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Verschwundene Wörter...

und Sätze.

Sie scheinen sich langsam in Luft aufzulösen und zu verschwinden, diese Wörter und Sätze, die ich noch aus meiner Kindheit und Jugend kenne. Meine Kinder lachen sich kringelig, wenn ich Wörter wie:

Fiesemantenten oder plachandern (hat meine Uromi immer gesagt)

Wer kennt noch knorke, dufte und Wählscheibe. Auch das Wort Vollbeschäftigung hat sich in Luft aufgelöst. Jungspund, Mieze (Mädchen) alles verschwunden aus unserem Sprachgebrauch. Naja, Rente existiert sicher noch ein paar Jahre! ;)

Der Satz: Kommst du raus zum spielen, gehört wohl auch der Vergangenheit an. :)

Wo sind die Kavaliere geblieben?

Bearbeitet ( von kaschek)

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Kennt Ihr "natschen" für weinen?

Oder ist dies eher schlesisch bzw. ostdeutsch?

Hallo Helmut,

ich kenn es von meiner Oma, die aus Schlesien kam, allerdings als "knatschen".

Liebe Grüße

Bella

Ich kenne "knatschig sein" , als Ausdruck für verstimmt, verärgert sein.

Da fällt mir noch ein Wort ein, dass ich sehr, sehr lange nicht gehört habe, was sicherlich auch landesbedingt ist.

Meine Ex-Schwiegermutter fragte meine Kinder, als sie klein waren, ob sie eisch gewesen sind oder brav, d.h. ob sie ungezogen waren.

Die Klapperlatschen sind mir auch noch ein Begriff, man bezeichnete sie auch als Holzpantinen. Übersetzen kann ich die pantinen aber nicht.

LG Funny08

wenn ich als Teenager los zog, ging ich auf *Scheibe*

Kennt noch Jemand den lecker METTIGEL ?

Oder das HASENBROT oder einen Muff?? ;)

LG

Claudi

@Claudi66

Das Hasenbrot kenn ich denn das essen meine Kids auch wenn Papa daheim kommt und seine Stullen nicht gegessen hat.

sani

@ claudi66

Hasenbrot und Muff kenn ich.

Hasenbrote hab ich gegessen, weil ja nichts umkommen sollte.

Und der Muff hat wunderbar die Hände im Winter gewärmt.

[die Klapperlatschen sind mir auch noch ein Begriff, man bezeichnete sie auch als Holzpantinen. Übersetzen kann ich die pantinen aber nicht.

LG Funny08

Hallo Funny08!

Klapperlatschen sind Sandalen mit Holzsohle,während Holzpantinen Holzschuhe sind, in die man hineinschlüpft. Die gibt es heute noch, vor allem in Holland.

LG Helmut-Wolfgang

Hallo Sani und Annkathrin,

ja, mein Papa hat mir auch immer Hasenbrote mitgebracht.

Oder hier im Pott sagte man auch Knifte ;)

am liebsten mit 'gute Butter'. Gibt es auch 'böse Butter' ?? :confused:

LG

Claudi

Ich kenne "knatschig sein" , als Ausdruck für verstimmt, verärgert sein.

Hallo!

Lt. Wörterbuch heißt knatschen: weinerlich herumnörgeln. Gibt es also noch.

Natschen ist offenbar schlesisch und heißt etwas abwertend weinen, heulen.

Dank für Eure Beiträge.

LG Helmut-Wolfgang

Bearbeitet ( von Helmut-Wolfgang)

Lohnsummensteuer

kascheln/COLOR]

Dies heißt : Auf einer kleinen Eisfläche mit Anlauf auf den Schuhen gleiten. Besser kann ich es nicht erklären.

LG Helmut-Wolfgang

Inflationsausgleich

Entnazifizierung

TROTTOIR

So hat man früher einen Fussweg / Bürgersteig genannt. Sagt keiner mehr, oder? :D

TROTTOIR

So hat man früher einen Fussweg / Bürgersteig genannt. Sagt keiner mehr, oder? :D

ich würde sagen kommt auf die Gegend an wo man wohnt- hier bei uns ist das alltäglich im Gebrauch.

Gruß von der

Mainzelfrau

Ich kenne das Wort auch noch, habe es jedoch nie benutzt.

Habe in Schlesien, Hamburg, Hannover,Stuttgart und in NRW gelebt und Trottoir nie gehört. Vielleicht kenne ich es asu der Schule.

Ich kenne das Wort auch noch, habe es jedoch nie benutzt.

Habe in Schlesien, Hamburg, Hannover,Stuttgart und in NRW gelebt und Trottoir nie gehört. Vielleicht kenne ich es aus der Schule.

Also ich kenn noch Nasenfahrrad (Brille) und Gänsewein (Wasser).

Aber bin ja jung ;) Einiges von euren Wörtern kommt mir eher spanisch vor :überlegen: Als Linguist bin ich aber sehr intressiert. Könnte man vielleicht auch (für die Unwissenden) die Bedeutung dazu schreiben?

Grüßlis,

Teetasse

Hallo Teetasse!

Beide Worte kenne ich mit meinen 76 Jahren natürlich auch. Ich habe sie jedoch nie benutzt und weiß nicht mehr, woher ich sie kenne.

Deinen Vorschlag, die Worte zu erklären, finde ich richtig.

Jetzt fällt mir noch etwas ein:

Kaascheln

So nannte man in Schlesien, auf einer gefrorenen Pfütze mit Anlauf zu gleiten. Die Pfütze nannte man uch "Luge" ,ausgesprochen "Luusche" ,weich ausgesprochen. Wahrscheinlich stammt beides aus dem Französichen.

Es gibt den Begriff "Schlesisches Französisch", mit ursprünglich französischen Worten, die dann dem schlesischen Dialekt angepaßt wurden.

Liebe Grüße

Helmut-Wolfgang

Bearbeitet ( von Helmut-Wolfgang)

Ich kenne das Wort auch noch, habe es jedoch nie benutzt.

Habe in Schlesien, Hamburg, Hannover,Stuttgart und in NRW gelebt und Trottoir nie gehört. Vielleicht kenne ich es aus der Schule.

das Wort Trottoir kenne ich von meiner Oma ( Eingeborene NRW lerin ;)) und bei Wikipedia steht

folgendes .. der Bürgersteig, Gehsteig, Trottoir, der in der Regel mit einem Bordstein oder durch

einen Grünstreifen von der Fahrbahn abgetrennt ist und parallel zu ihr verläuft.

Früher gab es im schwäbischen Sprachgebrauch noch den

Bottschamper !

Das bedeutet Pisspott oder Nachttopf.

Wie mir neulich jemand erklärte, stammt dieser Begriff (ähnlich wie Trottoir :cool: !!) auch aus dem Französischen: "Pot de chambre", also einfach übersetzt Zimmertopf ;):D

liebe Grüße und einen schönen Tag

tamma

TROTTOIR

So hat man früher einen Fussweg / Bürgersteig genannt. Sagt keiner mehr, oder? ;)

doch....hier im Saarland..

bei uns ist das, das gebräuchliche Wort für Bürgersteig...

wie wir eben so viele Wörter aus dem französischen benutzen..;)

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