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  • Claudia Liebram
    Claudia Liebram

    Was gegen den Juckreiz helfen kann

    Natürlich ist es am besten, wenn du gar nicht erst kratzt. Doch hier möchten wir nicht belehren und auch nicht auf die medizinischen Hintergründe des Juckreizes eingehen, sondern die ganz praktischen Tipps gegen das Kratzen sammeln.

    Wichtig ist: Alle Anti-Kratz-Maßnahmen sollte man so früh wie möglich anwenden, also auch schon bei leichtem Juckreiz und nicht erst, wenn er einen zum Wahnsinn treibt.

    Unser Tipp: Lade dir diese Checkliste als PDF-Datei herunter, drucke sie aus und hake für dich ab, was dir hilft und was nicht.

    Statt des Kratzens gibt es da diverse Möglichkeiten – sozusagen Kratzen ohne zu kratzen.

    • Stelle sofort mit einer Pflegecreme eincremen
    • Stelle drücken
    • Stelle massieren
    • auf die Stelle klopfen, mit dem Finger oder auch mit der Faust
    • Über die Haut streichen
    • Kneifen der Haut
    • Massagebälle über die Haut rollen
    • auf einem Kratzklötzchen kratzen - ein Holzklötzchen wird mit Leder beklebt oder umwickelt. Das fühlt sich dann fast wie menschliche Haut an. Das soll vor allem bei denen helfen, die aus reiner Gewohnheit kratzen. So ein Klötzchen kann man prima in der Hosentasche haben. Das Prinzip funktioniert auch mit Püppchen oder einem Kuscheltier.
    • statt auf der Haut auf einem Gegenstand wie Tisch, Stuhl oder Sofa kratzen
    • Beim Ansetzen zum Kratzen innerlich laut "Halt!" sagen. Die Hand, deren Finger kratzen wollte, wird eine Minute lang zur Faust geballt. Dabei wird an etwas Nettes gedacht.
    • Kühlen mit kaltem Wasser (auch mit einem Lappen)
    • Umschläge mit kaltem schwarzem Tee über einer fetthaltigen Creme oder Salbe
    • Quarkkompressen - aber nur, wenn die Haut nicht zu sehr entzündet ist. Ein Video zur Anwendung findest du unten.
    • Kühlen mit Eis
    • Besprühen mit Thermalwasserspray aus der Apotheke
    • Besprühen mit normalem Wasser aus der Pflanzensprühflasche, die im Kühlschrank gekühlt wird
    • kaltes Duschen um 6 Uhr (führt zur vermehrten Ausschütung von körpereigenem Kortisol)
    • heißes fließendes Wasser (aber nicht bei Kindern, weil diese sich und die Temperatur oft falsch einschätzen!)
    • Baden (auch nur Teilbäder) mit einem entzündungshemmenden Zusatz oder einem medizinischen Ölbad
    • Kurzes Baden in lauwarmem Wasser mit einem Päckchen Backpulver
    • Kühlen mit Eisbeutel oder Cold Packs
    • Kühlen mit einem gekühlten Kirschkernkissen
    • Kühlen mit kalten Gegenständen (Flasche, Stein...)
    • kurzer Aufenthalt in kühler Abendluft oder am geöffneten Fenster
    • Ablenkung mit Hobbys oder anderen angenehmen Tätigkeiten
    • Sport
    • Ablenkung mit Tätigkeiten, die die Hände beschäftigen (Malen, Handarbeiten, Basteln, Herumrollern chinesischer Qi-Gong-Kugeln)
    • bei Stress als Auslöser des Juckreizes: Entspannungverfahren erlernen und anwenden (z.B. Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Autogenes Training)
    • Abreagieren mit einer Kissenschlacht oder einem Boxsack

    Achtung: Nach allem, was mit Wasser oder Feuchtigkeit zu tun hat, muss die Haut eingecremt werden, weil Feuchtigkeit sie strapaziert.

    Checkliste zum Herunterladen

    Du kannst dir diese Checkliste auch als PDF-Datei herunterladen.

    Warum und wann kratzt man? Aufschreiben!

    Es gibt das

    • Kratzen aus bloßer Gewohnheit (beim Fernsehen, Telefonieren, bei Langeweile)
    • Kratzen, weil es juckt
    • Kratzen bei Stress oder Anspannung

    Empfehlenswert ist ein Kratz-Tagebuch. Darin schreibt man sich auf, wann man warum gekratzt hat. Auch wenn man es sonst nicht gerne hört – für eine begrenzte Zeit kann man mit dem Partner auch vereinbaren, dass er einen auf das Kratzen hinweist ("Hey, Du kratzt schon wieder"), damit man es notieren kann.

    Ein Beispiel für solch ein Kratz-Tagebuch hat auch die Fachklinik PsoriSol.

    Und hier eine "Bastelanleitung" für eine Quarkkompresse:

    Quellen:


    Bildquellen

    • Kratzen an der Handinnenfläche: Bildrechte beim Autor

    User Feedback

    Recommended Comments

    Seit 1993 leide ich unter Schuppenflechte. Zuerst

    an den Ellenbögen und später kamen beide Handflächen dazu. Ich habe alles probiert. Alle Salben, die auf dem Markt sind, aber keine Erleichterung.

    Vor 14 Tagen war ich 3 Mal zum Handauflegen. Diese

    Dame machte mir Hoffnung, denn schließlich hatte sie 40 Jahre Erfahrung. Es gab eine Wurfsendung in meinem Briefkasten mit einem audführlichen Artikel.

    Erfolg hatte ich keinen!!

     

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    Juckreiz

    Ich hatte ein halbes Jahr lang einen stark juckenden Ausschlag auf dem linken Handrücken. Laut Biopsie kann es alles sein von Psoriasis bis zu Lichen simplex chronicus. Am besten half es, die betroffene Stelle heiß zu fönen (den Abstand zur Haut bestimmt man am besten selber). Den Tipp gab mir jemand der an Neurodermitis leidet, und ich kann nur empfehlen es mal auszuprobieren. Juckreiz ist etwas das ich keinem wünsche!Allen Betroffenen gute Besserung!

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    Habe Kopfhautjucken leicht entündlich.

    Nach ca. 2-3 Wochen sagt mir der Hautarzt, das sei chronisch. Bin Diabetiker Typ 2 insulinpflichtig. Habe dem Hautarzt gesagt, dass auch ein bestimmtes Medikament Schuld sein könnte. Darauf wurde garnicht eingegengen. Außer Ansehen der Kopfhaut wurden keine weiteren Untersuchungen durchgeführt. Das kann nach meiner Auffasung nicht richtig sein. Haben Sie einen Vorschlag wie man weiter vorgehen könnte.

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    • Redaktion
      By Redaktion
      Larissa kann ohne Medikamente weder Haushalt und Familie versorgen noch zur Arbeit gehen. Von der Krankenkasse fühlt sie sich im Stich gelassen. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Seit mehr als 20 Jahren leide ich an Gelenkschmerzen, v.a. in der linken Schulter, die regelmäßig auf meine angeblich degenerierte Wirbelsäule und die durch meinen Beruf - ich bin Krankenschwester - entstehenden Belastungen zurückgeführt wurden. 'Therapie' hieß also: "Schlucken Sie mal dieses oder jenes Schmerzmittel", "Gehen sie zur Krankengymnastik", Überlegen Sie sich, ob sie nicht besser den Beruf wechseln".
      Ziemlich unbefriedigend, fand ich. Aber was sollte ich machen?
      Während der ersten Schwangerschaft vor 14 Jahren kamen plötzlich Hauterscheinungen dazu, die als ,hormonbedingt' eingestuft wurden: meine Fußsohlen wurden trocken und dort bildeten sich schmerzhafte, tiefe, oft blutende Risse.
      Bis 1992 änderte sich an diesem Bild trotz ständiger Salbentherapie nichts, dann erschienen als Folge einer Antibiotika-Therapie plötzlich kleine Bläschen in meinen Handinnenflächen und unter den Fußsohlen.
      Die Diagnose hieß: Allergie. Die Therapie bestand aus weiteren Salben, inzwischen kortisonhaltig, brachte aber auch kaum Linderung. Ungefähr ein Dutzend Hautärzte habe seitdem ,verschlissen' und ebensoviele unterschiedliche Diagnosen gehört, die letzte – nach PE 1996 – war 'Neurodermitis'.
      Noch immer mit Kortisonsalbe, fuhr ich dann im letzten Sommer zu einer ambulanten Badekur an die Nordsee, wurde dort sehr überraschend mit einer mir bis dahin völlig unbekannten Therapie konfrontiert (heißer Schlick, direkt auf den befallenen Hautstellen) und erlebte zum ersten Mal eine deutliche Besserung.
      Noch 4 Wochen nach der Heimreise war meine Haut praktisch symptomfrei, obwohl ich ganz bewusst seit Beginn dieser Behandlung auf eine reine Fettsalbe umgestiegen war. Danach erschien das Ekzem allerdings langsam wieder.
      Im Mai diesen Jahres erkrankte ich an einem Virusinfekt, in dessen Verlauf plötzlich alle Gelenke rheumatische Veränderungen aufwiesen, besonders schlimm waren die Knie- und Fingergelenke sowie (mal wieder) meine linke Schulter betroffen. Zudem breitete sich das Ekzem schlagartig über den gesamten Körper aus, einzige Ausnahme Oberarme und Gesicht. Der Verdacht auf Lupus erythematodes stand im Raum, hat sich aber zum Glück nicht bestätigt, dafür hieß es dann 'Psoriasis pustulosa plantaris mit Gelenkbeteiligung'.
      Dank Kortison – diesmal nicht nur in der Salbe – sind die Hauterscheinungen zurückgegangen, zur Zeit sind wie immer die Fußsohlen betroffen, dazu gibt es einige Herde an den Unterschenkeln und -armen, in den Handinnenflächen sowie einen am Rücken.
      Schlimm ist nur, dass die Schmerzen in den Gelenken kaum zurückgehen. Ohne Medikamente bin ich nicht in der Lage, meinen 5-Personen-Haushalt zu versorgen, an 'zur Arbeit gehen' ist überhaupt nicht zu denken. Außerdem habe ich durch die Kortisoneinnahme leider ziemlich viel an Gewicht zugelegt, das ich gern wieder loswürde, schaffe es aber allein nicht.
      Aus diesen Gründen rät mir mein Hausarzt zu einer erneuten Kur, diesmal stationär, und wenn möglich wieder in Horumersiel (oder einem anderen Ort, an dem es diese Schlickpackungen gibt).
      Leider spielt meine Krankenkasse da überhaupt nicht mit. Alle haben zwar Verständnis für meine Situation, aber eine Kur wird bisher nicht genehmigt. Eher würde man mir auf unbestimmte Zeit eine Haushaltshilfe genehmigen, ich könne ja auch einen vorläufigen Rentenantrag stellen – und den Entzug, wenn ich irgendwann dann doch mal medikamentenabhängig geworden bin, zahlt man sicher auch... Ich bin sauer!
      Heute morgen hat man mir – nach langen Kampf – zumindest einen Kurantrag für die BfA mitgegeben. Ich habe ihn auch ausgefüllt und werde ihn abschicken, obwohl ich genau weiß, daß der Rentenversicherungsträger bei Psoriasis nicht zuständig ist (wovon meine Krankenkasse angeblich ebensowenig weiß wie von der Möglichkeit, bei dieser Erkrankung auf die 4-jährige Sperrfrist zu verzichten!)
      Ich bin mal gespannt, wie das weitergeht. Zermürben lasse ich mich durch diese Hinhalte-Taktik nicht so schnell.
      Mit freundlichen Grüßen
      Larissa (39)
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      "Neurodermitis – das ist die Krankheit, bei der sich die Leute so viel kratzen. Schuppenflechte juckt nicht so stark." Seit Jahren zeigt sich immer öfter, dass diese Meinung genau eins ist: eine Meinung. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Das bestätigt jetzt eine Studie. Zwei Forscherinnen in den USA haben sich angeschaut, was in 19 hochwertigen Untersuchungen zum Thema Juckreiz bei Neurodermitis und Psoriasis herausgefunden worden war.
      Das Ergebnis: Auf einer Skala von 0 bis 100 landete der Juckreiz bei Neurodermitis bei 62,87. Bei der Schuppenflechte betrug er 63,03 – sogar ein klitzekleines bisschen mehr. Für Statistiker ist das aber noch keine deutliche Abweichung.
      Und jetzt? Die beiden Forscherinnen schlagen vor, dass der Juckreiz in künftigen Studien zum Thema Psoriasis immer auch Thema sein sollte.  Schließlich lässt sich am Juckreiz auch erkennen, wie zufrieden jemand mit einer Therapie ist oder wie es um seine Lebensqualität steht.
      Juckreiz kann stark sein – egal, wie schwer die Schuppenflechte ist
      Auch Dr. David Roblin und Dr. Ro Wickramasinghe aus Großbritannien zeigten in einer Studie im Jahr 2014, dass der Juckreiz viele Menschen mit Schuppenflechte fest im Griff hat. Sie hatten die Daten von 158 Patienten ausgewertet, die an einer Studie für eine neue Salbe teilnahmen und eine leichte bis mittelschwere Psoriasis aufwiesen. 68,8 Prozent der Studienteilnehmer litten an einem mittelschweren Juckreiz, 33,8 Prozent an schwerem Juckreiz. Das bestätigte bis dahin schon bekannte Zahlen, in denen von 70 Prozent mit einem mittelschweren Juckreiz ausgegangen worden war.
      Unklar war aber, ob der Juckreiz stärker ist, wenn auch die Psoriasis stärker ist. Und genau das konnten die Forscher nicht bestätigen: Sie fanden keinen streng wissenschaftlichen Beweis dafür,  dass eine schwere Schuppenflechte mit einem stärkeren Juckreiz einhergeht. Für die Forscher ist vielmehr klar: Die Stärke des Juckreizes bei Psoriasis-Patienten ist unabhängig davon, wie schwer die Schuppenflechte ist. Und: Die gängigen Psoriasis-Medikamente wie Kortisonsalben oder Vitamin-D-Cremes richten sich gegen die Entzündung, nicht aber gegen den Juckreiz. Der ist aber für viele Betroffenen das quälendste Symptom, und so würden viele lieber zuerst den Juckreiz behandelt wissen.
      Die Wirkung der gängigen Medikamente auf den Juckreiz aber war nach Meinung der Forscher bis zum Zeitpunkt ihrer Studie nicht in anderen Studien berücksichtigt worden. Also zogen die Wissenschaftler das Fazit: Forscher und Ärzte müssten mehr Aufmerksamkeit darauf legen, Therapien gegen den Juckreiz bei Psoriasis und anderen Hauterkrankungen zu entwickeln.
      Quelle: "Itch intensity in moderate-to-severe plaque psoriasis versus atopic dermatitis: A meta-analysis" in: JAAD, Juni 2017
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Mit einer Videobrille lässt sich der Juckreiz lindern – auch bei Schuppenflechte. Entdeckt wurde das eher zufällig, doch jetzt wollen Forscher in Oldenburg mehr wissen.
      An der Hautklinik der Uniklinik Oldenburg bekommen Patienten auf der Station schon mal eine Videobrille "verordnet". Gezeigt werden wahlweise Filme, die der Ablenkung und Entspannung dienen – aber nicht einfach, um die Tage schneller herumgehen zu lassen: Die Brille soll dafür sorgen, dass die Haut nicht mehr so juckt.
      Dabei war sie ursprünglich gar nicht für diese Anwendung gedacht. Vielmehr fing alles bei den Patienten mit Schmerzen an. Aber wie Menschen an langen Nachmittagen so sind: Die Bettnachbarn der "Brillenträger" wollten das Gerät auch mal ausprobieren. Und siehe da – bei ihnen ging der Juckreiz zurück.
      Die Wirkung soll nun in einer Studie mit 150 Patienten wissenschaftlich untermauert werden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch die Entspannung mit der "audiovisuellen Stimulations-Brille" eine Entkopplung vom sogenannten Juckreizgedächtnis erfolgt – und damit zu einer Linderung des Juckreizes an sich.
      So sieht sie aus, die Videobrille
      Zuvor waren auf der Station insgesamt drei Systeme getestet worden: eines mit Virtual Reality, eines mit Augmented Reality Brille und die schmale weiße "audiovisuelle Stimulation Brille". Das Fazit der Patienten nach drei Monaten sprach deutlich für Letztere. Als Gründe gaben sie an, dass die anderen beiden Modelle eher unruhig machten, weil sie zum Mitmachen und Umherschauen animierten.
      Die nun favorisierte Videobrille kam vor einigen Jahren unter dem Namen "Cinemizer" auf den Markt. Sie hat zwei kleine OLED-Bildschirme. Die lassen es so wirken, als säße ihr Träger zwei Meter weit von einem 40-Zoll-Fernseher entfernt. Nach einer Einstellung der Sehschärfe kann gewählt werden, welcher Film es sein soll – und los geht's mit der Entspannung und Ablenkung.
      Professor Ulrike Rapp, die Direktorin der Hautklinik, sagt: "Alles, was dazu beiträgt, dass sich unsere Patientinnen und Patienten wohler fühlen, wirkt sich positiv auf die Heilung aus. Deshalb haben wir nun die Videobrille auf der Station regelmäßig im Einsatz.“ Sie und ihre Kollegen erhoffen sich einen einfachen und kostengünstigen Therapieansatz. Der könnte am Ende sogar dafür sorgen, dass Menschen mit Juckreiz weniger Medikamente brauchen – oder gar keine mehr.
      Du glaubst, du hast schon alles gegen diesen verdammten Juckreiz probiert? Wir haben da eine Checkliste für noch mehr Ideen gegen das Kratzen.
    • sonni180
      By sonni180
      Hallo ihr Lieben!
      Weiß nicht mehr weiter, heute ist so ein Tag an dem ich am liebsten verkriechen würde!!!Habe eine PSOArthritis und war im April im Krankenhaus(Dermatologie) weil meine Haut ziemlich verrückt spielte.Dort bekam ich Fumaderm+Mtx+400mg Celebrex und einen ambulanten Termin in einer Rheumaklinik. Der Rheumatologe sagte man mir, das ich in 6Wochen auf Tnf-alpha Blocker umgestellt werden sollte und dies stationär gemacht werde müßte.Doch das Fumaderm wirkte sich sehr gut auf die Haut aus und ich war sehr schnell fast erscheinungsfrei.Also wurde der Termin in der Rheumaklinik abgesagt.Nur die Gelenke machten sich nach ein paar Wochen mehr als bemerkbar.So das ich nochmal in die Rheumaambulanz sollte. Von Tnf alpha Blockern war wieder die Rede, nur das die Therapie dort "nur" eingeleitet werden könnte,aber nicht fortgesetzt..Da das den Rahmen Ihres Budgets sprengen würde. Der Arzt sagte,andere die wesentlich weniger hätten würden die Tnf alpha Blocker bekommen. (Denke das liegt immer im Auge des Betrachters,auch sie werden es nötig haben)Also wieder einen Termin in der Hautambulanz in der Hoffnung dort Hilfe zu bekommen, aber dort wurde ich dann auf 150mg Ciglosporin+400g Celebrex und 15mg Mtx eingestellt.
      War heute in einer Hautambulanz und hatte einen Notfall Termin beim Oberarzt, in der Hoffnung das es mir verschrieben wird, doch leider mit dem Ergebnis, daß sich nichts verändert hat und ich heute wieder mit Schmerzen ins Bett gehe.Außer das ich auch dort zu hören bekam, das es das Budget sprengen würde und er es dann aus eigener Tasche zahlen müßte, kam nichts dabei raus.
      Denken die eigentlich, das man scharf darauf ist irgendwelche Medikamente mit unabsehbaren Nebenwirkungen einfach in sich einwerfen zu wollen?
      Aber ich kann nicht mehr, wie weit soll meine Gelenkzerstörung noch fortschreiten?
      Was mache ich dann im Alter?Rollstuhl?
      Habe mir das lange überlegt, doch Risiken habe ich durch die Medis die ich jetzt bekomme, ja auch schon mehr als genug.Kann mir irgend jemand helfen?
      Weiß jemand ob in der Klinik in Essen Werden, Tnf alpha Blocker verschrieben werden, oder irgendeinen niedergelassenen Rheumatologen im Raum Bochum, Herne,Hattingen, Essen+30km Umkreis?
      Über jede Hilfe wäre ich dankbar! Oder Eure eigenen Erfahrungen, was Ihr erlebt habt!
      Liebe Grüße
      sonni180
    • tascha2801
      By tascha2801
      Hallo zusammen, ich bin 31 Jahre jung und habe Pso Arthritis, sehr ausgeprägt, war bis vor 2 Wochen im Klinikum Schwedt - dort bekam ich endlich,nach über einem Jahr Pso eine entsprechende Diagnose.
      Dort habe ich anfangs versucht ein wenig "runter zu kommen" - habe ziemlich lange Schmerzmittel in hoher Dosis ( Tramal 300mg + Declo 200mg täglich) genommen, um meinen Alltag noch irgendwie auf die Reihe zu bekommen.
       
      Seit 3 Wochen bin ich nun auch im MTX Programm - spritze mir wöchentlich 15mg MTX +nehme 5mg Folsäure - dazu täglich 2x Citirizin 20mg gegen diesen nicht enden wollenden Juckreiz
       
      Im Krankenhaus bekam ich zur Schmerzlinderung 3x täglich Novamin Tropfen - habe aber jetzt in der Packungsbeilage gelesen, dass man eine gleichzeitige Einnahme vermeiden soll???
       
      Ohne Schmerzmedikament bin ich kaum in der Lage auch nur aus dem Bett zu kommen, nachts kann ich nicht schlafen... was würdet ihr mit empfehlen??? Ich möchte gerne wieder etwas mehr am Leben "teilnehmen"!
       
      Lieben Gruß aus Prenzlau
      Tascha
       
       

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