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    Der Weg zu einer Reha-Maßnahme

    "Ach, ich bekomm' ja doch keine Reha."

    "Ach, ich hab' bestimmt viel zu wenig Stellen."

    "Ach, ich war noch nie bei sowas."

    "Ich fürchte, ich verliere dann meinen Job."

    "So ein Antrag wird bestimmt sowieso abgelehnt."

    Selbst dringende Reha-Maßnahmen werden oft erst gar nicht in Anspruch genommen, weil neben dem Mut auch das Wissen fehlt, wie man zu einer Reha kommt.

    "Zur Resignation gibt es keinen Grund", erklären die Chefs und Mitarbeiter der Tomesa-Klinik. "Statistiken zeigen, dass nach einem eingelegten Widerspruch über 70 Prozent der zunächst abgelehnten Anträge doch noch genehmigt werden", wissen sie. Weitere positive Nachricht: Künftig kann jeder Versicherte selbst entscheiden, wo er seine genehmigte Rehabilitationsmaßnahme antreten will, denn es muss keine Vertragseinrichtung der jeweiligen Krankenkasse mehr sein. Aber: Ist die gewählte Klinik teurer als die Vertragseinrichtung, muss der Versicherte die Mehrkosten tragen.

    Die Tomesa-Fachklinik hat wichtige Informationen für die erfolgreiche Antragstellung einer Reha-Maßnahme zusammengestellt. Sie gelten für jede Reha-Klinik.

    Der Reha-Antrag

    Der grobe Fahrplan:
    1. Antrag von der Krankenkasse holen
    2. Vom Hautarzt ein Gutachten einholen
    3. Antrag bei der Krankenkasse abgeben
    In der Einweisung zur Rehabilitation sollten beschrieben werden:
    • die konkrete Erkrankung
    • der Verlauf und die Schwere
    Außerdem sollte dringend begründet werden, warum eine ambulante Behandlung nicht mehr ausreicht und eine stationäre Behandlung notwendig ist. Das können Argumente sein wie
    • schwere Verlaufsformen
    • ambulant nicht verbesserbar
    • Verschlechterung trotz ambulanter Behandlung
    • Ausschöpfung aller ambulanten Möglichkeiten
    • massive Beschwerden
    Wenn die Krankenkasse den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) einschaltet, bedeutet das noch lange nicht das Aus. Keine Angst! Man kann sich nämlich vorbereiten, indem man sich mit seinem Arzt bespricht. Wer zu aufgeregt ist, kann die Antworten mitschreiben und vor dem Besuch beim MDK "auswendig lernen".

    Der MDK fragt gern:

    • Warum oder wegen welcher Beschwerden wird die Reha-Maßnahme beantragt?
    • Welche Therapien wurden wegen der Erkrankung in den letzten 12 Monaten durchgeführt?
    • Welche Beschwerdeminderung wurde durch die Behandlungsmaßnahme vor Ort erreicht?
    • Was wurde sonst noch unternommen?
    • Wer hat zu einer Rehabilitationsmaßnahme geraten?

    Begriffe, die erwähnt sein sollten

    Fehlen bestimmte Begriffe, lehnen Krankenkassen die Übernahme der Kosten gern ab. Merke: Wichtig sind die Reha-Ziele. Erwartet werden folgende (Krankheits-)umstände - die für eine stationäre Rehabilitation sprechen:
    • Beseitigung oder Minderung von Störungen einzelner Fähigkeiten und sozialer Beeinträchtigung als Folge einer Krankheit und auf Wiedereingliederung in das Erwerbsleben.
    • Trotz regelmäßiger medizinischer Betreuung mit differenzierter Therapie weiterhin ein ausgeprägter Krankheitsbefund.
    • Der für die notwendige externe Mehrfachtherapie benötigte erhebliche Zeitaufwand ist vom Patienten ambulant nicht zu leisten.
    • Nichtansprechen auf die übliche lokale Therapie und zusätzlich beruflichen Belastungen mit erheblicher Gefährdung und Minderung der Leistungsfähigkeit.
    • Chronisch-rezidivierende Verlaufsform der Erkrankung mit kürzeren symptomfreien Intervallen.
    Trifft Folgendes zu, kann ebenfalls ein Reha-Bedarf deutlicher werden:
    • Der Versicherte war in den letzten zwei Jahren wegen derselben Krankheit bereits mehrfach arbeitsunfähig erkrankt.
    • Der Versicherte war in den letzten zwei Jahren wegen derselben Krankheit länger als 42 Tage durchgehend arbeitsunfähig erkrankt.
    • Der Versicherte wurde in den letzten zwei Jahren wegen derselben Krankheit stationär in einem Krankenhaus behandelt.
    • Der Versicherte hat in den letzten vier Jahren wegen derselben Krankheit bereits eine medizinische Reha-Leistung in Anspruch genommen.
    • Die Behandlungsmöglichkeiten vor Ort für die der Arbeitsunfähigkeit zugrunde liegenden Erkrankung sind ausgeschöpft.
    • Die Arbeitsunfähigkeit ist auf die besondere mit der ausgeübten Tätigkeit verbundene körperliche Beanspruchung zurück zu führen. Hierzu zählen beispielsweise belastende Umgebungseinflüsse, belastende Körperhaltungen (Haltearbeit, Zwangsarbeit), Heben und Tragen von schweren Lasten, Schicht- und Akkordarbeit.

    Wenn eine Ablehnung kommt

    Häufig ist es sinnvoll, bei Ablehnung Widerspruch einzulegen. Viele Anträge werden erst einmal abgelehnt. Erst nach Widerspruch gegen die Ablehnung kann es dann zu einer Genehmigung kommen.

    Zuzahlungen für Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung

    Der Zuzahlungsbetrag beträgt bei einer Reha 10 Euro pro Tag. Bei einer stationären Rehabilitation gelten die selbst zu zahlenden 10 Euro pro Kalendertag für maximal 28 Tage.

    Als Belastungsgrenze (Härtefallregelung) gelten hierbei maximal zwei Prozent der Bruttoeinnahmen eines Versicherten (bei Sozialhilfeempfängern gilt der Regelsatz des Haushaltsvorstandes), bei chronisch Kranken liegt die Grenze bei ein Prozent (Chronikerregelung).

    Das ist die Tomesa-Klinik

    Die TOMESA-Fachklinik in Bad Salzschlirf nahe Fulda ist eine Spezialklinik und behandelt seit 25 Jahren Patienten mit Haut- und Gelenkerkrankungen. Sie ist erfahrener Vertragspartner von mehreren Krankenkassen, unter anderem auch der AOK. 1982 entstand die TOMESA-Fachklinik (TOMESA steht für Totes Meer Salz). Die Nachbildung der Wasser- und Lichtverhältnisse des Toten Meeres ermöglicht die schonende und zugleich hochwirksame Heilbehandlung von Hauterkrankungen.

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    Recommended Comments

    Eine sehr gute Freundin muss zur Reha. Daher bin ich sehr dankbar, dass ich auf diesen Artikel gestoßen bin, der sich mit dem Reha beschäftigt. Es ist toll, dass Sie eine Vorlage für einen Reha Antrag bereitstellen, denn vor der Reha müssen natürlich alle Formalitäten abgeklärt werden. Nun stellt sich aber bei meiner Freundin die Frage wo sie es machen soll.

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    • Redaktion
      By Redaktion
      Larissa kann ohne Medikamente weder Haushalt und Familie versorgen noch zur Arbeit gehen. Von der Krankenkasse fühlt sie sich im Stich gelassen. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Seit mehr als 20 Jahren leide ich an Gelenkschmerzen, v.a. in der linken Schulter, die regelmäßig auf meine angeblich degenerierte Wirbelsäule und die durch meinen Beruf - ich bin Krankenschwester - entstehenden Belastungen zurückgeführt wurden. 'Therapie' hieß also: "Schlucken Sie mal dieses oder jenes Schmerzmittel", "Gehen sie zur Krankengymnastik", Überlegen Sie sich, ob sie nicht besser den Beruf wechseln".
      Ziemlich unbefriedigend, fand ich. Aber was sollte ich machen?
      Während der ersten Schwangerschaft vor 14 Jahren kamen plötzlich Hauterscheinungen dazu, die als ,hormonbedingt' eingestuft wurden: meine Fußsohlen wurden trocken und dort bildeten sich schmerzhafte, tiefe, oft blutende Risse.
      Bis 1992 änderte sich an diesem Bild trotz ständiger Salbentherapie nichts, dann erschienen als Folge einer Antibiotika-Therapie plötzlich kleine Bläschen in meinen Handinnenflächen und unter den Fußsohlen.
      Die Diagnose hieß: Allergie. Die Therapie bestand aus weiteren Salben, inzwischen kortisonhaltig, brachte aber auch kaum Linderung. Ungefähr ein Dutzend Hautärzte habe seitdem ,verschlissen' und ebensoviele unterschiedliche Diagnosen gehört, die letzte – nach PE 1996 – war 'Neurodermitis'.
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      Im Mai diesen Jahres erkrankte ich an einem Virusinfekt, in dessen Verlauf plötzlich alle Gelenke rheumatische Veränderungen aufwiesen, besonders schlimm waren die Knie- und Fingergelenke sowie (mal wieder) meine linke Schulter betroffen. Zudem breitete sich das Ekzem schlagartig über den gesamten Körper aus, einzige Ausnahme Oberarme und Gesicht. Der Verdacht auf Lupus erythematodes stand im Raum, hat sich aber zum Glück nicht bestätigt, dafür hieß es dann 'Psoriasis pustulosa plantaris mit Gelenkbeteiligung'.
      Dank Kortison – diesmal nicht nur in der Salbe – sind die Hauterscheinungen zurückgegangen, zur Zeit sind wie immer die Fußsohlen betroffen, dazu gibt es einige Herde an den Unterschenkeln und -armen, in den Handinnenflächen sowie einen am Rücken.
      Schlimm ist nur, dass die Schmerzen in den Gelenken kaum zurückgehen. Ohne Medikamente bin ich nicht in der Lage, meinen 5-Personen-Haushalt zu versorgen, an 'zur Arbeit gehen' ist überhaupt nicht zu denken. Außerdem habe ich durch die Kortisoneinnahme leider ziemlich viel an Gewicht zugelegt, das ich gern wieder loswürde, schaffe es aber allein nicht.
      Aus diesen Gründen rät mir mein Hausarzt zu einer erneuten Kur, diesmal stationär, und wenn möglich wieder in Horumersiel (oder einem anderen Ort, an dem es diese Schlickpackungen gibt).
      Leider spielt meine Krankenkasse da überhaupt nicht mit. Alle haben zwar Verständnis für meine Situation, aber eine Kur wird bisher nicht genehmigt. Eher würde man mir auf unbestimmte Zeit eine Haushaltshilfe genehmigen, ich könne ja auch einen vorläufigen Rentenantrag stellen – und den Entzug, wenn ich irgendwann dann doch mal medikamentenabhängig geworden bin, zahlt man sicher auch... Ich bin sauer!
      Heute morgen hat man mir – nach langen Kampf – zumindest einen Kurantrag für die BfA mitgegeben. Ich habe ihn auch ausgefüllt und werde ihn abschicken, obwohl ich genau weiß, daß der Rentenversicherungsträger bei Psoriasis nicht zuständig ist (wovon meine Krankenkasse angeblich ebensowenig weiß wie von der Möglichkeit, bei dieser Erkrankung auf die 4-jährige Sperrfrist zu verzichten!)
      Ich bin mal gespannt, wie das weitergeht. Zermürben lasse ich mich durch diese Hinhalte-Taktik nicht so schnell.
      Mit freundlichen Grüßen
      Larissa (39)
    • sweety03
      By sweety03
      Hallo zusammen,
      ich bin gestern von meiner Reha aus der Nordseeklinik wieder gekommen.
      Und ich sag nie wieder.
      Mein Zimmer:
      Da war alles in Ordnung, etwas sehr dunkel aber okay für 3 Wochen.
      Wenn man sich mit dem Reinigungspersonal verstanden hat,
      gab es auch jeden Tag neue Handtücher und einmal die Woche würde bei mir die Bettwäsche gewechsel
      (kam immer darauf an wie sie ausgeschaut hat wegen kratzen).
      Das Angebot:
      Das Angebot was man sich auf den Therapieplan schreiben lassen konnte, war in Ordnung...
      Bei mir war das Sandbett,Fango,Teilkörpermassage,Krankengym,Wassergym,Rückenschule usw.
      Mein Therapieplan war meistens voll aber nach der ersten Woche hat man sich daran gewöhnt.
      Die Bestrahlung:
      Naja man hat den Personal, die für die Bestrahlung zuständig waren (das waren eigentlich alle auch die die Krankengym usw. machen) ständig gesagt das sehr viele Röhren kaputt sind im Bestrahlungsgerät. Als Antwort wurde einem gesagt: ja das ist weil die Patienten immer die Türen so zuschlagen und die Röhren dadurch kaputt gehen.
      Es muss da erst jemand von München kommen und muss die austauscht.
      Nach einer Woche war dann warscheinlich eine da, die sich dann dem Problem angenommen hat und hat Bescheid gegeben das die Röhren erneuert werden.
      Was am nächsten Tag auch gemacht worden sein sollte vom Hausmeister, war aber nicht der Fall
      Naja nach 1,5 Wochen waren dann von den 6 kaputten Röhren nur noch 3 defekt.
      Die Ärzte:
      Dazu kann ich nur sagen ohne Worte.
      Man durfte Sie unterwegs nicht mal etwas fragen, da wurde man einfach stehengelassen.
      Dann musste ich mir beim Abschlussgespräch anhören, ich solle meinem Job wechseln damit ich die Bestrahlung fortsetzen kann oder nach Spanien auswandern. Da muss man halt Prioritäten setzen. Super Aussagen.
      Einmal in der Woche war Wiedervorstellung, wo dann immer gesagt wurde ohhh da hat sich doch viel getan, wobei sich nichts getan hatte.
      Nachdem ich das Cignolin nicht sogut vertragen hab, wurde mir noch gesagt dann soll ich Tabletten nehmen, ist doch nicht schlimm wenn ich paar Tage etwas benebelt rumlaufe, da ich ja nicht Arbeiten müsse hier.
      Chefarztvisite dauerte ganze 2 Minuten dann war ich wieder raus...
      Blutabnahme würde garnicht gemacht. Und immer wieder der Satz na da müssen Sie schon Gedult haben und wenn wir in den Entlassungsbericht schreiben das es keine Verbesserung gegeben hat dann bekommen Sie nie wieder eine Reha bezahlt. *da schluckt man erstmal*
      Meine Haut:
      Schaut genauso aus wie vor der Reha, nur mein Kopf hat sich gebessert.
      Die Schwester:
      Soweit alle ganz nett und hilfsbereit.
      Dagegen kann man wirklich nichts sagen.
      Das Personal an der Reception:
      Naja es gab nette und auch weniger nette.
      Eine war immer irgendwie genervt. Das hab ich schon vor meiner Reha gemerkt als ich in der Klinik angerufen hab. Und so war Sie immer.
      Aber naja man ist dann eben nichts mehr fragen gegangen
      Freizeitangebote:
      Wir waren viel laufen auf der Insel. Leider ist die Insel dort wirklich sehr teuer.
      Abends sind wir meinstens in ruhigere Cafe`s oder Pub`s gegangen, in den einschlägigen Kneipen hatten wir eh keine Chance, da jetzt die Zeit der Kegelclub`s auf der Insel war.
      Waren auch öfters mal Bowlen, war vom Preis her okay
      da wir pro Spieler 5 euro zahlen mussten sogenannter Klinik-Rabatt.
      Trotzdem würde ich in diese Klinik nicht mehr fahren da es für meine Haut nichts gebracht hat.
      Es hat auch reingeregnet aber da hat sich 3 Wochen lang niemand so richtig drum gekümmert die Wand ist immer noch nass gewesen als ich gefahren bin.
      Was mir auch noch so bisschen gefehlt hat, war eine Cafeteria wo man sich mal gemütlich hinsetzen hätte können zwischen den Anwedungen.
      Aber die Insel ist sehr schön, hatte auch vom Wetter her noch Glück.
      Meine Ärztin war heute früh doch etwas entsetzt,
      da Sie selbst schon in so einer Klinik viele Jahre gearbeitet hat.
      Das war mal ein etwas längerer Bericht
      LG Sandra
    • Less92
      By Less92
      Hallo ihr lieben Psolis, ich bin 21 Jahre alt und kämpfe seit Anfang 2010 mit Pso. Meine Kopfhaut ähnelt einem Panzer und meine Ohren reißen immer unten am Ohrläppchen oder oben ein - sprich an bestimmten Tagen kann ich mich nicht einmal auf die Seite legen. Mein Nabel ist auch betroffen, aber auch nicht immer. Da kommt es in Schüben. Ich war schon bei vielen Hautärzten, habe unter anderem eine Furmadermterapie mit der höchsten Dosis gehabt. Außer das es mir davon noch schlechter ging, hat es nichts gebracht. Sämtliche salben, Öle und Tinkturen haben auch keinen positiven Effekt gebracht. Da ich zur Zeit auf der Arbeit auch sehr viel Stress habe, wird es auch immer schlimmer... eine Lichtkamm-Therapie habe ich auch gerade angefangen, aber ich schaffe es leider nicht, während der Arbeitszeit dort hinzugehen. Und die Praxiszeiten sind leider immer in meiner Arbeitszeit.

      Momentan versuche ich die Pso mit Propolis und totes Meersalz (habe dann morgens weniger Juckreiz und weniger Panzer, aber ich kann mir die Haare ja auch nicht 5x am Tag waschen) ein wenig zu bändigen, aber jeder der mit einer Pso kämpft, weiß wie sehr das Selbstwertgefühl darunter leidet. Mir fallen die Haare aus.. ich kann nur noch mit einem Zopf durch die Gegend rennen.. ich lache nicht mehr so viel wie früher und habe mich sehr zurück gezogen.

      Ihr müsst mir einfach helfen. Habt ihr Tipps? Kann eine Reha da helfen? Wie komme ich an einen Rehanatrag? Muss ich eine bestimmte Zeit bei einem Hautarzt in Behandlung sein (habe in letzter Zeit häufig gewechselt), was muss ich beachten?

      Fragen über Fragen. aber ich hoffe ihr könnt mir helfen.

      Liebe Grüße
      Less
    • Eulchen
      By Eulchen
      ...
      Auch ich bin neu hier. Ich bin 41 Jahre und bei mir ist die PSO vor einem Jahr aufgrund eines Verlustes in der Familie ausgebrochen; leide auch seit guten 1 1/2 Jahren an Depressionen. 
      Ich bin noch nicht so erfahren mit der Krankheit wie die meisten hier, bin daher auch noch sehr "sprunghaft", was das lesen von Berichten, Artikeln usw. angeht. Im Moment strengt mich das auch etwas an, da ich generell ein Mensch bin, der sich erkundigen möchte, was mit einem selbst los ist, es jedoch einfach sehr umfangreich ist und ich nicht weiss, wo ich anfangen soll.
      Besucht habe ich bereits 2 Dermatologen, welches leider ein totaler Reinfall war. Eine Kur hat leider nicht den erhofften Erfolg gebracht und nun werde ich in den nächsten Tagen den nächsten Dermatologen aufsuchen. Ich würde mich sehr gerne darauf vorbereiten, weiss jedoch nicht, worauf ich achten sollte; wie ich einen guten Dermatologen bei diesem Krankheitsbild erkenne. Vielleicht könnt Ihr mir Tipps geben. Auch war ich bereits bei einem Rheumatologen. 
      Ich würde mich über Antworten sehr freuen. Bis dahin wünsche ich Euch noch einen schönen Restsonntag
      Viele Grüsse
      Eulchen
    • Meerjungfrau968
      By Meerjungfrau968
      Hallo zusammen,
      nachdem ich von vor ca. einem Jahr mein Passwort nicht mehr hatte, habe ich mir ein neues geben lassen.
      Mein letzter Beitrag, nachdem meine Kopf- Pso wieder sehr schlimm gewesen war, macht mir Mut, dass es immer wieder mal
      Strecken gibt, wo man nicht so arg zu kämpfen hat.
      Tragischerweise ist dieses Jahr mein Hautarzt gestorben, ganz plötzlich in der Mittagspause. Da ich mit der Pso schon jahrelang bei ihm war, war es für mich auch ein großer persönlicher Verlust.
      Wie geht es jetzt weiter?
      Nach dem ersten Schock erfuhr ich, dass die Witwe die Ärztezulassung nicht etwa an seinen Partner von der Gemeinschaftspraxis verkauft hat, sondern an einen anderen Hautarzt in der Stadt. Bis dato wußte ich gar nicht, dass man Ärztezulassungen überhaupt verkaufen/ vererben kann :-!
      Urplötzlich werde ich ganz anders behandelt, als vorher. Wegen dem Fumaderm, das ich nun schon genau so lange nehme,
      wie ich meinen Hautarzt kenne, wird auf einmal voll das Geschiß gemacht (vermutlich wegen dem Kostenpunkt). Auch die Blutentnahmen sollen auf einmal viel häufiger stattfinden, obwohl die quartalsmäßigen immer i.O. waren. Man spielt sich meiner Meinung nach da sehr auf.
      Und einen Kurantrag wollte ich nach 6 Jahren auch ganz gerne mal wieder stellen, wo ich jetzt bei einem neuen Arzt i-wie Bedenken habe (es liegt aber die original dicke Karteikarte vor).
      Mein Hautarzt war so was von voll in Ordnung und hatte Vertrauen zu mir, dass er sagte, ich könne mit der Dosis auch ein bißchen spielen.
      Vermute mal, dass die Pso vll. auch deswegen wieder sehr viel schlimmer geworden ist, weil mir dieser Rückhalt fehlt.
      Hoffe hier wieder etwas Rückhalt zu finden.
      LG Meerjungfrau

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