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Psoriasis und zu oft abgewimmelt

Hallo zusammen, bin neu hier und wollte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Nelli  , bin 51 Jahre und hab seit meinem 20. Lebensjahr Psoriaris. Seit Jahren hab ich keinen Hautarzt mehr besucht, zu oft wurde ich abgewimmelt mit Sprüchen wie“ da kann man nicht viel machen oder auch schon „ er hat keine Zeit für mich und nichts neues. So das ich sehr deprimiert die Praxis verlassen habe. Hab schon sehr viel ausprobiert, wie wahrscheinlich jeder von euch jedoch mit einem nicht sehr erfolgreichen Ergebnis. Ich würde mich über einen gegenseitigen Austausch sehr freuen, viele Grüße Nelli 

Hervorgehobene Antworten

hallo Nelli 73 -

schön dass du dieses informative Forum gefunden hast-

lies' dich durch die vielen Themen durch - dort findest du sicherlich Anregungen für Hilfe deinerseits - z.B. Arztsuche im Bereich deines Wohnortes - Medikamente usw.usw. -

sicherlich melden sich noch andere User mit Tipps oder Fragen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

  • 2 Wochen später...

Hallo @Nelli 73,

in den letzten Jahren hat sich in Sachen Psoriasis-Behandlung ja doch schon einiges getan. Wie lange warst Du denn nicht mehr beim Hautarzt?

Auf jeden Fall herzlich Willkommen hier!

Am 5.4.2024 um 18:21 schrieb Nelli 73:

Seit Jahren hab ich keinen Hautarzt mehr besucht, zu oft wurde ich abgewimmelt mit Sprüchen wie“ da kann man nicht viel machen oder auch schon „ er hat keine Zeit für mich und nichts neues. So dass ich sehr deprimiert die Praxis verlassen habe.

Hallo @Nelli 73,

das ist wirklich seit einigen Jahren sehr übel mit den Fachärzten und mit den Dermatologen. Meiner hatte vor Jahren seine Praxis an seine Tochter übergeben und da wartete ich bei ihr erst einmal 6 Wochen wegen einer akuten Hautreaktion, die natürlich nach 6 Wochen auf ganz natürlichem Wege längst abgeheilt war; so konnte die Ärztin auch keine Diagnose mehr erstellen - also weiß ich nicht, was das war... Da überlege ich mir 2x, ob ich mir überhaupt einen Termin geben lasse.

Vor 20J war ich das letzte Mal wegen der Pso (wegen einer Krankenhauseinweisung) beim Arzt, noch beim Vater. Seitdem (nach den Wechseljahren) wurde meine Pso besser (keine Hormonveränderungen mehr, die die Pso monatlich getriggert hatten) und ich komme ganz gut nur mit einer Pflegecreme zurecht. Oder bei einem Pso-Schub 2013 und 2023 konnte ich mir mit Sonnenlicht an der Nordsee selbst helfen. So bin ich zufrieden, da ich mir selbst helfen kann. 

Cortisoncremes scheiden für mich aus, die hatte ich früher schon viel zu lange angewendet. Aber für 1-3 Tage Kurzzeittherapie würde ich sie schon mal (einmalig) benutzen, wenn es mal indiziert wäre bei einer aggressiven Pso.

Und alle Therapien, die Magen-Darm in Mitleidenschaft ziehen, scheiden auch bei mir aus.

So war ich bei der Pflegecreme gelandet, die im Zusammengehen mit Sonnenlicht für mich ausreicht. Und ich bleibe so unabhängig von Arzt und Medikamenten. - Nur meine Pso sieht man dadurch mal mehr und mal weniger - ich habe mich daran gewöhnt, es stört mich nicht mehr.

Du würdest gerne mal etwas anderes ausprobieren wollen? Hier im Forum berichten Viele von ihren Erfahrungen mit diversen Medikamenten. Vielleicht meldet sich jemand auf Deinen Post.

Wie stark ist Deine Pso ausgeprägt?

Welche Art Pso hast Du?

Welche Medikamente hast Du schon ausprobiert und mit welchem Erfolg?

Hast Du ein Wunschmedikament, zu dem Du Info brauchst?

LG Burg

vor einer Stunde schrieb Burg:

Hallo @Nelli 73,

das ist wirklich seit einigen Jahren sehr übel mit den Fachärzten und mit den Dermatologen. Meiner hatte vor Jahren seine Praxis an seine Tochter übergeben und da wartete ich bei ihr erst einmal 6 Wochen wegen einer akuten Hautreaktion, die natürlich nach 6 Wochen auf ganz natürlichem Wege längst abgeheilt war; so konnte die Ärztin auch keine Diagnose mehr erstellen - also weiß ich nicht, was das war... Da überlege ich mir 2x, ob ich mir überhaupt einen Termin geben lasse.

Vor 20J war ich das letzte Mal wegen der Pso (wegen einer Krankenhauseinweisung) beim Arzt, noch beim Vater. Seitdem (nach den Wechseljahren) wurde meine Pso besser (keine Hormonveränderungen mehr, die die Pso monatlich getriggert hatten) und ich komme ganz gut nur mit einer Pflegecreme zurecht. Oder bei einem Pso-Schub 2013 und 2023 konnte ich mir mit Sonnenlicht an der Nordsee selbst helfen. So bin ich zufrieden, da ich mir selbst helfen kann. 

Cortisoncremes scheiden für mich aus, die hatte ich früher schon viel zu lange angewendet. Aber für 1-3 Tage Kurzzeittherapie würde ich sie schon mal (einmalig) benutzen, wenn es mal indiziert wäre bei einer aggressiven Pso.

Und alle Therapien, die Magen-Darm in Mitleidenschaft ziehen, scheiden auch bei mir aus.

So war ich bei der Pflegecreme gelandet, die im Zusammengehen mit Sonnenlicht für mich ausreicht. Und ich bleibe so unabhängig von Arzt und Medikamenten. - Nur meine Pso sieht man dadurch mal mehr und mal weniger - ich habe mich daran gewöhnt, es stört mich nicht mehr.

Du würdest gerne mal etwas anderes ausprobieren wollen? Hier im Forum berichten Viele von ihren Erfahrungen mit diversen Medikamenten. Vielleicht meldet sich jemand auf Deinen Post.

Wie stark ist Deine Pso ausgeprägt?

Welche Art Pso hast Du?

Welche Medikamente hast Du schon ausprobiert und mit welchem Erfolg?

Hast Du ein Wunschmedikament, zu dem Du Info brauchst?

LG Burg

Dann geh' am besten gar nicht mehr zu Ärzten. Allen ist damit geholfen; dir, den Ärzt*innen und dem Gesundheitswesen. 

Motzkis mag keiner! Kotzkis schon gar nicht...

Danke an das tolle Gesundheitssystem in Deutschland!

An alle die sich aufregen rate ich: macht eine Ausbildung bzw. studiert einen Beruf in einem der Heilberufe.

@Burgmaulen maulen maulen macht auf Dauer alt und verbittert.

Mensch @Georg_Bodensee,

Du bist doch sonst nicht so aggressiv. @Burg hat sich mit ihrer Psoriasis arrangiert und ihren Weg geschildert. Mein Weg und Deiner sehen anders aus. Ich glaub, Nelli ist mit Austausch mehr geholfen.

Mensch @Claudia, 

wenn du Aggressivität rauslesen/fühlen möchtest, dann ist es dir gerne überlassen. 

Dennoch gehört es auch dazu, mal "den Mund aufzumachen",  wenn Menschen mehrfach "Schelte" auf das Gesundheitssystem und die Ärzt*innen machen. Das ist unserem System, unserer Gesellschaft ziemlich unwürdig. 

Ja, genervt hat es mich, aber in der Sache bin ich ruhig und besonnen. 

Und wem wie geholfen ist, ist hier im Forum sehr individuell. 

Schönen Sonntag dir und einen sonnigen Tag nach Berlin,

Georg 

vor 11 Stunden schrieb Georg_Bodensee:

Dann geh' am besten gar nicht mehr zu Ärzten. Allen ist damit geholfen; dir, den Ärzt*innen und dem Gesundheitswesen. 

Motzkis mag keiner! Kotzkis schon gar nicht...

Danke an das tolle Gesundheitssystem in Deutschland!

An alle die sich aufregen rate ich: macht eine Ausbildung bzw. studiert einen Beruf in einem der Heilberufe.

@Burgmaulen maulen maulen macht auf Dauer alt und verbittert.

Geht´s noch???

vor 1 Stunde schrieb Georg_Bodensee:

Dennoch gehört es auch dazu, mal "den Mund aufzumachen".

Auf jeden Fall!

vor 1 Stunde schrieb Georg_Bodensee:

Schönen Sonntag dir und einen sonnigen Tag nach Berlin

Dir auch, an den Bodensee (vermutlich) :)

 

 

Hallo
@Harley48, @Georg_Bodensee,

wir hatten und haben in D und anderen Ländern hervorragende Ärzte und genau so gute Pflegekräfte!!! (Da fallen dann die Ausnahmen besonders auf.)

Wenn mein Arzt vor Ort mich damals nicht mit sehr hohem Einsatz seinerseits (alle 2-3 Wochen mit 1 Stunde Zeitaufwand) darauf trainiert hätte, mich meiner Pso zu stellen und sie ganz individuell zu betrachten und zu behandeln, dann wäre ich heute nicht in meine Gelassenheit in Bezug auf die Pso gekommen.

Auch Professoren hatten den Weg zu uns nicht gescheut, um auch ein größeres Publikum über die Pso und Neurodermitis aufzuklären.

Aber auch mit vielen anderen sehr guten Ärzten hat mich eine gute Zusammenarbeit verbunden. Einige haben gemeinsam mit den Pflegenden mein Leben (30J) und auch das Leben von Angehörigen (0J) gerettet; dafür bin ich ihnen sehr, sehr dankbar!

Am 13.4.2024 um 23:14 schrieb Burg:

Praxis an seine Tochter übergeben und da wartete ich bei ihr erst einmal 6 Wochen wegen einer akuten Hautreaktion, die natürlich nach 6 Wochen auf ganz natürlichem Wege längst abgeheilt war; so konnte die Ärztin auch keine Diagnose mehr erstellen - also weiß ich nicht, was das war.

Wenn ich in den letzten Jahren bei meiner Dermatologin nur alle Jubeljahre mal auftauche, dann könnte sie auch die Auffassung haben, dass ich ganz gut auch ohne sie zurecht komme... - das stört unser Verhältnis zueinander nicht. Da hat sie von mir noch den Bonus über ihren Vater, der auch einer meiner Lebensretter gewesen ist.

Und was die Pso anbelangt, so lerne ich nie aus. Immer wieder zeigt sie sich im Laufe des Lebens in einer neuen Variante und muss von mir bewältigt werden. Deshalb sind die Erfahrungsberichte von Betroffenen hier im Forum auch immer noch hilfreich für mich. Und sei es auch nur, dass Dir Georg meine kritische Haltung Ärzten gegenüber auf´s Röschen geht.

Danke Harley, dass Du mir den Text von Georg angezeigt hast, sonst hätte ich gar nicht darauf antworten können. LG Burg

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