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Ich habe mir überlegt, dass es vielleicht besser ist, ein separates Thema aufzumachen in welchem das Thema Speicher-Vitamin-D (25-OH-D) und Aktives Vitamin-D (1.25-Dihydroxy-Vitamin D) behandelt wird bzw. Neuigkeiten dazu gespeichert werden können.
Im Sommer wollte ich meinen Vitamin-D-Spiegel wissen und bin zum Arzt marschiert. Ich habe nur gesagt, dass ich gerne meinen Vitamin-D-Spiegel wissen möchte und ich bekam dann nur zur Antwort, dass ich das selbst zahlen muss. Wollte ich
und am nächsten Tag lag dann nur ein Fax vor, auf welchem stand, dass mein 25-OH-D zu niedrig sei und als Folge ein Vitamin-D-Mangel bestehe. Aber dass noch der 1.25-Dihydroxy-Vitamin D ausstehe (mein HA konnte mit dem 1.25-Dihydroxy-Vitamin D überhaupt nichts anfangen) und nachgereicht wird. Ein paar Tage später war dieser fertig und auf einmal besteht kein 25-OH-D-Mangel mehr bei mir, da mein aktives Vitamin-D (1.25-Dihydroxy-Vitamin D) ideal sei und "keine Maßnahmen ergriffen werden müssen".
Ihr seht das große Fragezeichen auf meinem Gesicht ?
Kein Arzt konnte mir nun den Unterschied zwischen Speicher-Vitamin-D und Aktivem Vitamin-D erklären oder mir sagen, welcher Wert denn nun entscheidend ist. Denn hätte ich den Aktiven Wert nicht mitbestimmen lassen, hätte mir der Arzt zusätzlich Vitamin-D verordnet und nun tut er es aufgrund meines aktiven Vitamin-D nicht. Ein Wirrwarr wie ihr seht und so habe ich mich selbst auf die Suche gemacht und bin fündig geworden. Eine Pressemitteilung vom Dr. Jacobs Institut (April 2016) würde ich an dieser Stelle gerne zum Lesen empfehlen:
http://www.pressetext.com/news/20160415015
und weil ich diesen Teil aus dem Text besonders interessant finde für alle, die einen Speicher-Vitamin-D-Mangel haben, möchte ich ihn gerne zitieren:
Zitat:
"... Vitamin-D-Serumwerte
Zur Ermittlung des Vitamin-D-Status eignet sich der 25-OH-Vitamin-D-Serumwert (Gröber et al., 2013). Der optimale Wert liegt bei 75-125 nmol/l (30-50 ng/ml). Bei einem vorliegenden Vitamin-D-Mangel kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, neben dem 25-OH-Vitamin-D-Spiegel auch den 1,25-(OH)2-Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen. Bei chronischen Entzündungen ist letzterer häufig erhöht. Bakterielle Entzündungsprozesse (wie z. B. bei Borrelien und Chlamydien) können den Vitamin-D-Rezeptor blockieren und auf diese Weise neben erniedrigten 25-OH-Vitamin-D-Spiegeln zu erhöhten 1,25-(OH)2-Vitamin-D-Spiegeln führen. In diesem Fall sollte mit einer entsprechenden Therapie die Entzündungsursache bekämpft werden. Häufig normalisieren sich anschließend auch die Vitamin-D-Serumwerte (Mangin et al., 2014).
..."
Vielleicht können wir hier in diesem Thema unsere Erfahrungen bzgl. Bestimmung von Vitamin-D sammeln?
Ist noch jemand hier, der den Aktiven Vitamin-D-Wert hat bestimmen lassen und wenn ja, wie war das Verhältnis zu dem Speicher-Vitamin-D-Wert ?
Liebe Grüße
Bearbeitet ( von HLA-B27)