👋 Herzlich Willkommen im Psoriasis-Netz. Du bist hier in der größten unabhängigen Gemeinschaft für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis im deutschsprachigen Raum.
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Ziemlich ratlos melde ich mich hier. Selber bin ich nicht betroffen. Jedoch meine Tochter! Vor zwei Wochen gestand sie mir unter Tränen, wie die Schuppenflechte sie belastet. Sie verkriecht sich zu Hause, geht nicht zum Strand, sucht sich keinen Freund, teilt die Krankheit niemandem mit (auch aus ihrer Klasse nicht) aus Angst vor Hänseleien. Vor zwei Jahren war sie 3 Wochen stationär in der Uniklinik. Abgeheilt war nicht alles und seither ist es das leider auch nicht. Sie hat Flechten an Bauch, Busen und im Nacken. Manchmal sieht mensch eine sehr trockene Haut im Gesicht, aber eigentlich kann sie alles gut verstecken. Sie ist sehr hübsch und sehr sportlich, zieht sich aber zB im Klo um für den Sport. Gerne würde sie eine Kur machen, hat aber wenig Hoffnung, das es weggeht, geschweige anschließend bleibt, weil sie im Alltag und in der Schule Stress ausgesetzt ist. Desweiteren will sie am Liebsten künftig in betreutem Wohnen leben mit gleichfalls Betroffenen. Weiß nicht, wie ich ihr helfen kann. Dachte an eine Kur mit psychologischer Betreuung. Hörte von der Tomesa Klinik in Salzschlirf. War da jefrau? Gibt es Zeitpunkte, wann da eher "junge" Leute sind? Gibt es Erfahrungen? Wie ist das mit Psychotherapie hinterher?
Gleichzeitig zu ihren Sorgen, schafft es meine Tochter aber auch nicht, sich einen Termin bei der Hautärztin geben zu lassen (wir müssen dann immer 30 min. fahren) wegen neuer oder anderer Salben. Auch legt sie sich nicht regelmäßig unter das so hart erkämpfte Solarium. Das Gesicht wird dabei so rot und sie will so nicht in die Schule.
Wäre dankbar für eure Erfahrungen!