Vor einigen Jahren, als das Thema Vogelgrippe aktuell war, habe ich mal ein Lied geschrieben, es mit MusicMaker vertont und völlig unprofessionell mit einem Headsetmicro eingesungen. Jetzt habe ich mir für den Winter ein Programm zur Erstellung von Animationen gekauft (damit ich bei schlechtem Wetter was zu spielen habe). Na ja, jedenfalls habe ich damit ein Video zum Lied gebastelt. Man bedenke, dass dies mein erster Versuch ist und ich niemals Handbücher lese.Darum gibt’s auch nur eine Szene,
Das Licht war viel zu hell und der durch eine versteckte Düse geblasene künstliche Lebkuchengeruch stach ihm widerlich süß in die Nase. Promelkow saß in einem unbequemen Hörnerschlitten, dessen hintere Hälfte fehlte. Vorne am Schlitten hatte man zwei Plastikrentiere angebunden. Überall hingen Tannenzweige, kleine goldene Glöckchen, lautlos trompetende Engelchen und unzählige leere, bunte Pakete. Um jedes von diesen war eine große rote Schleife gebunden. Zudem hatte man die ganze Szenerie mit kün
Es war tief in der Nacht - und es war kalt und einsam. Promelkow versuchte so viel Wärme wie möglich im Körper zu halten, indem er seine Arme fest um sich selber schlang. Leicht vorgebeugt, das Gesicht nach unten, stapfte er durch den Schnee, der selbst auf der Fahrbahn schon eine beachtliche Höhe erreicht hatte. Ab und zu schüttelte er seine Arme aus um zu verhindern, dass der dichte, unablässig treibende Schneegriesel Nester vor seiner Brust bilden konnte. Es wehte ein eisiger, ständig die Ric
Draußen war es schon dunkel. Promelkow legte die Mitte seiner Finger erneut flach auf den Bleistift, dann zog er seine Hand langsam nach hinten. Tack tack tack tack tack. Dieser Tätigkeit widmete sich Promelkow nun schon seit geraumer Zeit. Er sah interessiert zu, wie sich der Bleistift unter seinen Fingern drehte. Tack tack tack tack tack.
Ein lautes Räuspern brachte ihn aus dem Konzept. Promelkow schaute auf und erschrak. Eine große, dicke Frau stand direkt vor seinem Schreibtisch und betrach
Schnee in der Nacht
Im winterlichen Dunkel der beginnenden Nacht und nurvom Scheinwerferlicht angestrahlt schienen die Schneeflocken eine hypnotischeMacht zu besitzen. Sie kamen langsam auf die Windschutzscheibe zu und bildetendabei ein Zentrum, von dem sich Promelkow magisch angezogen fühlte. Immerwieder zog es sein Blick dort hinein. Nur das periodisches Auf und Ab desScheibenwischers unterbrach jeweils den Bann.
Promelkow fuhr vorsichtig. Er fühlte, dass die Räder nur wenig Kontakt zurStraß
Eines meiner Gedichte :-)
Dem Tod, dem geht es gar nicht gut
es fehlt ihm jeder Lebensmut
vor Allem etwas, das ihm reicht
ist, wenn er ankommt, man verbleicht.
Er sagt: "Wenn ich mal zu Besuch erscheine,
dann zittern Jedermann die Beine,
sie werden blass und fallen um,
sie liegen dann dort völlig stumm,
und während ich noch höflich grüße,
vermodern ihnen Leib und Füße."
"Das", sagt der Tod, "ist unverschämt!"
Dabei senkt er den Kopf gegrämt,
ein Zittern fährt durch se
Eine Kurzgeschichte von Graf Duckula :-)
Der falsche Ort
Promelkow ging an jenem Abend, in jener Stadt, in jene Kneipe, und schon als er den Schankraum betrat, wurde ihm klar, dass dieser hier der falsche Ort war. Hier würde er keine Ruhe und Entspannung finden, so wie er es sich vorgestellt hatte. Doch müde und ausgelaugt von einer langen Reise beschloss er dennoch zu bleiben.
Alles, was sich seinen Augen darbot, war alt und verbraucht. Und so wie die abgegriffenen Tische und Stühle, wie de
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