Hi Tina,
Kinder fragen mich häufiger als Erwachsene.
Meistens sage ich denen auf die "was hast du da" Frage einfach nur "och du, das ist ne Hautkrankheit. Ist nicht schlimm, sieht nur doof aus"
Eher selten wird nach dem Warum gefragt. Den meist kleineren Kindern sage ich sowas wie "manchmal wird man einfach krank und irgendwann auch wieder gesund" oder sowas.
Ältere Kinder werden etwa so "Aufgeklärt" wie Erwachsene.
Ich sage aber allen Kindern das ich mich freue, dass sie mich danach fragen.
Oft sprechen mich die Kinder, die ich sporadisch wiedersehe, immer wieder auf die Haut an. Dann Fragen sie aber nicht mehr, sondern sagen mir, was ich ihnen gesagt habe und zeigen mir, dass sie es nicht vergessen haben. Nach und nach kann es so sein, dass sie immer mal wieder eine Info mehr von mir kriegen. Muss aber nicht
Mein Kind (3 Jahre) "erklärt" anderen die Pso indem sie den Krankheitsnamen nennt und sagt, dass das eine Hautkrankheit ist. Hätte sie die Krankheit selber, hätte ich ihr mehr darüber erzaehlt. Damit die es erklären kann.
Mir selber ist auch nicht so wichtig, dass irgendwelche Kinder verstehen, was das für ne Krankheit ist. Mir reicht es, dass sie was entdeckt haben und einen erwachsenen darauf angesprochen haben. Verschrecken oder mit medizinischen Fachbegriffen bombardieren möchte ich sie dann nicht.
Lg
Tina
Wie erklärt Ihr Schuppenflechte kurz?
Gestartet von
Claudia
, 01. Dezember 2011 14:22
23 Antworten vorhanden
#21 ONLINE
geschrieben 11. Januar 2012 - 07:33
#22 OFFLINE
geschrieben 11. Januar 2012 - 20:38
Mein Sohn ist 6 Jahre alt und jetzt in der Schule, da hat noch niemand gefragt, allerdings hatte er seitdem auch keine sichtbaren Stellen.
Im Kindergarten waren wir manchmal mit der Gruppe im Schwimmbad und wenn da ein Kind fragte: "was hat Tom da?". Dann waren sie immer mit der Antwort: "das ist ein Ausschlag" total zufrieden.
Im Kindergarten waren wir manchmal mit der Gruppe im Schwimmbad und wenn da ein Kind fragte: "was hat Tom da?". Dann waren sie immer mit der Antwort: "das ist ein Ausschlag" total zufrieden.
#23 OFFLINE
geschrieben 01. Februar 2012 - 21:06
Hallo Sternenfee,
leider waren die Arme und Beine meiner Tochte (auch 6) knallbunt. Sie mochte schon gar nicht mer zum Turnen gehen, weil immer alle Kinder danach gefragt haben. Mit mir zum Schwimmen geht noch, da hat sie mich ja als Versicherung im Rücken, aber beim Schulsport war es schon doof.
Zurzeit schlägt die neue Therapie aber an, so dass die Stellen im Moment sehr bleich sind.
Aber die Situation war eben der Grund in dieses Thema einzusteigen, da sich die Mitschüler nicht mit ".... es ist ein Ausschlag" zufrieden gegeben haben.
Danke für eure Antworten,
Tina
leider waren die Arme und Beine meiner Tochte (auch 6) knallbunt. Sie mochte schon gar nicht mer zum Turnen gehen, weil immer alle Kinder danach gefragt haben. Mit mir zum Schwimmen geht noch, da hat sie mich ja als Versicherung im Rücken, aber beim Schulsport war es schon doof.
Zurzeit schlägt die neue Therapie aber an, so dass die Stellen im Moment sehr bleich sind.
Aber die Situation war eben der Grund in dieses Thema einzusteigen, da sich die Mitschüler nicht mit ".... es ist ein Ausschlag" zufrieden gegeben haben.
Danke für eure Antworten,
Tina
#24 OFFLINE
geschrieben 01. Februar 2012 - 23:01
Hey,
ich arbeite viel auf Freizeiten mit Kindern, da kommt man fast nicht drum herum, dass ein Kind die Stellen sieht. Ich werde dann auch immer gefragt, was das ist.
Ich sage immer, dass das eine Hautkrankheit ist und das es nicht weh tut. Damit sind 90 % der Kinder zufrieden und ignorieren das ganze völlig, bzw. sprechen kurz ihr Mitleid aus und weiter gehts^^
Bei Kindern ist es viel besser als bei Erwachsenen, da sie einfach frei heraus sagen, was sie denken und einen nicht mit missgünstigen/ musternden Blicken fast ausfressen, ohne was zu sagen.
Bei Erwachsenen kommt es bei mir drauf an, wer fragt. Da ich Bio studiere, rede ich mit meinen Mitstudenten in der Fachsprache (also: T-Zellen, rezessive Vererbung...). Falls ein Laie interessiert daran ist und ich dazu aufgelegt bin länger darüber zu reden, dann fange ich nicht mit Fachbegriffen an, sondern erzähle nur, wie sich die Krankheit äußert (Schuppen, jucken,...) und baue darauf ein Gespräch auf.
Bei Leuten, die einen nur löschern wollen/ die mir nicht sympatisch sind, versuche ich den Sachverhalt möglichst kompliziert und mit vielen Fachbegriffen zu definieren. Danach hänge ich noch den Schluss dran, dass die Person das bestimmt schon Mal alles in der Schule gehört hat und das alles bestimmt schon weiß. Dann sind auch die meisten Leute ruhig und sagen nur noch ja^^
MfG
ich arbeite viel auf Freizeiten mit Kindern, da kommt man fast nicht drum herum, dass ein Kind die Stellen sieht. Ich werde dann auch immer gefragt, was das ist.
Ich sage immer, dass das eine Hautkrankheit ist und das es nicht weh tut. Damit sind 90 % der Kinder zufrieden und ignorieren das ganze völlig, bzw. sprechen kurz ihr Mitleid aus und weiter gehts^^
Bei Kindern ist es viel besser als bei Erwachsenen, da sie einfach frei heraus sagen, was sie denken und einen nicht mit missgünstigen/ musternden Blicken fast ausfressen, ohne was zu sagen.
Bei Erwachsenen kommt es bei mir drauf an, wer fragt. Da ich Bio studiere, rede ich mit meinen Mitstudenten in der Fachsprache (also: T-Zellen, rezessive Vererbung...). Falls ein Laie interessiert daran ist und ich dazu aufgelegt bin länger darüber zu reden, dann fange ich nicht mit Fachbegriffen an, sondern erzähle nur, wie sich die Krankheit äußert (Schuppen, jucken,...) und baue darauf ein Gespräch auf.
Bei Leuten, die einen nur löschern wollen/ die mir nicht sympatisch sind, versuche ich den Sachverhalt möglichst kompliziert und mit vielen Fachbegriffen zu definieren. Danach hänge ich noch den Schluss dran, dass die Person das bestimmt schon Mal alles in der Schule gehört hat und das alles bestimmt schon weiß. Dann sind auch die meisten Leute ruhig und sagen nur noch ja^^
MfG
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