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Arnos Genesungstagebuch

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Zusätzlich Daivonex

Arno Nühm

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Auf die Lichttherapie scheine ich anzusprechen. Mein Arzt und mittlerweile auch ich gehen davon aus, dass ohne die PUVA sich wieder das Bild vom letzten Winter gezeigt hätte (Kopfhaut blutig gekratzt). Insbesondere die Hände sind jetzt noch nicht erscheinungsfrei. Sie sind wieder belastbarer, ich kann sie mehrmals täglich waschen. Die Stellen schuppen kaum und jucken nur selten. Auf Dauer ist es mir lieber, sie zu behalten als zweimal täglich zu cremen. Seit Dienstagabend creme ich jedoch zusätzlich zur PUVA mit Daivonex. An den Nasenflügeln winzige Stellen, links am Ohr und einige Stellen an den Händen.

Die Bestrahlung wirkt stärker, wenn die betreffenden Stellen feucht sind. Deshalb habe ich jetzt entsprechende Stellen am Kopf mit dem Badewasser benetzt. Nach nur einer Anwendung war die schlimme Stelle links am Ohr weg. Außerdem stehe ich jetzt andersherum in der Kabine, mit dem Rücken zur Tür. Ich denke, so ist es auch ursprünglich gedacht, denn dort sind Haltegriffe angebracht. Anfangs jedoch hatte ich kein gutes Gefühl dabei, mit dem Rücken zur Tür zu stehen. Die letzten Termine sind gemacht, Anfang März bin ich erlöst und hoffentlich bleibt die Haut dann auch ruhig.

/edit:

Mein erster Eindruck war, dass es durch die Creme nun wieder anfängt, zu schuppen . Nach drei Wochen setze ich ab, weil ich keine Besserung erkennen kann.



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      By halber Zwilling
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      Normalerweise ist es ja kein Problem die Handschuhe solange zu tragen nur ich habe ein kleines Baby was gewickelt und gefüttert werden muss und mit den Handschuhen finde ich es doch etwas gewöhnungsbedürftig, ist es denn schlimm wenn ich die Handschuhe während z.B. des wickelns mal kurz ausziehe?
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      By Arno Nühm
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      Nun habe ich 12 Sitzungen hinter mir und soll insgesamt 35 machen ... 
      Ich habe bereits zu Beginn dank meiner Auslassungsdiät so gut wie keine Erscheinungen gehabt. Es gibt eine kleine Stelle am Ohr, am Hinterkopf und an den Händen. Es hat sich geringfügig gebessert, dh ich kann wieder die Hände nass machen und muss nicht jedes mal Handschuhe anziehen. Ich kann auch meine Strümpfe mit Waschmittel waschen, ohne Handschuhe. Ja, das ist ein Fortschritt.
      Der Aufwand dafür scheint mir jedoch riesig im Vergleich dazu, denn ich muss zweimal die Woche dort in die Wanne steigen, stets an die Badehose denken, Handtücher waschen etc. Das alles ist zeitaufwändig. Zeit, in der ich damit konfrontiert bin, krank zu sein.
      Heute hat mein Dermatologe im Grunde verschissen bei mir, denn er hat mir abermals ein kortisonhaltiges Präparat aufgeschrieben und es diesmal nicht nur unerwähnt gelassen, sondern behauptet, es sei kein Kortison drin. Ich soll mir das ins Gesicht schmieren, obwohl im Gesicht gar nichts Auffälliges zu sehen ist (sagt auch die Apothekerin, die mich letztes Jahr gesehen hat), nur ein wenig trockene Haut/überzählige Schüppchen.
      Für mich ist der Leidensdruck durch zweimal täglich Eincremen sowie die Besuche in der PUVA-Wanne deutlich höher als der durch mein gegenwärtiges Aussehen.^^
      Dazu kommt, dass ich jederzeit durch versehentlichen Verzehr von Weizen alles wieder zum Erblühen bringen kann.
      Mein Arzt ist der Ansicht, dass man nicht warten darf, bis es so schlimm ist, dass man es nicht mehr aushalten kann, sondern man muss es gleich niedrig halten, das sei viel einfacher. Mein Eindruck ist, ich werde einfach nur abgezockt, weil ich das Gefühl habe, die Behandlung lohnt sich nicht. Für ihn offenbar schon.^^
       
      Macht ihr so aufwändige Behandlungen wie PUVA bei so leichten Erscheinungen? Wird euch das auch prophylaktisch verordnet?
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