gerade im Netz gelesen:
Januskinase-Inhibitoren, eine neue Klasse von Psoriasis-Wirkstoffen mit einem neuartigen Wirkmechanismus, stoßen auf bemerkenswertes Interesse, obwohl sie sich noch in der Entwicklung befinden.
"Ich bin von CP-690550 begeistert, weil es ein kleines Molekül ist, das oral verabreicht werden kann und es besitzt einen komplett neuen Wirkmechanismus. Einige Organisationen interessieren sich nach wie vor für orale Therapien bei Krankheiten, die wir für gewöhnlich mit Injektionen behandeln. Ich glaube nicht, dass kleine Moleküle ausgestorben sind. Es ist wahrscheinlich, dass wir in den nächsten 5-10 Jahren so ein Medikament haben werden", sagte Dr. Bruce E. Strober voraus. Er ist Ko-Direktor des Zentrums für Psoriasis und Psoriasis-Arthritis an der New York Universität.
LG
Birilig
Januskinase-Inhibitoren für Psoriasis-Therapie interessant
Gestartet von
Gast_Birilig_
, 27. April 2009 19:54
7 Antworten vorhanden
#1 Gast_Birilig_
geschrieben 27. April 2009 - 19:54
#2 OFFLINE
geschrieben 27. April 2009 - 20:14
hallo und guten Abend, Birilig -
ich bin in einem Alter, wo ich abwarten kann - ich habe schon so vieles ausprobiert
und werde langsam müde. Mit meinen Medikamenten komme ich durch den Winter und im Sommer geht es mir sowieso gut. Sonne auf die Haut.
Deinen Eintrag finde ich gut, verstehe mich bitte richtig.
nette Grüsse sendet - Bibi -
ich bin in einem Alter, wo ich abwarten kann - ich habe schon so vieles ausprobiert
Deinen Eintrag finde ich gut, verstehe mich bitte richtig.
nette Grüsse sendet - Bibi -
#3 Gast_Birilig_
geschrieben 27. April 2009 - 20:33
Hallo Bibi!
ich bin in einem Alter, wo ich abwarten kann - i
Deinen Eintrag finde ich gut, verstehe mich bitte richtig.
nette Grüsse sendet - Bibi -
hab Dich schon richtig verstanden, bin ja auch nicht mehr der jüngste, bin zwar durch ein Biologics symtomfrei, aber vielleicht brauchst du gar nicht mehr so lange warten, in dem Artikel stand noch folgendes:
Die orale kleinmolekulare Version von CP-690550 befindet sich zur Zeit in einer Phase-IIb-Studie zur Überprüfung bei Psoriasis mit chronisch moderaten bis starken Plaques. Vermutlich wird der Wirkstoff günstiger und viel praktischer als die bislang erhältlichen Biologika werden.
"Die Theorie ist die, dass wenn Sie die Januskinase blocken können, können Sie auf effektive Art und Weise eine immunologische Erkrankung wie Psoriasis ausknipsen", erklärte Dr. Strober.
LG
Birilig
Bibi schrieb:
ich bin in einem Alter, wo ich abwarten kann - i
Deinen Eintrag finde ich gut, verstehe mich bitte richtig.
nette Grüsse sendet - Bibi -
hab Dich schon richtig verstanden, bin ja auch nicht mehr der jüngste, bin zwar durch ein Biologics symtomfrei, aber vielleicht brauchst du gar nicht mehr so lange warten, in dem Artikel stand noch folgendes:
Die orale kleinmolekulare Version von CP-690550 befindet sich zur Zeit in einer Phase-IIb-Studie zur Überprüfung bei Psoriasis mit chronisch moderaten bis starken Plaques. Vermutlich wird der Wirkstoff günstiger und viel praktischer als die bislang erhältlichen Biologika werden.
"Die Theorie ist die, dass wenn Sie die Januskinase blocken können, können Sie auf effektive Art und Weise eine immunologische Erkrankung wie Psoriasis ausknipsen", erklärte Dr. Strober.
LG
Birilig
#4 OFFLINE
geschrieben 02. Dezember 2011 - 13:10
Birilig schrieb 27. April 2009 - 19:54 :
gerade im Netz gelesen:
Januskinase-Inhibitoren, eine neue Klasse von Psoriasis-Wirkstoffen mit einem neuartigen Wirkmechanismus, stoßen auf bemerkenswertes Interesse, obwohl sie sich noch in der Entwicklung befinden.
"Ich bin von CP-690550 begeistert, weil es ein kleines Molekül ist, das oral verabreicht werden kann und es besitzt einen komplett neuen Wirkmechanismus. Einige Organisationen interessieren sich nach wie vor für orale Therapien bei Krankheiten, die wir für gewöhnlich mit Injektionen behandeln. Ich glaube nicht, dass kleine Moleküle ausgestorben sind. Es ist wahrscheinlich, dass wir in den nächsten 5-10 Jahren so ein Medikament haben werden", sagte Dr. Bruce E. Strober voraus. Er ist Ko-Direktor des Zentrums für Psoriasis und Psoriasis-Arthritis an der New York Universität.
LG
Birilig
Januskinase-Inhibitoren, eine neue Klasse von Psoriasis-Wirkstoffen mit einem neuartigen Wirkmechanismus, stoßen auf bemerkenswertes Interesse, obwohl sie sich noch in der Entwicklung befinden.
"Ich bin von CP-690550 begeistert, weil es ein kleines Molekül ist, das oral verabreicht werden kann und es besitzt einen komplett neuen Wirkmechanismus. Einige Organisationen interessieren sich nach wie vor für orale Therapien bei Krankheiten, die wir für gewöhnlich mit Injektionen behandeln. Ich glaube nicht, dass kleine Moleküle ausgestorben sind. Es ist wahrscheinlich, dass wir in den nächsten 5-10 Jahren so ein Medikament haben werden", sagte Dr. Bruce E. Strober voraus. Er ist Ko-Direktor des Zentrums für Psoriasis und Psoriasis-Arthritis an der New York Universität.
LG
Birilig
Hallo hier in die Runde!
Mein bisherigen Erfahrungen mit dem Produkt sind eher gut. Ich bin Dermatologe in eigener Praxis und augenblicklich in der Phase III Studie zu diesem JAKHemmer als Prüfarzt tätig. Es ist davon auszugehen, dass CP-690550 in den nächsten zwei bis drei Jahren zugelassen wird. Eine sehr gute Alternative zu den biologics/mtx/fumaderm/ciclosporin/PUVA.bei mittelschweren bis schweren Psoriasiserkrankungen, auch Arthritis
Hoffung auf noch mehr Erfolg in der Therapie besteht auch insofern, da im Rahmen der Studie sog. pharmakogenomische Untersuchungen durchgeführt werden, heißt, im Einzelfall wird untersucht, warum das Mittel so oder so wirkt, man kommt damit der genetischen Verschlüsselung der Psoriasis sehr nahe.
Wenn es von Interesse ist kann ich gern etwas mehr berichten.
#5 OFFLINE
#6 OFFLINE
geschrieben 02. Dezember 2011 - 14:30
Es gibt leider kaum eine Wirkung ohne potenzielle Nebenwirkungen.
Die NW unterscheiden sich nicht wesentlich von den anderer innerlich wirksamer Medikamenten bei der PSO: potenzielle Veränderungen im :Blutbild. Leberwerte, Nierenfunktion, Magen-Darm-Trakt, Infektionsgefahren, Neoplasien. Die Häufigkeiten sind, wie bei Studien immer, nur vage ermittelt, denn bisher wurden weltweit weniger als 3000 Patienten behandelt, es ist eben eine Studie, für die durchaus noch Teilnehmer gesucht werden.
Es finden regelmäßige Laborkontrollen statt, EKG, Röntgen, Tb-Test, um ganz sicher zu sein. Tabletten werden 2x pro Tag eingenommen, die Haut wird lediglich bedarfsweise gepflegt. Alles wird vom Sponsor gestellt.
Es ist eine Langzeitstudie über ein ganzes Jahr, die Teilnahme kann verlängert werden bis zur Markteinführung des Medikaments, was durchaus von Vorteil für die Teilnehmer ist, denen jeder Cent beim Arzt oder in der Apotheke schmerzt.
Ich denke, dass dieses Medikament eine Bereicherung für die PSO-Therapie sein wird und Betroffenen hilft, über einen langen Zeitraum erscheinungsfrei zu bleiben. Wenn die Hoffnung auf die genetischen Untersuchungen sich erfüllt, dann könnte das für alle eine Bereicherung werden.
Mehr Auskünfte gebe ich gern auch im direkten email-Kontakt. Ich hoffe, damit erst einmal ausreichend informiert zu haben
Die NW unterscheiden sich nicht wesentlich von den anderer innerlich wirksamer Medikamenten bei der PSO: potenzielle Veränderungen im :Blutbild. Leberwerte, Nierenfunktion, Magen-Darm-Trakt, Infektionsgefahren, Neoplasien. Die Häufigkeiten sind, wie bei Studien immer, nur vage ermittelt, denn bisher wurden weltweit weniger als 3000 Patienten behandelt, es ist eben eine Studie, für die durchaus noch Teilnehmer gesucht werden.
Es finden regelmäßige Laborkontrollen statt, EKG, Röntgen, Tb-Test, um ganz sicher zu sein. Tabletten werden 2x pro Tag eingenommen, die Haut wird lediglich bedarfsweise gepflegt. Alles wird vom Sponsor gestellt.
Es ist eine Langzeitstudie über ein ganzes Jahr, die Teilnahme kann verlängert werden bis zur Markteinführung des Medikaments, was durchaus von Vorteil für die Teilnehmer ist, denen jeder Cent beim Arzt oder in der Apotheke schmerzt.
Ich denke, dass dieses Medikament eine Bereicherung für die PSO-Therapie sein wird und Betroffenen hilft, über einen langen Zeitraum erscheinungsfrei zu bleiben. Wenn die Hoffnung auf die genetischen Untersuchungen sich erfüllt, dann könnte das für alle eine Bereicherung werden.
Mehr Auskünfte gebe ich gern auch im direkten email-Kontakt. Ich hoffe, damit erst einmal ausreichend informiert zu haben
#7 OFFLINE
geschrieben 02. Dezember 2011 - 14:46
Hallo,
wie sieht denn die Verbesserung der Haut konkret aus anhand des PASI ? Kann man da schon vorsichtig etwas aussagen ? Ich habe in Erinnerung, daß dieser JAK-3 Anikörper mehrere Botenstofe des Immunsystems beeinflußt. Ist da
nicht davon auszugehen, daß dieses Medikament mehr Nebenwirkungen haben wird als Biologika, die in der Regel sehr
gezielt an einem oder zwei Botenstoffen des Immunsystems ansetzen. Es erscheint mir als Laie ein etwas "grobschlächteriges" Medikament zu sein.
Bin sehr auf die Antworten gespannt und freue mich, daß sich auch einmal echte Spezialisten hier sehen lassen :-)
Gruß Hans
wie sieht denn die Verbesserung der Haut konkret aus anhand des PASI ? Kann man da schon vorsichtig etwas aussagen ? Ich habe in Erinnerung, daß dieser JAK-3 Anikörper mehrere Botenstofe des Immunsystems beeinflußt. Ist da
nicht davon auszugehen, daß dieses Medikament mehr Nebenwirkungen haben wird als Biologika, die in der Regel sehr
gezielt an einem oder zwei Botenstoffen des Immunsystems ansetzen. Es erscheint mir als Laie ein etwas "grobschlächteriges" Medikament zu sein.
Bin sehr auf die Antworten gespannt und freue mich, daß sich auch einmal echte Spezialisten hier sehen lassen :-)
Gruß Hans
#8 OFFLINE
geschrieben 16. Dezember 2011 - 11:24
Hallo Hans!
Da es sich um eine Phase III-Studie handelt kann ich nur grob bisherige Beobachtungen mitteilen. Der PASI reduziert sich in den ersten 4-8 Behandlungswochen dramatisch (von über 30 auf unter 10), der BSA hängt da etwas hinterher. Nebenwirkungen habe ich bislang keine dramatischen beobachtet. Bislang überzeugt mich fdas Medikament sehr.
Grobschlächtiger... ist es eher nicht, es ist eher direkter.
Übrigens ist die etwaige Plazebophase in dieser Studie begrenzt, gibt es nach 12 Wochen keine deutliche Besserung erhält derjenige sicher Verum in der Folgestudie bis zur Markteinführung, ansonsten erhalten alle Teilnehmer ab der Woche 16 Verum.
Da es sich um eine Phase III-Studie handelt kann ich nur grob bisherige Beobachtungen mitteilen. Der PASI reduziert sich in den ersten 4-8 Behandlungswochen dramatisch (von über 30 auf unter 10), der BSA hängt da etwas hinterher. Nebenwirkungen habe ich bislang keine dramatischen beobachtet. Bislang überzeugt mich fdas Medikament sehr.
Grobschlächtiger... ist es eher nicht, es ist eher direkter.
Übrigens ist die etwaige Plazebophase in dieser Studie begrenzt, gibt es nach 12 Wochen keine deutliche Besserung erhält derjenige sicher Verum in der Folgestudie bis zur Markteinführung, ansonsten erhalten alle Teilnehmer ab der Woche 16 Verum.
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