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Humira, Humira und MTX und Humira als Doppeldosis

Salut @ all

Obgleich meine PSO-Karriere nun seit knapp 35 Jahren aufwärts geht, gibt es immer noch Situationen die mich verunsichern.

Ich hab eine Pso mit Gelenkbeteiligung und als Versuchskanninchen schon die abenteuerlichsten Behandlungen durchlebt - momentan wissen meine behandelnden Ärzte nicht mehr weiter, weil HUMIRA plus MTX keine Wirkung auf die Gelenkbeteiligung zeigt, statt dessen aber katastrophale Nieren- und Leberwerte. Aus diesem Grunde wird nun versucht die HUMIRA-Dosierung zu verdoppeln, sprich: jede Woche 40 mg.

Die Entwicklungsfirma Abbott empfiehlt stringent die Medi-Gabe von 40mg wöchentlich und empfiehlt zur verstärkten Wirkungsweise die parallele Gabe von MTX. Darüber hinaus habe ich in all meinen Recherchen keinerlei Hinweise darauf gefunden das die doppelte Dosis von HUMIRA als Therapie verordnet wurde.

In diesem Zusammenhang sehe ich auch Folgendes:

"Wenn ein Rheumatiker TNF-alpha-Hemmer nimmt, könnte das eine Lücke in der Krebsabwehr schlagen. Das ist nicht nur eine theoretische Möglichkeit. Mehrere amerikanische Studien, veröffentlicht in renommierten Fachzeitschriften, legen nahe, dass bei der Behandlung mit dem Wirkstoff Etanerzept (Produktname „Enbrel“) die Krebsrate mehr als vierfach erhöht war, unter einem anderen TNF-alpha-Hemmer, dem Infliximab, war die Krebsrate mehr als dreimal so hoch.

Diese statistischen Zusammenhänge werden auch in Deutschland mit Sorge registriert, sagt Dr. Hartmut Michels, Kinder- und Jugendrheumatologe in Garmisch-Partenkirchen: „Die mittlerweile vorliegenden Daten lassen den Schluss zu, dass das Gesamtrisiko für maligne Erkrankungen (also Tumore, Anmerkung der Redaktion), Stand heute, wohl nicht erhöht ist, dass aber ein erhöhtes, möglicherweise zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für die Entwicklung von bösartigen Lymphknotenerkrankungen besteht, und das müssen wir natürlich sehr ernst nehmen.“

(aus: http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2009/1116/pdf/1116pdf.pdf )

Ich bin verunsichert - welche Erfahrungen habt ihr mit der wöchentlichen Injektion von HUMIRA?

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

schaaade ...

das ich meinen eigenen Beitrag nicht editieren kann.

Da hat sich nämlich ein Fehler eingeschlichen.

Die Entwicklungsfirma Abbott empfiehlt stringent die Medi-Gabe von 40mg wöchentlich ...

Muss aber richtig heissen:

Die Entwicklungsfirma Abbott empfiehlt stringent die Medi-Gabe von 40mg 14-tägig!

Die Entwicklungsfirma Abbott empfiehlt stringent die Medi-Gabe von 40mg 14-tägig!

Erstmal richtig, aber wenn Humira als Basistherapie genommen wird, ohne MTX, kann es auch wöchentlich verabreicht werden.

Aber wenn du jetzt schon schlechte Leber- und Nierenwerte hast, aber ansonsten Humira in Combi mit MTX keine Wirkung auf deine PSO/PSA zeigt, würde ich persönlich eher über eine Alternative zu Humira nach denken... Hast du denn schon andere Biologicals verabreicht bekommen? Wollen deine Ärzte dir wirklich MTX und Humira wöchentlich verabreichen???

Ich bekomme Humira als Basistherapie, allerdings 14 tägig, deshalb kann ich dir diesbezüglich keine Erfahrungen mitteilen, nur den Tip das ganze nochmal gründlich mit deinem Doc durchzusprechen.

LG

Phoebe

  • Ersteller

Grüss dich Phoebe ...

und herzlichen Dank für deine rasche Antwort :D

Erstmal richtig, aber wenn Humira als Basistherapie genommen wird, ohne MTX, kann es auch wöchentlich verabreicht werden.

Sag mir bitte, woher weisst du das?

Woher weisst du wie hoch die genehmigte Behandlungsdosis ist?

Bei mir ist Entwicklung der HUMIRA-Behandlung tatsächlich so, wie ich sie im header beschrieben habe: DoppelDosis ohne MTX.

aber ansonsten Humira in Combi mit MTX keine Wirkung auf deine PSO/PSA zeigt, würde ich persönlich eher über eine Alternative zu Humira nach denken...

An welche denkst du dabei?

Meine Alternative ist seit Monaten: HUMIRA 14-tägig und 2 x täglich Morphium als Retard gegen die Schmerzen.

Erfahrungen mit anderen biologics habe ich auch, sehr gute sogar. Das Problem ist leider, für Morbus Crohn ist es zugelassen, für die Pso noch nicht. Shit happens.

... nur den Tip das ganze nochmal gründlich mit deinem Doc durchzusprechen.

So seh ich das ja auch und sprech das auch permanent an - wenn doch nur die behandelnden Ärzte voneinander wüssten wer was sagt, tut oder verordnen will ... :D

Übrigens: dein nick ist für das Pso-Forum sehr treffend gewählt ... :(

Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende,

Wolkenreise

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