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Vitamin D - Folien zum Impulsvortrag beim Videochat am Sonntag, 06.12.2020


GrBaer185

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Am Sonntag, 06.12.2020 ging es beim Videochat der Community unter anderem um das Thema Vitamin D3 bei Psoriasis.
Im Folgenden können die Folien meines Impulsvortrags zu diesem Thema hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Vitamin D Impulsvortrag beim Video-Chat 06Dez2020.pdf

Edited by GrBaer185

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7 Comments


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C.T.H.

Posted (edited)

Hallo @GrBaer185,

danke für die tolle Information, die Du hier zugänglich gemacht hast und für die Mühe mit den Folien... ich habe mir alles sehr genau durchgesehen. (Leider muss ich aber gestehen, dass ich mit den chemischen Formeln rund um die Vitamin D-Varianten herzlich wenig anfangen kann.)

Da Du Dich grundsätzlich wohl auch sonst gut auskennst, nicht nur mit Vitaminen oder Nahrungsergänzungsmitteln, erhoffe ich mir zur praktischen D3-Anwendung nun noch ein paar wertvolle Tipps., bzw. bitte Dich konkret um Deinen Rat.  

Was ich für mich aus Deinen Folien mitgenommen hätte wäre folgendes: wenn man einerseits unter schwerer Psoriasis leidet (bei mir PPP) und anderseits als Frau in den Wechseljahren hier zusätzlich auch einer möglichen Osteoporose, Ermüdungsbrüchen, Stimmungsschwankungen etc. vorbeugen will, dann setzt man bei einer zusätzlichen Vitamin D3-Zufuhr hier ausschließlich auf das "1,25-(OH)2-Vitamin-D3", da es mit einem Hormon vergleichbar ist? (Wäre es evtl. auch vergleichbar mit DHEA, was ich lt. meinem Frauenarzt dauerhaft nehmen sollte, in DE aber nicht gut beziehen kann?)  

Und ich würde sodann darauf achten, dass die tägliche Zufuhr zwischen 800 - 4.000 I.E. pro Tag liegt... und man sich hier nicht zugleich exzessiv der Sonne aussetzt, wie der 54-jährige Mann in deinem Bsp., der im Urlaub täglich 6-8 Std. der Sonne frönte und dazu noch die doppelte bis 3-fache Menge der max. empfohlenen Tagesdosis einnahm? Habe ich das so korrekt zusammengefasst?    

Die 1,25-(OH)2-Vitamin-D3 mal gegoogelt - zwecks der praktischen Umsetzung des Ganzen - auf der Suche nach einem Artikel für den Alltag - brachte nachfolgendes Ergebnis (siehe u.a. Link)... Tropfen mit 2.500 I.E. (m.E. ein guter Mittelwert, der die oben erwähnte Frauenthematik auch gleich mit abdeckt)

- Das sind insgesamt 300 Tropfen à 2500 IE Vitamin D3 + 100µg K2.
(Wobei mir aber die 100µg K2 nichts sagen, da ich leider nicht weiß was das ist.)

- Und sofern ich das hier richtig interpretiere, nähme man davon täglich 1 Tropfen... heißt also, die Flasche hält dann ca. 10 Monate? 

https://www.sunday.de/vitamin-d3-2500-plus-k2-mk7-100mcg-100-prozent-all-trans.html?gclid=EAIaIQobChMI5sK2zfO87QIVCU4YCh0MOA8jEAQYASABEgL3BPD_BwE

3944_vitamin-d3-k2-mk7-2500-ie-100micrograms-300-tropfen-10ml-product_1.jpg

 

- Taugt das Produkt in Deinen Augen überhaupt etwas?
- Oder was würdest Du mir alternativ dazu evtl. empfehlen?

Vielen herzlichen Dank bereits mal vorab für Dein geschätztes Feedback!
Ganz liebe Grüße sendet Dir Christiane

P.S.: ich hoffe sehr, ich durfte das Foto hier posten und bekomme dadurch jetzt keine Schwierigkeiten...

Edited by C.T.H.
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Hallo @C.T.H.,

Chemie und auch Biologie waren bei mir in der Schule auch nicht so der Reiser. 😉

Wie ich @GrBaer185 verstanden habe sollte man auf jeden Fall vorher das Vitamin D3 bestimmen lassen, da es vom Körper nicht abgebaut werden kann, und es dadurch zu Komplikationen kommen kann. Wenn es deine Krankenkasse nicht übernimmt bzw. dein Arzt eine Bestimmung nicht für nötig hält, kostet es ca. 35€.

Ich denke @GrBaer185 wird sich aber hierzu sicherlich noch äußern.

Gruß Uwe

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vor 8 Stunden schrieb butzy:

auf jeden Fall vorher das Vitamin D3 bestimmen lassen, da es vom Körper nicht abgebaut werden kann, und es dadurch zu Komplikationen kommen kann

Danke Dir herzlich, Uwe... das wusste ich bereits... auch, dass man wg. des Vitamin D regelmäßig die Leberwerte kontrollieren lassen muss. Da mein Text ohnehin schon so lang ist, habe ich das aber dann nicht noch extra erwähnt. 

Lieben Gruß und schönen Abend noch,
Christiane

 

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vor 19 Stunden schrieb C.T.H.:

... etc. vorbeugen will, dann setzt man bei einer zusätzlichen Vitamin D3-Zufuhr hier ausschließlich auf das "1,25-(OH)2-Vitamin-D3", da es mit einem Hormon vergleichbar ist? (Wäre es evtl. auch vergleichbar mit DHEA, was ich lt. meinem Frauenarzt dauerhaft nehmen sollte, in DE aber nicht gut beziehen kann?)  

Guten Abend Christiane,
zunächst einmal Danke für Deine Rückmeldung.

Richtig ist, dass das 1,25-(OH)2-Vitamin-D3 ein Hormon ist und die im menschlichen Körper aktive Form des Vitamin D3 darstellt. 
Im Regelfall wird aber nicht der Spiegel dieses 1,25-(OH)2-Vitamin-D3 im Blut bestimmt, sondern jener der "Vor-vor-Stufe", des "gewöhnliche" Vitamin D3 (auch Colecalciferol oder Calciol genannt). Dieses ist es auch, dass mit UV-Strahlung in der Haut gebildet wird und das im Regelfall als Vitamin D Supplement eingenommen wird.
Einen sehr interessanten Vergleich von Vitamin D Präparaten habe ich gefunden unter:
Vitamin D3 Test 2020: Die 9 besten Vitamin D3 Präparate im Vergleich (stern.de)

DHEA (Dehydroepiandrosteron, ein Steroidhormon) ist ebenfalls, wie Vitamin D3 (Colecalciferol), Vorstufe für weitere Hormone, siehe:
Dehydroepiandrosteron – Wikipedia
"DHEA ist die Vorstufe sowohl für die männlichen Sexualhormone (Androgene) als auch für weiblichen Sexualhormone (Estrogene)."
"Es ist nach dem 
Dopingreglement des Internationalen Olympischen Komitees verboten."
"In Deutschland werden alle Prohormone als 
zulassungspflichtige Arzneimittel angesehen. Es wird in der evidenzbasierten Medizin derzeit nur als Kombinationspräparat (zusammen mit Estradiolvalerat, beispielsweise in Gynodian® Depot Spritzampullen) zur Behandlung charakteristischer Symptome (Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Depressionen) im Klimakterium der Frau oder nach Ovarektomie oder Strahlenkastration eingesetzt."
"In den USA werden DHEA-Präparate als rezeptfreie 
Nahrungsergänzungsmittel eingestuft. Die Hersteller preisen DHEA unter anderem als lebensverlängernd an. Begründet wird dies damit, dass DHEA den Energieverbrauch der Zellen senke, damit deren Lebensdauer erhöhe. Diese „Vorzüge“ von DHEA konnten bisher nicht nachgewiesen werden.[6] Von der Einnahme von DHEA als Anti-Aging-Medikament wird abgeraten.[7]"


Das 1,25-(OH)2-Vitamin-D3 kann auch im Blutserum bestimmt werden, dies wird allerdings vor allem nur bei Nierenerkrankungen gemacht, bei denen die Niere diese aktive Form des Vitamin D nicht mehr oder nicht mehr ausreichend bilden kann. In diesem Fall gibt es auch verschreibungspflichtige Präparate von 1,25-(OH)2-Vitamin-D3.

VlG
Bernhard

 

 

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Eine interessante Seite zu Vitamin D, die einige Zusammenhänge sehr gut erklärt, ist auch:

Vitamin D Spiegel | Bestimmung und Normwerte | vitamin-d.info (vitamin-d.info)

In wie weit alle getroffenen Aussagen tatsächlich dem Stand der evidenzbasierten Medizin und wissenschaftlich anerkannten Forschung entsprechen, ist im Einzelfall zu prüfen.
Insbesondere bei der Vielzahl der, angeblich mit Vitamin D zusammenhängenden Erkrankungen, ist eine kritische Überprüfung der Aussagen empfehlenswert ...

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Guten Abend Bernhard,

erst einmal danke für die zusätzlichen 2 Links und für Deine Antwort 😙.

Habe mir alles angesehen, muss aber gestehen in der Sache "Artikelkauf" noch nicht recht weitergekommen zu sein.  Leider habe ich auch (noch) nicht verstanden, ob Du mir jetzt zu- oder abraten würdest das o.g. Fläschchen zu beziehen...
Ich möchte wenn, dann auf jeden Fall ein höher dosiertes D3 auf täglicher Basis einnehmen, um damit quasi zugleich diverse Themen abzudecken und hier vorbeugend u.a. auch gegen Osteoporose, Stimmungsschwankungen etc. proaktiv zu agieren... das sprengt aber evtl. den Rahmen dieses Blogs?

Vielleicht darf ich Dir besser ja mal eine PN dazu schicken?

gLG  👩  und schöne Träume 🌟🌝, Christiane

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      Tacrolimus oder Pimecrolimus
      Betroffene berichten u.a. in unserem Forum darüber, dass ihr Hautarzt ihnen für die Schuppenflechte im Gesicht die Wirkstoffe Tacrolimus oder Pimecrolimus empfohlen oder verschrieben hat. Die sind zum Beispiel in Elidel® oder Protopic enthalten und nicht zur Behandlung bei Psoriasis zugelassen, sondern bei Neurodermitis. Nach Erfahrung von Medizinern wirken sie im Schnitt nach zwei Wochen. Bis zu 50 Prozent der Patienten haben nach 6 bis 12 Wochen von einer deutlichen Verbesserung oder sogar völligen Abheilung der Symptome verspürt. (1)
      Medikamente mit Vitamin D3
      Die Wirkstoffe in Vitamin-D3-Präparaten heißen zum Beispiel Calcipotriol oder Tacalcitol.
      In der Packungsbeilage von Daivonex steht eine "Psoriasis im Gesicht" als Gegenanzeige – das heißt, dass das Medikament dort nicht angewendet werden soll.
      In der Fachinformation von Curatoderm gibt es lediglich einen Hinweis, dass bei einer Anwendung im Gesicht der Kontakt mit den Augen vermieden werden soll. Und: UV-Licht kann den Wirkstoff Tacalcitol abbauen, was ja das Gegenteil von dem wäre, was man erreichen will. Deshalb soll Curatoderm® besser abends aufgetragen werden.
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      Innerliche Medikamente
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      Nicht geeignete Medikamente
      Psoriasis-Medikamente, die nicht im Gesicht angewendet werden sollen, sind Dithranol und Tazaroten.
      Kortisoncremes oder -salben sind für das Gesicht sehr wenig geeignet. Mediziner sehen dort die Gefahr, dass die Haut dünner wird ("Atrophie") oder andere Hauterkrankungen wie Rosazea oder Steroid-Akne ausgelöst werden.
      Verwechslung mit anderen Hautkrankheiten
      Es gibt einige andere Hautkrankheiten, mit denen die Schuppenflechte im Gesicht verwechselt werden kann. Was der Laie für eine Psoriasis hält, kann auch etwas anderes sein – zum Beispiel
      ein seborrhoisches Ekzem – vor allem in den Nasenfalten, den Augenbrauen oder am Kinn Pityriasis rubra pilaris Lupus erythematodes eine Bartflechte (Tinea barbae) – eine Pilzerkrankung eine Grindflechte (Impetigo contagiosa) – vor allem bei Kindern Da hilft am Ende nur, wenn der Hautarzt gefragt wird. Er kann die Erkrankungen im besten Falle aufgrund seiner Erfahrung auseinanderhalten oder ein kleines Stückchen Haut entnehmen und im Labor untersuchen lassen.
      Fachleute diskutieren außerdem über eine Mischform aus Psoriasis und seborrhoischer Dermatitis. Das Ergebnis bezeichnen sie dann auch als Sebopsoriasis oder Seborrhiasis.
      Fotos von Schuppenflechte im Gesicht
      Austausch mit anderen Betroffenen
      In unserem Forum kannst du dich auch über gute (und schlechte) Erfahrungen bei Psoriasis im Gesicht austauschen.
      Tipps zum Weiterlesen
      Warum Sie bei Schuppenflechte im Gesicht keine Gesichtsbürste nutzen sollten
      (woman.at, 21.08.2014)
      Das Gesicht mit Wasser und Händen oder vielleicht noch einem Waschlappen reinigen – wie langweilig ist das denn? Gesichtsbürsten sind laut dem Frauenportal woman.at im Trend. Doch selbst deren Erfinder Dr. Robb Akridge rät von ihr ab, wenn man von Schuppenflechte oder Akne geplagt ist. Leider erst ganz, ganz am Ende des Artikels und Interviews. Trotzdem gut zu wissen: wieder ein Trend, den man getrost auslassen darf
      Gesichtsmasken aus eigener Herstellung
      (allergie-frei.info, 20.02.2013)
      Quellen
      Leitlinie "Therapie der Psoriasis vulgaris" "Hydrocortison – Vertrauen und Vorbehalte" in: Pharmazeutische Zeitung 29/2011
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Wir gehen in die Geschichte und haben die Medikamente gegen Schuppenflechte in einen Zeitstrahl getan. Welches Medikament wurde eigentlich wann zugelassen? Dabei tun sich deutliche Lücken auf. Jahrzehntelang tat sich wenig, doch in den letzten Jahrzehnten ging es Schlag auf Schlag.
      Wenn du dir diese Zeitreise größer ansehen willst – hier findest du sie in einer anderen Ansicht: Psoriasis-Medikamente seit 1916
      1916: Der künstlich nachgebaute Teer-Abkömmling Dithranol wird von E. Galewski und P. G. Unna beschrieben und eingeführt. Dithranol wird bis Anfang der 1980-er Jahre bei der Psoriasis-Therapie das Mittel der Wahl sein, wenn eine Schuppenflechte äußerlich behandelt werden soll.
      1925: William H. Goeckermann erwähnt erstmals die Anwendung von Steinkohlenteer gegen Psoriasis. Bis heute gibt es Patienten und Kliniken, die auf diesen Wirkstoff schwören. Gut, dass bis heute die Übertragung von Gerüchen über das Internet noch nicht erfunden ist.
      1956: Kortison-Präparate zum Auftragen auf die Haut kommen auf den Markt.
      1983: Mit Psoralon kommt eine Fertigarznei mit Dithranol in Deutschland auf den Markt.
      1991: Das erste Medikament mit dem Wirkstoff Methotrexat wird in Deutschland zugelassen – als Lantarel.
      1992: Die erste Creme mit einem Vitamin-D3-Wirkstoff wird in Deutschland zugelassen – mit Calcipotriol.
      1992: Der Wirkstoff Acitretin wird für die Behandlung der Psoriasis zugelassen – ein Vitamin-A-Abkömmling. Eingesetzt wird er allerdings schon seit den 1970-er Jahren.
      1992: Rubisan, die homöopathische Salbe mit dem Wirkstoff Mahonia aquifolium, erhält ihre Zulassung.
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      1994: Psoradexan – das nächste Medikament mit dem Wirkstoff Dithranol – ist in Apotheken zu haben.
      1994: Der zweite Vitamin-D3-Wirkstoff kommt auf den Markt: Tacalcitol.
      1995: Eine Schweizer Entwicklung mit einem Fumarsäureester wird in Deutschland zur Behandlung der Psoriasis zugelassen: Fumaderm.

      1997: Das Medikament Micanol vereinfachte die Therapie mit Dithranol. Bei richtiger Anwendung und vor allem beim richtigen Abwaschen färbte es Haut und vor allem das Umfeld nicht mehr so stark wie andere Dithranol-Mittel. Im Jahr 2017 wurde Micanol vom Markt genommen.
      1997: Tazaroten-Gel wird mit 0,05% und 0,1% in Deutschland zur Behandlung der Psoriasis zugelassen.
      1999: Der dritte Vitamin-D3-Wirkstoff ist da: Calcitriol.
      2002: Calcipotriol und Betamethason werden kombiniert.
      2004: Raptiva mit dem Wirkstoff Efalizumab wird für die Behandlung der Psoriasis zugelassen. Allerdings wird es fünf Jahre später schon wieder vom Markt genommen – wegen Nebenwirkungen, die andere Medikamente dieser Art später auch zeigen.
      2004: Enbrel heißt das nächste Biologic, mit dem die Psoriasis behandelt werden kann. Es enthält den Wirkstoff Etanercept. Auch dieses Biologic war zuvor schon zwei Jahre bei Psoriasis arthritis aktiv.
      2005: Remicade kommt auf den Markt. Der Wirkstoff darin heißt Infliximab.
      2007: Das nächste Biologic mit dem Einsatzziel Psoriasis kommt auf den Markt – Humira mit dem Wirkstoff Adalimumab. Zwei Jahre zuvor war es bereits zur Behandlung der Psoriasis arthritis zugelassen worden.
      2009: Stelara mit dem Wirkstoff Ustekinumab reiht sich in die noch übersichtliche Riege der Biologics ein.
      2011: Ein Nagellack speziell zur Behandlung der Psoriasis an den Nägeln kommt auf den Markt. Er heißt Onypso. Er enthält 15 Prozent Harnstoff (Urea). Nach sechs Monaten soll die Nageldicke verringert sein.
      2015: Das Medikament Otezla mit dem Wirkstoff Apremilast erhält die Zulassung zur Behandlung der Psoriasis und der Psoriasis arthritis.
      2015: Das Biologic Cosentyx mit dem Wirkstoff Secukinumab ist das erste Medikament auf dem Markt, das sich gegen Interleukin 17 richtet. Es erhält überraschend die Zulassung, als erstes innerliches Arzneimittel zum Einsatz kommen zu können ("First line").
      2016: Im April 2016 wird Taltz zugelassen. In den Apotheken ist es aber erst im Frühjahr 2017.
      2017: Skilarence ist sozusagen das bekannte Medikament Fumaderm in neuem Gewand. Vor allem enthält es aber nur den Wirkstoff Dimethylfumarat und kein Gemisch mehr.
      2017: Mit Kyntheum gibt es ein weiteres Biologikum, das bei Schuppenflechte angewendet werden kann. Es enthält den Wirkstoff Brodalumab.
      2017: Tremfya kommt auf den Markt. Es enthält den Wirkstoff Guselkumab.

      2018: Das Medikament Ilumetri mit dem Wirkstoff Tildrakizumab wird zugelassen.
      2019: Skyrizi kommt auf den Markt. Der Wirkstoff darin heißt Risankizumab.

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