Jump to content
  • Rolf Blaga
    Rolf Blaga

    Heilfasten – Kann man die Psoriasis aushungern?

    Am 28. April 2018 veranstalteten wir in Berlin den Patientenkongress „Bewährte naturheilkundliche Behandlungen der Schuppenflechte“. Hier dokumentieren wir, was Dr. Rainer Stange über das Fasten erzählte.

    Stange spricht lieber vom „Therapeutischen Fasten“. Der Begriff „Heilfasten“ vermittele den falschen Eindruck, mit Fasten könne man „geheilt“ werden. Psoriasis gehört für ihn zu den Krankheiten, bei denen sich Fasten „bewährt“ hat. Es gebe aber keine wissenschaftliche Studien, die belegen, wie Fasten auf eine Schuppenflechte wirkt. Er habe es äußerst selten erlebt, dass jemand mit einer schweren Psoriasis allein durch Fasten erscheinungsfrei geworden ist. Bewiesen sei aber, dass Übergewichtige die Wirkung eines innerlichen Psoriasis-Medikaments verbessern können, wenn sie deutlich abnehmen.

    Erfolgreiches Fasten verlangt Disziplin

    Es gibt viele unterschiedliche Methoden für therapeutisches Fasten: Die einen erlauben nur Flüssiges, die anderen nur bestimmte Lebensmittel; es wird langfristig gefastet oder nur für mehrere Stunden am Tag bzw. einige Tage in der Woche. Im Prinzip, so Stange, könne man mit jeder dieser Methoden gute Ergebnisse erzielen – vorausgesetzt, sie wird regelmäßig und konsequent praktiziert. Man muss für sich selbst entscheiden, welcher Ansatz einem persönlich am besten passt. Auch sind Unverträglichkeiten, z.B. von bestimmten Lebensmitteln, zu berücksichtigen.

    Fasten nur mit Betreuung vom Arzt

    Kranke und Menschen, die Medikamente nehmen, sollten nur ärztlich überwacht fasten. Das gilt also für alle, die wegen ihrer Psoriasis fasten wollen. Meist geht das nur in Fastenkliniken. Es gibt aber auch Fastenärzte, die Gruppen außerhalb von Kliniken betreuen. Nicht fasten sollten Sucht-, Krebs-oder schwer Herz-Kranke, Diabetiker (Typ 1), Psychotiker oder Patienten mit Schilddrüsen-Überfunktion. Aber auch Schwangere, Stillende und Kinder sollten es lassen. Alte Menschen müssen das vorher mit dem Arzt abklären. Es kann manchmal zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen – das sind dann Kreislauf-Probleme, Kopfschmerzen und Migräne, Erschöpfung, Unterzuckerung oder ein Mangel an Natrium, Kalium bzw. Magnesium. Deshalb ist ärztliche Betreuung eigentlich bei jeder Art des Fastens notwendig.

    Therapeutisches Fasten sollte immer durch weitere, unterstützenden Maßnahmen begleitet werden, wie z.B. Gespräche, Gruppenerlebnisse, Bewegungs- und Entspannungstraining. Stange geht davon aus, dass man während des Fastens für äußerliche Reize empfänglicher sei. Deshalb behandele er mit Wasser (Kneipp) und Wärme bzw. Kälte. Fastende seien erfahrungsgemäß aber auch empfindlicher für UV-Strahlung. Sie sollten sich entsprechend schützen. Generell sei der Mensch beim Fasten in einer empfindlichen Phase und würde sich auch psychisch eher öffnen.

    Große Auswahl bei den Methoden

    Für Ärzte gibt es einen Empfehlung, wie therapeutisches Fasten durchgeführt werden sollte. Diese Leitlinie ist von 2013.

    Die klassischen Methoden unterscheiden sich danach, was während des Fastens noch erlaubt ist zu trinken oder zu essen. Man entscheidet sich für eine dieser Methoden, je nach dem, welche erlaubten Lebensmittel man gut verträgt.

    Neu ist „Intervall-Fasten“, auch „intermittierendes Fasten“ genannt. An bestimmten Tagen oder zu festgelegten Zeiten des Tages isst man normal. Dann wird die Nahrungsaufnahme für eine bestimmt Zeit unterbrochen, d.h. „in Teilzeit“ gefastet.

    Eine weitere Methode, den Körper zu zwingen an die eigenen Reserven zu gehen besteht darin, deutlich weniger Kalorien aufzunehmen.

    Von der Entzündungshemmung zur Erneuerung der Immunzellen

    Beim Fasten schalten wir um von der äußeren zur inneren Ernährung. Wir zwingen den Körper, auf seine Reservequellen zurück zu greifen. Das ist überwiegend Fett. Beim Abbau des Fettgewebes werden, so Stange, Zytokine freigesetzt. Die wirken entzündungshemmend. So ist zu erklären, dass durch Abnehmen Psoriasis-Medikamente besser wirken.

    Fasten bedeutet für den Körper Stress. Der Körper reagiert darauf, in dem mehr körpereigenes Kortison produziert wird. Das wiederum, so Stange, senke ebenfalls die Entzündungslast.

    Schließlich berichtete er von einer italienische Psoriasis-Patientin. Die sei sehr schwer betroffen gewesen. Ihr Hautzustand habe sich nach einer drastischen „ketogenen Diät“ deutlich verbessert. Bei dieser Diät wird sehr stark fett- und eiweißreich gegessen. Kohlenhydrate dagegen werden weggelassen. Das rege den Körper an, mehr „Ketone“ zu bilden. Ketone helfen Entzündungen vorzubeugen. Da dieses Projekt von einem kommerziellen Nährlösungs-Anbieter gefördert wurde, sei das Ergebnis vorsichtig zu bewerten. Aber schon beim klassischen Fasten, wenn auf alles verzichtet wird, werden Ketone produziert. Sie gelten als typische Begleiter des Hunger-Stoffwechsels. Es ist schon lange bekannt, dass in Hungerzeiten weniger Fälle von Schuppenflechte auftreten.

    Ein kalifornische Wissenschaftler hat herausgefunden, dass sich durch längeres Fasten das Immunsystem völlig erneuern kann. Beim Fasten werden Immunzellen abgebaut, die schlecht funktionieren und nicht mehr benötigt werden. Damit wird Energie gespart. Die Zahl der weißen Blutkörperchen sinkt deutlich. Wird das Fasten beendet, werden neue, unbeschädigte Immunzellen produziert. Damit könnten Auto-Immunkrankheiten beeinflusst werden. Vorausgesetzt, man isst zum Beispiel zweimal im Jahr an zwei bis vier aufeinander folgenden Tagen überhaupt nichts.

    Zum Weiterlesen

    • Therapeutisches Fasten (Heilfasten),Prof. Andreas Michalsen, Carstens-Stiftung. 31.1.2012  [Link]
    • Was jeder vor dem Fasten wissen sollte, Claudia Liebram, WELT, 13.02.2013 [Link]
    • Den Körper sinnvoll entlasten, Jutta von Campenhausen, STERN, 30.06.2006 [Link]
    • Fasten – Heilfasten – Entgiften – Entschlacken: Gesund oder Aberglaube?, GUTE PILLEN SCHLECHTE PILLEN, 2/2016 [Link]
    • Website der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung (ÄGHE) [Link]
    • Verzicht, der gesundheitlichen Gewinn bringt, Dr. Marion Hofmann-Aßmus, PSO aktuell 4/2013
    • Intervallfasten: Besser immer wieder nichts als oft weniger essen, Martina Freyer, PSO aktuell 2/2016

    Tipp: Auch in unserer Community geht es um Erfahrungen mit dem Heilfasten.


    Bildquellen

    • Dr. Rainer Stange beim Patientenkongress über Naturheilkunde bei Schuppenflechte: Michael Kolar

    User Feedback

    Recommended Comments

    Hallo, habe starke Bläschen Schuppenflechte an den Füßen, besonders der Großen Zehen und an den Händen, besonders an den beiden äußeren Fingern. Hat da jemand Erfahrungen zur Linderung??

    Link to comment
    Share on other sites

    Bei ketogenem Fasten muss unbedingt abgeklärt werden, ob ein HPU/Porphyrie vorliegt. Ein Verlust an B-Vitaminen und gleichzeitige Überfütterung mit Protein kann katastrophale Wirkung haben.

    Link to comment
    Share on other sites


    Join the conversation

    You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
    Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

    Guest
    Add a comment...

    ×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

      Only 75 emoji are allowed.

    ×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

    ×   Your previous content has been restored.   Clear editor

    ×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Similar Content

    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Naturheilkunde ist nichts für Eilige. Im Gegenteil: Viele natürliche Stoffe und Therapien brauchen nicht nur länger, bis sie wirken. Sie sind überhaupt erst dann effektiv, wenn sie mit weiteren Aktivitäten kombiniert werden – das gilt vor allem für chronisch Kranke. Gesund werden kann nur, wer auch bewusst gesund lebt. Dieses Behandlungskonzept wird für Patienten in dem Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ ausführlich vorgestellt.
      Naturheilkunde und gesunde Lebensweise
      Autor ist Professor Andreas Michalsen, der unter anderem Leiter der Naturheilkundlichen Abteilung des Berliner Immanuel-Krankenhauses ist. Er  setzt sich in seinem Buch für ein modernes Konzept der Naturheilkunde ein: Ziel solle es sein, die Möglichkeiten der Patienten zu nutzen, um ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Das funktioniere dann, wenn natürliche Therapien und eine gesunde Lebensweise zusammenspielen. Sehr ausführlich beschreibt er die verschiedensten Möglichkeiten dazu. Darüberhinaus ist er ein Verfechter der „Integrativen Medizin“. Das heißt: Für ihn ist die Naturheilkunde keine Alternative zur modernen Medizin, sondern eine sinnvolle Ergänzung.
      Selbstheilung als natürlicher Prozess
      Es gäbe viele Möglichkeiten, so Michalsen, den Körper durch äußere Reize und Herausforderungen darin zu trainieren, sich immer wieder selbst zu reparieren. „Selbstheilung“ setze vor allem Vertrauen voraus: in den Arzt, die Therapie und letztendlich in sich selbst. So gesehen sei z.B. der Placebo-Effekt ein völlig natürlicher Vorgang.
      Michalsen arbeitet schon lange mit „antiken Therapien“ wie Blutegel, Schröpfen und Aderlass. Ausführlich begründet er, weshalb sie auch noch heute bei bestimmten Krankheiten eingesetzt werden sollten. Ähnliches gelte für Kneipp-Anwendungen: Wasser sei eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Viele seiner positiven Effekte könnten ein Medikament nie bewirken.
      Ganz wesentlich zur Selbstheilung trage, so Michalsen, das (Heil-) Fasten bei. Es stärke das Immunsystem und verlängere das Leben. Man könne damit den Körper entgiften und den Stoffwechsel regulieren. Die Darmbakterien würden sich anpassen. Eine gesunde Darmflora wirke sich auf das Nerven- und Immunsystem aus und beeinflusse die Selbstregulation des Körpers.Durch Fasten, so Michalsen, entstehe Brennstoff für das Gehirn. Es mache deshalb glücklich. Ähnlich würde es wirken, wenn man sich täglich nicht satt esse, sondern die Kalorien um 20-40 Prozent kürzt.
      Richtig ernähren und viel bewegen
      Darüberhinaus schütze eine richtige Ernährung vor Krankheiten. Es seien vor allem der Nahrungsüberfluss und die (oft unkontrollierten) Zwischenmahlzeiten, die dem Körper schaden würden. Wenn der Körper wegen des Essens ständig Insulin ausschütten müsse, könnten sich die Zellen nicht reinigen. Deshalb empfiehlt Michalsen, sich auf zwei Mahlzeiten pro Tag zu beschränken. Danach sei eine nahrungslose Phase von 14 Stunden sinnvoll.
      Als gesunde Kost empfiehlt er, wie inzwischen viele andere auch, die so genannte „Mittelmeer-Kost“. Viel Gemüse sei wichtiger, als Obst; gesundes Fett wichtiger als Fisch. Milch und Eier sind für ihn keine gesunden Lebensmittel; Fleisch würde uns (langfristig) umbringen.
      Bei den meisten Krankheiten sei es eher schädlich, sich zu schonen. Bewegung erweise sich bei fast allen Krankheiten als wirksame Therapie. So profitieren zum Beispiel die Faszien des Bindegewebes von Bewegung und würden damit Schmerzen verringern. Jeder solle für sich eine Aktivität finden, die individuell Spaß macht.
      Mind-Body-Medizin
      Michalsen ist ein engagierter Vertreter der Mind-Body-Medizin. Dabei geht es darum, für jeden Patienten eine passende Strategie zu entwickeln, Psyche, Immunsystem und Nerven positiv zu beeinflussen: durch Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Mind-Body-Medizin wirke dem Stress entgegen. Aber sie führe auch dazu, dass Patienten ihren Körper bewusster wahrnehmen und sich verantwortlicher verhalten als bisher.
      Indische und chinesische Kräuter
      Michaelsen ist sehr überzeugt von Ayurveda, der traditionellen indischen Medizin. Anders als in der europäischen Naturheilkunde werden beim Ayurveda Kräuter und Gewürze stets als Mischungen verabreicht. Bis zu 50 verschiedene Stoffe würden ganz individuell kombiniert werden, um eine gewünschte Wirkung zu erzielen. Deren Heilungserfolge würden weit über das hinausgehen, was sich mit Placebowirkung oder Spontanheilung erklären ließe, so Michalsen. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden Pflanzen und deren Extrakte kombiniert.
      Ayurveda und TCM würden diese pflanzliche „Gesamt-Arzneimittel“ auch bei schweren, komplexen Krankheiten einsetzen. In unserem Kulturkreis dagegen würden überwiegend einzelne Pflanzenwirkstoffe eingesetzt werden. Damit könnten dann lediglich Symptome und Beschwerden leichter Krankheiten behandelt werden.
      Problematisch sei, dass die meisten dieser indischen oder chinesischen Gemische in Deutschland nur als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen seien. Dadurch würden Qualität und Sicherheit nicht so gut kontrolliert werden, wie bei Arzneimitteln. Michalsen geht nicht weiter darauf ein, dass immer wieder gesundheitsgefährdende Stoffe in Original-Ayurveda- und TCM-Kräuter aus Indien oder China gefunden werden und es schon Todesfälle gab. Sein Kollege Dr. Christian Kessler empfiehlt deshalb, Ayurveda-Präparate und TCM-Kräuter ausschließlich über sichere Bezugsquellen zu beziehen, wie z.B. deutsche Apotheken mit naturheilkundlichem Schwerpunkt.
      Schwere Krankheiten naturheilkundlich behandeln
      Ausführlich beschreibt Michalsen die naturheilkundliche Behandlung von Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Arthrose, Depression und Angstsyndromen, Rücken- und Nackenschmerzen, Diabetes, Rheuma und Magen-Darmerkrankungen. Hautkrankheiten werden leider nicht erwähnt. Aber: Zu diesem Thema gibt es demnächst einen Bericht über die Klinik Blankenstein im Psoriasis-Netz. Außerdem wird es am 28. April 2018 in Berlin eine Veranstaltung zum Thema „Naturheilkunde und Psoriasis – Erprobte Therapien“ geben.
      Fazit
      Das Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ spiegelt den aktuellen Stand der seriösen, in seiner Wirkung nachgewiesenen Naturheilkunde wider. Professor Michalsen erklärt vieles aus seiner persönlichen Erfahrung. Dadurch sind seine Ausführungen nicht nur sehr glaubwürdig, sondern sie machen es dem Leser leicht, ihm zu folgen. Seine Anliegen, die Erforschung der Naturheilkunde zu fördern, Patienten zu gesundem Leben zu motivieren und möglichst viele medizinische Ansätze zu integrieren, sind wohltuend ideologie-frei.
      In diesem Sinne fordert er Ärzte auf, bei ihren Patienten "subjektive Krankheits- und Heilungsüberzeugung" nicht als "absurd oder unwissenschaftlich" abzutun. Vermutlich deshalb, weil inzwischen eindeutig nachgewiesen ist, dass die Kraft der Gedanken gesund machen kann. Leider problematisiert er an dieser Stelle nicht, dass es auch "Heilsüberzeugungen" gibt, die unseriös und gefährlich sein können: Bekanntlich gibt es immer wieder Scharlatane (Hackethal, Rath, Humble & Co.), die „natürliche“ Verfahren anbieten und mit unbewiesenen Heilsversprechen verzweifelte Patienten anlocken.
      Michalsen geht in seinem Buch nicht auf andere Richtungen ein, die sich selbst ebenfalls als „Naturheilkunde“ bezeichnen, wie z.B. Homöopathie, Anthroposophie, Bachblüten-Therapie, Schüßler-Salze, Bioresonanz-Therapie usw. Aber das ist für eine solch umfangreiche Darstellung vermutlich zu viel verlangt.
      Insgesamt ist das Buch für jeden Patienten, der sich für naturheilkundliche Behandlungen interessiert, uneingeschränkt zu empfehlen.
      Weiterlesen:
      Bewährte Behandlungen der Psoriasis in der Naturheilkunde (Veranstaltung am 28. April 2018 in Berlin) Psoriasis naturheilkundlich behandelt, Klinik Blankenstein Ordnungstherapie in der stationären Naturheilkunde, Leonie Jagenburg, Christa Golücke, André-Michael Beer CAM-Report - Wissenschaftliche Meta-Analyse wie gut Heilkräuter & Co. bei rheumatoider Arthritis, Arthrosen (meist vom Knie) und Fibromyalgie helfen, Rheuma Liga Alternative Heilverfahren – Sanfte Methoden ergänzen Schulmedizin, Inga Richter, PSO aktuell 1/2013 Mit Naturheilkunde die Schuppenflechte behandeln (Expertenforen 2013 und 2016), Psoriasis-Netz Naturheilkunde und andere ergänzende Heilmethoden, Rheuma Liga Deutschland Psoriasis und Alternativmedizin 2014, Psoriasis-Netz Berlin: Alternativ-Mediziner kooperieren
    • EddiJ
      By EddiJ
      Ich finde diese ganze Regasinum Diskussion ja recht interessant, aber ich wundere mich immer wieder, zu welchen Maßnahmen Leute greifen, um ihre Schuppenflechte in den Griff zu kriegen.
      Da wird wirklich nichts unversucht gelassen und jeder gibt zu, dass er unter der Psoriasis unendlich leidet. Nur auf das Naheliegendste, nämlich die Ernährung wird nicht wirklich umfassend geachtet.
      Seit meinem Selbstversuch weiß ich, dass Ernährung und Schuppenflechte 1 zu 1 zusammenhängen. Es mag sein, dass jeder ein paar andere Stoffe hat, die bei ihm auslösend sind, aber es gibt diese Auslöser, man muss sie nur finden.
      Ich habe ja meinen Weg beschrieben (4 Wochen eine einseitige langweilige Basisernährung, die garantiert nicht auslösend ist, z. B. Reis und Fisch (Lachs oder Seelachs, nur gesalzen)), danach war die Flechte weg.
      Seitdem habe ich viele Lebensmittel wieder dazugenommen, Ergebnis: Die Flechte ist immer noch weg. Ich kann alle Milchprodukte essen, Fleisch von guter Qualität (Bio), Gemüse, Obst aus dem Garten (oder Bio), Kartoffeln, Nudeln, Eier, sogar Alkohol (Bier). Lediglich scharfe Gewürze, Geschmacksverstärker, Natriumglutamat, Fertignahrungsmittel, Glukosesirup (leider auch Speiseeis) und Wein meide ich.
      Warum so schwer, wenn es doch auch einfach geht??? Ich verstehe Euch alle nicht.
      Gruß
      EddiJ (aufdemjetztwahrscheinlichallerumhackenwerden)
    • Claudia
      By Claudia
      Psoriasis und Mikrobiome: Wie gut helfen Probiotika, Präbiotika oder Fasten?
      Referenten:
      Dr. Bernhard Uehleke, Immanuel Krankenhaus, Abt. Naturheilkunde Rolf Blaga Veranstalter: Psoriasis Forum Berlin e.V.
      Eine Anmeldung ist nicht nötig.
      Link zum Videoseminar: https://us02web.zoom.us/j/83877766158?pwd=WVBqdDZhSmtmMFJnT01ZRTgzYjBDQT09
      Wer per Telefon zuhören möchte, kann unter 030 / 5679 5800 anrufen.
      Meeting-ID: 838 7776 6158
      Kenncode: 165183
      Wir haben eine kleine Anleitung für Zoom geschrieben.
    • lara_hannah
      By lara_hannah
      Hallo ihr Lieben!
      Ich wollte mich erkundigen ob jemand Erfahrungen mit der Diät/ Ernährung von Anthony William gemacht hat. Ich habe sein Buch empfohlen bekommen (Mediale Medizin) und bin generell sehr skeptisch dem gegenüber. Er empfielt eigentlich für fast jede Krankheit das selbe (einen Monat Rohkost und Selleriesaft). Aber da ich vor kurzem mit Pso-athritis diagnostiziert wurde und ich vor einer MTX Therapie noch anderes ausprobieren möchte, überlege ich mich dran zu versuchen. Vor allem da ich vor ca. zwei Monaten eine Woche Buchinger Fasten probiert habe und danach für drei Wochen komplett schmerzfrei war... aber leider nur für drei Wochen. Würde mich freuen falls jemand mehr weiß, wäre auch gepannt auf etwagige andere alternativen Ansätze.
      Lg, Lara
    • MaverickTv
      By MaverickTv
      Hallo zusammen,
      wie einige hier wissen, probiere ich gerne und viel aus. Von Diäten über MTX war alles schon dabei. Ich habe jetzt allerdings etwas gefunden was wirklich hilft. Günther Haase hat es geschafft meine Psoriasis an Nägeln komplett erscheinungsfrei zu bekommen. Meinen Gelenken geht es auch viel besser.
      Das Ganze gleidert sich in eine wöchentliche Injektion von Immunstoffen, dadurch wird das Immunsystem angeregt und später reguliert. Das Verfahren nennt sich MULTIM. Bevor ich hier zerissen werde, wegen Werbung oder so, stelle ich lieber den Link online.
      www.pso-immunity-healing.com
      mit zahlreichen Patienteninterviews. Ich habe am Anfang nicht wirklich daran geglaubt, aber das Ganze funktioniert.
      Schaut euch das mal an. Für Fragen stehe ich euch zur Verfügung.
      Viele Grüße,
      Mav.

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.