Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Sucht und Gewohnheit – die beiden großen Hindernisse beim Nichtrauchen – werden in Teil 2 des Kurses demontiert, individuelle Strategien erarbeitet. Am Ende des zweiten Kurstages soll der Plan des Rauchstopps sehr konkret geworden sein.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
13.05.2026 16:00
Guten morgen!
Nun möchte ich Euch auch endlich über meinen Aufenthalt in der AHK informieren
Ich war vom 6. bis zum 27. Juni dort.
Die Aufnahme war in Ordnung und ich fühlte mich relativ gut aufgehoben. Meine Zimmernachbarin war okay und ich habe am ersten Abend erstmal die Umgebung erforscht.
Das Essen ist für eine Klinik wirklich gut, man sollte aber versuchen pünktlich im Speisesaal zu sein, da es ansonsten zum Frühstück und Abendessen nicht mehr alles gibt. Besonders die "leckeren" Sachen sind dann alle und werden nicht mehr nachgelegt. Das Mittagessen kann man am Tag vorher aussuchen und dabei aus drei verschiedenen Menüs wählen (vegetarisch und fettarm ist immer dabei). Manchmal kann man auch noch einige Komponenten der einzelnen Gerichte verändern.
Das Essen ist wie gesagt gut und ich finde auch den Ansatz der Klinik, nämlich nicht allzuviel für den "Schweineeimer" zu produzieren, recht gut. Allerdings lies es sich praktisch oftmals schlecht umsetzen; besonders morgens, wenn Visite war. Je nachdem, wo man sein Zimmer hatte konnte die für 7 Uhr angekündigte Visite auch mal erst um 8:30 Uhr aufschlagen. Sicher, um 7 Uhr kann sie schlecht überall sein. aber es wäre wünschenswert gewesen, wenn man einfach einen Zettel ausgehängt hätte, wo drauf steht, auf welcher Flurseite angefangen wird.
A propos Kommunikation. Wie schon von anderen berichtet war der Fernseher eine geschlagene Woche kaputt. Sicher nicht das allerschlimmste... Aber die Art, wie es den Patienten mitgeteilt (bzw. NICHT mitgeteilt) wurde liess zu wünschen übrig. Ganz zu Anfang machte man sich noch die Mühe einen zettel ans schwarze Brett der Station zu hängen. O Ton: der Techniker kommt erst Anfang der nächsten Woche. Der war dann wohl auch da, aber hatte nicht das passende Ersatzteil dabei... Wir wurden dann einfach nicht mehr informiert. Wenn man die Rezeption darauf hinwies, dass es wohl angebracht wäre mal eine Info auszuhängen hiess es: Sie informieren sich doch sicherlich gegenseitig... Ebenso verhielt es sich mit der Waschmaschine.
Ich habe das Gefühl gehabt, dass die KKH Verwaltung sich nicht wirklich im Klaren darüber ist, dass es sich bei der Klinik um einen Dienstleister handelt und die Patienten am besten mit den worten entlassen werden: Toll, hierher komme ich bestimmt noch mal. Leider hat lt. Aussagen von Mitpatienten, die schon seit mehreren Jahren in die AHK fahren einiges arg nachgelassen. Ich als Neuling habe mein Zeit schon bestmöglich genutzt, muss aber sagen, dass mir das ein oder andere Angebot in den Bereichen Entspannung, Sport oder auch psychologische Betreuung einfach gefehlt hat. Ich bin immer davon ausgegangen, dass es sich um einen ganzheitlichen Therapieansatz handelt. Dieser fehlte leider komplett. Glücklicherweise konnte ich mich dort frei bewegen und war nicht, wie einige andere, ans Bett gefesselt.
Die Ärzte dort waren sehr nett und ich kann mich nicht beschweren. Sie haben sich Zeit genommen und auch meine Fragen beantwortet.
Das Personal an sich ist auch überwiegend sehr nett gewesen. Auf Station 2 hatten wir immer vielzu lachen, wenn Hermann Dienst hatte. Den muss man einfach kennen gelernt haben
Auf den ersten Eindruck etwas schroff, aber davon sollte man sich nicht verunsichern lassen. Er ist einfach ein Unikat!
Die Putzfrauen waren sehr nett, allerdings nicht die gründlichsten, was sicherlich auch damit zusammmenhängt, dass sie total unterbesetzt sind und sich einfach nicht genügend Zeit nehmen können.
Ich habe schon einige Kommentare auf andere Erfahrungsberichte gelesen und möchte nur noch mal sagen, dass es sicherlich richtig ist, dass der erfolg der Behandlung ausschlaggebend ist. Allerdings wissen wir alle, dass besonders die Psoriasis eine von der Psyche stark beeinflusste Krankheit ist. Folglich ist der Behandlungserfolg umso größer, wenn das ganze drumherum bei so einem Aufenthalt stimmt!
Falls ihr Euch fragt, wie es meiner Haut geht. Ich habe zu Hause weiterbehandelt und hatte einige Wochen ruhe. Aufgrund einer Virusinfektion habe ich derzeit wieder einen Schub, der aber lange nicht so schlimm ist wie früher.
Viele Grüße
Kirsten