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Hallo an alle,
ich war vor vielen Jahren schon einmal hier aktiv. Name und Passwort sind mir entfallen, also habe ich mich neu angemeldet.
Ich bin 50 Jahre alt, habe seit 37 Jahren Pso, seit 25 Jahren auch Nagel-Pso. Inzwischen tun mir seit Jahren immer wieder mal
unterschiedliche Gelenke, Knochen und Muskeln weh.
Eine richtige Diagnose, ob es nun PSA ist, ist bisher nicht erfolgt. Eine Rheumatologin bewertete meine Schilderungen als positiven
Befund - es gab keine genauere Untersuchung.
Vor 3 Jahren habe ich, von den herkömmlichen Medizinern einfach übersatt, den Weg zu einer klassischen Homöopathin gefunden.
Die Behandlung war in soweit erfolgreich, dass der Juckreiz völlig verschwunden ist, die damaligen Gelenk- und Muskelschmerzen
bis vor 3 Monaten auch, die Haut ist nach wie vor ätzend.
Nun habe ich wie gesagt seit 3-4 Monaten wieder Gelenk- und Muskelschmerzen.
Alle Beschwerden die ich habe, könnte ich ja auch als Mensch ohne PSO haben. Wieso ist es so wichtig, dass es eine Diagnose
PSA gibt?
Ich schreibe hier einfach mal auf, was ich alles so bemerke und hoffe, dass ich keinem auf die Nerven gehe.
- vor 10 Jahren eine OP am Großzehengrundgelenk - Halux valgus (war das vielleicht auch schon PSA?
- vor 4 Monaten eine Meniskus-OP, mit erkennbarem Knorpelschaden (das Knie tut aber auch jetzt zwischendurch immer noch oder wieder weh)
- dicke Finger in der Nacht, so dass ich aufwache. Morgens muss ich richtig "pumpen" ehe ich die Hände schließen kann.
- Ellbogenschmerzen, mit Beteiligung des Muskels, der oben auf dem Unterarm liegt.
- manchmal Berührungsschmerzen am Daumenballen
- manchmal Schmerzen in den Mittelfußknochen
- ab und zu kann ich nicht laufen, weil ich Fersenschmerzen habe
oder
- die ganzen Zehen krampfhaft schmerzen
- ich habe Schulterprobleme, wie die Leute, die eine Verkalkung im Schultergelenk haben (also mit Bewegungseinschränkung)
- Bandscheibenvorfälle an der HWS und LWS
- seit heute bekannt auch noch Kapaltunnelsyndrom
Alles wird bisher nur nach dem jeweiligen Symptom behandelt.
Warum ist es so wichtig, dass es eine klare Diagnose PSA gibt? Es ist alles so oder so schmerzhaft und lästig.
Gestern hatte ich erstmals ein Ganzkörperszintigram - ob das Klarheit bringt?
Ich habe nun ja schon mehrere Jahrzehnte PSO und fühle mich so hilfslos und ratlos. Ich blicke bei meiner Erkrankung immer noch oder immer weniger durch. Es wird immer von einer Zusammenarbeit der Ärzte gesprochen. Aber die einzige Zusammenarbeit besteht im Ausfüllen von Überweisungen an den nächsten Arzt und am Ende wird die
Behandlung gestartet, bei dem man als letztes hängenbleibt.
Ist der Hautarzt ratsamer, oder der Rheumatologe, oder der Orthopäde?
Und ich weiß echt nicht mehr, ob ich ein Risiko eingehe, wenn ich weiter auf die klassische Homöopathie setze, oder vielleicht doch bei
MTX lande und meinen Körper wöchentlich mit Gift vollpumpe. Dann hab ich vielleicht keine PSO oder PSA mehr, dafür aber was anderes?