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  • Claudia Liebram
    Claudia Liebram

    Schuppenflechte auf der Kopfhaut in 5 Schritten loswerden

    Eine Schuppenflechte auf der Kopfhaut trotzt so mancher Behandlung. Was ist möglich, um die Psoriasis auf dem Kopf in den Griff zu bekommen?

    Finger, Chemie und Mütze weg!

    Reize die Kopfhaut so wenig wie möglich. Jede Reizung kann die Symptome deiner Schuppenflechte verstärken: Der Köbner-Effekt kommt ins Spiel. Der Effekt besagt: Genau an der Stelle, an der die Haut gereizt wird, siedelt sich wie in deinem Fall die Psoriasis an.

    • Kratze nicht. Ja, das ist schwer. Der Juckreiz ist für viele mit das Schlimmste an der Schuppenflechte.
    • Föhne die Haare nicht zu heiß. Nimm möglichst Abstand vom Tönen, von Dauerwelle oder Haarspray.
    • Trage eine Kopfbedeckung nie sehr lange. Die Kopfpsoriasis will an die Luft.

    Schuppen lösen und auswaschen

    Schuppen lösen

    Löse die Schuppen sanft und nicht aggressiv. Hilf so wenig wie möglich mit Fingernägeln, Kämmen oder anderen mechanischen Methoden nach.

    Was immer du zum Schuppenlösen auf den Kopf tust – lass es lange einwirken. Wirklich lange. Das heißt: wenn es geht, mindestens 12, höchstens 24 Stunden. Noch besser: Verstärke die Wirkung, indem du eine Plastikfolie um die Haare wickelst. Vorzugsweise wird das wohl nachts sein.

    1. Fang mit milden Methoden an, um die Schuppen zu lösen – also: mit Olivenöl. Massiere es abends in die Kopfhaut, wickel eine Frischhaltefolie herum oder besorge dir sich für diesen Zweck eine OP-Haube. Die Prozedur wiederhole einige Abende. Wenn dann die Schuppen gelöst sind, kann es mit Schritt 3 weitergehen.
    2. Wenn die Schuppen hartnäckig sind, versuche sie mit Salicylsäure zu lösen. Die gibt es mit 3% bis 15% in der Apotheke. Sie wird aufgelöst in Vaseline, Olivenöl oder einer Salbe, die sich leicht auswaschen lässt. Ein Beispiel für eine Mischung, die jede Apotheke anfertigt: 4% Salicylsäure in Silix Biowaschöl.
    3. Hilft auch Salicylsäure nicht, greife zu einer Basiscreme. Die heißt genau so und ist in der Apotheke zu haben – als Basiscreme DAC oder Asche Basis Creme. Nachteil: Sie sind etwas schwieriger auszuwaschen.
    4. Sind die Schuppen immer noch nicht besiegt, kannst du beim Hautarzt nach Shampoos oder Tinkturen zum Schuppenlösen mit Kortison oder Steinkohlenteer fragen. Letzteres ist nicht modern, aber manche Patienten und Kliniken schwören darauf. Der Teer scheidet aus, wenn du schwanger bist, stillst oder im Säuglingsalter bist (wobei du diese Zeilen dann ohnehin nicht lesen kannst).

    Schuppen auswaschen

    1. Beginne mit einem normalen, aber milden Shampoo. Das lässt du 3 bis 5 Minuten einweichen. So sollen sich so viele Schuppen wie möglich lösen.
    2. Nutze in der zweiten Runde der Haarwäsche ein medizinisches Shampoo. Beispiele: Stieprox intensiv, das Teer-Shampoo Tarmed
    3. Nach der Haarwäsche geht’s ans Trocknen. Ein bisschen dürfen hier noch einmal Schuppen gelöst werden. Doch rubbele nicht so stark auf der Kopfhaut. Meide scharfe, spitze Kämme oder Bürsten und vor allem auch hier wieder die Fingernägel.

    Manchmal kleben Haare an den Schuppen. Betroffene bemerken oft einen vermehrten Haarausfall. Das ist „normal“. Im Laufe der Behandlung wachsen die Haare nach, meist bleibt der Haarausfall nicht bestehen.

    Neue Schuppen am Wachsen hindern

    Es gibt viele Möglichkeiten, die Bildung neuer Schuppen(krusten) zu vermeiden. Auch für diesen Zweck gibt es starke und milde Präparate. Manchmal verliert ein Mittel, das bis eben immer funktioniert hat, an seiner Wirkung. Hier gilt wie bei anderen Medikamenten zur Behandlung der Schuppenflechte: Nicht jeder spricht auf das gleiche Präparat an. Ausprobieren ist normal.

    Behandele die Haut regelmäßig rückfettend. Das ist auch wichtig, wenn du deine Kopfhaut in Schritt 4 mit einer alkoholhaltigen Tinktur behandelst.

    Ein Beispiel für ein rückfettendes Produkt zu diesem Zweck ist Oilatum Seife aus der Apotheke (und nein, wir haben keine Werbe-Absicht.)

    Manchmal muss in diesem Schritt gar kein richtiges Medikament 'ran. Probiere deshalb Shampoos beispielsweise mit den Wirkstoffen Pyrithion-Zink oder Ketoconazol. Fertige Produkte sind u.a.:

    (Wie gesagt: Wir haben keine Werbe-Absicht.)

    Wirken allgemeine medizinische Shampoos nicht, sollte man Shampoos mit sulfonierten Schieferölen ausprobieren. Die müssen vor dem Auswaschen meist 10 bis 15 Minuten einwirken. Fertige Produkte sind u.a.:

    Die bekommst du ohne Rezept in der Apotheke.

    Stoppe die Entzündung der Kopfhaut!

    Die Entzündung ist eines der Symptome der Erkrankung. Du kannst sie so angehen:

    Naturheilmittel

    In milden Fällen einer Kopfpsoriasis könnte ein Naturheilmittel genügen – beispielsweise

    Alle bekommst du ohne Rezept in der Apotheke.

    Vitamin-D3-Präparate

    Helfen auch Naturheilmittel gegen die Symptome nicht, kommst du um einen Besuch beim Arzt nicht herum, denn ab hier wird es rezeptpflichtig. Den Anfang in der Therapie macht Vitamin D3. Die Wirkstoffe heißen Calcipotriol, Calcitriol, Tacalcitol oder ähnlich. Sie wirken der überschießenden Zellteilung entgegen.

    Beispiel:

    • Curatoderm – eine Emulsion für die Kopfhaut, die gleich noch ein pflegendes Fett enthält.

    Kombination aus Vitamin D3 und Kortison

    Einen Versuch wert sind für die Behandlung der Kopfpsoriasis auf jeden Fall auch Medikamente, die eine Kombination aus Vitamin D3 und einem Kortison enthalten.

    Beispiele:

    • Xamiol und Daivobet Gel: Calcipotriol mit Betamethason kombiniert – als Dauertherapie der Schuppenflechte gedacht. Kommt nur auf die entzündeten Psoriasis-Stellen, nicht großflächig auf die ganze Kopfhaut.

    Wenn die Schuppenflechte damit besser wird, kann man gut ausprobieren, nur noch die reinen Vitamin-D3-Varianten (siehe 2) zu benutzen.

    Reine Kortison-Präparate

    Ist die Kopfhaut stark entzündet, musst du dir eine Meinung über kortisonhaltige Medikamente bilden. Die wirken gegen die Entzündung. Sprich mit deinem Hautarzt über Kortison und deine Bedenken (wenn du welche hast). Nenne ihm auch deine Gründe. Wichtig: Dabei geht es immer „nur“ um äußerliche Medikamente – also Salben, Cremes, Gels, Shampoos oder Schäume mit Kortison – und nicht um Tabletten und Co.

    Kortison-Produkte werden in vier Klassen eingeteilt. In „Klasse I“ sind schwach wirksame Kortisone, in „Klasse IV“ sind sehr stark wirksame Kortisone. Wir bieten auch eine Übersicht über Psoriasis-Medikamente mit Kortison und ihre Klassen.

    Beispiele für die Anwendung bei Schuppenflechte:

    • alkoholhaltige Tinkturen (die sollen wirklich nicht auf die Gesichtshaut oder in die Augen)
    • Schaum (Deflatop, Clarelux)
    • Shampoo (Clobex) (ein hochwirksames Kortison, das du kurz einwirken lässt und dann auswäschst)
    • Cremes und Salben als „Kopfpackung“ über Nacht. Die sind manchmal nicht so leicht auszuwaschen. Dafür punkten sie, weil sie sehr wirkungsvoll sind und gleichzeitig rückfettend wirken.

    Wenn du mit deinem Hautarzt ein Kortison-Medikament gewählt hast, trage es nach Anweisung auf die Stellen mit Schuppenflechte auf. Schleiche die Anwendung nach 4 bis 6 Wochen aus. Das bedeutet: Benutze es erst nur noch alle zwei Tage, dann nur noch alle drei Tage, später nur noch alle vier – und so weiter.

    Hier kommen noch zwei Therapien außer Konkurrenz – vielleicht willst du mit deinem Arzt ja einmal darüber sprechen oder magst sie lieber als die bisher genannten:

    Dithranol

    Du bist experimentierfreudig und scheust keine Gefahr? Dann sei noch der Wirkstoff Dithranol ins Spiel gebracht.

    Richtig angewandt, gibt es keine Nebenwirkungen im medizinischen Sinne. Wohl aber praktische Nebenwirkungen für alles, was mit Dithranol in Berührung kommt. Wirklich alles – die Kacheln im Badezimmer, die Badewanne, jegliche Kleidung. Ist also eher etwas für Menschen, die in aller Ruhe auch mal herumstehen können. Die Behandlung ist aufwändig, aber man kann prima beispielsweise Radio hören, Vokabeln lernen, Fernsehen gucken... Und mit der Kopfhaut kommt man deutlich seltener aus Versehen irgendwo 'ran als zum Beispiel mit der Hand.

    Dithranol wird in der Apotheke angemischt und muss dir vorher von einem Arzt verschrieben werden. Die Dosis wird im Laufe der Zeit immer weiter gesteigert. Doch diese Mixturen verfärben wie gesagt alles.

    Lichttherapie

    Auch die Behandlung mit einem UV-Kamm ist eher für geduldige Menschen geeignet. Das ist quasi ein Bestrahlungsgerät in Klein, eben wie ein zu groß geratener Kamm. Damit bestrahlt man die Kopfhaut Scheitel für Scheitel. In dieser Größe übernehmen Krankenkassen auch oft die Kosten, wenn ein Arzt den UV-Kamm verschreibt. Aber: Diesen Kamm kann man auch zur Therapie kleinerer Stellen mit Schuppenflechte am Rest des Körpers verwenden.

    Medikamente zum Einnehmen

    Wenn du bis Schritt 5 kommst, bist du vermutlich von einer ziemlich schweren Schuppenflechte auf der Kopfhaut betroffen. Dann wird ein Hautarzt dir zur Therapie der Krankheit auch innerliche Medikamente vorschlagen – Tabletten, Kapseln oder Spritzen. Wirkstoffe hierfür sind die, die auch bei der Schuppenflechte am Rest des Körpers zum Einsatz kommen.

    Quelle: Vortrag von Dr. Frank Bachmann beim Psoriasis Forum Berlin e.V. im Juni 2014, später erweitert

    Nachsatz

    • Du kannst die Symptome der Schuppenflechte auch ausschließlich am Kopf haben. Lass dir nicht erzählen, dass du auch anderswo am Körper Stellen betroffen sein musst.
    • Die Diagnose kann dir am besten ein Hautarzt bestätigen.
    • Der Juckreiz kann auch bei Kopfpsoriasis (Psoriasis capitis) immens sein. Wenn du schon beim Hautarzt bist, frag ihn nach zusätzlichen Mitteln dagegen.
    • Bei der Kopfpsoriasis handelt es sich um eine Krankheit. Denk auch über eine Reha nach, wenn du stark betroffen bist.
    • Wenn du nach Informationen über die Schuppenflechte auf dem Kopf suchst, kannst du auch den medizinischen Fachbegriff für die Krankheit verwenden: Der heißt Psoriasis capitis.

    In Kurzform

    1. Finger, Chemie und Mütze weg!

      Reize die Kopfhaut so wenig wie möglich. Jede Reizung kann die Symptome deiner Schuppenflechte verstärken: Der Köbner-Effekt kommt ins Spiel. Der Effekt besagt: Genau an der Stelle, an der die Haut gereizt wird, siedelt sich wie in deinem Fall die Psoriasis an.
      Kratze nicht. Ja, das ist schwer. Der Juckreiz ist für viele mit das Schlimmste an der Schuppenflechte.
      Föhne die Haare nicht zu heiß. Nimm möglichst Abstand vom Tönen, von Dauerwelle oder Haarspray.
      Trage eine Kopfbedeckung nie sehr lange. Die Kopfpsoriasis will an die Luft.

    2. Schuppen lösen und auswaschen

      Löse die Schuppen sanft und nicht aggressiv. Hilf so wenig wie möglich mit Fingernägeln, Kämmen oder anderen mechanischen Methoden nach.
      Was immer du zum Schuppenlösen auf den Kopf tust – lass es lange einwirken. Wirklich lange. Das heißt: wenn es geht, mindestens 12, höchstens 24 Stunden. Noch besser: Verstärke die Wirkung, indem du eine Plastikfolie um die Haare wickelst. Vorzugsweise wird das wohl nachts sein.

    3. Neue Schuppen am Wachsen hindern

      Es gibt viele Möglichkeiten, die Bildung neuer Schuppen(krusten) zu vermeiden. Auch für diesen Zweck gibt es starke und milde Präparate. Manchmal verliert ein Mittel, das bis eben immer funktioniert hat, an seiner Wirkung. Hier gilt wie bei anderen Medikamenten zur Behandlung der Schuppenflechte: Nicht jeder spricht auf das gleiche Präparat an. Ausprobieren ist normal.
      Behandele die Haut regelmäßig rückfettend. Das ist auch wichtig, wenn du deine Kopfhaut in Schritt 4 mit einer alkoholhaltigen Tinktur behandelst.
      Ein Beispiel für ein rückfettendes Produkt zu diesem Zweck ist Oilatum Seife aus der Apotheke (und nein, wir haben keine Werbe-Absicht.)

    4. Stoppe die Entzündung!

      Die Entzündung ist eines der Symptome der Erkrankung. Du kannst sie mit Naturheilmitteln, Vitamin-D3-Präparaten, Kombi-Mitteln mit Kortison, reinen Kortison-Medikamenten, Dithranol oder einer Lichttherapie angehen.

    5. Rede mit einem Hautarzt über Medikamente zum Einnehmen

      Wenn du bis Schritt 5 kommst, bist du vermutlich von einer ziemlich schweren Schuppenflechte auf der Kopfhaut betroffen. Dann wird ein Hautarzt dir zur Therapie der Krankheit auch innerliche Medikamente vorschlagen – Tabletten, Kapseln oder Spritzen. Wirkstoffe hierfür sind die, die auch bei der Schuppenflechte am Rest des Körpers zum Einsatz kommen.

    Tipps zum Weiterlesen

    Der gute Ratschlag

    Information der Psoriasis Selbsthilfegruppe München

    Behandlung der Kopfhaut

    Information vom Psoriasis Forum Berlin e.V.

    Haarerkrankungen.de

    Informationsseite rund um die Themen anlagebedingter Haarausfall (Alopecia androgenetica), kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata), unerwünschte Körperbehaarung und Kopfhauterkrankungen wie Kopfhautschuppen, Seborrhoisches Ekzem, Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis).

    Skurriler Trend: Auf das Shampoo wird verzichtet

    (Nürnberger Zeitung, 25.01.2012)

    Wenn es um Haar- und Hautpflege geht, gibt es Tausende Mythen – und Moden. Eine neue heißt: Wasch Dein Haar nicht mehr mit Shampoo.


    Bildquellen

    • Badezimmerutensilien zur Behandlung der Schuppenflechte auf der Kopfhaut: mihalec - Fotolia.com

    User Feedback

    Recommended Comments

    Ich habe seit ca. 14 Jahre Psoriasis, war bereits in einer Derma-Klinik

    mit Balneo- Therapie voller Erfolg. Lebe in einer Stadt in Franken hier gibt es eine Therme mit Solebeck en 1,4%,4%,12%,27% war gestern im 27% Becken jetzt ist alles rot.Kann man allein mit Sole Psoriasis lindern?

    Vielen Dank!

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    Na, ja ich habe seit meiner Geburt Psoriasis. Ich weiss aus Erfahrung dass Zucker, neben den Essgewohnheiten, und besonders Stress ein sehr wichtige Rolle spielen. Um starke Schuppen zu lösen, hat mir Konzentrierte Milchsäure, mit einer Application, einer (Fusscreme) von Dr. Vogel sehr geholfen. (Die befallenen Stellen, mit Plastikfolie (Küchenfolie) luftdicht verschliessen. Sollte vor dem Schlafengehen, über Nacht gemacht werden. Morgens werden Sie feststellen dass die befallenen Stellen, total aufgeweicht sind, und unter der Dusche, sanft abgerieben werden können.Ich betone auf Sanft abreiben. Wenn dass nicht geht, dann die ganze Prozedur, wiederholen. Nach der 2ten Nacht, kann unter der Dusche, die restlichen Squames, Schuppen, sanft, sanft abreiben. Uebrig bleiben dann rote Flecken. Wenn dies stark gerötet sind, eine Kamillensalbe, oder eine andere Wundsalbe auftragen. Danach wenn die Rötungen ein bisschen abgeklungen sind, ist meiner Meinung die beste Salbe. Protopic oder Elidel. Protopic soll stärker wirken wie Elidel. (Gemäss wissenschaftlicher Experimenten). Wass das Essen betrift. Kein Fleisch, oder Wurstwaren, am besten auf Lacto Ovo Vegetarier umsteigen. (oder Veganer???). Da Eier eines der wertvollsten Nahrungmittel sind, würde ich diese, aber in Massen empfehlen. Kein Zucker ( Industriezucker), am besten nur Honig. Kein Weizenmehlprodukte, sondern nur Dinkemehl Produkte. Sehr wichtig, Mittags genug essen, und nach 5 Uhr ist Schluss damit. Abends um 19:00 Uhr eine Tasse Verdauungtee, mit vielleicht einem Stück trockenem Dinkezwieback, in den Tee getunkt essen. Auch regelmässige Einahme von Curcuma im Tee hat gute Wirkungen, und Vitamin D3. Und vor allem kein Stress, Stress, Stress, und Aufregungen. Man kann auch blitzschnell ohne Stress sein. Hinzu kommen wie bekannt, Balneo Therapie und Lichtherapie.

    Ich spreche aus langjähriger Erfahrung, und will hiermit dazu beitragen, und den betreffenden Personen zu helfen. Jeder muss schlussendlich selbst feststellen, welche Massnahmen, ihm am besten helfen. Medikamente wie die obengenannten, könnten auch Nebenwirkungen haben.Es gibt natürlich auch viele sehr gute pflanzliche Heilmittel, wie zum Beispiel hochkonzentrierte Ringelblumesalbe. Gruss aus Luxemburg.Pietro

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    Danke für die Hinweise! Die milchsäurecreme würde ich gerne probieren. Woher bekomme ich sie? Hast du einen Link? Vielen dank

    E.

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    Also ich habe die Erfahrung gemacht, wenn es arg juckt einfach mit Olivenöl eincremen, momentan nehme ich gerne das Kertyol PSO Shampo von Ducray

    PS: habt ihr schon mal die Urea- Eigentherapie probiert ?

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    was ich schon alles ausprobiert habe, da könnte ich mir einen Kleinwagen kaufen. Dermatologe,Hautklinik usw. Als letztes von Mavena Fluido cuir. Stinkt so nach Urin, da kann man nicht aus dem Haus gehen und sich selbst nicht riechen.

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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Insgesamt haben 14 Personen am Test des Thala-med Dusch- und Haarshampoos teilgenommen.
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      Zwei Testerinnen hatten den Eindruck, dass sich ihre Haare nach dem Waschen mit Thala-med® Dusch- und Haarshampoo fülliger und kräftiger anfühlten. Eine Testerin meinte, ihre Psoriasis hätte sich durch das Shampoo verbessert.
      Kommentar der Redaktion
      Grundsätzlich, so Professor Johannes Wohlrab auf der 9. Jahrestagung der Berliner Dermatologen, sollte der Körper „auf keinen Fall“ mit dem gleichen Shampoo gewaschen werden, wie der Kopf. Die Mittel hätten eine andere Zusammensetzung und seien nicht „kompensationsfähig“. Wie dieses Dilemma beim Thala-med Dusch- und Haarshampoo gelöst wurde, kann von uns nicht beurteilt werden.
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      By Rolf Blaga
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      Kommentar
      Natürlich sind Aussagen und Bewertungen so weniger Personen immer mit Vorsicht zu genießen. Da es sich bei Bionatar® um ein Medizinprodukt handelt, waren die Erwartungen an das Shampoo sicherlich höher als an normale Haarwaschmittel. Schließlich enthält es Inhaltsstoffe, von denen man sich verspricht, dass sie entschuppend, entzündungshemmend und juckreizlindernd wirken.
      In den meisten Kommentaren berichten die Tester, dass die Schuppen sich gelöst hätten, in einigen Fällen sogar sehr gut („Kopfhaut wie Baby-Popo“). Aber meist seien sie bis zum Abend wiedergekommen. Bionatar® enthält natürliche Wirkstoffe, die bei leichter Kopfhaut-Psoriasis durchaus helfen können. Aber der Hersteller weist es als „Begleittherapie“ aus. Vor allem bei einer schweren Kopfhaut-Psoriasis ist es geboten, sie gleich nach dem Entschuppen mit kortison- oder calcipotriol-haltigen Medikamenten zu behandeln. Einige vermuteten, dass man eventuell das Shampoo längere Zeit benutzen müsse, um eine Wirkung zu erzielen.
      Das gleiche muss man zum Juckreiz und zur Entzündung sagen. Wenn die Plaques immer wieder kommen, können weder das Jucken noch die Entzündung verschwinden. Natürliche Wirkstoffe können bei leichter Psoriasis durchaus helfen. Sie reichen aber bei ausgeprägten Formen allein nicht aus.
      Schiefer und Teer – verschiedene Stoffe
      Einigen Testern war vermutlich nicht klar, dass ein Präparat mit schwefelhaltigem Schiefer – wie Bionatar® – nicht das gleiche ist wie eines mit Teer. Das sind zwei völlig verschiedene Stoffe, die nichts miteinander zu tun haben. Schieferhaltige Produkte riechen dezenter und wirken milder als teerhaltige.
      Ein Geruch ist bei einem schwefelhaltigen Produkt nicht zu vermeiden. Ein Tester vermutete, der Hersteller habe versucht, den Geruch durch Zitrusduft zu verbessern. Eine andere Testerin meinte, der Geruch würde zu lange in den Haaren und damit auch im Bettzeug hängen.
      Sehr unterschiedlich wirkte das Shampoo auf die Haare: Nicht wenige beklagten, dass sich nach der Kopfwäsche die Haare „wie Stroh“ anfühlten und matt und glanzlos würden. Sie haben das dann mit einer Pflegespülung oder einem normalen Haarwaschmittel herausgewaschen. Andere hatten dieses Problem überhaupt nicht. Unklar blieb, ob der "Stroheffekt" nur bei denjenigen auftrat, die gefärbte oder getönte Haare hatten. Schwefel könnte eventuell mit einer Haarfarbe chemisch reagieren.
      Viele, wenn auch nicht alle, hatten Probleme damit, dass das Shampoo 5 bis 10 Minuten einziehen soll. Zum einen ist das für Berufstätige morgens ein Zeitproblem. Zum anderen: Was macht man während dieser Wartezeit? Wer nicht (energie- und wasserverschwenderisch) unter der Dusche bleibt, könnte z.B. seine Hautstellen pflegen oder Pso-Stellen eincremen. Dann muss das Shampoo am Becken oder Badewannenrand ausgewaschen werden. Das klappt bei Gelenk-Erkrankten nicht immer. Ein Teilnehmer hat das Shampoo tropfenweise schon vor dem Duschen auf einzelne Stellen aufgetragen.
      Unterschiedlicher Meinung waren die Tester, wie gut sich das Gel auf dem Kopf verteilen lässt. Aber einig waren sich alle, dass der Spender auf der Flasche sehr gut handbar sei, selbst für Menschen mit Psoriasis Arthritis. Großes Lob.
      Eine Testerin bemerkte positiv, dass man mit dem Kauf von Bionatar® die griechische Wirtschaft unterstützen würde, da es in Attica hergestellt wird.
      Ein Wort noch an künftige Tester
      Insgesamt haben 12 Personen an dem Test von Bionatar Shampoo teilgenommen.  Leider haben nur neun unsere Fragen beantwortet. Davon war ein Tester entschuldigt: Er hatte gerade die Flasche aufgeschraubt, als seine Katze dagegen stieß und das dünnflüssige Gel sofort auslief.
      Bei einer an sich schon geringen Zahl von Testern wollen wir natürlich, dass möglichst alle die abschließenden Fragen beantworten. Das haben wir bei unseren bisherigen zehn Produktetests nicht kontrolliert, müssen es aber künftig wohl tun. Schließlich wollen wir weiterhin Produkte zum Testen von den Firmen zur Verfügung gestellt bekommen.
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Im Sommer 2015 konnten Nutzer des Psoriasis-Netzes Loyon testen. Damit sollen vor allem die dicken, fest haftenden Schuppen einfach gelöst werden. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse von 19 Testern.
      Je nach befallener Körperregion und Vorliebe können Loyon-Anwender zwischen einer Pipette oder einem Sprühkopf wählen. Für Schuppenflechte-Stellen auf dem Kopf oder um die Ohren wählten die meisten Tester die Pipette aus. Für Psoriasis-Stellen am Bein nutzten die Betroffenen oft den Sprühkopf.
      Meinungen der Tester
      Eine Testerin berichtete:
      Insgesamt wurde die Wirkung auf dem Kopf besser bewertet als am Rest des Körpers.
      Zwei Tester bemerkten eine Verschlechterung der Psoriasis und brachen den Test (vernünftigerweise) ab. Eine Testerin musste den Test abbrechen, weil die Augen mit einem "furchtbaren Brennen" reagierten. Loyon ist eben sehr flüssig und krabbelt schnell überall hin, wenn der Anwender nicht aufpasst.
      Andere berichteten, dass ihre Psoriasis (am Körper) nach einer anfänglichen Verbesserung wieder in den Zustand vor der Behandlung überging.
      Loyon kann auch gegen Milchschorf angewendet werden. Zwei Tester griffen deshalb bei Kindern bzw. Enkeln nebenbei auch zum Loyon. Bei zwei von drei Kindern tat die Lösung sehr gut ihren Dienst, bei einem blieb eine Wirkung aus.
      Zwei Nutzer fanden, dass in einer Packung Loyon nicht genug enthalten ist, um eine vollständige Entschuppung zu erreichen.
      Ergebnis der Abschluss-Umfrage
      15 Benutzer stimmten in der Abschluss-Umfrage ab.
      Die Mehrheit hat bei Loyon keinen Geruch wahrgenommen. Bei den meisten zieht die Lösung schnell ein. Die große Mehrheit fand das Produkt "gut" ergiebig. Die große Mehrheit fand Loyon sehr gut oder gut verträglich. Bei 10 Testern waren die Schuppen sehr gut oder gut gelöst, bei 5 Testern jedoch nicht so gut. Bei vier Fünftel der Tester waren die Schuppen nach einer Woche nicht vollständig entfernt. 6 Tester würden das Produkt weiterempfehlen, einer nicht – und 8 bedingt. Die Abstimmung mit allen Einzelheiten sowie die ungefilterten Meinungen der Tester finden Sie in der Disksussion unserer Community.
      Was ist Loyon?
      Das Produkt ist die flüssige Mischung eines medizinischen Silikon-Öls mit einem Mittel, das die Haut weich und geschmeidig macht (Emolliens). Es wird eingesetzt, um hartnäckige Schuppen (Plaques) zu lösen. Am besten wirkt es auf dem Kopf. Aber man kann damit auch Plaques am gesamten Körper, z.B. auch an Händen und Füßen ablösen. Sind die Stellen dann schuppenfrei, kann die Haut gut mit einem Wirkstoff behandelt werden.
      Das Mittel ist vor allem für diejenigen interessant, für die Salizylsäure selbst in niedriger Dosis nicht in Frage kommt: Babys, Kleinkinder, Frauen im gebärfähigen Alter, Schwangere, Stillende, alte Menschen und Patienten mit eingeschränkter Nieren- bzw. Leberfunktion. Es wirkt lediglich physikalisch, nicht aber pharmakologisch (chemisch).
      Was ist in Loyon enthalten?
      Die Inhaltsstoffe sind laut Hersteller
      medizinisches Silikonöl Dimeticon (Poly-Dimethyl-Siloxan-Öl) Emolliens Dicaprylyl Carbonat (Cetiol® CC) Was enthält Loyon nicht?
      Das Produkt enthält laut Hersteller keine Konservierungs-, Farb- oder Duftstoffe.
      Was soll Loyon bewirken?
      Die Flüssigkeit verbreitet sich gleichmäßig auf Schuppen und Krusten („spreiten“) und dringt in sie ein („kriechen“). Rein physikalisch wird der Zusammenhalt der Plaques, d.h. ihre Oberflächen-Spannung, zerstört und sie zerfallen in Einzelteile.
      Das Produkt wurde an 90 Teilnehmern mit einer Schuppenflechte auf dem Kopf (Psoriasis capitis) wissenschaftlich untersucht. Im Vergleich zu 10-prozentiger Salizylsäure wirke es im Endeffekt gleich gut, aber deutlich schneller, so Dr. Petra Staubach (Uni Mainz). Es bleibe nicht in den Haaren hängen und es gäbe keine Unverträglichkeiten.
      Weitere Informationen über Loyon® finden sich im Psoriasis-Netz und auf der Internetseite des Herstellers. Das Medizinprodukt ist in Apotheken erhältlich.
      Wie wird Loyon angewendet?
      Loyon® wird einmal am Tag auf die Plaques aufgetragen und leicht eingerieben. Danach soll es mindestens drei Stunden auf der Haut bleiben; praktischerweise vor dem Schlafengehen. Danach kann alles mit einem milden Shampoo abgewaschen werden.
      Es nützt nichts, die eingesprühten Plaques zusätzlich mit Plastikfolie luftdicht („okklusiv“) abzudecken, weil das Mittel selbst schon einen Film bildet.
    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Naturheilkunde ist nichts für Eilige. Im Gegenteil: Viele natürliche Stoffe und Therapien brauchen nicht nur länger, bis sie wirken. Sie sind überhaupt erst dann effektiv, wenn sie mit weiteren Aktivitäten kombiniert werden – das gilt vor allem für chronisch Kranke. Gesund werden kann nur, wer auch bewusst gesund lebt. Dieses Behandlungskonzept wird für Patienten in dem Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ ausführlich vorgestellt.
      Naturheilkunde und gesunde Lebensweise
      Autor ist Professor Andreas Michalsen, der unter anderem Leiter der Naturheilkundlichen Abteilung des Berliner Immanuel-Krankenhauses ist. Er  setzt sich in seinem Buch für ein modernes Konzept der Naturheilkunde ein: Ziel solle es sein, die Möglichkeiten der Patienten zu nutzen, um ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Das funktioniere dann, wenn natürliche Therapien und eine gesunde Lebensweise zusammenspielen. Sehr ausführlich beschreibt er die verschiedensten Möglichkeiten dazu. Darüberhinaus ist er ein Verfechter der „Integrativen Medizin“. Das heißt: Für ihn ist die Naturheilkunde keine Alternative zur modernen Medizin, sondern eine sinnvolle Ergänzung.
      Selbstheilung als natürlicher Prozess
      Es gäbe viele Möglichkeiten, so Michalsen, den Körper durch äußere Reize und Herausforderungen darin zu trainieren, sich immer wieder selbst zu reparieren. „Selbstheilung“ setze vor allem Vertrauen voraus: in den Arzt, die Therapie und letztendlich in sich selbst. So gesehen sei z.B. der Placebo-Effekt ein völlig natürlicher Vorgang.
      Michalsen arbeitet schon lange mit „antiken Therapien“ wie Blutegel, Schröpfen und Aderlass. Ausführlich begründet er, weshalb sie auch noch heute bei bestimmten Krankheiten eingesetzt werden sollten. Ähnliches gelte für Kneipp-Anwendungen: Wasser sei eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Viele seiner positiven Effekte könnten ein Medikament nie bewirken.
      Ganz wesentlich zur Selbstheilung trage, so Michalsen, das (Heil-) Fasten bei. Es stärke das Immunsystem und verlängere das Leben. Man könne damit den Körper entgiften und den Stoffwechsel regulieren. Die Darmbakterien würden sich anpassen. Eine gesunde Darmflora wirke sich auf das Nerven- und Immunsystem aus und beeinflusse die Selbstregulation des Körpers.Durch Fasten, so Michalsen, entstehe Brennstoff für das Gehirn. Es mache deshalb glücklich. Ähnlich würde es wirken, wenn man sich täglich nicht satt esse, sondern die Kalorien um 20-40 Prozent kürzt.
      Richtig ernähren und viel bewegen
      Darüberhinaus schütze eine richtige Ernährung vor Krankheiten. Es seien vor allem der Nahrungsüberfluss und die (oft unkontrollierten) Zwischenmahlzeiten, die dem Körper schaden würden. Wenn der Körper wegen des Essens ständig Insulin ausschütten müsse, könnten sich die Zellen nicht reinigen. Deshalb empfiehlt Michalsen, sich auf zwei Mahlzeiten pro Tag zu beschränken. Danach sei eine nahrungslose Phase von 14 Stunden sinnvoll.
      Als gesunde Kost empfiehlt er, wie inzwischen viele andere auch, die so genannte „Mittelmeer-Kost“. Viel Gemüse sei wichtiger, als Obst; gesundes Fett wichtiger als Fisch. Milch und Eier sind für ihn keine gesunden Lebensmittel; Fleisch würde uns (langfristig) umbringen.
      Bei den meisten Krankheiten sei es eher schädlich, sich zu schonen. Bewegung erweise sich bei fast allen Krankheiten als wirksame Therapie. So profitieren zum Beispiel die Faszien des Bindegewebes von Bewegung und würden damit Schmerzen verringern. Jeder solle für sich eine Aktivität finden, die individuell Spaß macht.
      Mind-Body-Medizin
      Michalsen ist ein engagierter Vertreter der Mind-Body-Medizin. Dabei geht es darum, für jeden Patienten eine passende Strategie zu entwickeln, Psyche, Immunsystem und Nerven positiv zu beeinflussen: durch Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Mind-Body-Medizin wirke dem Stress entgegen. Aber sie führe auch dazu, dass Patienten ihren Körper bewusster wahrnehmen und sich verantwortlicher verhalten als bisher.
      Indische und chinesische Kräuter
      Michaelsen ist sehr überzeugt von Ayurveda, der traditionellen indischen Medizin. Anders als in der europäischen Naturheilkunde werden beim Ayurveda Kräuter und Gewürze stets als Mischungen verabreicht. Bis zu 50 verschiedene Stoffe würden ganz individuell kombiniert werden, um eine gewünschte Wirkung zu erzielen. Deren Heilungserfolge würden weit über das hinausgehen, was sich mit Placebowirkung oder Spontanheilung erklären ließe, so Michalsen. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden Pflanzen und deren Extrakte kombiniert.
      Ayurveda und TCM würden diese pflanzliche „Gesamt-Arzneimittel“ auch bei schweren, komplexen Krankheiten einsetzen. In unserem Kulturkreis dagegen würden überwiegend einzelne Pflanzenwirkstoffe eingesetzt werden. Damit könnten dann lediglich Symptome und Beschwerden leichter Krankheiten behandelt werden.
      Problematisch sei, dass die meisten dieser indischen oder chinesischen Gemische in Deutschland nur als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen seien. Dadurch würden Qualität und Sicherheit nicht so gut kontrolliert werden, wie bei Arzneimitteln. Michalsen geht nicht weiter darauf ein, dass immer wieder gesundheitsgefährdende Stoffe in Original-Ayurveda- und TCM-Kräuter aus Indien oder China gefunden werden und es schon Todesfälle gab. Sein Kollege Dr. Christian Kessler empfiehlt deshalb, Ayurveda-Präparate und TCM-Kräuter ausschließlich über sichere Bezugsquellen zu beziehen, wie z.B. deutsche Apotheken mit naturheilkundlichem Schwerpunkt.
      Schwere Krankheiten naturheilkundlich behandeln
      Ausführlich beschreibt Michalsen die naturheilkundliche Behandlung von Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Arthrose, Depression und Angstsyndromen, Rücken- und Nackenschmerzen, Diabetes, Rheuma und Magen-Darmerkrankungen. Hautkrankheiten werden leider nicht erwähnt. Aber: Zu diesem Thema gibt es demnächst einen Bericht über die Klinik Blankenstein im Psoriasis-Netz. Außerdem wird es am 28. April 2018 in Berlin eine Veranstaltung zum Thema „Naturheilkunde und Psoriasis – Erprobte Therapien“ geben.
      Fazit
      Das Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ spiegelt den aktuellen Stand der seriösen, in seiner Wirkung nachgewiesenen Naturheilkunde wider. Professor Michalsen erklärt vieles aus seiner persönlichen Erfahrung. Dadurch sind seine Ausführungen nicht nur sehr glaubwürdig, sondern sie machen es dem Leser leicht, ihm zu folgen. Seine Anliegen, die Erforschung der Naturheilkunde zu fördern, Patienten zu gesundem Leben zu motivieren und möglichst viele medizinische Ansätze zu integrieren, sind wohltuend ideologie-frei.
      In diesem Sinne fordert er Ärzte auf, bei ihren Patienten "subjektive Krankheits- und Heilungsüberzeugung" nicht als "absurd oder unwissenschaftlich" abzutun. Vermutlich deshalb, weil inzwischen eindeutig nachgewiesen ist, dass die Kraft der Gedanken gesund machen kann. Leider problematisiert er an dieser Stelle nicht, dass es auch "Heilsüberzeugungen" gibt, die unseriös und gefährlich sein können: Bekanntlich gibt es immer wieder Scharlatane (Hackethal, Rath, Humble & Co.), die „natürliche“ Verfahren anbieten und mit unbewiesenen Heilsversprechen verzweifelte Patienten anlocken.
      Michalsen geht in seinem Buch nicht auf andere Richtungen ein, die sich selbst ebenfalls als „Naturheilkunde“ bezeichnen, wie z.B. Homöopathie, Anthroposophie, Bachblüten-Therapie, Schüßler-Salze, Bioresonanz-Therapie usw. Aber das ist für eine solch umfangreiche Darstellung vermutlich zu viel verlangt.
      Insgesamt ist das Buch für jeden Patienten, der sich für naturheilkundliche Behandlungen interessiert, uneingeschränkt zu empfehlen.
      Weiterlesen:
      Bewährte Behandlungen der Psoriasis in der Naturheilkunde (Veranstaltung am 28. April 2018 in Berlin) Psoriasis naturheilkundlich behandelt, Klinik Blankenstein Ordnungstherapie in der stationären Naturheilkunde, Leonie Jagenburg, Christa Golücke, André-Michael Beer CAM-Report - Wissenschaftliche Meta-Analyse wie gut Heilkräuter & Co. bei rheumatoider Arthritis, Arthrosen (meist vom Knie) und Fibromyalgie helfen, Rheuma Liga Alternative Heilverfahren – Sanfte Methoden ergänzen Schulmedizin, Inga Richter, PSO aktuell 1/2013 Mit Naturheilkunde die Schuppenflechte behandeln (Expertenforen 2013 und 2016), Psoriasis-Netz Naturheilkunde und andere ergänzende Heilmethoden, Rheuma Liga Deutschland Psoriasis und Alternativmedizin 2014, Psoriasis-Netz Berlin: Alternativ-Mediziner kooperieren
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Unter den Salben sind solche mit Kortison bei den meisten Psoriatikern am wirksamsten – aber auch am meisten gefürchtet. Schuppenflechte-Stellen gehen mit Kortisonsalben schnell weg. Die Salben sind – richtig angewandt – ein gutes Mittel und vor allem wichtig, um erst einmal die Entzündung der Haut abzuschwächen. Doch die Angst vor Nebenwirkungen ist groß, und sehr oft sagen Betroffene Nein zum Kortikoid – aus eben jener diffuser Angst.
      Die Angst stammt nicht von ungefähr: Als Kortisonsalben in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts aufkamen, waren sie "Wunderwaffen", noch mit wenig Erfahrung eingesetzt, die Nebenwirkungen vernachlässigt, weil der Erfolg ja so gut war. Mittlerweile sind Kortisonsalben der sogenannten vierten Generation auf dem Markt. "Diese Kortisonsalben bringen heute kaum noch Nebenwirkungen", versichert Professor Roland Niedner. "Nur im Gesicht muss man sehr, sehr vorsichtig damit sein."
      Die "Ärzte Zeitung" widmete dem Thema im Jahr 2003 einen Artikel. Danach wurden in den 60-er und 70-er Jahren immer stärkere Kortisonsalben entwickelt. Die damalige falsche Anwendung hätte die Kortisonsalben-Therapie bei Patienten und auch bei vielen Ärzten "in Misskredit gebracht". Seit Mitte der 80-er Jahre stünden aber Kortisonsalben der inzwischen vierten Generation zur Verfügung. Die würden nicht mehr zur gefürchteten "Verdünnung" der Haut (fachmännisch: Atrophie) führen.
      Ärzte müssten vor der Verordnung wissen:
      Wie stark ist das Kortikoid? Wie stark ist die Konzentration? Welche Trägersubstanz kommt zum Einsatz? (Heißt: Worin ist das Kortison untergemischt?) Wie groß sind die Hautstellen, wo die Salbe hinkommt? Wie lange soll die Kortisonsalbe angewendet werden? Kortisonsalben – wie lange?
      Roland Niedner war Deutschlands "Kortisonpapst". Er forschte daran, kann die Stärke der verschiedenen Kortison-Präparate und -Wirkstoffe vermutlich im Schlaf sagen und ist dennoch realistisch: "Kortisonsalben sollten nicht zu lange angewendet werden, sonst ist die Psoriasis schwerer weiterzubehandeln."
      Der Arzt und Wissenschaftler, der am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam arbeitete, hat jahrelang von seinen Kollegen keine Nebenwirkungen berichtet bekommen. Dennoch kennt er sie und weiß sie einzuschätzen:
      Die Verdünnung der Haut geht nach der Anwendung wieder weg. Das gleiche gilt für eine Akne oder eine periorale Dermatitis, die der Akne ähnelt. Eine übermäßige Behaarung der Stellen, wo Kortison geschmiert wurde, verschwindet ebenfalls nach einiger Zeit. Andere Nebenwirkungen wie Pseudo-Narben oder eine Hyperpigmentierung sind ebenfalls später nicht mehr zu sehen. Die schwerste Nebenwirkung von zuviel Kortison ist eine Ausweitung der kleinen Blutgefäße unter der Haut, die meist auch deutlich zu sehen ist. Die sind nur mit Laserverfahren zu entfernen. "Glück" für alle Menschen mit einer Psoriasis auf dem Kopf: Dort wurden noch nie Nebenwirkungen von Kortisonsalben oder -lösungen beobachtet. Gaaaaaanz vorsichtig sollte man aber mit der Anwendung von Kortisonsalben an den Ohren sein: Die zählen noch zum Gesicht, wo mit Kortison sehr, sehr, sehr sparsam umgegangen werden sollte.
      Grundregeln für Kortison
      Grundregeln von Roland Niedner sind:
      Beginne mit dem stärksten Präparat. (Zur Stärke siehe Übersicht) Lass dir von jedem Wirkstoff (siehe Übersicht) ein bis zwei Präparate verschreiben, um testen zu können, was am besten wirkt. Berücksichtige dein Alter. Je älter man ist, um so dünner ist die Haut schon an sich. Dann sind die Blutgefäße auch brüchiger. Begrenze die Therapiedauer. Schleich dich aus der Behandlung aus. Setze Kortisonsalben nach längerer Anwendung, also vier Wochen und länger, nie, nie und niemals nie auf einmal ab. Das heißt: Nimm die Salben dann zunächst nur noch jeden zweiten Tag, später jeden dritten, dann jeden vierten und so weiter und so fort. Für Roland Niedner liegt die durchschnittliche Grenze der Behandlung mit Kortisonsalben bei vier Wochen.
      Sein Tipp für das Präparat Daivobet, eine Mischung aus Kortison und Vitamin D3 (Calcipotriol): Man nehme 14 Tage Daivobet, dann längere Zeit Daivonex, und dann noch einmal eine Woche Daivobet.
      In der Genitalgegend ist Kortisonsalbe immer Abwägungssache. Eine Patientin berichtete von guten Erfolgen mit Linoladiol. Mit einer Tube davon sei sie über ein Vierteljahr gekommen, und sie habe es angewendet, obwohl sie ansonsten felsenfest Kortison ablehnt. An dieser empfindlichen Stelle aber wollte sie "Klarheit".
      Salbe oder Creme?
      Kennst du die Frage vom Arzt: "Wollen Sie 'ne Salbe oder 'ne Creme"? Dahinter verbirgt sich nicht nur eine Frage nach einer Annehmlichkeit. Denn: Kortison wirkt, in gleicher Konzentration in Salben eingearbeitet, besser als in Creme. In (alkoholischer) Lösung eingearbeitet, ist die Wirkung noch schwächer.
      Wer auf seine Stellen zunächst die Kortisonsalbe aufträgt und sie dann mit Folie abdeckt, erhöht die Wirkung um das fünf- bis zehnfache. Insbesondere an Händen und Füßen ist die Wirkung enorm, weil dort Kortisonsalben schlechter eindringen als an anderen Körperteilen. Aber: Das ist schon eine "Holzhammer-Methode", mit der man vorsichtig umgehen sollte. Sie sollte höchstens einige Tage (vorzugsweise Nächte) angewendet werden und dann auch mit dem "Ausschleichen" der Kortisonsalbe beendet werden. Ein Tipp für die Hände: Es gibt in der Apotheke Folien-Handschuhe, die die Behandlung "bequemer" machen.
      Kortisonsalben der "vierten Generation"
      Wirkstoff: Hydrocortison-Aceponat; Handelsname: Retef Wirkstoff: Hydrocortison-Buteprat; Handelsname: Pandel Wirkstoff: Hydrocortison-Butyrat; Handelsname: Alfason Wirkstoff: Methylprednisolon-Aceponat; Handelsname: Advantan Wirkstoff: Prednicarbat; Handelsname: Dermatop Kortison kann Allergien auslösen
      Kontaktekzem, Quaddeln, Juckreiz und zunehmende Rötung oder anaphylaktischer Schock – das Spektrum der Allergie-Symptome ist breit. Verschiedene Kortison-Arten reagieren dabei auch noch untereinander. Wer mehr darüber wissen möchte, lese den kompletten Bericht der Medical Tribune Online.
      Wie gut dringt Kortison-Salbe wo ein?
      (fachmännisch: Penetrationsverhältnisse und Atrophieverhältnisse für Dermokortikoide, nach Feldmann/Maibach)
      Wo? Wie stark?
      Kopfhaut: 3,5 Stirn: 6,0 Kieferwinkel: 13 Rücken: 1,7 Achselhöhle: 3,6 Unterarm dorsal (außen): 1,1 Unterarm ventral (innen): 1 Handfläche: 0,8 Skotum (Geschlechtsteilgegend): 43,0 Knöchel: 0,4 Fußsohle: 0,1 https://www.psoriasis-netz.de/medikamente/kortison/kortison-wirkstoffe.html Quellen:
      Forschung und Praxis (177/1994) Vortrag von Professor Niedner in Berlin (Januar 2003) u.v.a.

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