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Psorisol und die Folgen

Hallo ihr Lieben,

jetzt bin ich also seit 2 Wochen hier und ich muss sagen, es gefällt mir ausnehmend gut :). Mein Zimmer ist einfach toll und meine Haut bessert sich zusehens :). Melde mich bald wieder.

Liebe Grüße

Bella

Hervorgehobene Antworten

Ich weiß, dass PSO sehr weh tun kann, distanziere mich aber von Mitgliedern, die nur "unschön aussehen", und deswegen unzufrieden sind.

Hallo Trampel,

nur unschön aussehen, ist auch relativ. Wer voll mit Plaques bestückt ist und jämmerlich unter dem Juckreiz leidet, so dass an normalen Schlaf nicht mehr zu denken ist u.v.a.m., leidet doch oft sehr. Das kannst du auch in vielen Threads nachlesen.

Die Spanne der Auswirkungen der PSO reicht von der Unzufriedenheit, bei welcher ich auch der Meinung bin, keine großen Geschütze aufzufahren, bis zum erheblichen Leidensdruck. Im letzteren Fall kann die psychische Beeinträchtigung des Betroffenen beträchtliche Ausmaße annehmen.

Grüße von

Kati

Hallo Trampel,

eine PSA - Psoriasis arthritis / Arthropathie ist äußerst schmerzhaft, zerstört Gelenke, Knochen - kann diese förmlich zerfressen , schränkt die Beweglichkeit ein und manche Tage hangeln sich die Betroffenen von Stunde zu Stunde und sind ständig am Überlegen, ob der Schmerz mal weggeht. Der Leidensdruck steigert sich unendlich, einige Betroffene werden dadurch depressiv.

So manchen Tag fluche ich und wünschte mir, ich würde wenigstens ein Medi vertragen, ohne Rücksicht darauf, wie "giftig" das Zeugs ist. Vielleicht machen ja mal Leber, Nieren , Magen und Darm keinen Selbstmord!

Es geht nicht darum, sein Heil nur in der Homöopathie und Naturheilkunde zu suchen, wenn die Schmerzen einen zur Verzweiflung bringen. MTX ist eines unter den Medis, welches die Entzündungen, und damit den Schmerz, ausbremsen können. Trotz bekannter Nebenwirkungen ist MTX das erste Mittel, welches Fachärzte einsetzen, wenn die NSAR und die einfacherern Basismedis, wie Sulfasalacin, nicht die erwünschte Wirkung bringen.

Die Medis ablehnen, weil sie "giftig" sind, bedeutet, zerstörte Knochen, Schmerzen, Bewegungseinschränkung, irgendwann in manchen Fällen, Rollstuhl, Erwerbsunfähigkeit, und bleibende Behinderung in Kauf zu nehmen.

Glaub mir, wir wissen das hier, deswegen unterstützen wir uns, beraten uns gegenseitig, stehen uns bei.

Irgendwann, in 100 Jahren oder früher, kann dieses Gen, welches immer wieder weiter vererbt wird, bereits im Mutterleid "repariert" werden. Aber was passiert dann? Spontan-Mutation und Schlimmeres dadurch? Ich wills gar nicht wissen.

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