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461 Artikel in dieser Kategorie
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Im Postkasten des Psoriasis-Netzes landete die Frage eines Lesers. Weil diese gar nicht so selten auftreten dürfte, beantworten wir sie öffentlich: Frage: Ich soll demnächst ein Hörgerät bekommen. Weil ich aber Schuppenflechte in den Ohren habe, will ich nur ein offenes Hörgerät haben und keines, das man in den Ohrmuscheln selbst tragen muss. Dieses Hörgerät-Modell ist aber teurer, als die Standardausführung. Zahlt die Krankenkasse mir mehr zu, wenn ich das teuere Gerät nehmen muss? An
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Fibromyalgie ist ein Rheuma, bei dem nicht die Gelenke, sondern Bindegewebe, Sehnen und Bänder betroffen sind ("Weichteil-Rheumatismus"). Die Betroffenen haben starke Schmerzen im Bereich von Sehnen und Muskeln. Anfangs nur an wenigen Punkten, breiten sich die Schmerzen im Laufe der Jahre aus und werden chronisch. Von der Krankheit sind mehr Frauen als Männer betroffen. Fibromyalgie tritt meist um das 35. Lebensjahr auf, in Einzelfällen aber auch bei Jugendlichen. Viele Betroffene wurden teilwei
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Ein guter Arzt ist gerade für Patienten mit chronischen Erkrankungen wichtig. Aber: Woran erkenne ich eine gute Arztpraxis? Das Patientenforum - ein Zusammenschluss großer Selbsthilfedachverbände sowie der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung - hat eine Broschüre zu Qualitätskriterien zusammengestellt. Sie soll Patienten dabei helfen, einen guten Arzt auszuwählen. Jeder Patient setzt andere Schwerpunkte. Die zusammengestellten Qualitätskriterien zeigen, welche Standard
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Wer wissen will, ob seine Gelenkprobleme mit Rheuma oder einer Psoriasis arthritis zusammenhängen, muss zwangsläufig zum Radiologen. Doch auch der kann nicht immer auf einem Röntgenbild erkennen, was den Patienten schmerzt. Nun legen die Ärzte deshalb nicht die Hände in den Schoß und sagen "geht nicht", nein, sie suchen nach neuen Möglichkeiten - wie die Wissenschaftler der Uni in Jena. Sie haben sich Kollegen eingeladen, denen sie am 17. und 18. Juni 2005 ihr Wissen zeigen. Mit einer Magne
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Private Krankenversicherungen müssen nicht jede Behandlungsmethode bezahlen. Das musste ein Versicherter vor dem Amtsgericht Dortmund erkennen. Das Gericht berief sich auf die Ausführungen eines Sachverständigen, wonach die Körperakupunktur für die Behandlung der Neurodermitis in der wissenschaftlichen Literatur nicht als Therapieoption genannt werde. Auch die medizinische Notwendigkeit einer Behandlung von Asthma durch Akupunktur verneinte das Gericht. (Aktenzeichen 130 C 9312/03 ) Es stüt
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Entzündliche Rheuma-Formen wie die Schuppenflechte der Gelenke (Psoriasis arthritis) zählen zu den besonders belastenden chronischen Erkrankungen. Die Patienten sind zum Teil noch jung, und sie haben nicht mir mit den Schmerzen und der fehlenden Beweglichkeit zu kämpfen - ihnen droht auch der Verlust des Arbeitsplatzes. Das hat weit reichende Konsequenzen. Unter der Leitung von Professor Wilfried Mau von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurden Rheumatiker zum Thema Beschäftigung be
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Ärzte müssen ihre Patienten über Alternativen der Behandlung aufklären und ihnen die Wahl einer Therapiemethode ermöglichen. Das entschied der Bundesgerichtshof. Kommt der Arzt dieser zusätzlichen Aufklärungspflicht nicht nach, haftet er für die Folgen der Behandlung, entschieden die Richter. Im entschiedenen Fall war das gebrochene und eingegipste Handgelenk einer Patienten nicht wie erhofft zusammengewachsen, sondern mit einer Fehlstellung verheilt. Die Frau hatte den Arzt daraufhin verklagt,
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Sisa ist eigentlich immer gut drauf - eigentlich. Aber: Sie hat Schmerzen. Sie sucht Gleichgesinnte zum Reden. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen. Ich habe seit meinem 16. Lebensjahr Schuppenflechte. Vor Jahren (nach der Geburt meines 2. Kindes) hat man bei mir Psoriasis-Arthritis in den Kreuzdarmbeingelenken festgestellt. Seitdem habe ich schon alles mögliche ausprobiert. Rheumamittel, die überhaupt nicht angeschlagen haben. Dann zum Schluss MTX. Einmal die Woche bekam ich 15 mg gespr
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Rheumatische Entzündungen der Gelenke (rheumatoide Arthritis) zerstören Knorpel und Knochen der Gelenke, wenn die Krankheit nicht rechtzeitig erkannt und mit modernen Medikamenten behandelt wird. Meistens sind zuerst die Fingergelenke betroffen. Standarduntersuchungen übersehen häufig gerade die frühen Stadien der Entzündungen. Ein schnelles und präzises Laser-Untersuchungsverfahren ohne Strahlenbelastung mit dem Namen SLOT ("Sagittal Laser Optical Tomography", engl. für "optischer Laser-Längssc
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Kathi war Tanzen. Über Nacht kamen die roten Punkte. "Seit dieser Nacht bin ich ein Schuppi." Eine Kortisoncreme, Salz vom Toten Meer und eine sehr fettige Creme helfen ihr. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen. Liebe Schuppenfreunde/feinde! Ich bin 22 Jahre alt und heiße Kathi. Ich bin seit ungefähr 4 Jahren geplagt von Psoriasis. Das erste Mal, als es ausbrach, hab ich bei einer Freundin übernachtet. Wir sind am Abend fortgegangen und haben ordentlich auf den Putz gehauen. Wir hab
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Bei Gesichtspsoriasis an HIV denken Eine Psoriasis erkennen Sie normalerweise auf den ersten Blick. In atypischen Lokalisationen jedoch kann das Krankheitsbild entscheidend verändert sein. So kann im Gesicht oder in intertriginösen Bezirken die Schuppung der Erytheme ausbleiben. Und plötzlich sieht eine Schuppenflechte dem seborrhoischen Ekzem zum Verwechseln ähnlich. Wie Sie die Klippe umschiffen, zeigt Ihnen Professor Niels Sönnichsen, der seine jahrzehntelangen Erfahrungen als Direktor derma
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Kathleen verzweifelt an ihrem wortkargen Arzt. Was sie über die Schuppenflechte wissen wollte, hat sie sich selbst anlesen müssen. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen. Hallo, ich habe drei Kinder im Alter von 7, 1+1 (Zwillinge). Die Schuppenflechte trat im Alter von 25 Jahren, von mir völlig unbeachtet, während einer strssigen Umzugsphase in Erscheinung. An der Außenseite meines Unterarmes nahe des Ellenbogens entstanden rote Pickelchen, die zu einer Fläche zusammenwuchsen, juckten
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"Ich kann nur raten, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und einfach zu leben und die Krankheit nicht das Leben gestalten zu lassen." Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen. Hallo Liebe Leser 🙂 *lach* okay - vielleicht nicht ganz so gestelzt. Meine Name ist Klaus, ich bin 26 Jahre alt und habe seit 16 Jahren Psoriasis, besser bekannt als Schuppenflechte. Bei mir fing es ganz klassisch mit einer 5 Mark (damals noch Ostmark *lächel*) großen Stelle am behaarten Hinterkopf an. Dies
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Claudia möchte sich mit der Schuppenflechte abfinden und einfache Methoden ausprobieren. Sie sagt aber selbst: Sie hofft auf etwas, das dauerhaft hilft. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen. Mein Name ist Claudia, bin 25 Jahre alt und leide seit 1 1/2 Jahren unter PSO. Ausgelöst wurde es mit der Schwangerschaft mit meinem zweiten Sohn im Sommer 2003. Anfangs dachte ich, das wäre eine Sonnenallergie. Ich bekam kleine weiße Pusteln auf den Handinnenflächen und auf den Fußsohlen ganz s
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Andreas hat eine Salbe, die eigentlich gegen Sonnenbrand helfen soll, für seine Schuppenflechte "missbraucht" - mit Erfolg. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen. Hallo Leidensgenossen! Ich komme aus Klagenfurt (Österreich). Ich leide seit meinem 12. Lebenjahr an PSO. Ich habe sie am Kopf, in der Kniekehle, am Popo und in den Ohren. In den Schienbeinen beginnt sie gerade zu entstehen. Auch ich habe wie wir alle schon so ziemlich jedes Medikament bzw. jede Salbe ausprobiert und nichts
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Menschen mit schweren und chronischen Hautkrankheiten müssen Harnstoffpräparate weiterhin aus der eigenen Tasche bezahlen. Ein Antrag von Patientenvertretern, den Wirkstoff in die Liste der erstattungsfähigen Präparate aufzunehmen, wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen abgelehnt. Der damalige Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Dr. Rainer Hess, blieb stets bei seiner harten Linie: Harnstoff ist für ihn und für Mitglieder des Ausschusses zu "gewöhnlich"
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Miittlerweile - nach einem Jahr Wirksamkeit der Regelungen - ist gut definiert: Chronisch krank ist, wer "wenigstens ein Jahr lang wegen derselben Krankheit mindestens einmal pro Quartal ärztlich behandelt wird" (Michael Pausder, Pressesprecher des Sozialverbandes VDK) oder in Stufe zwei oder drei pflegebedürftig oder zu mindestens 60 Prozent schwerbeschädigt oder erwerbsgemindert ist, oder eine ständige medizinische Versorgung benötigt, ohne die die Lebenserwartung und -qualität gemindert
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Wer Vitamin E nimmt, kann eventuell bei Schmerzmitteln sparen Der Begriff Rheuma leitet sich aus dem Griechischen (rheo = ich fließe) ab. So soll der "fließende" Schmerz beschrieben werden, der für viele Erkrankungen aus dem sogenannten Rheumatischen Formenkreis typisch ist. Für das bohrende Leiden mit den vielen Gesichtern gibt es keine Universal-Therapie. Allerdings kann die Einnahme von Vitamin E offensichtlich den Bedarf an starken Schmerzmitteln und damit auch deren Nebenwirkungen reduziere
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Mehr als 8.400 Fälle von Hauterkrankungen, bei denen sich der Zusammenhang zwischen Beruf und Hauterkrankung bestätigt hat, verzeichneten die Berufsgenossenschaften im Jahr 2003. Damit ist die Zahl der Hauterkrankungen zum ersten Mal seit Jahren leicht gesunken. Trotz eines Rückgangs um knapp vier Prozent machen Hauterkrankungen auch heute noch deutlich mehr als ein Drittel aller bestätigten Berufskrankheiten in der gewerblichen Wirtschaft aus. Die hohe Zahl der Krankheitsfälle führte bei den Be
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Wer raucht, hat ein höheres Risiko, an Rheumatoider Arthritis zu erkranken. Unter Umständen ist das Risiko sogar sechsmal höher als beim Nichtraucher. Hinzu kommt: Bei Rauchern schlagen die Behandlungen des Rheumatologen deutlich schwerer an. Zigarettenkonsum für die Entstehung des entzündlichen Gelenkrheumas mit verantwortlich Nikotingenuss fördert die Entstehung der Rheumatoiden Arthritis. Besonders gefährdet sind Raucher, die erblich vorbelastet sind. Eine schwedische St
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Rotes Fleisch und Rauchen erhöhen das Risiko für rheumatoide Arthritis Häufiger Konsum von rotem Fleisch ist als unabhängiger Risikofaktor für entzündliche Arthritis einzustufen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Manchester. Rheumatoide Arthritis ist eine chronische entzündliche Erkrankung des Immunsystems. Sie wird mit einer Mischung aus genetischen und Umweltfaktoren erklärt. Der Lebenswandel spielt zu 40 Prozent eine Rolle. So gilt Rauchen als enormes Risiko für di
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Menschen mit Psoriasis werden immer noch sozial ausgegrenzt. Das ist das Resultat einer internationalen Umfrage, die anlässlich des Welt-Psoriasis-Tages im Oktober 2004 in Prag vorgestellt wurde. Die Befragung wurde geleitet von Lars Ettarp, Präsident der Internationalen Vereinigung von Psoriasisorganisationen (IFPA). Ziel ist es, der Öffentlichkeit bewusst zu machen, in welcher Situation Psoriatiker sind und um Verständnis und Unterstützung zu werben. Die Umfrage fand in Großbritannien, Fr
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"Nimm die Pso lieber als Partner als zum Gegner", sagt Rainer. Seine Erfahrungen mit der Psoriasis und der Psoriasis Arthritis sind lang anhaltend und reichhaltig – und ausgesprochen lesenswert. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen. Nach 26 Jahren PSO hier mein persönlicher Tipp: PSO? Hau' ein Ei drüber! Verschenke keine Sekunde an Gram, Pein oder Hader mehr. Es gibt millionenmal mehr Dinge im Leben, die wichtiger sind und auf deine ungeteilte Aufmerksamkeit warten. Meine PSO-Geschi
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Forscher der Universität von Cardiff haben weitere Beweise dafür gefunden, dass Dorschleberöl Arthritis verlangsamt. Das berichtet BBC-Online. Patienten, die Knieoperationen vor sich hatten, hatten bei Untersuchungen weniger schädigende Substanzen in ihrem Knie als solche, die kein Leberöl bekommen hatten. Nicht untersucht wurde der Unterschied der Schmerzen bei den beiden Patientengruppen. Die Forscher gehen mittlerweile davon aus, dass die Omega-3-Öle die Knorpelzerstörung bei der Arthrit
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Erscheint ein Patient unentschuldigt nicht zu einem Behandlungstermin in der Praxis, kann er trotzdem zur Kasse gebeten werden. Das berichtet die Gesundheitszeitschrift "Apotheken Umschau". Sie beruft sich dabei auf ein Urteil des Amtsgerichtes Meldorf. Der Arzt kann für den versäumten Termin eine "angemessene Vergütung" in Rechnung stellen. (Aktenzeichen 83 C 1404/02) Quelle: ots/Apotheker-Umschau, 12. Mai 2004