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  • MomeGalen Creme

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    Die MomeGalen Creme 1 mg/g ist zur Behandlung von Stellen der Schuppenflechte oder bei Dermatitis gedacht. Der wichtigste Wirkstoff darin heißt Mometasonfuroat. Das ist ein stark wirksames Kortison.

    Die Creme wirkt entzündungshemmend. Außerdem kann sie den Juckreiz lindern. Sie ist weiß und riecht nach nichts.

    Außerhalb von Deutschland heißt die Creme Ovixan.

    Die MomeGalen Creme gibt es nicht rezeptfrei.

    Anwendung der MomeGalen Creme

    Die MomeGalen Creme wird einmal am Tag auf die betroffenen Stellen aufgetragen, und das sparsam. Faustregel: Soviel Creme wie auf eine Fingerspitze passt, reicht für zwei Hände von Erwachsenen.

    Insgesamt sollte bei Erwachsenen nicht mehr als 20 Prozent der Körperoberfläche über längere Zeit mit der Creme behandelt werden. Bei Kindern über 6 Jahren gelten 10 Prozent der Körperoberfläche als Obergrenze. Für Kinder unter 6 Jahren wird die Creme nicht empfohlen.

    In Schwangerschaft und Stillzeit

    In der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei akutem  Kinderwunsch sollte ein Arzt befragt werden, was er zur Anwendung der MomeGalen Creme sagt. In Schwangerschaft und Stillzeit soll es vermieden werden, eine große Menge der Creme anzunwenden. Das Ganze soll auch nur kurz passieren.

    In der Stillzeit ist der Brustbereich tabu.

    Gut zu wissen

    Bei allen starken Kortison-Cremes soll  die Behandlung nicht plötzlich abgebrochen werden. Es drohen  Rückfälle mit Hautinfektionen, die stark gerötet und stechend sein können oder brennen. Deshalb soll die Behandlung "ausgeschlichen", also langsam abgesetzt werden. Das kann zum Beispiel geschehen, indem die Creme nur noch alle zwei, dann nur noch alle drei Tage aufgetragen wird usw.

    Wird die MomeGalen Creme bei Psoriasis angewendet, sollte ein Arzt immer wieder mal auf die Haut gucken. Es kann nämlich passieren, dass aus der "normalen" Schuppenflechte ine Psoriasis pustulosa wird. Diese Bläschen-Form ist gegen viele Therapien resistent.

    Die MomeGalen Creme gehört nicht auf die Augenlider und schon gar nicht ins Auge.

    Wenn sich verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen einstellen, sollte ein Arzt konsultiert werden, denn auch die können mit der MomeGalen Creme zusammenhängen.

    Im Gesicht sollte die Creme nur verwendet werden, wenn der Arzt das ausdrücklich so gesagt hat.

    Die behandelten Stellen sollten nicht mit einer Kompresse oder einem Verband abgedeckt werden – außer, der Arzt hat dazu geraten.

    Die Creme sollte nicht genutzt werden, wenn

    • sich andere  Hauterkrankungen damit verschlimmern könnten. Zu denken ist dabei an Rosazea, Akne, Dermatitits um den Mund herum, dünner gewordene Haut, Juckreiz am Po oder an den Genitalien, Windelausschlag, bakteriell verursachte Hautinfektionen, Tuberkulose, Syphilis, von Viren verursachte Infektionen wie Mundbläschen, Gürtelrose, Windpocken, Fußpilz oder einer Candida-Infektion im Genitalbereich, die Ausfluss  und Juckreiz verursacht, oder andere Hauterkrankungen.
    • es kurz vor der Anwendung Nebenwirkungen  nach einer Impfung (z.B. nach einer Grippeimpfung) gab
    • an den Haut-Stellen Wunden oder Hautulzerationen (Hautgeschwüre) da sind

    Mögliche Nebenwirkungen

    Sehr selten (bis zu 1 von 10.000 Behandelten betroffen):

    • Entzündung der Haarfollikel
    • Juckreiz 
    • Häufigere oberflächlich sichtbare Blutgefäße oder Besenreiser
    • Brennendes Gefühl

    Nicht  bekannt, wie oft  (die  verfügbaren  Daten  lassen keine letztgültige Aussage zu)

    • Schmerzen oder sonstige Reaktionen an der Anwendungsstelle
    • Sekundärinfektionen (eine Infektion, die während oder nach der Behandlung einer anderen Infektion oder Erkrankung auftritt).
    • Geschwüre im Gesicht
    • Parästhesie (Missempfindungen oder Taubheitsgefühl der Haut)
    • Verschwommenes Sehen
    • Änderungen der Hautfarbe
    • Hautmazeration (Aufweichen der Haut, verbunden mit einem Weicher- und Hellerwerden der Haut)
    • Miliaria (stark juckender Hautausschlag, auch als Hitzepickel bekannt)
    • Entzündungen (einschließlich Reaktionen, die wie Akne aussehen)
    • Dünnerwerden der Haut
    • Bildung unregelmäßiger Flecken oder Streifen auf der Haut
    • Übermäßig starke Behaarung
    • Erhöhte Empfindlichkeit der Haut
    • Trockene Haut

    Bei Kindern gelten zusätzliche Hinweise: Zu viel oder zu lange Anwendung von Kortison-Cremes können zu einem Cushing-Syndrom führen. Ein Anzeichen dafür ist das sogenannte "Mondgesicht", also ein runderes Gesicht. Auch Schwäche ist ein Signal dafür.

    Langfristig angewendet, können Kortison-Cremes auch das Wachstum von Kindern beeinflussen. Deshalb verschreibt ein guter Arzt auch nur die geringstmögliche Dosis, um die Hauterkrankung in den Griff zu bekommen.

    Alternativen zur MomeGalen Creme

    Das Kortison, das in der Creme enthalten ist, gehört zu den stark wirksamen Vertretern seiner Art. Alternativen wären zunächst alle Cremes mit nicht so starkem Kortison. Wir haben da eine Übersicht.

    Bei Psoriasis wären auch Fertigmischungen von Kortison und Calcipotriol eine Alternative. Das sind dann Enstilar, Daivobet, Xamiol und wie sie alle heißen.

    Erfahrungen mit der MomeGalen Creme

    In unserem Forum haben Menschen mit Schuppenflechte schon oft über die Anwendung von Kortisoncremes diskutiert. Du kannst dort nachlesen oder einfach selbst gleich losfragen.

    Wirkstoff: Mometasonfuroat
    Anbieter: Galenpharma GmbH
    Anwendungsgebiete: Psoriasis
    Darreichungsform: Creme
    Kinder: ab 6 Jahren
    Schwangerschaft: nur nach Rücksprache mit einem Arzt
    Stillzeit: strenge Indkationsstellung



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