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Hallo Freunde

Diese 3 Biosimilars habe ich mir in den letzten 3 Monaten gespritzt. Das Imraldi bekomme ich als richtiges Rezept seit dem Auslaufen des Patentschutzes von Humira. Nun gibt mir meine Dermatologin des öfteren Ärztemuster mit. Dafür muss ich extra unterschreiben. Angeblich um die Kosten für die Krankenkasse zu reduzieren,  und um mit dem Rezept in das nächste Quartal zu kommen.

Bin ja eigentlich immer angetan von Kosten reduzieren. Bei Wirkung oder gar Nebenwirkungen kann ich nicht den geringsten Unterschied feststellen. Von daher also alles ok. Nebenwirkungen auch unter Humira damals gleich Null.

Frage mich doch in letzter Zeit ob so ein Mix nicht auf Dauer vielleicht doch nicht so ganz förderlich für meine Gesundheit ist.

Was meint ihr dazu?

 

 

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Hervorgehobene Antworten

Ich glaube, der Mix ist kein Problem. Es sind ja Antikörper und keine chemischen Stoffe. Wäre aber trotzdem auch auf eine gewisse Konstanz aus

Bearbeitet ( von Salamander2)

@VanNelle Hallo Wolle, alle drei haben als "Wirkstoff" Adalimumab.
Meine ersten Laienüberlegungen dazu nach "gesundem" oder psoriasiskrankem Menschenverstand:
Wenn die Wirkung gleich gut ist und akut keine gravierenden unterschiedlichen Nebenwirkungen auftreten, dann fallen mir sogar einige Argumente (nicht nur Kosten) für die Wechsel ein.
Möglicher Weise ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Antikörper gegen ein Biologikum bilden geringer.
Nicht direkt feststellbare oder auch langfristige unerwünschte Nebenwirkungen eines Bilogikums könnten geringer ausfallen. Ich denke hierbei an eine mögliche Analogie zu der Annahme bei Lebensmitteln, die davon ausgeht, dass so ziemlich jedes natürliche Nahrungsmittel auch für den Körper mehr oder minder giftige Stoffe enthält und daher keine einseitige Ernährung "empfiehlt" mit sehr viel von den belastenden "Giften", sondern eine sehr vielseitige Ernährung mit dann entsprechend geringeren Mengen von vielen Nahrungsmitteln. Da wären wir wieder bei dem Spruch "..., allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei."

In dem Zusammenhang ist wohl auch die Unterscheidung zwischen Biologikum und Biosimilar interessant - siehe hierzu z.B.:
Neuauflage des Standardwerks: Das Handbuch Biosimilars (probiosimilars.de)
Ist wohl von der "Biosimilar-Lobby" herausgegeben, doch sehr informativ...

Das es Studien zu Deiner Frage gibt, halte ich für eher unwahrscheinlich, welcher Pharmahersteller sollte sie finanzieren?

Ich bekomme seit ca. 1,5 Jahren Erelzi, (Ist ähnlich wie Enbrel, also Eternacept), allerdings wurde es mir wegen Bechterew verschrieben. Davor habe ich Amgevita (also auch Adalimumab) bekommen welches ich aber wegen Wirkungsverlust absetzen musste. Unterschreiben musste ich aber nie etwas und wurde auch nie danach gefragt.

Als Nicht-Arzt kann ich aber sagen das es meiner Meinung nach extrem unwahrscheinlich ist das es bei Nutzung verschiedener Generika derselben Wirkstoffgruppe zu Wechselwirkungen kommen kann da der Teil, der an das entsprechende Molekül andockt immer gleich funktioniert, was sich wirklich unterscheidet ist ja nur das Trägereiweiß welches halt von verschiedenen Tieren stammt (bei Amgvita war es vom Goldhamster, stand im Beipackzettel). Somit dürfte höchstens die Wahrscheinlichkeit steigen das man mal ein Eiweiß erwischt auf das man allergisch reagiert.

Bearbeitet ( von Ligatur)

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