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Psoriasis fast vollständig nach Lifestyle-Umstellung verschwunden

Ich möchte davon berichten, dass meine Psoriasis nach über 30 Jahren nun fast vollständig, nur per Ernährungsumstellung, verschwunden ist.

Die ersten 20 Jahre bin ich nur mit Cremes ausgekommen, dann würde mir privat Fumarsäureester verschrieben. Ich habe das Medikament sehr gut vertragen, aber die Wirkkraft hat nach einer Weile immer nachgelassen, so das ich es für eine Weile abgesetzt habe und dann neu begann.

Nach einer Recherche, was es Neues auf dem Markt gibt, bin ich vor 4 Monaten auf einen Beitrag von Dr. Berg auf Yt gelandet, der behauptete das die Ernährung die ich jetzt betreibe für Psoriasis gute Heilchancen bietet, also habe ich es ausprobiert. Ich hatte Psoriasis an den Händen und Nägeln, Rücken, Ellbogen, Beine, Arm, Kopfhaut und zum Schluss auch beginnend im Schambereich und Pofalte. Übrig ist nur noch ein wenig an den Nägeln, das aber offensichtlich auch viel besser wird und eine Stelle am Arm, die einfach langsamer abhielt. Ich mutmaße mal weil ich da öfter dran knibbel.

Ernährung wie folgt: Keine Getreideprodukte und auch kein Samenöl, kein Zucker, Kohlehydrate auf das notwendigste reduziert, viel Fisch, Eier, Früchte (nicht zu viele Früchte mit hohem Zuckergehalt) viel Gemüse und Salate, Kurkuma, Knoblauch, Oliven- und Kokosöl in rauhen Mengen, Mandelmilch und die Mandelreste zum backen.

Ich vermisse als ehemalig Kuchen- und Zuckersüchtiger nichts, weil ich 1x pro Woche richtig sündige und trotzdem gut Fortschritte mache. Wenn man sich fett- und eiweissreich ernährt, lässt der Hunger auf Süßes unheimllch nach.

Wer keine Lust mehr auf Psoriasis und/oder Medikamente hat sollte das unbedingt ausprobieren. In den 4 Monaten, die ich das in Verbindung mit moderatem Sport praktiziere, habe ich ca. 10 kg mit Leichtigkeit und ohne Hunger abgenommen. Das trägt sicher auch zum Erfolg bei. Ich bin jetzt bei ca 18% Körperfett.

Bearbeitet ( von Claudia)
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vor 16 Stunden schrieb Clau dia:

Redest du gerne mit dir selbst? Wird das auf Dauer nicht langweilig??? 

Nein, da hat sich nur jemand aus dem Satire-Thread hierher verirrt. 😏

vor 2 Stunden schrieb Caroline22:

aufbringen",z.B.auf Schweinefleisch verzichten ist gar nicht so einfach.M

Einfacher wie man es denkt. 

Auch mit ist zwischendurch noch Schweinefleisch zwischen die Zähne gekommen. 

Z. B. Viel zu tun, ganzen Tag unterwegs. Noch viel im Kopf. Komm einmal heute mal Pommesbude.

Tja dann war die Currywurst schon halb gegessen und dann kommt das Hirn und sagt Schwein 😂

Sowas passiert inzwischen so gut wie gar nicht mehr. Dann lieber beim Bäcker nen belegtes Brötchen. Hier wieder die Stolperfalle Weizen. 

Wenn man durch alle Fallen durch ist geht's. Und nein. Ich habe in diesen Momenten keine Panik geschoben, sondern gelacht und alternativen gesucht 

liebe User dieses Threads -

schaut doch mal unter Am Rande bemerkt hier im Forum nach - Ernährung z.b. -

da wurde schon ganz viel darüber geschrieben - und ich muss sagen - ich habe auch etliches ausprobiert  bezüglich der PSO- aber geholfen hat es mir nicht bei meiner PSO -

ich esse alles was mir schmeckt - stehe aber  auf Vollkornbrot und Salat - und ich esse gern Fleisch - bevorzugt Hühnchen - kann aber auch ' Voll Fett ' mit Grünkohl und allem drum und dran - 😉 -

dann wieder Hühnchen mit Brokkoli und Blumenkohl - letzteres aber nicht aus der Gefrierpackung - sondern auf dem Markt gekauft -

ich bin kein Süssesser und meine Blutwerte sind jedes Quartal recht gut - ich brauche keine Tabletten wegen Diabetes - ich kann mich disziplinieren - und das schon weit über zehn Jahre -

es ist schwer - aber es funktioniert - hmmmm - ja - man muss nicht auf alles verzichten - nur Prioritäten setzen für sich selbst -

wir waren heute im Center einkaufen und habe uns jeder ein Pita mitgenommen - ein Hochgenuss - mir trieft hier noch der Zahn - aber wie geschrieben - eine köstliche Ausnahme -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

Hallo Zusammen,

vor über 40J hatte ich mal probiert meine Pso, die damals sich sehr stark  ausgebreitet hatte, mit vegetarischer Kost zu beeindrucken. Statt einer Verbesserung, wurde sie immer doller pustulös, erythematös, eine einzige Fläche am ganzen Körper (der Auslöser war etwas anderes!).

Aber im mehrmonatigen Krankenhausaufenthalt, fand ich es keine gute Idee, weiter vegetarisch zu essen, nachdem ich die Unmengen an Haut-/Eiweiß-Verlust bei mir betrachtete.

Ich war dann auf Vollwertkost umgestiegen - die Pso tat, als hätte sie es nicht bemerkt.

Die makrobiotische Vollwertkost hatte ich beibehalten, weil sie mir selbst, unabhängig von der Pso, guttat.

An unverträglichen Nahrungsmitteln lasse ich weg, seit sich eine Unverträglichkeit gezeigt hat:

Kaffee, fertige Panade (bei Fisch/Fleisch) (-> 14 Tage Magenschmerzen auch in sehr kleinen Mengen seit 45Jahren)

Sorbitol, alle Zuckeraustauschstoffe, Sorbinsäure, Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl, Eis (aber nicht aus der Eisdiele), Joghurt (aber nicht Naturjughurt), Feigen, Dörrpflaumen, Leinsamen (aber nicht Leinöl), Chiasamen, gepoppter Amaranth, seit wenigen Jahren auch ÖkoMilch, gekauftes Brot, mehr als 100g Fisch, mehr als 20g bestimmte Schokolade, Mandarinen, Clementinen (aber nicht Orangen und Grapefruit) (-> Sodbrennen, Diarrhoe)

Bei gravierenden Nachwirkungen bei mal unbeabsichtigten Essens all´ des Unverträglichen, lässt man es schon freiwillig weg. Unverträglichkeiten disziplinieren ungemein! Das tut sich niemand freiwillig an.

Und der Pso ist es egal.

LG Burg

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Hallo @Gamma

Am 9.11.2022 um 22:56 schrieb Gamma:

(...) Und es ist schon sehr bedenklich, wie Dein gut gemeinter Tip hier konzertiert ins Negative gezogen wird.

(...) bei vielen fehlt es sicher an Selbstdisziplin ... einer, der von Erfolgen durch Maßnahmen schreibt, zu denen man selbst nicht die notwendige Disziplin aufzubringen imstande ist ..

Final: Es ist und bleibt so ... und hat für jeden mit Schuppenflechte uneingeschränkte Gültigkeit:
Die Schuppenflechte lässt sich definitiv mit der Ernährung beeinflussen.

Jein.

Ja, "geheilter" hat in seinem Beitrag von seinen Erfolgen berichtet, völlig normal, gut gemeint. Aber mit Widerspruch oder auch nur anderen Meinungen kann er offensichtlich nicht umgehen, da dreht er gleich auf und beschimpft Ärzte als Mörder, dann bald die Deutschen ganz allgemein. In den Reaktionen führt dann eins zum anderen, und ja auch da ist manche "drüber". Ihren Ursprung haben sie aber bei den Beschimpfungen von "geheilter", das muss man konstatieren.

Die Sache mit der Selbstdisziplin ist schwierig. Es gibt so viele Aspekte, so viele Gründe, Hintergründe, warum Menschen sind wie sie sind, warum die einen auch die fünfte Ernährungsmethode oder den Verzicht auf ein Lebensmittel easy ausprobieren und durchhalten und andere das nicht schaffen.

Ein Aspekt ist, dass zu viel ungesunde Ernährung jederzeit verfügbar ist. Und Essen oder Ernährung als Reaktion auf ganz menschliche Gefühle vermarktet wird. Lifestyle eben. Auf meinem Weg zur U-Bahn hängen Plakate, die das sehr gut zeigen (für mich ein Negativ-Beispiel von Werbung)

image.jpeg

Aber jemanden, weil er es nicht schafft, dem zu widerstehen, als Schwächling darzustellen, der nur keine Selbstdisziplin hat und sonst garantiert keine Schuppenflechte mehr hätte, da gehe ich nicht mit. Die Garantie gibt es meiner Meinung nach nicht.

Klar, es wäre schön, wenn mehr Leute ihre Schuppenflechte mit Ernährung in den Griff bekämen und auch, wenn mehr Leute den Verzicht auf Weizen, auf Zucker oder auf anderes durchhalten würden, wenn sie probieren wollen, ob es ihnen hilft. Aber wie? Verrat uns, wie du es geschafft hast.

Ich gebe dir insofern recht: Ernährung kann die Schuppenflechte beeinflussen. Es ist aus meiner Sicht sogar unbedingt den Versuch wert, und nicht nur einen. Und das, bevor man zu innerlichen Medikamenten greift. Wenn es aber Medikamente sein müssen, ist das für mich kein Zeugnis von zu wenig Selbstdisziplin, sondern Anerkennung der Realität, die nur jeder einzelne für sich, sein Leben, seine Gesundheit treffen kann. Und niemand sonst.

Bleibt die Frage, die mich wirklich interessiert, nicht nur an Dich: Wie schafft man das verdammt noch mal? :) Als Beispiel: Wie verbanne ich Zucker aus meinem Leben? Ich achte bei Lebensmitteln drauf, wie viel drin ist. Aber er ist einfach überall und es gibt Phasen, wenn in meinem Leben zu viel los ist, dann komme ich ohne Süßes nicht aus. Wer hat es geschafft und wie?

vor 11 Minuten schrieb Claudia:

Wie verbanne ich Zucker aus meinem Leben? Ich achte bei Lebensmitteln drauf, wie viel drin ist. Aber er ist einfach überall und es gibt Phasen, wenn in meinem Leben zu viel los ist, dann komme ich ohne Süßes nicht aus. Wer hat es geschafft und wie?

Hallo @Claudia, einmal hatte ich das mit dem Zucker weglassen geschafft - eine neue Liebe... und in 12 Wochen war ich nur durch das Weglassen des Zuckers 20kg leichter...

Und seltsam, schon der Gedanke an etwas Süßes war zu der Zeit, sehr unangenehm.

Meine erstes Crepe mit Kastaniencreme schmeckte nicht. Aber die Zuckererinnerung war wieder da. (ähnlich wie die erste Zigarette nach einem Entzug) Und bei Zucker habe ich keine Unverträglichkeitsreaktion.

Etwa 12 Jahre hielt zuckerreduziertes Leben an, bis zum 1 Lockdown... 

Mich würde auch interessieren, wie Andere das bei Zucker nachhaltig schaffen.

LG Burg

Ich habe selbst eine Sorbit-Unverträglichkeit und vermeide Süßes, aber jetzt wo ich meinen Darm wieder in Ornung gebracht habe, vertrage ich schon mal etwas. Ich tausche aber immer wenn es geht Zucker gegenTraubenzucker aus, funktioniert super, selbst beim Backen. Man kann damit den Zucker u.Ä. entschärfen, mal laienhaft ausgedrückt. Auf Süßstoff, nicht alle sind geeignet, möchte ich verzichten, nehme ich nur unterwegs manchnmal für Kaffee. Was auch super hilft, ist zum Obst, auch mein Problem, ein TeelöffelTraubenzucker dazu, klappt super. Mit Früchten, vo allen Dingen Beeren, hatte ich schon immer Probleme und auch Allergien. Jetzt kam auch noch eine Fructose-Intoleranz dazu.  Diesen Tipp kannte ich schon, aber meine Ernährungsberaterin hat es mir auch gesagt, somit bestätigt. So habe ich mich nach ca. 30 Jahren mal wieder getraut ein Stück Banane zu essen. Wichtig bei Obst!!! nur Früchte essen die nicht überreif sind, keine großen Mengen und nicht als alleinige Mahlzeit. Besser auch zum/nach dem Essen. 

Lg. Lupinchen

Bearbeitet ( von Lupinchen)

vor 11 Stunden schrieb Burg:

Mich würde auch interessieren, wie Andere das bei Zucker nachhaltig schaffen.

Die Menge macht das Gift 

10 minutes ago, Lupinchen said:

Ich tausche aber immer wenn es geht Zucker gegenTraubenzucker aus

Ui der geht schön schnell ins Blut.. nicht so super gesund in Mengen

Am 10.11.2022 um 21:24 schrieb Claudia:

Bleibt die Frage, die mich wirklich interessiert, nicht nur an Dich: Wie schafft man das verdammt noch mal? :) Als Beispiel: Wie verbanne ich Zucker aus meinem Leben? Ich achte bei Lebensmitteln drauf, wie viel drin ist. Aber er ist einfach überall und es gibt Phasen, wenn in meinem Leben zu viel los ist, dann komme ich ohne Süßes nicht aus. Wer hat es geschafft und wie?

hallo, Claudia -

ich schaffe das seit ca. 12  Jahren - allerdings kommt mir zugute - ich bin kein Süssesser -

dafür liebe ich mal öfter deftiges Essen - Alkohol hat auch viele Kalorien - es gibt das selten - und mein Piccolo ist auch halbtrocken -

ich esse gern Hühnchen und Salat - dann mal wieder deftige Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln -

oder auch mal Bratwurst mit Pommes - ein Hochgenuss - aber eben alles nur selten -

ich weiss echt nicht wie das geht - aber meine Blutwerte sind jedes Quartel in Ordnung sowohl beim Internisten wegen DM und auch beim Prof. wegen Humira - ich bekomme problemlos nach einer kurzen Besprechung meine Rezepte -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

Bearbeitet ( von Bibi)

heute war mir so heiss - von innen nach aussen - und ich habe ein Eis gegessen -

ganz niedlich - ein kleines Sidermaneis für Kinder - ca. eine kleine Kugel Eis und mehr nicht - mit Augen vom Spiderman und mit einem kleinen Spinnennetz vorne so eingeprägt - war lecker - aber eben auch die Ausnahme -

danach musste noch ein kleiner Joghurt sein - ich kaufe immer die blaue Marke von JA - 4 x 150 g mit 3,5 % Fett - dann war alles gut -

ich hatte Humira gespritzt und das ist mir nicht so gut bekommen dieses Mal - aber das nur zur Erklärung - sprengt hier sonst den Thread -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Vor drei Jahren hatte ich streng nach Low-Carb gelebt. Das bedeutete, keine Süßigkeiten, kein Brot, keine Kartoffeln usw. Das haben wir, mein Mann und ich, zwei Jahre  konsequent durchgehalten. Es hatte uns auch sehr gut getan. - Irgendwann hatte sich dann aber das "normale" Essen eingeschlichen. Wir sind essen zwar sehr kontrolliert Kohlehydrate, aber wir essen eben auch gelegentlich Süßigkeiten.  (Tja, der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.) - Im Januar werden wir wieder mit Low-Carb anfangen.

 

hallo, Oolong -

ich finde es wirklich bemerkenwert - wie ihr das mit der Ernährung geschafft habt - Ausnahmen dürfen doch immer sein meine ich -

für mich wäre das nichts - ich esse gern Kartoffeln, Nudel, Reis - also Kohlehydrate - ich bin ein Fleischesser -  mag auch gern Salat und Brot liebe ich - so eine strenge Nahrungsumstellung könnte ich nicht durchhalten -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

 

Hallo Bibi,

eine außerordentliche Heldentat war die Ernährungsumstellung aber nicht. Mein Mann ist Diabetiker, er profitierte sowieso von einer Low-Carb-Ernährung. Sein Diabetologe war immer total aus dem Häuschen, wenn er sich die Blutwerte meines Mannes ansah. - Ich vertrage keine Fertiggerichte oder Fastfood, denn ich habe die Colitis. Von daher ist für mich das Kochen ein fester Bestandteil meines Tagesablaufs. Somit musste ich "nur" noch anders Kochen. Wofür gibt es schließlich Kochbücher? Das Wissen hierfür habe ich mir einfach angelesen.

Mit den Ausnahmen ist das so eine Sache: Wenn man Low-Carb lebt, dann ist es deutlich leichter das Ganze durchzuhalten, wenn man konsequent ist. Das hat etwas mit der Insulinmenge im Blut zu tun. Je weniger man die Bauchspeicheldrüse fordert, desto weniger Heißhungerattacken hat man.

Was sich bei mir wirklich verändert hat, ist mein Geschmack. Wenn ich mal von Bitterschokolade absehe, finde ich Süßigkeiten nicht mehr so interessant. Viele Süßigkeiten schmecken für mich entsetzlich künstlich und viel zu süß.

 

vor einer Stunde schrieb Oolong:

desto weniger Heißhungerattacken hat man.

Stimmt, hatte jetzt die letzten Tage mal wieder Bedürfnisse zu essen. Hat aber nen Grund. Wenn man krank war kommt alles durcheinander. Wird aber schon wieder besser. 

Wenn man keinen heishunger mehr hat wählt man auch viel gezielter aus was man Nun kocht und ist. 

vor einer Stunde schrieb Oolong:

Viele Süßigkeiten schmecken für mich entsetzlich künstlich und viel zu süß.

Habe Schokolade geliebt, inzwischen mach ich nen Bogen rum

Zitat

Wenn man keinen heishunger mehr hat wählt man auch viel gezielter aus was man Nun kocht und ist. 

Genau.

vor 1 Stunde schrieb Oolong:

Hallo Bibi,

eine außerordentliche Heldentat war die Ernährungsumstellung aber nicht. Mein Mann ist Diabetiker, er profitierte sowieso von einer Low-Carb-Ernährung. Sein Diabetologe war immer total aus dem Häuschen, wenn er sich die Blutwerte meines Mannes ansah. - Ich vertrage keine Fertiggerichte oder Fastfood, denn ich habe die Colitis. Von daher ist für mich das Kochen ein fester Bestandteil meines Tagesablaufs. Somit musste ich "nur" noch anders Kochen. Wofür gibt es schließlich Kochbücher? Das Wissen hierfür habe ich mir einfach angelesen.

Mit den Ausnahmen ist das so eine Sache: Wenn man Low-Carb lebt, dann ist es deutlich leichter das Ganze durchzuhalten, wenn man konsequent ist. Das hat etwas mit der Insulinmenge im Blut zu tun. Je weniger man die Bauchspeicheldrüse fordert, desto weniger Heißhungerattacken hat man.

Was sich bei mir wirklich verändert hat, ist mein Geschmack. Wenn ich mal von Bitterschokolade absehe, finde ich Süßigkeiten nicht mehr so interessant. Viele Süßigkeiten schmecken für mich entsetzlich künstlich und viel zu süß.

 

ja - ist doch alles gut -

als bei mir DM  Diabetes mellitus festgestellt wurde - Typ 2 - habe ich auch heftig heruntergefahren bezüglich der Ernährung -

habe mir aber nicht einer so einer strengen Diät ausgesetzt - und habe trotzdem ca. 12 kg abgenommen - und habe das durchgehalten - ohne Tableten oder Insulinspritzen -

echt - das muss man auch erst einmal schaffen -

 

Am 12.11.2022 um 19:36 schrieb Bibi:

hallo, Claudia -

ich schaffe das seit ca. 12  Jahren - allerdings kommt mir zugute - ich bin kein Süssesser -

dafür liebe ich mal öfter deftiges Essen - Alkohol hat auch viele Kalorien - es gibt das selten - und mein Piccolo ist auch halbtrocken -

ich esse gern Hühnchen und Salat - dann mal wieder deftige Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln -

oder auch mal Bratwurst mit Pommes - ein Hochgenuss - aber eben alles nur selten -

ich weiss echt nicht wie das geht - aber meine Blutwerte sind jedes Quartel in Ordnung sowohl beim Internisten wegen DM und auch beim Prof. wegen Humira - ich bekomme problemlos nach einer kurzen Besprechung meine Rezepte -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Oolong - vielleicht hast du das ja überlesen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

Hallo Bibi,

ich habe seit vielen Jahren Diabetes2 und benötige auch keine Medis. Wenn man etwas selber an seiner Gesundheit mit gestalten kann, sollte man das tun, völlig richtig auch Dein Verhalten zur Krankheit. Diabetes ist deshalb für mich bei meinen sonstigen körperlichen Baustellen eine kontrollierte Nebensache geworden. LG Waldfee

hallo, Waldfee -

genau das ist es - Disziplin und mal umdenken -

es ist leichter gesagt als getan und man muss akzeptieren - viele Menschen können das nicht -

aber das ist dann ganz ehrlich gesagt nicht unsere ' Baustelle ' -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Am 11.11.2022 um 09:26 schrieb Lupinchen:

Ich tausche aber immer wenn es geht Zucker gegenTraubenzucker aus

Das hört und "fühlt" sich besser an, da man mit "Trauben-" etwas Natürliches und als Obst im allgemeinen etwas Gesundes assoziiert - ist es aber nicht
Zucker (Rohrzucker usw.) als Zweifachzucker und Traubenzucker als Einfachzucker führen beide zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels und sind daher für die Ernährung in normalen Lebenssituationen gleichermaßen weniger bis nicht zu empfehlen.

"Einfachzucker befinden sich als Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) in Lebensmitteln wie Obst, Honig und Süßigkeiten. Auch die Galactose, der sogenannte Schleimzucker in der Milch, ist ein Einfachzucker. Demgegenüber sind Rohr-, Milch- oder Malzzucker Zweifachzucker; Stärke und Glykogen sind Vielfachzucker. Alle höheren Zucker müssen zuerst zu wasserlöslichen Di- oder Monosacchariden abgebaut werden, um über Transportproteine – wie die Glucosetransporter – oder einfache Diffusion ins Blut aufgenommen bzw. in die Leber transportiert werden zu können.

Die orale Aufnahme der Monosaccharide Glucose und Galactose führt zu einem raschen Anstieg des Blutzucker­spiegels; alle anderen Einfachzucker werden vorwiegend in der Leber verstoffwechselt und haben keine direkte Wirkung auf den Glucosespiegel im Blut.[2] Da der Blutzuckerspiegel eine enge Schwankungsbreite aufweisen muss, ist es für den Organismus erforderlich, dem schnellen Anstieg durch rasche Weiterverarbeitung entgegenzuwirken. Der Insulin­spiegel steigt an und der Blutzucker wird in der Leber in Glykogen – ein Polysaccharid aus Glucose-Bausteinen – umgewandelt. Dies erzeugt einen schnellen Energiespeicher in der Leber, da das Glycogen bei Bedarf rasch wieder in Glucose zerlegt werden kann.[3] Überschüssige Glucose, die nicht als Glycogen gespeichert werden kann, wird im Fettgewebe und der Leber in Triacylglycerine (Fette) umgewandelt, die in Leber, Skelettmuskulatur und Fettzellen als Energiedepot dienen.[4]

Ernährungswissenschaftler empfehlen, maximal 10 % der Gesamtenergiemenge durch Einfach- und Zweifachzucker aufzunehmen. Vielfachzucker wie v. a. Stärke gelten als besser geeignet, den Kohlenhydratbedarf zu decken, da sie im Magen-Darm-Trakt zunächst zu Einfachzuckern umgewandelt werden müssen, was zu einer deutlich langsameren Aufnahme der Kohlenhydrate führt.[5]"
aus: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Monosaccharide

"Saccharose [zaxaˈroːzə] (zu lateinisch saccharum bzw. altgriechisch σάκχαρον sákcharon, „Zucker“), umgangssprachlich Haushaltszucker, Kristallzucker oder einfach Zucker genannt, ist ein Disaccharid und Kohlenhydrat. Andere Bezeichnungen für Saccharose sind Rohrzucker, Rübenzucker, Raffinadezucker oder raffinierter Zucker, brauner Zucker (im karamellisierten raffinierten Zustand), Rohzucker (im zwar auch oft braunen, aber nicht damit zu verwechselnden unraffinierten Zustand) und Sukrose oder Sucrose."
aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Saccharose

 

Bearbeitet ( von GrBaer185)

Ich vertraue da meiner Fachärztin und es geht mir gut damit. Es ist ja nicht so, dass ich nun unbedenklich süße, z.B. meinen Kaffee usw., natürlich muss ich aufpassen, denn ein Zuviel ist eben ein Zuviel. Bei 2 Kaffee am Tag und evtl, ein paar Lakritz, ist das überschaubar. Das mit dem Obstverzehr mit Zugabe von TR-Zucker wurde schon vor Jahren in einer Fachzeitung publiziert. So habe ich auch mal Edbeeren essen können.

Übrigens....Zucker bleibt Zucker, also auch Honig, Rohrzucker usw. Stevia mag ich nicht, da schmeckt mir garnichts mehr. Süßstoffe nur wenn nötig. Ich mag es süß und stehe auch dazu. Dazu muss ich aber keine ganze Tafel Schokolade usw. essen, da reicht schon manchmal ein Stück.

Lg. Lupinchen

Bearbeitet ( von Lupinchen)

  • 6 Monate später...

Hallo zusammen,

ich bin erst seit ein paar Tagen hier dabei, aber ich muss sagen, was ich da an giftigen Äußerungen lesen muss, enttäuscht mich schon ziemlich stark. Ich denke, wir sind doch alle daran interessiert, dass wir auf diesem Weg Informationen bekommen, die uns weiterbringen. Dann wäre es doch wirklich angebracht, dass wir uns nicht gegenseitig verunglimpfen, sondern fair behandeln, auch wenn wir anderer Meinung sind. Ich überlege mir gerade, ob es sinnvoll ist, dabei zu bleiben.

                                                                                               Es grüßt Vico

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