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Sorgen um Psyche meiner fast 18jährigen Tochter

Ziemlich ratlos melde ich mich hier. Selber bin ich nicht betroffen. Jedoch meine Tochter! Vor zwei Wochen gestand sie mir unter Tränen, wie die Schuppenflechte sie belastet. Sie verkriecht sich zu Hause, geht nicht zum Strand, sucht sich keinen Freund, teilt die Krankheit niemandem mit (auch aus ihrer Klasse nicht) aus Angst vor Hänseleien. Vor zwei Jahren war sie 3 Wochen stationär in der Uniklinik. Abgeheilt war nicht alles und seither ist es das leider auch nicht. Sie hat Flechten an Bauch, Busen und im Nacken. Manchmal sieht mensch eine sehr trockene Haut im Gesicht, aber eigentlich kann sie alles gut verstecken. Sie ist sehr hübsch und sehr sportlich, zieht sich aber zB im Klo um für den Sport. Gerne würde sie eine Kur machen, hat aber wenig Hoffnung, das es weggeht, geschweige anschließend bleibt, weil sie im Alltag und in der Schule Stress ausgesetzt ist. Desweiteren will sie am Liebsten künftig in betreutem Wohnen leben mit gleichfalls Betroffenen. Weiß nicht, wie ich ihr helfen kann. Dachte an eine Kur mit psychologischer Betreuung. Hörte von der Tomesa Klinik in Salzschlirf. War da jefrau? Gibt es Zeitpunkte, wann da eher "junge" Leute sind? Gibt es Erfahrungen? Wie ist das mit Psychotherapie hinterher?

Gleichzeitig zu ihren Sorgen, schafft es meine Tochter aber auch nicht, sich einen Termin bei der Hautärztin geben zu lassen (wir müssen dann immer 30 min. fahren) wegen neuer oder anderer Salben. Auch legt sie sich nicht regelmäßig unter das so hart erkämpfte Solarium. Das Gesicht wird dabei so rot und sie will so nicht in die Schule.

Wäre dankbar für eure Erfahrungen!

Hervorgehobene Antworten

Oje! Vielen, vielen Dank!!!

Eure Beiträge helfen ungemein!

Werde sie nun wirklich für Tomesa begeistern und Psychotherapie. In den Osterferien denke ich wirds was. Mal sehen, was der Arzt sagt. Das war wirklich heftig vor zwei Wochen: Ihre Ängste krank zu werden und daran zu sterben, die Ernährung im Auge zu behalten und dann ihr Körperzustand; sowieso Baustelle und dann das noch.

Habe sie auch oft falsch angepackt und weil ich sie lieb hab wie sie ist, war mir ihre Angst in verschiedenen Bereichen gar nicht bewußt.

Also noch mal vielen Dank!

Vielleicht kann ich sie ja auch überreden, mal hier rein zu schauen. Eben um festzustellen, "ich bin nicht alleine". Ich fände das ganz arg toll! Aber ich denke, sie wird kneifen. Leider! So wirklich stellen will sie sich der Krankheit nicht. Na ja!

Lg Sylvia

Hallöchen,

ich kann dir auch die Fachklinik auf Sylt empfehlen, dort sind immer junge Leute und sie legen sehr viel Wert auf psychologische Betreuung. Falls deine Tochter nicht in den Ferien fahren kann, es gibt dort auch die Möglichkeit den Unterricht fortzuführen. Die Vital-Klinik wäre sicher auch eine gute Sache. Nichts gegen die TOMESA-Fachklinik, aber für Jugentliche (mir persönlich auch) eher freizeitmäßig sehr oede.

LG Anjalara

Nichts gegen die TOMESA-Fachklinik, aber für Jugentliche (mir persönlich auch) eher freizeitmäßig sehr oede.

LG Anjalara

das ist aber vorsichtig ausgedrückt;) sagen wir es mal so. um 18uhr wird hier der bordstein hochgeklappt und fuchs und hase sagen sich heir noch gute nacht. aber man kann wenn man will hier auch was auf die beine stellen.

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