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Autosuggestion bei Schuppenflechte


KOKO
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Hallo Psoriasis-Forum.

Ich bin seit ca. 40 Jahren mir Hochs und Tiefs Psoriatiker.

Für mich wäre es erst einmal interessant gewesen herauszufinden, ob die Ursache-Wirkung bei einem, die gleiche ist wie bei mir. Wenn ich etwas zu krass in dieses Forum hineingestolpert bin, so bitte ich um Verzeihung. Ich bin das erste Mal in einem Forum, und berichte das erste Mal über meine Krankheiten.

Ich weiß, dass die Haut der Spiegel der Gefühle ist. Somit hat es keinen Sinn, wenn wir immer am Symptom (Haut) arbeiten. Ich habe viele Bücher gelesen und habe herausgefunden, dass eine starke Gefühlsverletzung in meiner Kindheit die Ursache allen Übels ist. Wir müssen also versuchen unsere Gefühle wieder zu heilen. Jetzt sollten alle einmal darüber nachdenken, ob sie in ihrer Kindheit oder Jugend auch eine starke Verletzung ihrer Gefühle oder ihres Herzens hatten (Gefühlstrauma)? Es kann sein, dass der eine oder andere sich nicht mehr daran erinnert. Entweder er glaubt es sei belanglos und schon längst vergessen, oder er unterdrückt es.

Sollte es also eine Verletzung gegeben haben, so würde ich jetzt eine Antwort von dieser einen Person erbitten und etwas mit ihr ausarbeiten. Nun muss ich versuchen es jetzt schon zu verallgemeinern.

Beispiel:

Ich ging in die Ruhe und stellte mir die Situation in meiner Kindheit vor. Nun sagte ich mir ständig: „Ich liebe meine Kindheit“.

Warum?

Hier ein wichtiger Grundsatz, der im Leben immer zutrifft:

Das wovor man Angst hat, wo man sich von abwendet bleibt beständig – das was man liebt, wo man hinschaut und es akzeptiert, ist vergänglich.

Diesen Satz -„Ich liebe meine Kindheit“- redete ich mir mindestens 15 Minuten, jeden Tag hintereinander ein (umso öfter, desto besser). Man sollte versuchen, jede freie Minute zu nutzen. Auch wenn ich ins Bett ging tat ich es. Außerdem nahm ich die Person, die daran beteiligt war auch ins Gebet. Ich sagte weiterhin danach „Ich liebe meine Eltern“.

Etwas was grundsätzlich mithelfen kann ist folgender Satz: „Ich liebe meine Vergangenheit.“

Wir Menschen sind sehr vergangenheitsbezogen. Wenn wir anfangen unsere Vergangenheit zu lieben, verliert sie an Wirkung und einige Belastungen verschwinden.

Wer jetzt schon anfängt Erwartungen zu haben, mach einen Fehler. Je höher unsere Erwartungen sind, desto größer ist unsere Enttäuschung, wenn etwas nicht klappt.

Man sollte es einfach tun und schauen was passiert.

P.S.

Ich habe gerade festgestellt, dass es auch welche gibt, die an so etwas nicht glauben. Wir sollten aber denen, die daran glauben die Chance geben, so etwas lesen zu können.

Es gibt keinen Grund, ernsthaft zu sein.
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*kopfschüttel* Koko

Meine Kindheit war wundervoll also brauche ich da nicht zu suchen !!! was ist es dann bei mir ? Nur als Info ich habe die Psoriasis seit ich auf der Welt bin ...seit ich dann 4 jahre war wurde es uns erst bestätigt das es Schuppenflechte ist.

So und wo soll ich nun nach Hintergründen suchen ???? In der Schwangerschaft meiner Mutter ?

Also entschuldige für mich klingt das alles komisch.

Ich bleibe bei meinen Ärtzen.

sandra

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Hallo KOKO,

schön dass dir die Autosuggestion geholfen hat.

Ich habe auch mal ein Buch darüber gelesen.

Na ja...irgendwie ist es aber nicht mein Ding...ich komme mir da irgendwie blöd dabei vor, den gleichen Satz am Tag ständig zu wiederholen. ;)

So ist das eben...die Menschen sind verschieden und jedem hilft etwas anderes.

Lieber Gruß Trinity :P

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Es wäre schön, wenn einer von euch das Posting von KOKO in einen eigenen Thread verschiebt.

Hab' ich dann mal gemacht ;)

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Guest Pantagruel

Ich danke dir Claudia58.gif

Aber zum Thema - Autogenes Training mit einem Mantra (Ich bin gesund, ich bin gesund....) als Autosuggestion habe ich einige Jahre durchexerziert. Es hat meiner Haut nicht geschadet aber ihr Zustand hat sich dadurch auch nicht gebessert.

Und Probleme in der Kindheit, die gab es zwar, aber wohl eher die üblichen. Meine PSO kam mit der Pupertät, wie bei vielen mit PSO 1. Durch Kortison hochgepuscht (während der Bundeswehrzeit), nach Behandlungen in BB eingedämmt und jetzt habe ich nur noch leichte PSO, mit der ich leben kann.

Und das auch seit genau 40 Jahren.

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Hallo, ganz so einfach ist es ja nun doch nicht mit der Autosuggestion. Wenn die Kindheit nicht schön war, hilft es, glaube ich jedenfalls, wenig, sich einzureden, dass sie gut gewesen sei. Es kann dann doch nur helfen, sich in die Lage zu versetzen, die Zukunft für sich besser zu arrangieren. Eventuell kann es helfen, die miese Vergangenheit aufzuarbeiten, um mit den Kränkungen und Verletzungen, die man erlebt hat oder die einem angetan wurden, besser leben zu können. Manchmal kann es auch helfen, den Blick hauptsächlich in die Zukunft zu richten, weil die Vergangenheit so schwierig war.

Natürlich will ich nichts dagegen sagen, wenn es geholfen hat. "Wer heilt, hat Recht!"

Die Psoriasis hat aber zuerst einmal etwas mit Erbanlagen zu tun, die unter bestimmten Belastungen zur Erkrankung führen. Daher kann auch eine erfolgreiche psychotherapeutische Behandlung die Psoriasis nicht heilen. Allerdings ist ein Mensch, der mit sich im Reinen ist, einen Auslöser der Psoriasis los, aber möglicherweise immer noch nicht die PSO, keinesfalls aber die Veranlagung dazu.

Gruß Kuno

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Der Sprachtherapeut Erwin Richter, bis zum 27 Jahr selbst schwerer Stotterer, befreite sich durch Coués Autosuggestion von dem Selbstbild, das seine Sprech- und weitere Persönlichkeitskräfte gefangen hielt. Durch seine "Befreiung von Stottern durch Autosuggestion" (darin der Bericht) war er über sich selbst und alle Probleme dieser Größenordnung hinausgewachsen, so auch über eine ihm ärztlicherseits für unheilbar "erklärte" Schuppenflechte.

Im Grunde hat er nur seine innere Einstellung geändert und endlich seinen geschwächten STÄRKEN die ENERGIE zukommen lassen, die er zuvor immer ins Problem gesteckt hatte.

Ich erforsche die Autosuggestion seit 35 Jahren. Es geht nicht darum, immer noch perfektere Zauberformeln zu konstruieren, mit denen man sich selber und seine feinsten Kräfte am perfektesten übers Ohr haut. Es geht darum, endlich, endlich mal einen ganz normalen Umgang mit seinen eigenen Kräften zu pflegen. Ein Beispiel:

Vor kurzem traf ich eine 82jährige Dame mit Stock und 3 cm Beinlängendifferenz. Ich fragte, wann sie ihrem Gehirn zuletzt was Nettes gesagt habe. Sie lachte: "Noch nie!" Nun stell dir einmal vor, Du hättest 82 Jahre lang Tag und Nacht für mich geschuftet und ich hätte nie auch nur ein gutes Wort für dich gehabt! Würdest Du da überhaupt noch etwas für mich tun? Ist es nicht haarsträubend, wie wir mit unseren feinsten und wichtigsten kräften umgehen? Für mich ist Autosuggestion einfach: Den Kräften erst mal etwas zu essen gebend - Achtung, Anerkennung, Bestätigung ihrer Güte, Interesse für ihre Entwicklung usw.usw.

Die Dame entschuldigte sich bei ihrem Gehirn für die Vernachlässigung und sprach ihm Dank und Anerkennung aus. Dann bat sie: "Liebes Gehirn, ich weiß, Du kannst das: Bitte mache meine Beine jetzt sofort gleich lang!" Ihr Wunsch wurde erfüllt. Ich wähle immer so einen Versuch, weil man das Ergebnis dabei auf den Zentimeter messen kann. Wir gingen dann natürlich ohne Stock ins Cafe. Infolge meiner Autosuggestionsforschung kann ich nur empfehlen, mit sich selbst und seinen Kräften immer wieder in ein gutes Gespräch zu kommen und der beste Freund wirklich aller Kräfte - besonders derer, für die man sich bisher eher geschämt hat - zu werden. Die Dankbarkeit dieser kräfte dafür ist grenzenlos. Ich freue mich auf Euren Erfolg.

Franz Josef Neffe

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Dann bat sie: "Liebes Gehirn, ich weiß, Du kannst das: Bitte mache meine Beine jetzt sofort gleich lang!" Ihr Wunsch wurde erfüllt.

Franz Josef Neffe

Sorry, aber das ist echt harter Tobak!

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Äh, warum sollte das so sein?

Gruß,

Marko

Ich habe vor einiger Zeit mich mit der Hemisphärensyncronisation von Harald Wessbecher beschäftig. Harald Wessbecher war unter Anderem ein Kanal für seine Ebene II. Es gib folgendes Buch: „Impulse der Ebene II - Der Mensch als unerschöpfliche Quelle“. Außerdem habe ich eine Kassette von Harald II (Seine Ebene II nannte man so) wo es um unsere Haut und Gefühle geht. Für mich ist das alles aussagekräftiger und glaubwürdiger als die ganze materielle Theorie.

Was sogar schon Wissenschaftler glauben ist: „Der Geist formt die Materie“. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man nur durch das Denken, seine Muskeln wachsen lassen kann. Es gibt viele Berichte, die verdeutlichen, dass man mit dem Denken und Einreden viel erreichen kann.

Der Stoff reicht erst einmal wieder für die, die ihren Kopf schütteln wollen und die, die interessiert sind.

KOKO

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Dann bat sie: "Liebes Gehirn, ich weiß, Du kannst das: Bitte mache meine Beine jetzt sofort gleich lang!" Ihr Wunsch wurde erfüllt.

Liest sich für mich wie ein sehr schlechter Roman....

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Was sogar schon Wissenschaftler glauben ist: „Der Geist formt die Materie“.

Nur schade, daß es völlig irrelevant ist, was Wissenschaftler glauben -- solange sie es nicht beweisen können, bleibt es nur ein Glaube und damit wissenschaftlich Unsinn.

Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man nur durch das Denken, seine Muskeln wachsen lassen kann.

Na, auf den Beleg bin ich gespannt.

Der Stoff reicht erst einmal wieder für die, die ihren Kopf schütteln wollen ...

Ich kann nicht für andere sprechen, aber mein Kopfschütteln wird durch Deine "Erklärungen" (?) eigentlich nur noch verstärkt.

Gruß,

Marko

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Guest Pantagruel

Hallo Marko,

eigentlich ist doch aus dem Leistungssport mentales Training bekannt. Kein Leistungssportler gewinnt, wenn er nicht gewinnen will und das absolut. Gute Fußball-Trainer wissen das zu beherzigen. Der absolute Wille setzt Kräfte frei.

Aber "Mentales Jogging" für den Muskelaufbau und die "Heilung" bzw. das Lindern der Symthome einer Autoimmunerkrankung sind nach meiner Meinung zwei verschiedene Paar Schuhe. Bei dieser Art der Linderung ist mal wieder der Glaube gefragt und das Ergebnis ist ein Placebo (Aktivierung der Selbstheilungskräfte). Glaubst du nicht, ist es ein Schuß in den Ofen.

Glaubst du aber und kommst in ein mentales Loch, geht es wieder von vorne los, nur das dein Glaube einen Knacks bekommen hat. Ob das Placebo dann noch wirkt ist fraglich.

Das Posting von J.F.Neffe ist mir, um es höflich auszudrücken, zu religiös. Fehlt nur noch, dass er über Wasser laufen kann.

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Was sogar schon Wissenschaftler glauben ist: „Der Geist formt die Materie“.

Es gibt aber auch Wissenschaftler, die glauben, das die Materie den Geist formt.

Ein ganz großer Streit :smile-alt:

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Schon Wilhelm Busch hat sich zu diesem Thema geäußert:

Wenn einer, der mit Mühe kaum

geklettert ist auf einen Baum,

schon meint, dass er ein Vogel wär,

so irrt sich der.

Bekannt ist allerdings, dass sich das Gehirn durch Erregungen verändern kann, z. B. sich neu verschalten kann. Umgekehrt führt allein die Vorstellung von einer Bewegung zu einer minimalen Innervation der Muskeln und kann z. B. nach Traumatisierung das Nervenwachstum anregen. Allerdings dass mentale Vorgänge ein Muskeltraining ersetzen könnte, dürfte ein frommer Glaube sein - mehr aber nicht. Ein Problem gedanklich zu lösen kann bei der praktischen Umsetzung schon helfen. Auch die Beobachtung der Bewegung anderer kann über sog. Spiegelneurone beim Beobachter dn Ablauf von Bewegungen erleichtern.

Ein Geist außerhalb und unabhängig vom Körper hat sich bisher der Wissenschaft noch nicht erschlossen. Wenn solche Theorien aus Amerika kommen, fällt mir die ganze Diskussion um den Kreationismus ein. (Da gibt es Menschen, die der Ansicht sind, dass die Menschen so entstanden sind, wie es in der Bibel steht. Aber das sind nicht gerade die Leuchten der Wissenschaft. Andere besonders in den USA sehen die UFOs kreisen und landen und haben schon mit Alens gesprochen.) Damit will ich nur ausdrücken, dass es einerseits sinnvoll ist, sich für das zu öffnen, das nicht in die "normalen" DEnkgewohnheiten passt, man aber andererseits auch nicht einfach etwas glauben sollte, nur weil man es gerne so hätte.

Grüße von Kuno

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Shakespeare: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als unsere Schulweisheit sich träumen lässt“.

Da ich mich schon seit 18 Jahren mit Energiearbeit, Autosuggestionen und Bewusstseinsforschung befasse, habe ich natürlich eine ganz andere Einstellung dem gegenüber. Ich habe Erfahrungen gesammelt, die mich überzeugt haben.

Für interessierte: Einfach mal Googeln:

Wilhelm Reich entwickelte den Orgonakkumulator.

Reiki ist auch in Deutschland schon sehr verbreitet.

Die „Silva-Mind Methode“ oder auch „Silva Methode“ genannt ist auch kein Geheimnis mehr.

Über die Quantenheilung gibt es ein Buch.

Kilian & Aura http://www.kyborg-institut.de/09_aura_kirlian/aura_kirlian.htm

Mir geht es hier nicht darum, andere von etwas zu überzeugen. Ich möchte nur denen, die offen dafür sind, andere Möglichkeiten anbieten. Merkwürdigerweise höre ich nur die zweifelnden. Das erinnert mich an das Streitthema „Mondlandung“.

KOKO

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Shakespeare:

Ich möchte nur denen, die offen dafür sind, andere Möglichkeiten anbieten.

KOKO

Sorry, aber dieser Satz lässt Raum zu Spekulation. Was konkret ist denn Dein Angebot?

Gruß - Uli

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Sorry, aber dieser Satz lässt Raum zu Spekulation. Was konkret ist denn Dein Angebot?

Gruß - Uli

Mit den anderen Möglichkeiten meine ich einfach nur, dass es nicht nur Heilung auf materieller Ebene gibt. Wenn ich mir von Anfang an alles durchlese, so sehe ich kein Raum für Spekulationen, es geht einfach nur um die Autosuggestion.

KOKO

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Tja, da bin ich tatsächlich etwas sprachlos. Danke für den Link, das war mir nicht bekannt.

Gruß,

Marko

Und auch die haben eben doch recht:

hybr_300p.jpg

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Äh, warum sollte das so sein?

Gruß,

Marko

Schau mal hier:

http://www.optolind.de/ihre-haut-so-sensibel-wie-sie-selbst/spiegel-der-seele/

und hier

http://www.medicom.de/gesundheitsnews/die-haut-spiegel-der-seele

dann hier:

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/89536/

Es gibt noch viele Seiten.

Übrigens - unsere Seele ist der Speicher unserer Gefühle. Jetzt bitte nicht: "Warum sollte das so sein?".

KOKO

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