Kopf wieder alles OK? 

Es ist deutlich besser geworden und zurück gegangen. Ich habe mir ein Shampoo auf einer Webseite bestellt (weiß nicht wegen Namen, ob das okay ist), jedenfalls ist da 3% Salicylsäure drin. Das benutze ich aktuell jeden zweiten Tag. Ich bin aber auch ehrlicherweise gar nicht in die Verlegenheit gekommen, mich intensiv mit dem Kopf zu beschäftigen, da ich letzte Woche eine Hörsturz hatte (aktuell wieder alles gut dank Prednisolon). Vielleicht hat Prednisolon auch etwas unterstützt, dass es besser wird.

Beim Hautarzt hatte ich noch zwei intimere Stellen thematisiert, die auch moderat betroffen sein könnten (nach seiner kurzen Sichtdiagnose). Da beobachte ich erstmal etwas. Die ersten Versuche es "großflächig" und nicht punktuell aufzutragen haben sich einer starken Schälung der Haut entwickelt, sodass es nachher schlimmer aussah als vorher. Punktuell auftragen ist etwas schwierig, bzw. müsste dann untenrum nackig rumlaufen, damit die Stellen nicht zu sehr vom Stoff direkt wieder aufgesaugt werden. 

Viele Grüße 

Tom

  • Ersteller

Kleines Update:

Bilder wurden ja gestern in der Radiologie gemacht, weil Röntgengerät beim Orthopäden defekt. Bilder gingen gestern sowohl an meinen Orthopäden als auch meine Hausärztin.

Orthopäde hat sich eben gemeldet und gemäß der Bilder empfiehlt er auch nochmals eine Rheumatologische Vorstellung.

Bei einer Bekannten von mir (mit bestätigter PSA) sehen die Knöchelchen übrigens genauso aus. 

Meine HÄ wiederum war sehr irritiert über mein Verhalten, und warum ich Bilder habe anfertigen lassen und wie sie mir jetzt genau mit Rheumatologie weiterhelfen soll, da ich doch bereits zwei Mal dort war, und zwei Mal nicht gewesen sei. Also hier: Einbahnstraße und für mich das letzte Warnsignal gewesen, den Hausarzt zu wechseln. Man nimmt die Situation dort nicht mehr ernst.

Viele Grüße 

Tom

Hausärzte sind da schnell  überfordert, die meisten Orthopäden auch. Gut wenn sie es einsehen und einen entsprechend überweisen. Meine Hausärztin sagt da ganz klar wenn es einen Facharzt braucht. Kennt sich aber generell gut aus. Selbst viele Fachärzten (Gelenke) können Röntgenbilder und MRTˋs nicht lesen, traurig aber wahr.

Lg. Lupinchen

Am 28.8.2025 um 18:01 schrieb Lupinchen:

Selbst viele Fachärzten (Gelenke) können Röntgenbilder und MRTˋs nicht lesen, traurig aber wahr.

Früher hatten mir die Fachärzte in der Röntgenabteilung eine Besprechung der Bilder angeboten; das hatte ich gerne angenommen. Vielleicht kann man heute nach solch einer Besprechung fragen, wenn man das wissen will (und ist so auf keinen anderen Arzt angewiesen). 

vor 18 Stunden schrieb Burg:

Früher hatten mir die Fachärzte in der Röntgenabteilung eine Besprechung der Bilder angeboten; das hatte ich gerne angenommen. Vielleicht kann man heute nach solch einer Besprechung fragen, wenn man das wissen will (und ist so auf keinen anderen Arzt angewiesen). 

Wunschdenken....leider. Heute sind viele Praxen MVZˋs mit ständig wechselnden Ärzten. Außerdem  gibt es hier keine CDˋs mehr, nur noch einen Zettel mit einem QR-Code, der gilt aber nur noch ein 1/2 Jahr. 

Am 28.8.2025 um 17:37 schrieb tomkay:

Einbahnstraße und für mich das letzte Warnsignal gewesen, den Hausarzt zu wechseln. Man nimmt die Situation dort nicht mehr ernst.

Hallo @tomkay

es gibt einige Ärzte, die sich über eine aktive Zusammenarbeit mit ihren Patienten freuen. Vielleicht kennt jemand in Deinem Bekanntenkreis einen solchen? LG Burg 

  • Ersteller
1 minute ago, Burg said:

Hallo @tomkay

es gibt einige Ärzte, die sich über eine aktive Zusammenarbeit mit ihren Patienten freuen. Vielleicht kennt jemand in Deinem Bekanntenkreis einen solchen? LG Burg 

Wir haben hier im Ort eine Hausärztin, die die Praxis vor einem Jahr übernommen hat. Habe bereits einiges gutes von ihr gehört und sie nehmen auch noch Patienten. Werde dort mal vorstellig.

  • 3 Monate später...
  • Ersteller

Hallo in die Runde,

man mag es kaum glauben, aber es ist Dezember und ich hatte letzte Woche mein Rheumalabor und heute meinen Termin mit dem Rheumatologen, bei dem ich zuletzt im Oktober 2024 war.

Ich habe ihm beide Arztbriefe und auch die Röntgenbilder vorgelegt. Zu dem Bild des kleinen rechten Fingers meinte er, dass es auch gut zu einer Arthrose passen würde, weil es oben wie so Flügel von einem Vogel aussieht. Das wäre arthrosetypisch. Aber auch sieht er - dadurch, dass ich jetzt schon zum Dritten mal dort bin, und immer unterschwellige Beschwerden habe, dass irgendwas nicht zu stimmen scheint. "Irgendwann merken wir eben, dass wir einen Körper haben, wenn wir älter werden - Kinder merken das nicht, die schlafen eine Nacht drüber und am nächsten Tag ist alles wieder gut." 

Ich sagte ihm, dass meine Beschwerden an sich ja auch gar kein Problem für mich sind. Sie nerven, sind aber nicht beeinträchtigend. Was mich aber beunruhigt ist die Tatsache dieses "schnelles Voranschreitens". Dass sich ein Endgelenk innerhalb von 3 Jahren so schnell zersetzt finde ich komisch - wo sowas doch normalerweise Jahrzehnte dauert.

Wir sind darüber eingekommen, dass wir es jetzt erstmal mit einer MTX 15mg (Pen) Behandlung versuchen und in 6 Monaten schauen, ob es mir damit besser geht - ich müsse aber mindestens 3 Monate Geduld haben, ehe man überhaupt eine Veränderung merkt.

Mir wurden jetzt 12 Spritzen zu je 15mg + 5mg Folsäure verordnet. Ich denke ich werde damit im neuen Jahr beginnen, damit ich die anfänglichen Blutbild Termine mit meiner Hausärztin besser abstimmen kann und wir nächste Woche für ein paar Tage wegfahren - ich möchte schon zu Hause sein, wenn ich mit der Behandlung beginne und alles nötige in unmittelbarer Umgebung haben.

"Viele der Nebenwirkungen" von MTX sind laut Aufklärungsbogen selten. Ich hatte mal irgendwann gelesen, dass es auch zu einem Lungenkollaps mit Todesfolge kommen könnte (unabhängig von Dosis und Dauer) - das hatte mich damals aufgeschreckt, aber der Rheumatologe sagte, dass dies ein Märchen sei (naja, es steht ja was im Beipackzettek dazu, also so ein Märchen kann es ja dann doch nicht sein :D) - 

Im Aufklärungsbogen steht noch folgendes, da hätte ich gerne nochmal eure Meinung zu gehört:

"Sofrt müssen Sie sich in ärztliche Behandlung begeben, wenn eines der folgenden Warnzeichen auftreten sollte: Fieber, Luftnot, Reizhusten" - der Arzt hatte (glaube ich erwähnt), dass das im Kombination auftreten kann und dann eine Allergie ist => MTX ungeeignet, man würde dann Kortison bekommen und dürfte nie wieder MTX nehmen. Die Häufigkeit wäre allerdings so selten wie bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen.

Frage dazu: GIlt wirklich EINES dieser Symptome, oder alle drei in Kombination ehe man besser ins Krankenhaus fährt?

Viele liebe Grüße und euch eine schöne Adventszeit,

Tom

P.S. Rheumalabor komplett unauffällig.

Bearbeitet ( von tomkay)

  • 3 Wochen später...
  • Ersteller

Hallo in die Runde,

ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachten oder konntet die freien Tage etwas genießen.

Ich bin mittlerweile einen Schritt weiter informiert bzgl. MTX. Die oben genannten Nebenwirkungen, bei denen man aufpassen muss, müssen nicht parallel auftreten und treten auch nicht direkt nach einer Dosis ein, sondern können sich auch erst nach mehreren Wochen einstellen. Ich werde hier also aufmerksam sein, aber gehe erstmal nicht davon aus, dass mich das betrifft.

Auch habe ich gelesen, dass Koffein mitunter hilfreich sein könnte, was die Nebenwirkungen angeht. Wenn ich MTX aber freitags abends nehme, dann Koffein erst am Folgetag reinhauen oder am Vormittag der Einnahme? Gibt es hier Erfahrungswerte? 

Meine erste Einnahme folgt am kommenden Freitag, den 02.01.2026. Ich werde euch dann zeitnah updaten, wie es mir geht.

Ich bin schon sehr gespannt und aktuell noch in Klärung, ob ich irgendwoher noch einen Status meiner Gelenke bekomme, sodass ich mal weiß, wie es um Knie, Hüfte, Schultern steht und ob sich eine etwaige Progression stoppen lässt.

Schöne Grüße und kommt gut ins neue Jahr,

Tom

vor einer Stunde schrieb tomkay:

Auch habe ich gelesen, dass Koffein mitunter hilfreich sein könnte, was die Nebenwirkungen angeht. Wenn ich MTX aber freitags abends nehme, dann Koffein erst am Folgetag reinhauen oder am Vormittag der Einnahme? Gibt es hier Erfahrungswerte? 

Erfahrung hab ich keine, aber ein Danke: dass du darauf aufmerksam machst. Es gab tatsächlich zwei Studien, und deren Erkenntnisse zusammenfasst sagen:

  • am MTX-Tag morgens ein bis zwei Tassen Kaffee
  • eine bis drei Stunden vor MTX dann weitere ein bis zwei Tassen Kaffee
  • am Morgen nach MTX noch einmal zwei Tassen.

Mehr dann aber auch nicht.

Hier sind die Studien: https://link.springer.com/article/10.1186/s43166-020-00028-z und https://storage.googleapis.com/innctech/ejpmr/article_issue/1630389579.pdf

Die Erstere nennt sogar noch Alternativen für alle, die keine Kaffeetrinker sind:

Ein bis eineinhalb Teelöffel pulverförmiger „Instantkaffee“ (mit ~ 30–45 mg Koffein) in 160 bis 200 ml Wasser (mit oder ohne Milch, mit oder ohne Zucker) synchronisiert mit der wöchentlichen MTX-Dosis. (Das "synchronisiert" würde ich mit "zusammen mit dem MTX" übersetzen.)

Patienten, die auch keinen Instant-Kaffee mögen, erhalten folgende Empfehlung: Sie sollen „vier Quadrate“ (40 g) Zartbitterschokolade zu sich nehmen. Wenn die MTX-Unverträglichkeit weiterhin besteht, können sie nach 8 bis 12 Stunden weitere 40 g Schokolade zu sich nehmen.

Hallo @tomkay, es ist doch so, dass es bei den Nebenwirkungen heißt KANN nicht MUSS. Anfangs hatte ich nur die Nebenwirkung, dass ich die ersten Tage nicht schlafen konnte. Dafür hatte ich eine seht gute Haut, meine Hüfte und die anderen Gelenke waren schnell bestens und ich dadurch schmerzfrei. Irgendwann war ich dann nach drei Tagen an der Einstichstelle sehr empfindlich. War jedoch nicht so, dass ich dadurch aufgehörte hätte. Dies war erst der Fall, als meine COPD nach dem spritzen Probleme machte, die mir eine Atemnot bescherte und ich damals auch keinen Notarzt holen konnte.

So gut waren später meine Gelenke nie wieder.

Was ich dir und auch Anderen sagen möchte. Sollte beim spritzen etwas daneben gehen (hatte zuerst Fertigspritzen) nur mit Wasser die Haut abwaschen. KEINE Seife verwenden. 

Ob Kaffee Auswirkungen hat kann ich nicht sagen, da ich nicht auf so etwas geachtet habe.

Gruss Anne

Im Beipackzettel der Metex - Tabletten steht, dass man übermäßigen Kaffegenuß vermeiden soll. Was auch immer "übermäßig" heißen soll. Bei den Pens und Fertigspritzen ist das, glaube ich, nicht so.

 

@tomkay möchte ich ansonsten Mut machen! Die Pens sind super, man kann, im Gegensatz zu den Spritzen, nichts falsch machen. Kleinere Nebenwirkungen traten eigentlich nur nach den ersten beiden Spritzen auf. Danach nicht mehr. Vielleicht gewöhnt sich der Körper irgendwie an den Wirkstoff.

vor 2 Minuten schrieb aboutx:

Im Beipackzettel der Metex - Tabletten steht, dass man übermäßigen Kaffegenuß vermeiden soll. Was auch immer "übermäßig" heißen soll. Bei den Pens und Fertigspritzen ist das, glaube ich, nicht so.

Genau, vom übermäßigen Kaffeekonsum hab ich auch gelesen. Deshalb mein "Mehr dann aber auch nicht".

vor 5 Stunden schrieb aboutx:

Fertigspritzen  = Lantarel

bei 4 Din 4 Seiten kann man sich bestimmt nicht alles merken. Ich bin damals hergegangen und habe nach dem ersten lesen erst einmal alles durchgestrichen was für mich nicht, bzw nicht mehr zutreffend war. Erst dann konnte ich nochmals gründlich durchlesen.

Gruss Anne

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