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Hallo, hier ist eine Neue


Billie

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Hallo alle zusammen. Ich bin w, 48 und seit 15 Jahren habe ich PSO mit Arthritis. Die Verteilung Hautbeschwerden und Gelenkbeschwerden ist unterschiedlich. Ich habe bisher nur die Haut mit Kortison-Salbe behandelt und es klappte einigermaßen. Vor einem Jahr wurden die Gelenkbeschwerden nach Jahren erheblich schlechter, vor allem in den Fingern, Handgelenken, Knien, Hüften, Rücken - Aufzählung absteigend nach Schwere. Ich bin voll berufstätig in der amb. Krankenpflege und habe 3 Kinder.

Ich kann so nicht mehr weiter und möchte es auch nicht, obwohl ich tierisch Angst vor Medis habe, weil ich vor 20 Jahren ein Rheumamittel nicht vertragen habe und einen anaphyl. Schock erlitten habe. Das saß und sitzt heute noch tief.

Freitag hab ich Termin beim Rheumatologen und wenn ich jetzt hier so lese, was es alles an Medis gibt, Vor- u. Nachteile, Wirkung oder Nicht, mir wird schlecht und ich hab Angst.

Ich möchte aber auch morgens aufstehen und nicht wie unterm Flußpferd geparkt fühlen, einfach normal leistungsfähig sein. Die Hauterscheinungen nehmen auch zu und sind sehr gereizt, ich habe die Salbe weggelassen, weil meine Hautärztin nix mehr einfiel, hat sie mir Kortison-Tabletten verschrieben, ich nehm ja eh schon Prednisolon, allerdings nur wenig.

Könnt Ihr mir bitte Eure Meinung dazu sagen, was muß ich beachten, was kann ich tun?

Danke und liebe Grüße

billie

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Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Hallo Billie,

herzlich Willkommenbei uns.

Ich bin auch fast 48 Jahre alt und habe seit 3,5 Jahren PSA und Fibro.

Ich nehme seit langem Arava. Nebenwirkungen habe ich bis auf ein bißchen

Haarausfall keine.

Laß dich von Deinem Rheuma-Doc gut aufklären, meine tut es leider nicht.

Schreib dir einen Zettel,was du alles fragen willst.

Ich wünsch dir gute besserung und einen guten Rheuma-Doc.

Viele Grüße

Heike

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Hallo Heike,

vielen Dank für Deine Antwort. Ich werd ihn mir mal genau anschauen, Fragen hab ich mir schon aufgeschrieben, weil man vergißt ja mal schnell was ich jedenfalls.

Ich wünsche Dir alles Gute, liebe Grüße

Billie

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Hallo Billie, ich bin auch relativ neu hier und möchte jetzt von einem "Wundermittel" berichten. Ich hatte bis vor 4 Wochen PSO + Arthr. Die Arthr. hatte ich in beiden Sprunggelenken, beide Handgelenke und Sakralgelenke. Wochenlang hatte ich eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse, weil ich meine 7-jährige Tochter nicht mehr versorgen konnte. Jetzt ist alles, aber wirklich alles weg. Zunächst haben wir es auch mit Arava, Pleon und Prednison probiert. Ich hatte keine Nebenwirkungen, aber auch keinen Erfolg. Dann hat mir mein Rheumatologe "Humira" (= TNF alpha-Blocker - Spritzen alle 14 Tage) verabreicht. Dieses Spritzen kann man sich auch selbst setzten - ich leider nicht. Der Erfolg war bahnbrechend. Ich konnte zusehen, wie die PSO verschwand. Dann nach der 4. Spritze der Rückschlag: Der gesamte Körper war nun mit seltsamen Pusteln übersäht. Die Ärzte haben gerätselt und gerätselt. Schließlich wurde ich in die Rheumaklinik Baden-Baden eingeliefert. Ursache war ein entzündeter Zahn !!! Der Zahn wurde gezogen und Humira konnte wieder wirken, gleichzeitig habe ich MTX 15 mg bekommen. Innerhalb kürzester Zeit war alles - wie ein Spuk - verschwunden. Ich bin seitdem völlig beschwerdefrei. Die Medikamente werden jetzt ganz langsam abgesetzt. Frag' doch mal deine Ärzte nach Humira. Eine Spritze kostet zwar knapp 1.000,-- €, wird aber von der Krankenkasse bezahlt, wenn vorher die "üblichen Medikamente" nicht anschlagen. Ich wünsche Dir viel Erfolg und keine Angst vor den Nebenwirkungen. Die Beipackzettel sind schlichte Dokumentationspflicht. Ich wünsche Dir alles Gute und das Du bald ein Medikament findest, was Dir genauso gut hilft.

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Hallo alle,

der Rheumatologe hat heute zusätzlich Fibro diagnostiziert und mir Arcoxia verordnet. Nächste woche werden die Hände geröntgt sowie ein Blutbild gemacht und danach entschieden, was ich an weiteren Medis bekomme.

Kann mir jemand was zu Arcoxia sagen? Ich hab nichts dazu gefunden, der Arzt meint, es wäre besser, kleinere Nebenwirkungen in kauf zu nehmen und auch zu behandeln, als Rheuma gar nicht zu behandeln, aus Angst vor Nebenwirkungen. Hat er auch irgendwo Recht mit oder?

viele Grüße, Billie

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