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MTX - was ist das und wie wird es angewendet?
Medikamente

Wirkstoff: Methotrexat

Dieses Medikament ist rezeptpflichtig.

Allgemeine Informationen

Der Wirkstoff Methotrexat stammt aus der Krebsmedizin. In einer niedrigeren Dosis ist er auch bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie der Psoriasis arthritis oder bei schwerer Psoriasis wirksam. Wegen der zahlreichen möglichen Nebenwirkungen wird es nur bei schweren Formen eingesetzt.
 
Methotrexat kann bei Psoriasis oder Psoriasis arthritis als Injektion oder als Tablette verschrieben werden. Wer sich für eine Injektion entscheidet, spritzt sich den Wirkstoff oft selbst. Bei einer Gabe als Spritze wird MTX vom Körper besser aufgenommen.
 
Es dauert mindestens vier oder auch acht Wochen, bis eine Wirkung zu bemerken ist.

Bei welcher Erkrankung wird das Medikament angewendet?

  • bei schwerer und schwerster Psoriasis vulgaris, insbesondere vom Plaque-Typ
  • bei Psoriasis arthropathica (Psoriasis arthritis) bei erwachsenen Patienten, die auf herkömmliche Therapieformen nicht ansprechen
  • (und bei anderen Krankheiten)

Wann darf das Medikament nicht genommen werden?

  • bei schweren Infektionen
  • bei Stomatitiden, Ulzera des Magen-Darm-Traktes
  • bei ausgeprägten Einschränkungen der Leberfunktion
  • bei ausgeprägten Einschränkungen der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 60 ml/min)
  • bei Funktionsstörungen des hämatopoetischen Systems (zum Beispiel nach einer Radio- od. Chemotherapie)
  • bei Immundefizienz
  • bei erhöhtem Alkoholkonsum
  • bei offensichtlichen bzw. labordiagnostisch gesicherten Immunmangelsyndromen

Wann sollten Arzt und Betroffener besonders aufmerksam sein?

Diese Einschränkungen sind so genannte relative Gegenanzeigen. Das heißt, dass ein Medikament dann mit besonderer Vorsicht angewendet werden muss. Ob das Medikament dennoch eingesetzt werden kann und in welcher Dosierung, kann letztlich nur der Arzt entscheiden.
  • bei Nierenfunktionsstörungen
  • bei Leberfunktionsstörungen
  • bei dem Gebrauch von Arsen in der Vorgeschichte
  • bei chronisch kongestiver Kardiomyopathie
  • bei Adipositas
  • im hohen Alter
  • bei Diabetes mellitus
  • bei Hepatitis in der Vorgeschichte
  • bei offensichtlicher Ineffektivität
  • bei Colitis ulcerosa
  • bei Durchfall
  • beim gleichzeitigen Gebrauch von nichtsteroidalen Antirheumatika
  • bei Gastritis

Kann das Medikament in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden?

  • Ganz klar: nein

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

sehr häufig: (bei einem von zehn Behandelten oder mehr)
  • Thrombozytopenie
  • Leukopenie
  • Stomatitis
  • Bauchschmerzen
  • Anorexie
  • Übelkeit
  • Erbrechen vor allem innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden nach Gabe von Methotrexat
  • Anstieg von Leberenzymen
  • Erniedrigte Kreatinin-Clearance
häufig: (bei zehn von 100 Behandelten oder mehr - aber bei weniger als einem von zehn Behandelten)
  • Herpes zoster
  • Anämie bis hin zur Panzytopenie
  • Myelosuppression bis hin zur Agranulozytose
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Benommenheit
  • Lungenkomplikationen auf der Grundlage einer interstitiellen Pneumonitis, Alveolitis, die zum Tod führen können
  • Diarrhoe
  • Exantheme
  • Erytheme
  • Juckreiz
gelegentlich: (bei mehr als einem vom 1000 Behandelten, aber weniger als einem von 100)
  • Opportunistische Infektionen, die tödlich verlaufen können, einschließlich Lungenentzündungen
  • Maligne Lymphome
  • Allergische Reaktionen, anaphylaktischer Schock, allergische Vaskulitis, Fieber, Immunsuppression
  • Diabetes mellitus
  • Depressionen
  • Hemiparese, Schwindel, Verwirrtheit
  • Vaskulitis (als schwere toxische Erscheinung)
  • Lungenfibrose, Pleuraerguss
  • Gastrointestinale Ulzerationen und Blutungen, Pankreatitis
  • Leberverfettung, chronische Leberfibrose und Leberzirrhose, Abfall des Serumalbumins
  • Hautreaktionen wie Alopezie, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), herpetiforme Hauteruptionen, Photosensibilität, Urtikaria, verstärkte Pigmentierung der Haut, Wundheilungsstörungen
  • Arthralgie/Myalgie, Osteoporose
  • Nierenreaktionen wie schwere Nephropathie, Nierenversagen, Zystitis mit Ulzerationen, Bla- senentleerungsstörungen, Dysurie, Oligurie, Anurie.
  • Fetale Missbildungen
  • Vaginale Ulzerationen und Entzündungen
selten: (bei mehr als einem von 10.000 Behandelten, aber weniger als einem von 1000)
  • Sepsis
  • Megaloblastäre Anämie
  • Stimmungsschwankungen, vorübergehende Wahrnehmungsstörungen
  • Parese, Sprachstörungen, einschließlich Dysarthrie und Aphasie, Leukenzephalopathie
  • Sehstörungen (verschwommenes Sehen, Schleiersehen), schwerwiegende Sehstörungen von unbekannter Ätiologie
  • Hypotonie
  • Thromboembolische Ereignisse (einschließlich arterieller Thrombose, zerebraler Thrombose, Thrombophlebitis, tiefer Venenthrombose, Retina-Venenthrombose und Lungenembolie)
  • Pharyngitis
  • Enteritis, Gingivitis, Melaena
  • Hepatotoxizität, akute Hepatitis
  • Akne, Hautulzerationen, Ekchymosen, Erythema multiforme, Nodulosis, schmerzhafte Erosionen von psoriatischer Plaque, verstärkte Pigmentierung der Nägel, Onycholyse, Zunahme von Rheumaknoten
  • Belastungsfraktur
  • Hyperurikämie, erhöhte Harnstoff- und Kreatininkonzentrationen im Serum
  • Abort
  • Menstruationsstörungen
sehr selten: (bei weniger als einem von 10.000 Behandelten)
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Nokardiose, Histoplasma-My- kose, Cryptococcus-Mykose, Herpes-simplex-Hepatitis, disseminierter Herpes sim- plex, tödlich verlaufende Sepsis, Cytomegalievirus-Infektionen (u. a. Pneumonien).Nokardiose, Histoplasma-Mykose, Cryptococcus-Mykose, Herpes-simplex-Hepatitis, disseminierter Herpes simplex, tödlich verlaufende Sepsis, Cytomegalievirus-Infektionen (u. a. Pneumonien)
  • Erkrankungen des Blut- und Lymphsys- tems: Aplastische Anämie, Eosino- philie, Neutropenie, Lymphadenopathie und lymphoproliferative Erkrankungen
  • Erkrankungen des Immunsystems: Hypogammaglobulinämie
  • Erkrankungen des Nervensystems: Ungewöhnliche kraniale Sin- neswahrnehmungen, Muskelschwäche, Schmerzen und Parästhesien in den Extre- mitäten, Geschmacksveränderungen, akute aseptische Meningitis mit Meningismus
  • Augenerkrankungen: Periorbitale Ödeme, Blepharitis, Epiphora und Photophobie, Konjunktivi- tis, vorübergehende Erblindung, Sehverlust
  • Herzerkrankungen: Perikarderguss, Perikardtamponade, Perikarditis
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums: Chronische interstitielle obstruktive Lungenerkrankungen, Asthma bronchiale-ähnliche Reaktionen mit Husten, Dyspnoe und pathologischem Befund im Lungenfunktionstest, Pneumocystis-carinii-Pneumonie
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Hämatemesis
  • Leber- und Gallenerkrankungen: Reaktivierung einer chronischen Hepatitis, akute Lebernekrose, akuter Leberzerfall, Leberversagen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Furunkulosis, Teleangiektasie, akute Paronychie. Psoriatische Läsionen können sich durch UV-Bestrahlung unter gleichzeitiger Methotrexat-Therapie verschlechtern.
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Azotämie, Hämaturie, Proteinurie
  • Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen: Fetaler Tod
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse: Gestörte Oogenese/Spermatogenese, Impotenz, Unfruchtbarkeit, Libidoverlust, vorübergehende Oligospermie, Scheidenausfluss, Zyklusstörungen, Gynäkomastie

Mit welchen anderen Medikamenten oder Wirkstoffen gibt es Wechselwirkungen?

Bei gleichzeitiger Anwendung dieser Präparate wird das MTX langsamer aus dem Körper ausgeschieden - üblicherweise muss dann die Dosis muss angepasst werden:
  • Ciclosporin
  • Salicylate
  • Sulfonamide
  • Probenecid
  • Penicilline
  • Colchicin
  • nichts-steroidale Antiphlogistika (Naproxen, Ibuprofen etc.)
Bei gleichzeitiger Anwendung dieser Präparate werden Knochenmark oder der Magen-/Darm-Trakt stärker in Mitleidenschaft gezogen:
  • Äthanol 
  • Co-Trimoxazol 
  • Pyrimethamin 
  • Chloramphenicol 
  • Sulfonamide 
  • Prostaglandisynthetasehemmer 
  • Zytostatika
Diese Wirkstoffe verhindern, dass MTX an Proteine gebunden wird, was nötig wäre:
  • Prostaglandinsynthetasehemmer 
  • Probenecid 
  • Barbiturate 
  • Phenytoin 
  • Retinoide 
  • Sulfonamide 
  • Sulfonylharnstoffe 
  • Tetrazykline
  • Co-Trimoxazol 
  • Chloramphenicol
Wird Methotrexat gleichzeitig mit  diesen Medikamenten eingenommen, steigt die Giftigkeit für die Leber:
  • Retinoide 
  • Ethanol 
  • Leflunomid
Bei gleichzeitiger Einnahme von Dipyridamol droht sich Methotrexat in Zellen anzusammeln.

Was sollte man sonst noch wissen?

  • MTX wird bei Psoriasis und Psoriasis-arthritis einmal wöchentlich gegeben. Praktischerweise sollte das immer der gleiche Wochentag sein.
  • Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosierung angepasst werden.
  • Bei (pathologischen) Flüssigkeitsansammlungen in Körperhöhlen muss die Dosis ebenfalls angepasst werden.
  • Bei älteren Patienten sollte der Arzt regelmäßig und engmaschig die Nieren- und Leberwerte testen und die Dosis gegebenenfalls anpassen.
  • Wegen der Wirkung auf die Leber sollte während der MTX-Behandlung auf Alkohol verzichtet werden.
  • Je länger die Therapie andauert, um so mehr steigt das Risiko einer Leberfibrose.
  • Impfungen mit Lebendimpfstoffen sollten vermieden werden, weil danach das Risiko einer Infektion bei einem Menschen mit eingeschränktem Immunsystem erhöht ist.
  • Männer, die MTX einnehmen, sollten während der Behandlung und drei Monate danach kein Kind zeugen.
  • Frauen, die MTX einnehmen, sollten während der Behandlung und drei Monate danach nicht schwanger werden.
  • Empfohlen wird eine regelmäßige Inspektion der Mundhöhle und des Rachens, um Schleimhautveränderungen rechtzeitig zu bemerken.
Lagerung: nicht über 25 °C

Links

Ein Tipp: Über Erfahrungen mit dem Wirkstoff können Sie sich in unserem Forum mit Betroffenen austauschen.
 
Ein Hinweis noch: Alle Angaben hier beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung des Medikamentes bei Psoriasis oder Psoriasis arthritis und nicht auf die Anwendung bei anderen Krankheiten.
 
 
Verwendete Literatur:
- Fachinformationen von Medikamenten

Kommentare (11)

...
Hallo,

ich habe eine langjährige Erkrankung (mehr als 30 Jahre) der beliebten Variante "vulgaris" und habe die gesamte Tour mit Salben etc., auch Balneo-Photo mit entsprechender Kur, hinter mir. Kein Erfolg! Jetzt hat mir mein Internist (ich hab dazu noch Diabestes) das "MTX" vorgeschlagen. Habt Ihr da Erfahrungen ?
willyM , 07.01.2012
...
Hallo,ich habe die schwerste form von Psoriasis.Habe schon einige medikamente aus probiert,und nun seid einiger zeit das Mtx.Es schlägt sehr gut an und zeigt Wirkung.Die Nebenwirkungen sind zwar nicht ganz so schön,geht aber nach einigen tagen.Übelkeit kam sehr rasch mit kopfschmerzen und fieber,Meine meinung Mtx ist wirklich sehr gut,und es lohnt sich paar tage mit übelkeit usw zu quälen. nicoleE.
nicole , 12.01.2012
...
Hallo zusammen, ich habe eine streuende Form der Psoriasis. Punkte am ganzen Körper mit einigen Großen Stellen. Mein Arzt hat mir heute MTX empfohlen. War erst mal recht angetan, aber nachdem ich dutzende Erfahrungsberichte gelesen habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich das alles in Kauf nehmen möchte. Nicole, wie lange wurdest du behandelt und war dir nach jeder Spritze schlecht usw?
lG Till
Till , 10.02.2012
...
Hallo, ich bin 24 und habe eine schwere und therapie-resistente Psoriasis vulgaris. Etliche Salben, Krankenhausaufenthalt mit u.a. Lichttherapie, Fumaderm hinter mir. Seit Oktober 2011 nehm ich nun schon metex fs 12,5 mg 1x wöchentlich. leider bringt es bei mir fast gar nix. Stellen sind nimmer so knallrot..aber das wars dann auch schon. Nebenwirkungen hab ich so gut wie nie..je nachdem wie ich mich fühl. Das einzigste Problem...Ich lieg mind. 2 Wochen bei einer Erkältung flach..trotz Antibiotika von anfang an. LG Sina
lemeal , 01.05.2012
...
Ich nehme MTX seit einem Jahr wegen Rheumatoide Arthritis und habe wenig Nebenwirkungen. Die Rheuma Schmerzen unter MTX sind weniger geworden. Es lohnt sich.
James , 11.06.2012
...
Meine Leberwerte sind auf nur eine MTX Spritze um das fünffache angestiegen, Übelkeit und 39,4 Fieber. Für mich war dieses Thema nach nur einer Spritze schon erledigt. Versuch es seit einer Woche mit Ernährungsumstellung und homöophatischen Mittel.
MoMu , 25.12.2012
...
Hi,
ich hab Arthritis Psoriasis und ich nehme MTX schon seit 3 Jahren, erst als Tabletten und jetzt als Spritze.
Ich kann nur zur Spritze raten es wirkt einfach besser, klar hat das mitel Nebenwirkungen aber die bekommt man in den grif, hab nur gute erfahrungen damit gemacht
Thomas , 04.02.2013
...
Hi,
bei mir wurde vor 10 Jahren Psoriasis Arthritis festgestellt. Zu Anfang hab ich MTX- in Tablettenform bekommen, da ich aber einen anfälligen Magen habe ( vor 15 Jahren hatte ich Zwölffingerdarmgeschwüre) wurde auf MTX- Spritzen umgestellt.
Von meinem Bauchgefühl her, hab ich die Spritzen sehr unregelmäßig genommen, und seit über einen 3/4 Jahr gar nicht mehr.
Wenn ich hier lese, das bei Vorerkrankungen wie Diabets, Ulzera des Magen-Darm-Traktes und Adipositas größte Vorsicht geboten ist, frag ich mich gerade, weiß mein Arzt genau was er mir verschreibt??? Oder war es richtig auf mein Bauchgefühl zu hören??
Ich bin gerade sehr verunsichert
Cat , 02.04.2014
...
Hallo Cat,

höre lieber nicht auf Dein Bauchgefühl, sondern auf Deinen Verstand. Es ist zwar durchaus verbreitet, den (Schul-) Medizinern zu misstrauen, aber man muss doch überprüfen, ob es berechtigt ist!

Über MTX kann man sich sachkundig machen: Im Beipackzettel findet man, bei welchen Erkrankungen Methotrexat n i c h t angewendet werden darf. Ich vermute, Dein Arzt hat nichts falsch gemacht! Als Ausschluss-Kriterium für MTX gilt zwar Diabetes, aber nur die Diabetes, bei der Insulin gegeben werden muss. Weder bei Adipositas (Fettsucht), noch bei Ulzera des Magen-/Darm-Traktes (Magengeschwüre) muss auf MTX verzichtet werden. Trotzdem kann MTX „auf den Magen schlagen“, d.h. man kann Magenbeschwerden bekommen. Das ist zwar unangenehm, doch nicht gesundheitsschädigend. Wenn es nicht aufhört, sollte man natürlich auf ein anderes Mittel umsteigen.

Methotrexat braucht ungefähr drei Monate bis es wirkt – wenn es regelmäßig, d.h. einmal in der Woche eingenommen wird. Wenn Du es schon seit Monaten nicht mehr spritzt, gehst Du bei der Psoriasis Arthritis ein großes Risiko ein: Unbehandelt macht die PsA im Laufe der Zeit die Gelenke kaputt, d.h. zerstört sie unwiederbringlich. MTX kann diesen Prozess verlangsamen, manchmal erheblich. Bisher sind es nur die stark wirkenden Biologika, die eine Gelenkzerstörung tatsächlich stoppen können. Heilen können auch sie nicht.

Bitte gehe unbedingt wieder zum Arzt. Und informiere Dich sehr genau, wie häufig die im Beipackzettel aufgeführten Nebenwirkungen sind.

Rolf
red , 03.04.2014
...
Hallo,
ich nehme seit 14 Monaten MTX in Spritzenform einmal wöchentlich. Ich habe damit durchweg von Anfang an gute Erfahrungen gemacht. Meine Schuppenflechte hat sich zu 80 % reduziert und ist nur noch kaum sichtbar. Die Nebenwirkungen halten sich bei mir in Grenzen (leichte Müdigkeit nach der Gabe der Spritze für max. 2 Tage und gelegentliche leichte Magenschmerzen).
Michael Ebert , 28.05.2014
...
Hallo,
ich nehme seit Oktober 2013 MTX und seitdem hat sich meine Autoimmunerkrankung, das Sjögren Syndrom gebessert.Allerdings habe ich Nebenwirkungen zu beklagen: Übelkeit, Schlafstörungen. Zum Glück dauern diese Nebenerscheinungen nicht länger als einen Tag.MTX muss ich wohl ein Leben lang spritzen, laut Rheumatologe. Schon beim Anblick der Spritze wird mir übel. Aber: Augen zu und durch!
Paulke Susanne , 07.07.2014

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. September 2010 um 16:18 Uhr