Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Salut @ all
Obgleich meine PSO-Karriere nun seit knapp 35 Jahren aufwärts geht, gibt es immer noch Situationen die mich verunsichern.
Ich hab eine Pso mit Gelenkbeteiligung und als Versuchskanninchen schon die abenteuerlichsten Behandlungen durchlebt - momentan wissen meine behandelnden Ärzte nicht mehr weiter, weil HUMIRA plus MTX keine Wirkung auf die Gelenkbeteiligung zeigt, statt dessen aber katastrophale Nieren- und Leberwerte. Aus diesem Grunde wird nun versucht die HUMIRA-Dosierung zu verdoppeln, sprich: jede Woche 40 mg.
Die Entwicklungsfirma Abbott empfiehlt stringent die Medi-Gabe von 40mg wöchentlich und empfiehlt zur verstärkten Wirkungsweise die parallele Gabe von MTX. Darüber hinaus habe ich in all meinen Recherchen keinerlei Hinweise darauf gefunden das die doppelte Dosis von HUMIRA als Therapie verordnet wurde.
In diesem Zusammenhang sehe ich auch Folgendes:
"Wenn ein Rheumatiker TNF-alpha-Hemmer nimmt, könnte das eine Lücke in der Krebsabwehr schlagen. Das ist nicht nur eine theoretische Möglichkeit. Mehrere amerikanische Studien, veröffentlicht in renommierten Fachzeitschriften, legen nahe, dass bei der Behandlung mit dem Wirkstoff Etanerzept (Produktname „Enbrel“) die Krebsrate mehr als vierfach erhöht war, unter einem anderen TNF-alpha-Hemmer, dem Infliximab, war die Krebsrate mehr als dreimal so hoch.
Diese statistischen Zusammenhänge werden auch in Deutschland mit Sorge registriert, sagt Dr. Hartmut Michels, Kinder- und Jugendrheumatologe in Garmisch-Partenkirchen: „Die mittlerweile vorliegenden Daten lassen den Schluss zu, dass das Gesamtrisiko für maligne Erkrankungen (also Tumore, Anmerkung der Redaktion), Stand heute, wohl nicht erhöht ist, dass aber ein erhöhtes, möglicherweise zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für die Entwicklung von bösartigen Lymphknotenerkrankungen besteht, und das müssen wir natürlich sehr ernst nehmen.“
(aus: http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2009/1116/pdf/1116pdf.pdf )
Ich bin verunsichert - welche Erfahrungen habt ihr mit der wöchentlichen Injektion von HUMIRA?