Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Der dritte Teil des Kurses behandelt das Thema „Nichtraucher bleiben“. Er vermittelt Strategien, um vor einem Rückfall gewappnet zu sein oder mit einem Rückfall umzugehen.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
20.05.2026 16:00
Hautkrankheit nach Gebet weg
Am letzten Wochenende (7. -9. Juni 02) war ich mit meiner Gemeinde in Winterthur, um eine intensive Zeit mit Gott zu erleben. Am Samstagabend ehrten wir Gott ganz speziell, indem wir für ihn Lieder sangen (Worship) und zu ihm beteten. Nach dem Worship ging ich zu einem Mentor nach vorne und erzählte ihm von der Hautkrankheit „Schuppenflechte“, die ich von meiner Urgrossmuter geerbt hatte. Schuppenflechte ist eine Art Hautausschlag, bei dem kleine Hautpartien unkontrolliert zu einer Art rote Punkte/ Flecken anwachsen. Diese Hautkrankheit zeigte sich bisher nur, wenn ich unter hohem Stress stand, oder sich das Klima rapide veränderte. Vor ein paar Jahren machten wir z.B. eine Projektwoche in London; Die Temperaturänderung zwischen Zürich und London genügte schon, dass ich nach der Projektwoche den Hautausschlag bekam. Um „Schuppenflechte“ los zuwerden war ich schon bei vielen Fachärzten, doch niemand konnte mir bisher wirklich helfen.
Am Wochenende in Winterthur betete ich intensiv, dass mich Gott für immer von dieser Krankheit heilen würde. Kurz nach dem Weekend kamen in mir Zweifel auf, ob mich nun Gott schon geheilt hatte, oder es langer Prozess sei. Ich zweifelte leider nicht nur an der Art der Heilung, sondern auch, ob das Gebet mit dem Leiter überhaupt Wirkung gehabt hatte. Ich der daraufkommenden Woche ging ich wider wie gewohnt in die Schule. Unglücklicherweise spürte ich am Montag seit langem wieder einmal ein Beissen und Jucken, als ob mich viele Mücken gestochen hätten. Es war das typische Jucken, wie ich es zuvor von den Hautausschlägen her kannte. Ich fing an die Heilung in Frage zu stellen und zweifelte daran, ob mich Gott wirklich von diesem Leiden befreit hatte. Leider hatten sich meine Befürchtungen mit den roten Punkten am meinen Unterarme bestätig; Ich war wieder im Begriff Schuppenflechte zu bekommen. Am Montag fing es an, am Dienstag kamen immer mehr rote Punkte und bereits am Mittwoch spürte dieses lästige Jucken, als wäre ich in einem Schwarm voller Mücken. Dies belaste mich sehr, denn ich wusste von früher, dass die roten Punkte und Entzündungen bis zu mehreren Monaten anhalten könnten. Ich hatte Angst wieder diese Strapazen durchmachen zu müssen und jedem Kollegen zu erklären, dass die roten Punkte nicht ansteckend seien. Nein, davon hatte ich alle mal genug! Im Unterschied zu früher, kannte ich jetzt Jesus und wusste ganz genau, dass er unsere Sünden und Leiden auf sich genommen hatte. Im 1.Petrus 2,24 steht u. a „Durch seine Wunden hat Christus uns geheilt.“. Jesus musste Qualen über sich ergehen lassen, nur dass wir heute in seinem Namen von Zielverfehlungen und Krankheiten geheilt sind.
Ich dachte an Jesus und sah dann, wie klein ich uns meine Hautkrankheit vor Jesus war. Ich kam mir lächerlich klein vor Jesus vor, weil ich es nicht glauben wollte, dass ich in seinem Namen von der Schuppenflechte hätte geheilt werden können. Ich wurde einige Jahre von Schuppenflechte verschont, und ausgerechnet dann, wenn ich sie für immer begraben wollte, zeigten sich wieder erste Anzeichen. Ich fühlte mich alles andere als von Gott bestätigt, denn dies war der Beweis, dass mich Gott nicht übers Wochenende geheilt hatte. In meinem Herzen wusste ich jedoch, dass es eine Glaubenssache ist und ich von Gott nichts erwarten darf, wenn selbst ich es nicht mal glaube. Darauf liess ich all meine bisherigen Erlebnisse mit Gott wie in einem Film an mir vorbeiziehen, um mir die Mächtigkeit von Gott wieder vor Augen zu führen; Eine gewaltige Demut brach in mir aus, ich schämte mich für mein schwaches Vertrauen in Gott. Ich bat Gott im Gebet x-fach um Verzeihung und gestand ihm, dass ich ein Sünder bin.
Ich war gerade zu Hause auf dem Balkon der meiner Mietwohnung, als ich merke, wie klein ich vor Gott war. Ich fing an zu beten und legte meine Hautkrankheit noch einmal vor Gott hin –diesmal mit viel Power und Herz. Ich wusste, dass mich nur Gott von den Hautausschlägen heilen könnte, denn es gibt bis heute keine Medikamente gegen Schuppenflechte. So flehte ich in einem langen Gebet Gott an, dass er mir helfen würde. Während ich betete, hörte auf einen Schlag das Jucken auf. Ich schaute auf die roten Punkte, kratzte mich, doch ich spürte kein Jucken mehr. Es schien mir, also ob jemand die Nerven in der Haut abgestellt hätte; Ich sah zwar immer noch die selben roten Punkte, doch ich spürte sie absolut nicht mehr. Mit einem Fingerschnipps wurde ich vom lästigen Beiss-Gefühl befreit.
Es ist unmöglich, dass mein Körper die Entzündung so schnell lindern konnte; In nicht mal einer Sekunde, könnte dies nicht mal das beste Medikament tun. In meinem Herzen wusste ich ganz genau, dass dies eine Message von Gott war. Gerade weil ich darum betete, bekam ich eine tiefe Gewissheit, dass mir Gott geholfen hatte. Ab dem Zeitpunkt dieses Erlebnisses auf dem Balkon, hing der Hautausschlag immer mehr zurück. Die roten Punkte, die gerade dabei wahren anzuwachsen, stellten den Rückwärtsgang ein. Schon nach drei Tagen sah ich die Punke nicht mehr.
An diesem Abend ist mir eines klar geworden; Und zwar weiss ich jetzt, was mir Gott mit dem Hautausschlag sagte: Am SA bete ich für Heilung, dass ich schon bald davon geheilt sein sollte. Gott stellte mich in der daraufkommenden Woche auf die Probe, um zu sehen, wie stark mein Glaube ist. Ich versagte leider; Es war kein Vertrauen, sondern nur ein Hoffen auf Heilung. Umso mehr begreife ich jetzt, wieso ich wieder die roten Punkte bekommen hatte; Es war ein Zeichen meines Unglaubens an die Heilung. Ich glaube an die Hoffnung, nicht jedoch mit dem Herz an eine Heilung. Genau so kam es raus, wie ich es glaubte zu erwarten.
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