👋 Herzlich Willkommen im Psoriasis-Netz. Du bist hier in der größten unabhängigen Gemeinschaft für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis im deutschsprachigen Raum.
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Hallo Psoriasis-Forum.
Ich bin seit ca. 40 Jahren mir Hochs und Tiefs Psoriatiker.
Für mich wäre es erst einmal interessant gewesen herauszufinden, ob die Ursache-Wirkung bei einem, die gleiche ist wie bei mir. Wenn ich etwas zu krass in dieses Forum hineingestolpert bin, so bitte ich um Verzeihung. Ich bin das erste Mal in einem Forum, und berichte das erste Mal über meine Krankheiten.
Ich weiß, dass die Haut der Spiegel der Gefühle ist. Somit hat es keinen Sinn, wenn wir immer am Symptom (Haut) arbeiten. Ich habe viele Bücher gelesen und habe herausgefunden, dass eine starke Gefühlsverletzung in meiner Kindheit die Ursache allen Übels ist. Wir müssen also versuchen unsere Gefühle wieder zu heilen. Jetzt sollten alle einmal darüber nachdenken, ob sie in ihrer Kindheit oder Jugend auch eine starke Verletzung ihrer Gefühle oder ihres Herzens hatten (Gefühlstrauma)? Es kann sein, dass der eine oder andere sich nicht mehr daran erinnert. Entweder er glaubt es sei belanglos und schon längst vergessen, oder er unterdrückt es.
Sollte es also eine Verletzung gegeben haben, so würde ich jetzt eine Antwort von dieser einen Person erbitten und etwas mit ihr ausarbeiten. Nun muss ich versuchen es jetzt schon zu verallgemeinern.
Beispiel:
Ich ging in die Ruhe und stellte mir die Situation in meiner Kindheit vor. Nun sagte ich mir ständig: „Ich liebe meine Kindheit“.
Warum?
Hier ein wichtiger Grundsatz, der im Leben immer zutrifft:
Das wovor man Angst hat, wo man sich von abwendet bleibt beständig – das was man liebt, wo man hinschaut und es akzeptiert, ist vergänglich.
Diesen Satz -„Ich liebe meine Kindheit“- redete ich mir mindestens 15 Minuten, jeden Tag hintereinander ein (umso öfter, desto besser). Man sollte versuchen, jede freie Minute zu nutzen. Auch wenn ich ins Bett ging tat ich es. Außerdem nahm ich die Person, die daran beteiligt war auch ins Gebet. Ich sagte weiterhin danach „Ich liebe meine Eltern“.
Etwas was grundsätzlich mithelfen kann ist folgender Satz: „Ich liebe meine Vergangenheit.“
Wir Menschen sind sehr vergangenheitsbezogen. Wenn wir anfangen unsere Vergangenheit zu lieben, verliert sie an Wirkung und einige Belastungen verschwinden.
Wer jetzt schon anfängt Erwartungen zu haben, mach einen Fehler. Je höher unsere Erwartungen sind, desto größer ist unsere Enttäuschung, wenn etwas nicht klappt.
Man sollte es einfach tun und schauen was passiert.
P.S.
Ich habe gerade festgestellt, dass es auch welche gibt, die an so etwas nicht glauben. Wir sollten aber denen, die daran glauben die Chance geben, so etwas lesen zu können.