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Schuppenflechte und Diabetes

Hallo erstmal,

habe lange Zeit nichts von mir hören lassen weil es mir nicht sehr gut gesundheitlich zum besten stand.

Zu meiner PSO und meinem Bluthochdruck hat sich auch noch eine schwere Diabetes hinzugesellt.

Mit Werten über 28,1mmol/l hat es mich ganz schön erwischt. Ich muss mich auch dreimal am Tag spritzen.

Meine PSO hat sich dabei sehr schnell verbreitet und auch die Aggressivität hat zugenommen.

Hat vielleicht jemand die selben Erfahrungen mit PSO und Diabetes, oder kann mir jemand ähnliche Ratschläge geben! Vielleicht hat jemand Bekannte oder Familienmitglieder die ähnliche Gesundheitsprobleme haben.

Wurde mich über jede Antwort freuen.

Lg kia

Hervorgehobene Antworten

Am ‎16‎.‎09‎.‎2018 um 14:52 schrieb loppy:

Weitere Zusammenhänge in Punkto Entzündung, Oxidativer Stress, Metabolisches Syndrom und die Pathogenese der Psoriasis.

Ich fange mit einer histologischen Aufnahme an, um uns mal einen Querschnitt durch ein Psoriasisareal anzusehen und dieses Areal im Vergleich zu chronischer Dermatitis zu betrachten und um zu verdeutlichen, dass gewisse Unterschiede sehr klar herauskommen. Hierbei entnehme ich eine Aufnahme von Ghasemi Basir HR et al.'s Artikel "Are quantitative histopathologic criteria capable of differentiating psoriasis from chronic dermatitis?" (Quelle: Clin Cosmet Investig Dermatol. 2018 May 10;11:239-244. doi: 10.2147/CCID.S160697. eCollection 2018.)

Psoriasis-Histologisch.jpg.cffc93bbd588932925bb6d9ba9fd9304.jpg

Bei der chronischen Dematitis (siehe B - gelber Punkt, hellblauer Punkt) sieht man, dass die minimale Dicke der suprapapillären Epidermisabschnitte gar nicht mal dünn sind, im Vergleich zur Psoriasis (siehe A - hellblauer Punkt) wo eigentlich nur noch eine Art Saum zu sehen ist. Auch ist die Körnerschicht bei der chronischen Dermatitis signifikant stärker ausgeprägt. Alle anderen histologisch sichtbaren pathologischen Krankheitsmerkmale sind bei der Psoriasis wesentlich stärker ausgeprägt. Man sieht dies deutlich an der dickeren Epidermis, an den deutlichen Längen und Breitenunterschieden der Reteleisten und den dicken Abschnitten des parakeratotischen Oberhautepithels. Im direkten Vergleich ist die Parakeratose bei Psoriasis wirklich schlimm und die Schichtdicke ist enorm.

Zitat aus dem Englischen: "Die Forschungsgruppe stellt fest, dass insbesondere die unterschiedlichen Verhältnismäßigkeiten zwischen den Schichtdicken der suprapapillären Areale, der Epidermis- und Körnerschichtdicke und der verhornten Oberhaut zum deutlichen histopathologisch visuellen Unterschied beider Krankheiten führt. Für das bessere Verständnis und die Diagnose beider Krankheiten war diese Untersuchung sehr hilfreich und lieferte markante sichtbare Unterschiede."

Nun betrachte ich die Zusammenhänge mit anderen Krankheiten weiter und fand einen Artikel sehr interessant:

Int J Mol Sci. 2017 Oct 25;18(11). pii: E2238. doi: 10.3390/ijms18112238.

Systemic Inflammation, Oxidative Damage to Nucleic Acids, and Metabolic Syndrome in the Pathogenesis of Psoriasis.

Borska, L. et al.

Deutschsprachige Übersetzung: Systemische Entzündung, oxidative Schädigung von Nukleinsäuren und metabolisches Syndrom in der Pathogenese der Psoriasis

In der Pathogenese der Psoriasis spielen systemische Entzündungen und oxidativer Stress eine Rolle, die mit dem metabolischen Syndrom (MetS) zusammenhängen. Diese Studie zielt darauf ab, die ausgewählten Entzündungsmarker (C-reaktives Protein (CRP)), oxidative Schäden an Nukleinsäuren (DNA / RNA-Schäden; 8-Hydroxy-2'-desoxyguanosin, 8-Hydroxyguanosin und 8-Hydroxyguanin) abzubilden, und die Parameter von MetS (Taillenumfang, Nüchternglukose, Triglyzeride, HDL-Cholesterin, diastolischer und systolischer Blutdruck) in einer Gruppe von 37 Patienten mit Psoriasis (62% von MetS) und in 43 gesunden Kontrollen   (42 % von MetS). CRP, DNA / RNA-Schäden, Nüchternglukose und Triglyceride waren bei Patienten signifikant erhöht. MetS in Verbindung mit Psoriasis war mit hohen CRP-Spiegeln assoziiert, signifikant höher als bei Kontrollpersonen ohne MetS. Patienten mit MetS zeigten weitere DNA / RNA-Schäden, die im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant höher waren.

Unsere Studie unterstützt die unabhängige Rolle von Psoriasis und MetS bei der Erhöhung von CRP und DNA / RNA-Schäden. Die Psoriasis trägt zu einem Anstieg der Spiegel beider Effekte wichtiger als MetS bei. Die Psoriasis verringerte auch die Beziehung zwischen CRP und oxidativem Schaden an Nukleinsäuren, die in Kontrollen vorhanden sind.

 

 

…..man must Du viel Zeit haben auch um bestimmte Dinge dann viel zu komplex, zumindest für Laien die nun mal hier in der Mehrheit zu finden sind. Niemand ist froh über seine Erkrankung und einige suchen gerade am Begin ihrer Erkrankung auch in allem ihr Heil. Hat manchem mit Krebs schon das Leben gekostet. Das nennt man Hilflosigkeit und dagegen hilft Information, aber fundierte und ein Austausch mit anderen Betroffen, aber nicht denen die ihre Methode als die Alleinige preisen. Haben hier schon viele versucht. Und gerade aus Ländern wie Indien, Indonesien usw. kommt meist nichts Gutes, mag die Chinesen, wg. der Akupunktion, ausnehmen, aber auch da dürfte uns Europäern die meisten ihrer Tees nicht gerade bekömmlich sein. Das bestimmte Heilpflanzen gut wirken ist bekannt, manche besser als Medis, nicht umsonst werden diese dann nachgebaut. Chronische Krankheiten bleiben aber chronisch oft genetische bedingte Erkrankungen, auch wenn man durch bestimmte Umstellungen in seinem Leben zusätzlich diese positiv beeinflussen kann. Heilen wird man sie dadurch aber nicht. Es gibt auch spontan Abheilungen, habe ich öfter erlebt, ohne das ich etwas bestimmtes getan oder nicht getan habe. Meine Trigger kenne ich genau, aber nicht immer kann man alles vermeiden was einem Spaß macht, oder gut schmeckt. Auch bleibt meine Pso von diesen Dingen oft unberührt, bin zzt. aber auch erscheinungsfrei. Mag an den Medis gegen die PsA liegen.  Meine Disposition habe ich aber immer noch.....leider.

Gruß Lupinchen

Bearbeitet ( von Lupinchen)

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