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NEWS: Schuppenflechte-Behandlung bekommt neue Hoffnung

Forscher an der Universität Linköping in Schweden haben mit einem neuen Plan begonnen, Psoriasis effektiver behandeln zu wollen.

Eines der wichtigsten Bestandteile der Schuppenflechte ist das Psoriasin Protein (S100A7), welches reichlich auf der Haut von Psoriasis-Betroffenen zu finden ist, aber nur selten auf normaler Haut. Das gleiche Protein wird auch angenommen, ein Faktor in der Entwicklung von Brustkrebs zu sein.

Das Forscherteam von Fr. Charlotta Enerbäck haben nun gezeigt, dass in einer Studie an kultivierten Hautzellen, die Interaktion zwischen Psoriasin, freie Sauerstoff-Radikale, und vaskulären endothelialen Wachstumsfaktoren (VEGF) deutlich erhöht waren, und die Zellteilung, zum Wachstum neuer Blutgefäße führt (Angiogenese). Wenn wir die Bildung von Psoriasin blockieren, kann auch das Wachstum verringert werden.

Veröffentlicht wurde diese Ergebnisse in der Zeitschrift "Breast Cancer Research and Treatment", und öffnet damit die Hoffnung auf neue Möglichkeiten für die effektive Behandlung dieser lähmenden Krankheit.

"Wir, haben uns als Ziel dieser Thearpie vorgenommen, die Fähigkeit der Psoriasin zu untersuchen. Dadurch können wir das Psoriasin hemmen, und glauben dadurch, das Ausmaß und die Intensität dieser Krankheit zu reduzieren", sagt Charlotta Enerbäck.

Frühe Studien an Mäusen haben gezeigt, dass Angiogenese-Inhibitoren nicht nur die Gefäßneubildung, sondern auch die Entzündungen und exzessive Zellteilung reduzieren. Versuche, den Wachstumsfaktor VEGF zu hemmen, haben aktuell noch zu unerwünschten Nebenwirkungen geführt, weil es im normalen Gewebe einen Beitrag zur Wundheilung leistet."Weil Psoriasin meist nur bei Psoriasis Patienten zu finden ist, erwarten wir, dass Inhibitoren gegen diese sehr selektiv und wirksam gegen die Krankheit sein werden, und dass das Risiko für Nebenwirkungen minimal werden", sagt Charlotta Enerbäck.

Übersetzt und verfasst von: streamer0028

Quellen:

PRECLINICAL STUDY - Psoriasin (S100A7) increases the expression of ROS and VEGF and acts through RAGE to promote endothelial cell proliferation

LINKÖPING UNIVERSITY - Treatment of psoriasis gets new hope

Bearbeitet ( von streamer0028)

Hervorgehobene Antworten

Eine neue Behandlungsmethode ist nie verkehrt. In welchem Ausmaß sie helfen wird, kann nur die Zeit zeigen. Von der, und da bin ich überzeugt :) , noch eine ganze Menge ins Land geht bevor aus den Studien überhaupt eine zur Anwendung zugelassene Therapie hervorgeht :)

Trotzdem vielen, vielen Dank für den Beitrag. Ich finde sowas immer hochinteressant :)

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