Aus der Ankündigung des Veranstalters, der Verbraucherzentrale Hamburg:
"Sie wissen bereits, was Proteine und Kohlenhydrate bewirken und kennen die Ernährungspyramide? Nun möchten Sie noch besser verstehen, wie Nahrung Ihren Körper und Ihre Gesundheit beeinflusst? In diesem Online-Vortrag erläutern wir die komplexen Zusammenhänge zwischen dem Stoffwechsel und körperlichen Funktionen.
Wir steigen mit Ihnen tiefer in die Ernährungsphysiologie ein und erklären, was genau im Körper nach dem Essen passiert. Sie erfahren, welche Rolle Mikro- und Makronährstoffe spielen und von welchen Nährstoffen wir oft zu wenig aufnehmen. Wir zeigen Ihnen, an welchen Stellschrauben Sie drehen können, um neue und gesunde Routinen für eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Nährstoffen zu etablieren und geben Ihnen praxisnahe Tipps für Ihren Alltag."
14. October 2026 10:00 AM
Until
11:00 AM
Hallo!
im PSO Magazin 5/08 ist folgender Artikel erschienen:
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft publiziert so genannte "Rote Handbriefe" über bedeutende Arzneimittelrisiken und Maßnahmen zu ihrer ihrer Minderung. Einen solchen Roten Handbrief veröffentliche die Firma Abbott GmbH & Co. KG zum Wirkstoff Adalinumab (Humira) am 16.07.2008. Der Hersteller berichtet darin über tödliche Lymphknotenkrebs (hepatosplenale T-Zell-Lymphom), eine seltene und aggressive Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Zwei Patienten waren junge Männer, die zur Behandlung einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (Morbus Crohn) neben Adalimumab auch die Wirkstoffe Azathioprin und 6-Mercaptopurin erhielten. Einer verstarb. Ein solches T-Zell-Lymphom trat bei Patienten auf, die nach einer Organtransplantation eine immunsuppressive Therapie erhalten hatten. Erkannt wurden diese Lymphome auch bei Patienten unter Azathioprin- oder 6-Mercaptopurin-Monotherapie sowie bei Morbus Cron Patienten, die mit Infliximab in Kombination mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurein behandelt wurden. Der Hersteller habe nach eigenen Angaben zu allen zugelassenen Indikationen weltweit Erfahrungen von etwa "500.000 Patienten-Behandlungsjahren". Ein solches T-Zell-Lymphom wächst agressiv und habe eine schlechte Prognose. Die Überlebenszeit liege bei weniger als zwei Jahren. Patienten unter Adalimumab sollen darauf dringen, dass der verordnende Arzt Symptome am Lymphomsystem (periphere Lymphadenopathie, Lymphozytose im peripheren Blut) besonders kontrolliert.
Bei den TNF-a-Antagonisten handelt es sich um sichere und gut dokumentierte Medikamente, die, wie z.B. der Wirkstoff Infliximab, seit mehr als 15 Jahren angewendet werden. Wichtig ist der sichere Ausschluss einer Tuberkulose vor Beginn der Therapie. Da hat es schon Todesfälle gegeben", sagt Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat PD Dr. Th. Rosenbach.
LG
Birilig